Der Bericht zur Sommeranfangtour ist Online.


Geschaft! der Bericht zur Profitour steht!


Die Bergwoche 2019 in de Tuxer und Zillertaler Alpen, ein Eindrucksvolles Erlebnis!


Die Geburtstagtour wahrlich voller Überraschungen


Zum Abschluss der doch kurzen Bergsaison, erwartet uns wohl passables Wetter.


17.Profitour 13.-16 Juli 2019 Adula Alpen (Schweiz)

Teilnehmer: Bodo, Falter,  Stuif, WPO

Samstag 13.Juli: 0.05 Uhr, zurück vom Geburtstag unser Bergkameraden Wooley, leichter Regen auf der Rückfahrt, mit dem Fahrrad und bei Nacht nicht so schön, mein Auftrag im Gepäck, Grüße zu übermitteln. Bereits um 6.40 Uhr, ist der Schlaf zu ende, erste Aktivität den PC hochfahren. Das Wetter ist Bewölkt bei 15°C Grau mit Aufhellungen kein Regen im Moment. Frühstück vorbereiten nebenbei Speziell das Elektronische Equipment verstauen. Super das Genetzte Brot vom Vortag, die Bäckerei Wein in Herbrechtingen verdient ein extra Lob! Gestärkt wird am PC die Webcam am San Bernadino 1620 m verfolgt, laut Wetterbericht Meteo Schweiz bleibt es trocken, die 0 °C Grenze liegt bei 2800 m, gleichkommend Frühlingshaften Bedingungen, soll bis Dienstag auf 3400 m ansteigen, ein wenig wird der Schnee weichen. Schade die Wetterkapriolen in jüngster Zeit führten zu Schäden auch die Läntahütte und der Zustieg waren davon betroffen, eine aufwendige Planänderung für Stuif damit verbunden. WPO hatte gestern Euro in Franken getauscht, Bodo hatte weniger Glück, doch um 16 Uhr hatte er davon erfahren, kurzerhand Glückte der Geldwechsel. WPO selber ist wohl etwas aufgewühlt, Verletzungsbedingt liegt die letzte Tour 3 Jahre zurück erfolgte im Jahr 2016. Olaf der schon letztes Jahr passen musste, hatte heuer kein Glück ein Muskelfaserriss verhindert eine Teilnahmeyell dafür stellte er WPO die Steigeisen zur Verfügung. Jens der die letzten Touren in der Schweiz begleitete, verzichtete leider auf diese Tourcry. Mein Versprechen die Sommeranfangtour Online zu stellen gelang am Abend des Vortages. Nebenbei wird die Ausrüstung nach unten gebracht, mit dabei einige Biere, Limo kommt von Bodo. Das Berg Seil die Bücher und Karten wird von Stuif erbracht, vielen Dank!! 7.45 Uhr, pünktlich erscheinen die beiden. Teste die Kamera scheint zu passen, ein Objektiv Wechsel das Rezept, war ja Bitter während der letzten Tour als die Kamera häufigst versagte. Eine Nette Geste WPO hatte Frische Butterbrezeln und belegte Wecken dabei! Bodo erzählt während der Fahrt das er gestern rein zufällig an den 4 Sitz gedacht hatte und diesen Postwendend Montierte. Prima seit 7 Uhr, gilt das Samstagfahrverbot für LKW, dadurch fliesender Verkehr, die Reisewelle aus NRW ist noch nicht angekommen. WPO unterhält uns mit Netten Erlebnissen und Wissenswertem. Reisegeschwindigkeit so um die 130 Km/h. Ab dem Kreuz Oberelchingen nimmt der Verkehr deutlich zu, noch vor 9 Uhr, ist die A 96 erreicht, deutlich ruhiger die Fahrt. Die Wolken lichten sich ein wenig steigen leicht nach oben. Eine kleine Völkerwanderung am Rasthof Bodensee, steige vor dem Rasthof aus, International das Publikum, auch etliche Busse legen einen Halt ein. Kurzes anstehen an 1 von 8 Kassen für eine Vignette und Pickerl, 45,70 € für die Benutzung der Autobahn in Austria und der Schweiz. 9.40 Uhr, legt Bodo den Gang ein, ruhig läuft der Ford Galaxy. Folgen der Empfehlung von Stuif die Autobahn in Aitrach zu verlassen, schade die Sperrung der Rheinbrücke erfordert eine Umleitung. Nachricht an Stuif über den Standort. Der Eidgenössische Grenzer wirft nur einen Obligatorischen Blick in das Fahrzeug. Tief hängen die Wolken im Rheintal, nicht allzu hoch die Berge zu beiden Seiten, kein Schnee ist zu sehen. Mobile Datennutzung, ein Netz findet sich Swisscom der Anbieter. Bodo achtet bewusst auf die Geschwindigkeit, die Wegelagerer zocken die Fahrer gerne ab. Rechtzeitig Eingabe des Ziels in Landquart, perfekt führt uns Google Maps, leider biegen wir eine Straße zu Früh rechts ab. Im Schatten ist der Asphalt vom Regen noch Feucht. 10.35 Uhr, der Grüne Rucksack Schuhe, Seil und Literatur stehen an oder liegen auf der Mauer zum Grundstück. 17 °C, hier sicherlich eher ein kühler Tag. Da ist er unser Guide in seiner Grünen Hose, begrüßt uns Herzlich, schön ihn wieder zu sehen. Gewaltig die Nahe Landquart, der Regen der Nacht und die Schneeschmelze ein Schauspiel der Natur Gewalt. Eine Mückenplage im Fahrzeug, Stuif dirigiert Bodo auf die Nahe Autobahn, ca. 80 Km sind es bis zum Ausgangspunkt. Stuif begeistert mit seinem Wissen. Rückstau an der Gabelung der Autobahn. Der weitere Verlauf zum Bernadino ein Stopp und Go,  zum Glück ist der heutige Tag als Hüttenaufstieg eingeplant. Ankunft um 12.30 Uhr, das Tal sichtbar an den Hängen hier besonders Nordseitig erhebliche Schneeflächen, leider ist die Zufahrt nicht Erlaubt. Beim Öffnen der Türe ein kühler strenger Wind. Einige Menschen  nützen diesen Parkplatz „Nordportal“ vor dem Tunnel und dem Pass, mit Kiosk und Toilette. Die Berühmte Schichterei beginnt, nicht ohne ein Weissbier zu öffnen, leider lässt es sich nicht einschenken enorm die Schaumbildung im Plastik Becher. WPO und Stuif verköstigen ein Edelpils. Locker und voller Vorfreude die Stimmung. Die Umgebung geprägt von Almwiesen dadurch ist der Baumbestand gering. Die Restlichen Biere des Weissbiertest werden doch glatt auch noch getrunken. Heftig das Gepäck Stuif quält sich mit 18 Kg,frown WPO immerhin noch 14 Kg Bodo angemessene 12,5 und ich deren 11 Kglaughing. Glücklicherweise gibt es am Kiosk nur Alkoholfreies Bier, dies die Botschaft als Stuif mit leeren Händen zurückkommt. 14.15 Uhr, es wird ernst 3 ½ Std. Aufstieg. Stuif übernimmt das gewichtige Seil. Zufahrt nur für Militär Land und Forstwirtschaft sowie Zubringer. Ein Militärfahrzeug stoppt uns, Stuif unterhält sich in Englisch, ihr Anliegen wohin des Weges? Der Hinterrhein deutlich Wasserreicher als es den Vorstellungen entsprach. Das Tal wird zunehmend Enger. Nach 30 Minuten ist der Militärische Bereich erreicht. Instandsetzung und der Fuhrpark auf der rechten Seite. Es scheint heute ist ein freier Tag, nützen die Gunst mit einem Selfie am Kampfpanzer Leopard. Eine etwas anderer Übungsplatz besser gesagt ein Schiessplatz, Militärisch ist die Schweiz eher unbedeutend. 45 Minuten Monotoner Anmarsch auf Höhe des Wissbach der Markant in die Tiefe stürzt endet die Ringstraße. Gewöhnungsbedürftig die schweren Bergstiefel WPO und Bodo tragen eher Halbfestes Schuhwerk. Aufklappbare Schießscheiben gut 2x2 m weisen einige Einschüsse auf, die  größeren wohl von einer Bordkanone. Nach 1 Stunde beginnt der ausgeschilderte Weg zur Hütte und dem schönen Zapportagrat eine langgezogene Kette mit Gipfel um und über 3000 m.

    

Das Tal ist nun eng geworden rechts des Rheins der Aufstieg beginnend bei 1730 m, 500 Hm die Distanz, etwas überraschend geht es in die Flanke des Wiss und Höhberges quert nicht schwierig, ständig wird nun Höhe gewonnen, auch kleinere Abstiege mit dabei. Da der Rhein bis an die Flanke fließt, blieb keine Wahl der Anstieg dadurch sicherer. Die Bierchen haben doch eine Wirkung hinterlassen, dennoch gibt es kein Pardon. Wenige Stellen sind sogar mit Ketten gesichert, Imposant welch komprimierte Schnee Reste noch immer Zeugen des Winters sind. Das Tempo war anfangs forsch dies relativiert sich. Bodo erfreut sich eine Granate findet diese im Bereich der Zapportastafel 1953 m, noch eine Stunde Anstieg laut Tafel. Rot Weisse Markierungen meist Sichtbar, leicht ausgetreten die Spur. Ein Holzgatter das wohl ein Teil eines Weidezauns ist liegt am Wegesrand, vermehrt Kot von Schafen. Ein Mann mit Hund begegnet, das Tier nicht so gehorsam. Wenig später eine Einfache Hütte unter einem Fels Dach, wohl die Unterkunft des Besitzers der Schafe. Respekt wie Stuif diese Last meistert! liegt es am Rückenwind? Sicherlich hilfreich die verhüllte Sonne, sie zeigt sich so gut wie nicht. Noch sind Mobile Daten zu empfangen. Gut gewählt die Route, zwar ist der Fluss nun tief unten in der Schlucht, oft nur noch Akustisch wahrnehmbar. Konstant gibt Bodo den schritt vor, Pinkeln als Pause. Die Bänder im Fußgelenk schmerzen, Auswirkungen einer Sportverletzung. Die wohl interessanteste Passage in der „Höll“, eine ausgesetzte mit Ketten gesicherte Flanke erfordert etwas Vorsicht. Wann wird sie Sichtbar? 2 Personen sind plötzlich vor uns, steigen ebenfalls auf, unglaublich dass sie erst jetzt in das Blickfeld gekommen sind. Rechts im Zapport wird der Hang steil, relativ viel Grau der Felsen zwischen dem Grün der Gräser. Gut einsehbar nun die Talsohle, auf doch kurzer Länge mehrere Wasserfälle, zeichen einer Typische Schlucht. Ist es die Hütte? Schaut so klein aus! ne das ist sie nicht, kurz danach sehen wir sie, steht an einer sehr engen Stelle, wirkt sehr Natürlich. Relativ steil der Hang oberhalb der Hütte. Zufriedenheit überkommt ein gutes Gefühl ein doch fordernder Zustieg. Etwas Abseits weht die Schweizer Landesfahne im Südwind, Gäste sitzen gerade vor dem Schutzhaus. Urig und unauffällig gelungen in die Landschaft eingebettet die Zapport Hütte der Sektion Rätia auf 2276 m.

    

Ein Geweih hängt direkt neben der Eingangstür. Rucksack erstmal ablegen, WPO kurz danach Stuif erreichen das Ziel in 3 Std. 20 Min. passt. Prima die Sicht in die Flanke des Zapportagrat, geprägt von Eis und Schnee, genau dieses war vom Parkplatz zu sehen. Stuif kümmert sich gleich um die Reservierung. Oben unter dem Dach sind die Lager 5 Plätze auf der rechten Seite. Gut Hüttenschuhe sind vorhanden die Bergstiefel und Ausrüstung müssen im Vorraum untergebracht werden. Klein und Fein 3 Schritte nach dem Eingang eine weitere Türe steil die Stufe nach Oben. Ordentlich die Lager, Rot Weisse Decken und das Kissen. Unterteilt ist der Raum durch eine Sitzbank mit Schieber und Kleiderhaken. Massive Baumstämme tragen das Dach. Nehme ein Lager auspacken und kurz ablegen, die Nacht war doch sehr kurz der Aufstieg hängt ein wenig in den „Knochen“. Stuif geht nach unten WPO und Bodo packen den Rucksack aus. Ruhig und Gemütlich scheint es hier zu sein. Wäre schier eingenickt. 2 Tische sind belegt 6 Schweizer und 6 Czechen die Gäste heute. Frage den Wirt an der Theke vor der Küche nach einem Bier, Calanda oder Erdinger Weissbier beides 0,5 l und aus der Dose je 7 sfr. dazu ein Glas. Gemütlich der Raum eine Eckbank ringsum 4 Tische verteilen sich ebenso wie 4 kleinere Fenster 50 x 50 cm. Ringsum unterhalb der Decke eine Ablage meist sind es Bücher aber auch die beliebten Strohkörbe für das Handgepäck. Lockere Unterhaltungen in diesem kleinen Schutzhaus. Kurz nach 18.30 Uhr, wird das Essen Serviert Voran eine Creme Suppe. Knobi und Chili verfeinern Bodo spendet etwas Brot, ein jeder erhält aus der Schüssel 3 Schöpflöffel. Bohnen Polenta sowie Gulasch mit Karotten, ganz ordentlich die Stärkung, Stuif schlägt 3x zu, ein Bärenhunger hat der Kerltongue-out Reichlich und sättigend Typisch Schweizer Hütten. Nach dem Essen gibt es Beifall für den Wirt, der wirklich zeitgleich alle versorgte. Eine kleine Photovoltaik Anlage liefert den Strom. Als Nachtisch serviert er eine Quarkspeise. Toiletten und ein Waschtisch befinden sich außen Unterhalb. Ein Plumpsklo aus längt vergangenen Zeiten. Unglaublich ein Seifenspender befindet sich über dem Waschbecken. Für Sonntag steht die Tour zum Adula Rheinwaldhorn 3402 m, auf dem Programm 7-8 Std. Gehzeit. Es ist stark bewölkt die Wolkendecke liegt über 3000 m, Temperatur 10 °C. Besprechung mit dem Wirt über die ausgewählten Tour.

   

6.30 Uhr, Frühstück, Abmarsch gegen 7 Uhr. Der Dialekt Bedarf bedarf aufmerksames Zuhören. Elf 3000er Ringsum, 20.30 Uhr,  Zähneputzen danach gibt es 1 Runde Calanda, Erdinger Weissbier einfach nicht gut. Am Nebentisch beschäftigen sich die Schweizer mit Gesellschaftsspiele. Die Jüngeren Czechen die die hier in der Schweiz Arbeiten, passen sich gut an. Ein kurzer Regen geht nieder. Die Halbpension für Mitglieder auch im Gegenrecht liegt bei 59 sfr. 10 mehr für die Sektionslosen. Zähneputzen im Licht kleiner Lampen Notdürftig der Weg beleuchtet. Eine neue Situation entsteht aus dem Aktuellen Wetterbericht für Montag  länger anhaltender Regen wird gemeldet, gleichkommend einem ungewollten Ruhetag. Sofort wird klar eine Tour zur Adula Hütte ergibt wohl wenig Sinn. Stuif ruft über das Hütten Satelliten Telefon sofort an, erteilt aufgrund des Wetters eine Absage, gleichkommend einer Verlängerung des Aufenthalts hier. 22.15 Uhr, wohl keine Hüttenruhe, doch für uns ist es an der Zeit.

Info zum Aufstieg: 804 Hm bei 10,41 km, reine Gehzeit 2 Std. 54 Min

Bilder zu diesem Tag findet ihr hier in der Sige Gallery:

  • Profitour 13.-16.Juli 2019 (10) (Kopie)

Sonntag 14.Juli: Es ist 5.20 Uhr, Bewegung im Raum. Licht und Kalte Luft dringt durch das geöffnete Fenster, aufrappeln ein Blick aus dem kleinen Fenster stellt zufrieden, Stahlblau der Himmel über den Felsgestalten, zwar kein Weitblick hier im Tal doch für den Moment ist alles bestens. Der Schweizer Tisch nicht komplett, die Anwesenden sitzen schon beim Frühstück. Rechts auf einer Ablage ist das Brot der Zopf und Käse etwas daneben eine Thermoskanne mit Kaffee und Warmwasser, prima eine kl. Kanne mit Milch daneben Kakao Pulver, darüber eine Box mit verschiedenen Tee Sorten, dazu Bircher Müsli, Butter, Marmelade und Honig stehen als kl. Verpackungseinheit auf dem Tisch. Fühle mich etwas geschwächt, wohl etwas erkältet die Nase läuft. Zwei Tassen Schoko und 2 Scheiben Brot, WPO und Stuif gönnen sich auch noch ein Müsli. Der Marschtee steht jetzt vor der Hütte auf dem Tisch. Etwas Lethargisch verläuft die Zeremonie bis zum Abmarsch. ½ l Tee mit etwas Zucker. Der Thermometer zeigt 4 °C an. WPO fühlt diese Temperatur als sehr angenehm. Steigeisen, Klettergurt, Helm, Pickel  und die Gletscherbrille als Grundausrüstung. Ein jeder Hantiert selbstständig, einer aus der Schweizer Gruppe hat dasselbe Ziel, zwei andere steigen über das Höhberghorn nach Hinterrhein ca. 6 Std. Gehzeit ab. Diese Personen kannten sich wohl vorher noch nicht, eher zufälliges Treffen hier auf dieser Hütte. Stuif macht mich auf ein Halbseil aufmerksam, ja deutlich leichter eine absolute Alternative. Übernehme heute das Seil, findet locker im eh bewusst klein gewählten Rucksack Platz. Leider besitzt dieser Hellblau Rucksack keine vernünftige Aufnahme für den Pickel. WPO und Stuif nehmen zusätzlich die Teleskopstöcke in die Hand. Es ist 6.25 Uhr, Start zum Höhepunkt dieser Profitour, die Mützen auf dem Kopf, ein Blick zurück aus dem Kamin dringt Rauch, gegenüber sendet die Sonne ihre Strahlen, beginnt mit ihrem Werk. Unten in der Talsohle tost das Wasser unüberhörbar in die Tiefe. Anfangs wurde der Weg von einem Bergführer mit einem Pickel begehbar gemacht, die Natur hatte sich versucht etwas zurückzuholen. Viele Steinmänner entlang des Weges, der Hang Nördlich legt sich etwas zurück, der Körper kommt auf Touren. Ein erster Bach wird vorsichtig überquert doch die Steine sind nicht gefroren. Angepasstes Tempo von Stuif. Leichtes auf und ab, unter einigen angefrorenen Schneefelder geht die Spur verloren, die Richtung eigentlich vorgegeben, Spuren finden sich aber auch. Es ist mir gar nicht bewusst das wir genau auf unser Ziel zulaufen das jetzt in der Sonne steht. Im sogenannten Ursprung weist uns Stuif auf die Route hin die auch eingeplant war, das Rheinquellhorn Anstieg über das Paradieshürli, hier in diesem Bereich sollte der Rhein überschritten werden, Westlich der Anstieg, Rätseln wie und wo dies gelingen könnte, enorm die Wassermengen jetzt am Morgen. Einst ging der Gletscher bis kurz vor die Zapportahütte hier trat der Rhein aus dem Eis. Wie von Martin erwähnt benötigen wir 1 Stunde,  der Stelle zwischen 2 Wasserläufen die von rechts über den Hang fließen.

    

Die Weg Spur verliert sich doch gemeinsam sehen wir immer wieder Steinmänner oder auch eine Spur zwischen Steinen und Geröll. Ein Adler dreht einsam seine Runden ein Edles Tier. Wolken bilden sich im Talkessel ziehen nach Oben. Gegenüber öffnet sich der eindrucksvolle Blick auf den Paradiesgletscher hier entspringt wohl der Hinterrhein. In der Sonne etwas angenehmer. Fühlen uns allein an einem Sonntag in dieser eindrucksvollen Ecke der Bergwelt. In den Westalpen drängeln sich die Menschen. Typisch Schweiz Orientierungssinn und Erfahrung ist Voraussetzung. Ziel ist die Läntalücke. Ein gehöriges Stück Arbeit durch diesen Abschnitt viel gesprochen wird nicht. In etwa findet sich die Route zu einem Sattel mit markanten Steinmann, mit jedem Schritt wird klar weiter oben werden wir mit Schnee zu tun bekommen der am Grat dem Zustieg endet. Vermuten das eine Rinne den Zustieg bildet. Eine Pause wird wohl bald nötig sein. Nach 2 Stunden ist ein Markierter Übergang mit Steinmann erreicht, gleich danach beginne die ersten Schneefelder, interessanter Weise geht hier nicht gradlinig weiter. Nein Links sind spuren schaut danach aus das es tatsächlich durch eine Schneerinne führt. Genießen die Sonnenstrahlen auf einer Höhe von 2700 m. Ui noch 700 Hm. WPO entledigt sich der Schuhe. Nach einer kurzen Pause geht es weiter. Über eine Insel aus Schutt geht es kurz nach oben zum Erstaunen sind Spuren im Schnee die nach rechts führen, wie es scheint erfolgt nun eine Querung der Schnee ist nun weich, dazu ist es nicht steil. Entscheiden uns vor einem längeren und steileren Schneefeld doch die Steigeisen anzulegen. Diese Prozedur kostet uns doch glatt eine ½ Std. WPO und Bodo führen doch glatt das komplette Klettersteig Set mit sich unnötig viel Gepäck, obwohl darüber gesprochen wurde. WPO ärgert sich wie so oft weil er einfach nicht das gesuchte findet, ja er hat viel zu viel dabei. Kurzfristig wird auf die Benutzung des Seils eingeschwenkt. Ein ganz anderes ja sicheres gehen, wie von selbst finden sich spuren oder Steinmänner, oh Stuif bricht doch glatt  ein und stürzt, Blitzschnell ist die Kamera im Einsatz. Wenige Schritte weiter wieder fester Boden unter den Füßen, es ist 10 Uhr geworden. 2850 m Höhe. 150 Hm in der Stundesurprised. Weit unten liegt der Ursprung. Noch ist nicht ganz klar wie es weiter geht doch die Läntalücke ist zu erahnen, eine Erhebung ist leicht zu erklimmen nach dieser quert es rechts, jetzt ist die Route klar ein langgezogener Linksbogen unter dem auslaufenden Grat.

    

Die Luft wird Dünner der Aufstieg zehrt ein wenig an der Substanz, das Wetter könnte noch eine gewisse Zeit halten. Auf den Steinplatten lässt sich der Weg eine wenig erahnen, Stuif macht das gut. Die Sicht auf die weiter entfernte Gipfel nimmt zu der Horizont erweitert sich. Sind deutlich über der Läntalücke  2980 m, als es Links zum beginnenden Grat geht. Wählen den Zustieg über den gutmütigen Schnee. Rechts unten das langgezogene Länta mit einigen Grünen Flächen, gegenüber das Markante Grauhorn 3259 m, mit seiner imposanten Südwand. Steigen soweit wie möglich im nicht allzu steilen Schneehang bis zu den Steinblöcken die diese langgezogene Gratflanke bilden. Anfangs wenig ausgesetzt über Blöcke und Platten. Eine Person kommt uns entgegen, ah ja es ist der Schweizer der vor uns die Hütte verlassen hatte. Kurzer Plausch, er informiert  mit wenigen Worten den weiteren Aufstieg wenn möglich in der Flanke nicht über den Grat. Der Gipfelaufbau wird in der Ferne sichtbar, ein perfekte Dreieckige Schneebedeckten Flanke dieser Längentalgletscher. Der Grat ein irres Gebilde Anfangs relativ zahm ändert sich dies. Weitere Personen sind gerade am Ende des Grates bzw. für sie am Beginn, dürften 300 m sein. Das Seil etwas lästig verheddert es sich doch zwischen den Steinen, am besten (kurz gehen), bedeutet das Seil aufnehmen und in der Hand halten, im Schnee und Eis bekanntlich lang (Spaltensturz). Personen sind im Abstieg zu sehen verschwinden wenig später am Nördlichen Grat. Der Mittelteil bietet Ausgesetztheit und ist ziemlich Schmal, auch die Hände kommen ein wenig zum Einsatz. Laut Führer sind es von der Lücke 1 ½ Std. Kurze Unterhaltung mit 4 Jüngeren Deutschen sei alles kein Problem sie steigen zur Zapporta ab, gebe ihnen Infos über den Abstieg, nicht zur Läntalücke sondern über das Schneefeld dann über Steinplatten Rechts, die Spur über den Steinplatten zu finden nicht einfach, später am Hang im ersten langgezogenen Schneefeld lässt es sich gut abfahren in die auffällige Senke. Das Ziel scheint noch fern. Tief unten liegt mittlerer Weile der Zustieg, die Hütte liegt leider verdeckt. Konstant weniger Anstrengend die Schrittfolge, die Ausgesetztheit geht verloren, läuft alsbald im Schnee aus. Vermehrt ziehen Dunklere Wolken durch, im Schatten ist es dadurch kühl. Eine zweite Pause wird auch zum Anlegen der Steigeisen genützt, WPO gibt eine Runde Radieschen und Landjäger aus, eine warme Jacke tut im kalten Wind nun gut. Prächtig das Mobile Netz. Es gibt keinen Zweifel der Gipfel das erklärte Ziel, mit etwas Glück könnte es noch länger trocken bleiben. Der Marschtee ist noch etwas Lau. WPO kämpft mit den zu langen Riemen der Eisen, der Akku der Kamera schwächelt ganz anders das GPS. 11 Km Anstieg die Zeitvorgabe jetzt schon überschritten, kein Wunder die Anstrengung spürbar. Sind uns einig diese Tour sollte nicht länger sein. es ist 12.10 Uhr geworden, der letzte Teil wird angegangen. Was aus der Ferne als Steil aussah entpuppt sich als gleichmäßig, eine gute Spur nicht allzu tief, wäre da nicht die Sonne gäbe es eine Temperatur wohl unter 0°C Grad. Konstant mit kurzen Stopps, Stuif erzählt später das er Bodo mehrmals gezogen hat erwähnt dabei die Tour zum Mont Blanc da war es umgekehrt. Überraschend Gradlinig kaum eine Kurve ist vonnöten, der Puls höher die Luft Dünner. Im mittleren Bereich eher mehr nach rechts zum Grat, hier trifft die Route auf den Zustieg von der Adula UTOE Hütte. WPO erkennt eine Person am Gipfel des Grauhorn. Gute Bedingungen höchstens 10 cm Tief die Spur,keinerlei Rutschen die Eisen greifen. Nähern uns stetig dem Westgrat wohl die Sommerroute. Ein kleiner Felsblock aus dieser Perspektive kommt näher, wenige Meter am Grat eine kurze Querung über Blöcke und Platten, Stuif hängt seinen Pickel am Metallenen Kreuz auf, mit der Bemerkung „ die Pickel Halterung habe ich letzte Woche montiert“! Es ist 13.05 Uhr, exakt 6 Std.40 Minuten!

     

von hier oben ein ganz anderes Bild dieser Pyramide. Hände werden auf 3402 m, gereicht, dürfen und sind zufrieden. Die Sicht noch immer auf unzählige Gipfel im359 ° Bogen, doch die Orientierung schwierig. Top Netz mehrere Infos aus der Sonntagsfußball Gruppe. Stelle ein Bild in die Gruppe dieser Tour, Jens Gratuliert. Hier wird klar erkenntlich was sich da langsam an Wetter zusammenbraut. Gut 20 Minuten Gipfelfreuden es ist an der Zeit da sind wir uns einig. Prima der Abstieg im Schnee, guter Blick in das Läntal doch die Hütte ist wohl nicht sichtbar. Stuif stürzt zum  2. ten Male, wohl ein Fehltritt in eine kleine Spalte. 20 Minuten später zurück bei den Rucksäcken, WPO sorgt sich wegen der Knie, Stuif ist das Wasser ausgegangen 2 Liter verzehrt. Kalt die Steine doch im Sitzen ist es gemütlicher die Eisen abzulegen. Ein Gewisser Humor absolut vorhanden die Lockerheit wird eher vermisst. Das Ziel liegt genau in Flucht, ja leider ist da ein großer Bogen um den Grad noch zu gehen. Sicherlich noch 3 Std. Abstieg. Interessant obwohl die Route erst vor kurzem begangen gibt es gleich einen Verhauer Stuif möchte an einer heiklen Stelle über den Grat, übernehme da ich ja am Ende bin die Querung, ein kurzes abklettern,vage eine Führe erkennbar, an mancher Stelle liegt noch ein wenig Schnee doch der Untergrund gut und trocken, wie doch die Blöcke und Platten ineinander verkeilt und aufgetürmt liegen, ja das hält! Die wohl schönste Passage Fotogen, ärgerlich die Alte Fototasche öffnet sich, die Gefahr anzuschlagen Hoch. Gleiches Problem mit dem Seil kostet ein paar Minuten, die ersten Tropfen fallen vom Himmel. Danach ein größeres Sonnenloch gleich Angenehmer, Läntalücke ist sichtbar, finde trotz abraten die ideale Route durch das Meer aus Steinen an die Kante, hier im Übergang helfen Steinmänner, ja wenn wir hier nicht aufgestiegen wären, wohl unmöglich dies zu finden. Hatte Martin am nächsten Tag wegen fehlender Markierung gefragt, ja dem Winter fallen diese zum Opfer. Frage mich hinterher warum wir keine dieser Hilfreichen Markierungen gesetzt hatten. Der Blick in das Rheintal nun ständig im Auge. Abstiegsroute lässt sich von Oben deutlich besser ausmachen, doch kein Selbstläufer. Flott wird an Höhe abgegeben. Nur kurz die Querung bis zum Beginn der Schneefelder, die laut Martin in 2 Wochen geschmolzen sind. Anlegen der Eisen, stelle den rechten etwas länger, waren noch auf die Schuhe der Bergwoche 2018 eingestellt. Na das ging nun recht flüssig. Bodo versinkt einmal, verliere das Eisen, Unprofessionell dafür eine Vorführung wie schnell das Anlegen gehen kann. Die Ideale Route nicht gegeben doch kurze Wechsel in die nächste Rinne bringen das Ziel sehr schnell näher. Nur ein paar Schritte von diesem auffälligen Steinmann läuft der Schnee aus, exakt 16 Uhr. Ablegen der Ausrüstung die Sorge gilt dem Wetter, hält es noch ein wenig? Übernehme das Seil ohne die Seilpuppen und Knoten zu öffnen, selbstauferlegtes Sonder-Training. Ja die Körper nun etwas ausgemergelt Stuif  hat schmerzen im Rücken wohl bei einem „Dummen“ Schritt geschehen. Das Knie hält der Knöchel schmerzt gelegentlich der schwere Bergstiefel schützt die Bänder. Eine Kleinigkeit wird gegessen, die Temperatur auf 2700 m, erträglich. Zwar gibt es Wegspuren im Steinigen Untergrund, verlaufen sich aber regelmäßig, doch einzig die Steinmänner gilt es an zu visieren. Nützlich die kleineren Wasserläufe gilt es doch den Flüssigkeitshaushalt aufzufrischen frisch und Schmackhaft einzig Problem das hinknien, die Kamera hängt nach unten. Einige Schneebedeckte Flächen die langsam weichen. Viele unscheinbare Wege führen nach unten, so richtig hat sich die Idealroute nicht gefunden ein jeder denkt dass sein Spürsinn gut ist. Der Rhein kommt schnell näher 300 Hm ober Stock und Stein. Bestens mit Steinmänner markiert daher leicht zu finden der Weiterweg etwas Oberhalb des Rheins, eine Moräne des einstigen Gletschers lässt sich nur erahnen. Deutlich mehr Grün zwischen den Steinen woher auch immer die Erde das Elixier für Wachstums stammt. Relativ gleichmäßig fällt die Höhe Magisch zieht das Gastliche an, das Bein Werk läuft Selbstständig ausgemergelt  der Körper kein Wunder zu wenig Flüssigkeit und Nahrung. Zielstrebig und unaufhaltsam auch kleinere Anstiege über Schneefelder und Steinhänge, deutlich mehr Wasserläufe von den Schneebedeckten Hängen des Güferhorn 3379 m. Ein Murmeltier huscht fluchtartig über den Weg. Hören von hinten Stuif in Begeisterung laut Rufen „ a Munk a Munk ein Grinsen nicht zu unterbinden hebt sofort die Laune. Gleichmäßig der Schritt zwei stellen mit schwieriger Wegfindung. Der Hang wird steiler das Tal verengt sich ein schöner Abschluss zum Ende hin, während der Rhein sich Tief eingräbt ständig stürzen Wassermassen über viele Stufen in die Tiefe, quert es minimal absteigend. Bodo bleibt dran. Die wenigen Regentropfen stören jetzt nicht im Geringsten. 17.20 Uhr, die Hütte das graue Steinbauwerk ist links am Grünen Gras bewachsenen Hang zu sehen. Freudig dem Ziel entgegen. Links Oberhalb vor der Hütte bearbeitet Martin das Holz mit Motorsäge Beil und Axt das per Heli angeflogen wird. Das Hüttendach besteht aus bis zu 3 cm Starken Steinplatten die wie Ziegel aufeinander gelegt sind, daher auch die Massive Dachkonstruktion kein Wunder das vom Niederschlag nichts wahrzunehmen ist. Überraschend gut das empfinden aber doch etwas gezeichnet Rucksack abstellen, der erste Gang an die Theke 2 von den 4 jüngeren Deutschen sitzen in der Gaststube, Warm im inneren, Martin begrüßen 2 Weissbier und 2 Limo bitte Martin bringt die Gläser dazu vor die Hütte, einschenken Lecker so ein Russ, ablegen der Schuhe, Stuif kommt an Wo ist unser Getränk? ein breites Grinsen. Seil entpacken ablegen auf den perfekt verlegten Steinplatten vor der Hütte. Der Rucksack kommt nach oben, die anderen 2 schlafen im Lager wohl auch ein anstrengender Tag gewesen. Zähle 24 Schlafplätze. Max 28 Personen finden hier eine Nächtigung, Hauptproblem ist die Gaststube mehr Personen finden keinen Sitzplatz. 2 x pro Jahr und das in der Wintersaison (Frühjahr) kommt diese Konstellation zustande. Angenehm Gerüche schweben durch die Gaststube Martin ist mitten in der Zubereitung. Zufrieden ob des Tages und Leistung flanieren wir bei 14 °C ein wenig.

    

WPO übt sich in der Seilaufnahme, ja auch dazu gehört ein gewisses Know how, anstrengend für die Unterarme. Unterhalten uns über die Tour sind uns einig Max 7 Std, laut der Angabe im Führer absolut ausreichend. Kaum verschwitzt doch bevor die Körper im Kühlen Wind abkühlen geht es in das Innere. Der Himmel lässt noch Spielraum doch Regen ist angesagt. Derselbe Tisch in der Ecke. Martin erzählt das 1x im Jahr das Brennmaterial angeflogen 800 Kg 290 sfr. 1 Min. kostet 47 sfr. allein der Anflug wo das Material aufgenommen wird verschlingt 50 % der Kosten. Auf dem Militärgelände steht sein PKW. Bestellen ein 2 Gedeck selbstverständlich holen wir es an der Theke. Die 4 sind Studenten, Rätseln ob des Wetters möchten Morgen wieder zurück zur Adula UTOE von dort Abstieg zum PKW, doch Marin rät ob des kommenden Wetters ab, gegebenenfalls Abstieg nach Hinterrhein von dort kompliziert mit dem Bus. Zwar hält der Himmel noch dicht Martin spricht von 2 Std Verspätung wird Petrus weinen. Bodo spricht von Krampferscheinungen in den Unterarmen, WPO schaut nach Magnesium Tabletten, Bodo selbst hat seinen bewährten „Medizin Koffer“ für die erste Hilfe dabei. Martin Serviert eine Wassersuppe „Tomatengeschmack“ Hauptsache Flüssigkeit! Es gibt sogar Nachschlag dazu eine Scheibe von seinem selbstgebackenen Brot ganz passabel. Als Haupt speise gemischten Salat der erste aus dem Frühbeet Bioskin (Buchweizennudeln) mit Karotten Kartoffeln und Bohnen dazu, das ganze überbacken mit Parmesan, eine Interessante Schweizer Spezialität auch gut zubereitet, Serviert in einer Großen Schale. Während Bodo und ich zweimal schöpfen sind WPO und Stuif ob der Anstrengung weniger Hungrig, Stark die 4 Jungs hatten schon eine große Schüssel erhalten, Essen auch noch diese Schüssel sowie die Tomatensuppe. Bereits um 21 legen sie sich zum Schlafen. Etwas später serviert er den Nachtisch Kastaniencreme mit Sprühsahne. Und der Regen kommt etwas später mischt sich ein Gewitter darunter. Noch immer wird Bodo von Krämpfen heimgesucht. 21.45 Uhr, Bodo findet eine Rolle im Regal, nützt diese um am Boden liegend diese zur Massage des Körpers einzusetzen. Meine Beine schwer doch eine Runde Hallenfußball wäre möglich. Stuif frägt an ob Gäste beim zweiten Besuch einen Schnaps erhalten? Martin lässt sich da nicht Lumpen, Serviert einen Grappa den er mit einem Kraut das im Bereich des Ursprungs wächst angesetzt hat, Genießbar allemal. Tief hängen nun die Wolken, der Regen so heftig das ich den Schirm der im Eingang hängt für den Toilettenbesuch nütze. Eine Bio Toilette das über eine Stufe gespeichert wird, über kurz oder lang gelangt es in den Rhein. Martin erzählt ein wenig von seiner Vergangenheit zwei Kinder aus seiner Ehe lebt mit seiner Freundin zusammen, sein Beruf Uhrmacher. Hat vor dieser Zeit 2 Jahre auf einer Berghütte gearbeitet. Ist im 4 Jahr hier auf der Urigen Zapporthütte. Batterien des Militärs sind in einem Bunker gleich neben der Toilette ein Freund hat diese Anlage mit seinen 4 Autobatterien und der Photovoltaik Anlage gekoppelt, dadurch erhöht sich die Langlebigkeit der 35 KW Anlage und kann diese Effektiver nützen. Harmoniert ganz gut mit dem Militär die auch das Holz einfliegen. Oberhalb ist ein Schäfer der 700 Schafe betreut, im Augenblick wird er vertreten er besucht meist am Abend die Hütte. Ganz nebenbei konsumieren wir wirklich gut gekühltes Calanda. 3-4 m hoch liegt im Winter der Schnee, die Hauptsaison ist im März und April, die Beste Zeit zum Tourengehen Speziell am Zapportgrat, in dieser Zeit ist Martin oben unter Umständen hilft ihm ein Freund bei der Arbeit, ansonsten ist die Hütte immer offen es gibt keinen Schlüssel. Wenn die Lawinen das Tal verschütten ist es möglich den Rhein zu überqueren. Rechnen wie am Vorabend gleich ab, knapp 100 Sfr, werden fällig, Stuif bestellt das Frühstück auf 7.30 Uhr, eine Tour unwahrscheinlich. 23 Uhr ist Nachtruhe angesagt, Zähne im freien Putzen hoch in das doch angenehm Temperierte Lager, das Fenster bleibt wegen des Regens geschlossen, Hüttenschlafsack kriechen ein gelungener Tag endet Glückselig.  Infos zur Tour: 21,67 Km, Aufstieg 1250 Hm, 7.30 Std reine Gehzeit, 3.15 Std. im Stand.

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  • Profitour 13.-16.Juli 2019 (101) (Kopie)

    

 

Montag 15.Juli: Unruhig der Schlaf, mitten in der Nacht Toilettengang nur in der Unterhose und Funktions T-Shirt bekleidet, und der Stirnlampe in der Hand! Große Tropfen fallen vom Himmel schnell bist du da Hellwach, vorsichtig die Türe schließen Treppenstufen knarren,  ja niemand wecken. Irgendwann eine längere Zeit Wach, Stuif schnarcht ein wenig. Habe am Morgen gar nicht mitbekommen als die 4 Studenten aufstehen und gehen. Erst als sich WPO ankleidet ein erwachen, Frage nach der Uhrzeit 7.45 Uhr, prima um diese Zeit darf man auch an einem freien Tag aufstehen! Langsam berappeln, ein Blick aus dem Fenster  bringt Gewissheit Neuschnee in höheren Lagen so ab die 2800 m. Heimeliges Gefühl, das Frühstück steht bereit. Locker die Atmosphäre keine Hast. Ähnlich die Auswahl leider fehlt der leckere Hefezopf ausgedehnt das Frühstück 3 Scheiben Brot dazu auch Käse der laut Martin aus Suffers kommt, eine kleinere Käserei mit 2 Angestellten. Martin frägt ob wir am Abend Raclette Essen möchten, gute idee fehlt noch in der offenen Speisekarte auch die andren lehnen nicht ab. Es schaut danach aus das der Regen abzieht, zurück sind noch im Wolkenreste die durch das Tal schwappen, ja der Neuschnee zeigt von diesem Tief das von Nord nach Süd durchzieht. Am nächsten Tag wohl die Tour auf das Höhberghorn 3005 m, danach zurück auf die Hütte mit Abstieg. Starte mit dem Bericht, WPO packt sein Essen aus staunen und ein breites Grinsen, wohl die Versorgung für 4 Personen gesichert.

    

Jetzt wird klar warum seine Frau Bodo erzählte das er wie ein aufgescheuchtes Huhn Stundenlang durch das Haus bewegte. Ein Anruf ein kurzes Gespräch über Sinnvolle Ausrüstung. Stuif legt sich  auf den  Boden Bewegt sein Oberkörper auf der Massage Rolle, kippt dabei um klatscht gegen die Stühle das unüberhörbar war, lautes Gelächter allenthalben. Überdenken die ursprünglich geplante Tour, der Zeitliche Ablauf Top, der erste Tag mit dem Gepäck über das Zerfreilahorn zur Läntahütte wohl zu anstrengend. Im Laufe des Tages gibt es so manch Geistreiche und Wissenswerte Unterhaltung. Ein Thema die SAC Führer teilweise sind die Beschreibungen aus längst vergangenen Zeiten, Gletscher und Touren obliegen ständiger Veränderungen der Natur, da pflichtet uns Martin bei, er ist jemand der sich um seine Gäste kümmert die anstehende Tour individuell bespricht und mit Rat und Tat zur Seite steht. WPO meldet sich für eine Wanderung Richtung Ursprung ab. Bodo liest ein Buch „Sinn des Lebens“ Um 14 Uhr, dringen erste Sonnenstrahlen durch. Martin ist des Öfteren mit dem Satelliten Telefon beschäftigt. Erste Gäste erreichen die Hütte, anscheinend Leben sie nicht weit Westlich entfernt einer der zwei Eidgenossen besitzt eine Hütte. Essen und Trinken hier, beide über 50 sind mit dem Zelt Unterwegs Übernachten in der Läntalücke, Morgen ist das Rheintalhorn angesagt. Kurze Aktivität in dem ich das Massive Hüttendach erklimme. Während Bodo ein Calanda genießt, genüge ich mich mit Marschtee. WPO hatte eine Rolle De Beukelaer spendiert. WPO übergibt mir die 50 sfr. als Gegenwert stehen 47 € gegenüber. Kurze Unterhaltung das Sinnvollste eine Kreditkarte während Stuif für die DKB Karte schwärmt, empfehle ich die Santander Karte, für längere Aufenthalte im Ausland sowieso die besten. WPO meditiert auf einem Stein sitzend Unterhält sich dabei kurz mit Martin.

    

Stuif und  später Bodo halten es nicht so lange an der Frischluft aus, es ist nicht so Angenehm die Sonne gewinnt einfach nicht die Oberhand. Dann wohl das Interessanteste Thema die Steuer: 20 % Steuer vom Lohn wird dem Schweizer abgezwagt, die Kaufkraft und Konsumfreudigkeit wird dadurch angeregt und nachweislich gesteigert. Dadurch fließen dem Staat deutlich mehr Einnahmen zu. 16.30 Uhr, Temperatur 11 °C wärmer war und wird es heute am Arbeitsfreien Montag nicht mehr. Ein Regenschauer geht nieder sogar Hagelkörner mischen sich darunter. Fällt allen auf schön wenn niemand zum Rauchen vor die Türe geht. Lockere Unterhaltung quer durch das Leben da passt doch ein Calanda. Martin heizt den Ofen an, scheint unser wohl im sehr wichtig. Bodo nützt die Warmen Steinplatten zum erwärmen des Rückenbereichs. 17.45 Uhr, jetzt werden verführerische Gerüche aus der Küche so richtig wahrnehmbar, Martin zaubert an der Vorbereitung für das Raclette. Ein Leidiges Thema Toiletten ob Öffentlichkeit oder Betrieb Verstopfungen und Verschmutzungen an der Tagesordnung Papier Berge am Boden, oft sind es Menschen aus einer anderen Kultur, Bodo berichtet von eigen Erlebten Momente. Finde unter der Bank eine Leere Bierdose Martin bestätigt die Vermutung, die Czechen versorgten sich wohl auch selbst. 18.35 Uhr eine gute Gemüsesuppe wird Serviert. Danach kommt Salat an den Tisch der erste aus dem Frühbeet. Bodo gibt Gurke und Paprika kleingeschnitten dazu, dies wird nicht mehr in das Tal getragen. Silberzwiebel, Essig Gurken, Speck, Zwiebel und die Grundlage Käse aus Suffers in 5 mm Dicken Scheiben, in einem aufklappbaren Blech Behältnis stehen 3 Teelichter leider funktioniert der Anzünder nicht, ein Feuerzeug ist vonnöten.  Abgekochte Kartoffeln in der Schale befinden sich in einem Korb der einem Huhn nachgebildet. Je nach Laune werden diese Zutaten zum Käse auf die Warme Platte gelegt relativ schnell ist der Käse verlaufen Enorm die abstrahlende Wärme dieser Wachskerzen. Positiv das Fazit ein kreatives wie Unterhaltsames Essen. Der Nachtisch ein leckerer wie warmer Apfelkuchen mit Sahne. Stuifs Anspielung auf ein Abführmittel wird von Martin später mit einem Kräuterschnaps beantwortet. Träge und Locker die Stimmung das Wohlsein und Geborgenheit Gefühls. Auch Martin zeigt sich sehr locker fühlt sich unter uns ganz wohl. Leichter Dauerregen setzt ein, mit dem Schirm zur Toilette und Zähneputzen. 22 Uhr, bezahlen wir die Rechnung 4 Bier + Übernachtung 87 sfr. Stuif 4 Bier 1 Limo und 5 Schnäpse 111 Sfr. WPO 90 und Bodo 84 sfr. Ziehe mich als erster zurück, hörbar die Unterhaltungen.

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  • Profitour 13.-16.Juli 2019 (135) (Kopie)
 

Dienstag 16. Juli: Negative Träumereien zu Intensiv und verrückt. WPO frägt Bodo nach der Uhrzeit? 6.45 Uhr, die Antwort. Blick aus dem Fenster Wow Stahlblau der Himmel nur Richtung Tal kleinere  Wolken. Die Schneeauflage um die Berge unverändert. Bett Zeug zusammenlegen. Blick vor der Hütte auf den Thermometer 4°C, gleichbedeutend die Null Grad Grenze liegt bei 2800-2900 m, das heißt wir müssen mit Eisbildung rechnen. Wie am Vorabend findet das Essen am ersten Tisch gleich am Anfang der Gaststube statt. Martin hatte hier eingedeckt. 7.30 Uhr, die Sonne erreicht das Rheintal, WPO steht mit Nacktem Oberkörper am Waschbecken „es sei Windig“! Ein Toilettengang vor dem Abmarsch unumgänglich. Stuif wartet schon vor der Türe. Schnell steigt die Sonne, Cool stelle die Schuhe in die Strahlung die innen Sohle ist noch immer Nass lege diese gleich daneben. Frühstück die Milch ist aus Pulver gewonnen wäre mir nicht aufgefallen. Ein jeder in Bewegung das Frühstück findet mehr um als am Tisch statt. Martin erklärt die Route anhand einer ausgedruckten Karte. Wahrscheinlich fliegt der Heli gegen 9 Uhr, auf, kommenden Donnerstag steigt er für 1 Tag ab. Der Marschtee steht bereit, Verzichte auf die Mitnahme eines Rucksacks nur die Wärmende Jacke, Handschuhe, Gletscherbrille, GPS und Handy, der Geldbeutel von mir und Bodo bleibt bei Martin. Wie schnell sind doch die Tage vergangen, schon Morgen sind WPO und ich wieder in der Arbeit. Stuif hat noch bis Ende des Monats frei Bodo genießt seine Freie Woche. WPO und Stuif wählen die Mitnahme des Rucksacks. Angekleidet wird vor der Hütte die Sonne leistet ihren Beitrag bei kühlem Ostwind. Von Eile keine Spur. GPS einschalten verstauen in der rechten Hosentasche. Martin knipst uns vor der Hütte. 8.15 Uhr, los geht`s ein paar Meter Abwärts, links der Aufstieg zur Canallücke. Blau Weisse Markierungen leiten von hier zur Läntahütte. Der Aufstieg ist von hier leider nicht einsehbar. Feucht die Grünen Hänge. Auch diese Route wenig begangen. Wo sind die 700 Schafe? Die Urige Hütte sehen wir liegt fast am Weg. Nach nur wenigen Meter gehen ist die Hütte nicht mehr Sichtbar und so bleibt es auch. Stuif`s Schrittfrequenz leicht forsch, die Temperatur für einen Aufstieg Top, die Wegfindung bedarf zunehmend Scharfer Blicke. Der Ruhetag brachte Frische Kräfte. Relativ Geradlinig die Route. Der Untergrund meist Erdig die Sicht Westlich zum Zapportagrat und den Nebengipfel von Anfang an kaum Eingeschränkt. Fantastisch der Aufsteigende Nebel setzt das Rheinwaldhorn in ein Besonderes Motiv. Die ersten 300 Hm sind schnell bewältigt, es ist nicht die Große Wegstrecke eher das gute Verhältnis zur Höhe. Das Clubhüttentäli quasi die Schnee gefüllte Rinne von der Höhberglücke kommend wird ein Stück gefolgt. Hier erfolgt später der Abstieg aus dieser Perspektive stellt es wohl kein Problem dar. Theoretisch wäre ein Aufstieg hier Denkbar.

    

Markierungen finden sich wenn auch ein Stück des Weges unter dem Schnee liegt. Relativ geradlinig liegt die Canallücke. Eine gewisse Neugier bleibt erhalten noch ist die Route nicht einsehbar stellt die Triebfeder dar, ein guter Abschluss ziert alles wenn auch Wolken und aufziehende Schleier sich mehren. Gut von hier zu sehen, die geplanten Gipfel weisen alle eine Neuschnee Auflage aus. Im letzten 1/3 wird es steiler und anstrengender, teilweise Kettengesichert. Richtig Saftige und Blühende Almwiesen  die wohl erst vor kurzer Zeit Schneefrei wurden, auch in dieser Höhe. Wie aus dem nichts wird die Scharte Sichtbar, links das Salahorn 2983 m, ein wohl leichter Grat führt zum Gipfel. Oh! zwei Hunde laufen gerade uns entgegen, als sie uns wahrnehmen stoppen diese Kehrtwende. Rechts doch etwas entfernt der überraschender Weise Markante Gipfel des Höhberghorns. Eine Frau wird sichtbar erreicht fast Zeitgleich die teils verwächtete Verbindung zwischen den beiden Gipfeln 2838 m. Sind doch überrascht das doch jemand Unterwegs ist.9.25 Uhr, Kleine Pause am Windig und kalten Grad 1 Stunde und 10 Minuten Aufstieg, WPO reicht mir seine Neue Mammut Jacke, nehme diese Dankend an. Der Zefraila Stausee ist ein wenig Sichtbar. Auch diese Tour benötigt einige Stunden. Die Frau wartet auf einen Mann der einen Eimer trägt, die Route verläuft am Hang des Salahorn schaut sicherlich schwieriger aus als es tatsächlich ist, teilweise liegen noch einige Schneefelder. Guter View zum Zerfrailahorn, Stuif erwähnt das leider die Schokoladenseite von hier nicht zu sehen ist ähnlich dem Matterhorn. Handschuhe nun Gold wert. Unser Ziel ein perfektes Motiv überhaupt sorgen die hochziehenden Wolken für einen tollen wenn auch kühlen Effekt. Wohl keine Wanderung zum Gipfel. Start nach einer kurzen Verschnaufpause. Auch hier liegt etwas Neuschnee bestens greift der Schuh, beim Gehen ist es gleich wieder angenehmer. Links unten der Canalgletscher zur rechten wird es auch steiler, die Hütte ist nur zu erahnen. Relativ schnell geht es aufwärts, rechts wird es dann auch ausgesetzt der Grat Schmäler ständig über Steinplatten oder kleinere Blöcke vorsichtig mit gut gewählten Schritten, teils am Grat oder abwechselnd in beiden Flanken auch die Hände werden eingesetzt. Stuif versucht es Rechts Westlich die bessere Route aber links in der Flanke, danach eine Giftige Querung hier sind die Felsen im Schatten und mit Eis überzogen, deutlich mehr Vorsicht walten passt, der Gipfelaufbau lässt vermuten das auch hier die Steine Vereist sind. Rechts wohl der Abstieg zum Clubhüttentälli dies lässt ein Markant gesetzter Steinmann  in Form einer Steinnadel vermuten. Kurze Besprechung geben uns die Hände, die Sicherheit geht vor. Sind zufrieden kleien Pause um etwas Flüssigkeit aufzunehmen WPO stellt O-Saft mit Wasser gemischt zur Verfügung, Bodo hat noch einen Teebeutel in der 0,5 Liter Plastikflasche. Sind uns bei einem Panorama Blick einig die Adulla Alpen nicht ohne ein gut gewähltes Tourenziel für die Profitour 2019! Nur schade dass die von Stuif ursprünglich Aufwendig geplante Tour unvorhersehbaren Ereignissen zum Opfer fiel. Gute Sicht nach Hinterrhein den Höhbergletscher und See der im Wissbach kurz vor dem Militär Gelände zu Tale stürzt.

    

Der Abstieg ist nicht einsehbar, einen Grat I-II  gilt es ungesichert abzuklettern. Bedarf doch ein wenig Gespür im Losen Geröll und Schmelzwasser. 10 Minuten in der Sonne der Aufstieg wäre hier deutlich einfacher zu klettern. Prima Blick in die Senkrechte Südwand des Höhberghorn 3004 m. Spuren in der Anfangs breiten Rinne heben sich im Schnee hervor. Start von der Höhberglücke 2913 m, mit gutem Blick in das breite Rheintal und dem imposanten Rheintalhorn. Die Neu Schneeauflage bestens zu begehen leichtes einsinken. Wundere mich über Rote Punkte im Schnee teile dies WPO mit als sich Stuif die Hände im Schnee abreibt löst sich das Rätsel er hatte sich wohl am Fels geschnitten. Spaßig der Abstieg flotten Schrittes der Kraftaufwand gering. Mal das Tempo anziehen, Bilder nach Oben Eindrucksvoller besser als den Rücken zu knipsen. Ja Martin hatte Recht es ist keine Ausrüstung nötig. Eine Schutt oder Geröll Reise nicht jedermanns Sache, doch im Schnee findet wohl ein jeder gefallen im schnellen Rückzug. Im Mittleren Teil gilt es nach rechts zu wechseln, teils geht es sogar mit abfahren. Ein kurzes Stück gilt es die Rinne zu verlassen zu steil ein Durchbruch. Blau Weisse Markierungen finden sich im Almgelände Satt Grün der Hang. Es ist nun deutlich Wärmer die Jacke jetzt Ballast. Auf ein kurzes Stück geht es nochmal in das Clubhüttentälli. Interessant die vielen Spuren im Schnee von Tieren die sich mehrere Pfade getreten hatten. War das Vorher ein Steinbock doch von diesem nun keine Spur. Treffen auf die Markierungen die Links zur Hütte führen. Sumpfig ein Wegstück auch Frösche fühlen sich weit über 2000 m, wohl. Ohne die Schäferhütte gesehen zu haben wird die Zapporta Sichtbar. 2 Gäste und 1 Soldat sitzen im Freien  am Tisch. Mit einem Grüßts eich! um 11.30 Uhr nach 3 ¼  Std. zurück, ¼ Std. zu langsam das Fazit von Stuif der dabei breit lächelt. Bestellt doch bitte bei Martin ein Bier! Gerne kommen wir dem Ratschlag nach. Scheu der Hund, kurz danach erfahren wir das es sich um den Ersatz des Schäfers und seine Tochter gehandelt hatte. Als die beiden gehen bleibt der 4 Beiner hier, Frage Martin warum der Hund nicht folgt, Martin ruft den beiden zu „was ist mit dem Hund“! Der Schäfer in spe ruft ihn doch nur widerwillig folgt er ihnen. Ja er gehört dem Schäfer das Tier muss sich noch daran gewöhnen. Bei einem kühlen Calanda stossen wir auf eine gelungene Tour an ob Mars, Manner oder eine Tafel Schokolade allerlei süßes wird da auf den Tisch gelegt, ganz Nebenbei gilt es die Habseligkeiten zu packen, ja heute passt das Wetter, der Soldat wohl zum richtigen Zeitpunkt hier. Aus einem werden deren 3 Bier die Zufriedenheit spürbar die Aussage von mir um 12 Uhr, werden wir starten verzögert sich bis 13.20 Uhr. WPO legt 2 Runden aus, die wir später auf 3 Personen umlegen. Mit einem Handschlag verabschiedet sich Martin, würde sich freuen wenn wir ihn mal wieder Besuchen, gute Gäste die Mal so 1000 Sfr. Investierten.

    

Liegt es an den 3 Bier ohne Wehmut ist das Geschehene nun Vergangenheit. Zufrieden läuft es sich gut. WPO legt vor. Clever der Schäfer er und seine Tochter konnten mit dem Heli der den Soldat Transportierte mit Fliegen. Mit im Gepäck der Edelstahlbehälter der extra für den Holzofen hergestellt wurde dieser Steht angepasst auf dem Herd. Martin wird in die nächsten 7 Tage versorgen sein Essen hat er dabei. Jetzt im Licht der Mittags Sonne wirken die Schneebedeckten  Flanken und Wasserläufe in der Zapporta Gruppe noch Eindrücklicher. Langsam fällt der schmale Pfad am Hang ein langanhaltender Linksbogen im leichten Gelände. Schade bei solchen Bedingungen (Postkarten Wetter) die Rückreise anzutreten. Stuif legt nun einen Flotten Schritt vor, das schwere Seil das er unbedingt tragen wollte bremst ihn nicht, Rhythmisch unterstützt von den Teleskopstöcken. Gedanken Kreisen nun um die anstehende Bergwoche, die Reservierungen stehen, doch die Tourenbeschreibung steht noch nicht im Detail, Bodo brennt schon noch bleiben 3 ½ Wochen. Die Vorstellung über den Hinterrhein Ursprung konnte Eindrucksvoller nicht sein. Nach 1 Std. gehen liegt der Fluss in Reichweite ein breites Bett. Der Pfad verläuft in einem auf und Ab selten sind Sicherungen die wohl bei guten Bedingungen nicht nötig sind. WPO berichtet das er vor wenigen Minuten beinahe auf eine Kreuzotter getreten ist. Legen einen Stopp ein WPO zählt 14 Wasserläufe auf der gegenüberliegenden Seite am Zapporta Grat. Ein letzter Aufschwung danach öffnet  sich das Tal, ein Meer aus Steinen ähnlich einem Baggersee. Links stürzt  Reichlich Wasser vom Höhbergletscher, der vor wenigen Stunden von Oben betrachtet wurde. Die letzten 90 Hm. ziehen sich durch die Schiessanlage. Bodo kommt auf fast ebener Strecke ins straucheln hat sich den Knöchel vertreten zum Glück nichts schlimmeres Rege Tätigkeit im Steinbruch, die Ruhe der Bergwelt nimmt ein jähes Ende. Einzelne Panzerstraßen werden nach rechts gequert. Zielscheiben auch Fahrbahre ein netter Spielplatz für die Schweizer Kanoniere. Kaum zu überhören ein Kampfpanzer im Einsatz, wie es scheint wurde ein Parcours mit Hütchen aufgestellt die es zu umfahren gilt. Die PS unter der Haube sind spürbar. Ein PKW hält auf unserer Höhe, Stuif spricht mit dem Fahrer, warum die Neugier bleibt unbeantwortet. Die Straße folgt dem Glasklaren Rhein. Die Füße kochen als der Parkplatz Nordportal um 16.10 Uhr, erreicht wird. Kaum Personen halten sich am Knotenpunkt vor dem Bernadino auf. Knapp 3 Std. für den Abstieg. Rucksack und Bergstiefel ablegen. Kollektive Zufriedenheit. Bodo öffnet sein Auto, Badelatschen und eine Limo die größte Sorge. Kurzes Relaxen. Ein schöner Fleck ja wenn da der Verkehr bzw. die Straße das Bild nicht verschandeln würde. Traurig wie die Menschen die Toilette verlassen, ein richtiges Waschbecken ist nicht vorhanden, wohl besser so. Viel Aufwand steckte in der Vorbereitung soll es schon wieder vorbei sein.

Infos zur Tour. 24,44 Km, Aufstieg 750 Hm, Abstieg 1500 Hm.

Für unseren Fahrer Bodo liegt noch eine ca. 4 Stündige Fahrt an. Die Rückfahrt verläuft gut, kein Reiseverkehr eher Berufsverkehr. 17.25 Uhr, verabschieden wir uns von Stuif dem ein besonderer Dank gilt. Nütze die Rückfahrt für die Notizen, die Fahrt geht beinahe unbemerkt vorüber. Bereits um 20 Uhr, wird das Auto aufgetankt, damit kann die Fahrt gleich abgerechnet werden 47 L bei 620 Km, Verbrauch 6,2 L/100 Km. 140 € gilt es an Unkosten aufzuteilen. Kaum ist das Gepäck etwas aufgearbeitet gilt es zu Duschen, danach findet sich noch 1 ½ Std. Zeit für die Vorarbeit des Berichts. Ja ein guter Abschluss bleibt in bester Erinnerung!

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  • Profitour 13.-16.Juli 2019 (153) (Kopie)

 

 

 

 

  

 

  

 

  

 

   

 

 

 

 

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