Falters Homepage

Absolut Positiv ist für 2025 zu Werten, die geplanten Touren konnten allsamt Veranstaltet werden.


Zum Abschluß der Bergsaison erlebten wir mit der Herbsttour, ein richtiges Schmankerl


Der Bericht zur Sommer Tour steht, viel Spaß beim Lesen


Auch die Profitour ist Veröffentlich. Schön war`s


23.Profitour in der Greina 18.bis 22.Juli 2025

Teilnehmer: Falter, Humprey, Olaf, Stuif, WPO

Freitag 18.Juli: Fahrt über Sumvitg, zum Stausee Runcahez 307 Km, 4 Std. 

Titel Bild Bericht 23.Profitour  (16)

Bereits zum Ende 2024 deute Stuif eine in Anführungszeichen einfache wie kompakte Tour 2025 an. Mit der Greina traf Stuif eine Gute Wahl, Landschaftlich und die Erreichbarkeit sprechen klar dafür. Relativ schnell formte sich die Tour mit drei 3000er binnen 4 Tage. Die Tagesetappen Moderat gewählt, so das diese auch für Ali, Bodo und Christian angepasst sind Die Touren im Auf und Abstieg liegen allesamt um die 4 Std. Zu den üblichen „Verdächtigen“ gesellte sich Humprey dazu. Bodo wollte wieder komplett „angreifen“ Christin sagte spät mit einer selbst ausgestellten Wildcard zu. Ausgangspunkt ist der Stausee Runcahez. Zeitig war die Tourenbeschreibung Online. Der VW Bus der Red Stars wurde uns zugesagt. Bisher arbeitete ich mit Alpin Live, die ich im Juni für 25 € im Jahr, auf die Pro Version erhöhte, auch Stuif arbeitet mit dieser Software. Anfang Juli meldet sich Christian nach reichlich Überlegen ab. Mit der Annährung an den Termin, besserte sich die Situation um die Gesundheit von Bodo nur unwesentlich. Olaf erklärte sich wiedermal bereit mit seinem Fahrzeug auszuhelfen. Informiere Jürgen das wir den VW Bus nicht benötigen. Die Abfahrt wird festgelegt, 6.45 Uhr, holt mich Olaf ab, danach WPO und Humprey, Stuif wird in Buchs abgeholt. Das Wechselhafte Wetter setzt sich zum Bedauern fort. Call mit WPO, wir können den Schrank des Fahrzeug auf dem Hof der Fa. Frey ausbauen und Lagern. WPO hat an diesem Tag auch freigenommen. Legen den Zeitpunkt fest, Donnerstag so gegen 16.45 Uhr. Anfrage in der Gruppe wegen Getränke, WPO nimmt sich der Angelegenheit an. Stuif stellt die komplette Tourenbeschreibung ein. Iris tauscht für WPO 500 € erhält 440 Sfr. Nobbe überbringt Humprey die Vignette. Stuif nimmt ausreichend Fränkli mit, werden Unterwegs wechseln. Perfekt der Ausbau des schweren sperrigen Werkzeug/Material Schrank mit den Technischen Mittel relativ einfach und Flott. Einkauf am Vorabend im Norma. Aufgrund des Geräumigen Fahrzeug wird ein Wäschekorb eingesetzt. Wasser und Weißbier wird am Abend zum kühlen vor die Türe gestellt. Nach einem kühlen aber Sonnigen Tag fällt die Temperatur am Abend.

Freitag 18.Juli: noch vor dem Wecker beginnt der Tag. 13 °C für einen Sommertag recht Frisch. Kaum ein Lüftchen weht und einem blauen Himmelszelt. Das Gepäck erstmal vor der Türe zwischenlagern. Kleines Frühstück und ein Toilettengang. Olaf erscheint mit 5 Minütiger Verspätung. Die Technik kommt vorne auf den Sitz, all das wichtige befindet sich in einem kleinen Karton. In wenigen Minuten ist die Albstraße erreicht, 3 Kisten stehen an der Straße, was hat da WPO vor. 2 Kisten Bier und 1 Kiste Wasser finden locker Platz im geräumigen Fahrzeug. Iris begrüßt uns mit einem freudigen Gesicht, schön wurde der Garten Gestaltet. Als letzter aus Heidenheim steigt Humprey zu, gemeinsam wartet er mit seiner Frau auf das eintreffen des Weißen Transporter. Nach einem Plausch ein Stopp bei der Bäckerei Rieck, ein kleines genetztes und 3 Wecken 4.30 €, Humprey schaut kurz auf ein Hallo in den Verkaufsraum, als ich erwähne das  WPO draußen im Auto sitzt, geht Sabine mit uns zum Fahrzeug. Jetzt erfahren wir das der Vater von WPO gestorben ist. Normaler Verkehr unter der Woche. Schreibe während der Fahrt. Wechsel auf die A 96, SMS an Stuif, wir haben ca. 25 Min. Verspätung. Er ruft Postwendend zurück, er sitzt gerade im Bus. Auf Empfehlung von WPO trinken wir ein Warmes Warsteiner. Die Temperatur in Bregenz liegt bei 20 °C. Diepoldsau die letzte Mautfreie Abfahrt. Es klingelt Stuif ist dran, er ist nun in Buchs. Verzerrte Wolken am Himmel, es schaut gut aus. Olaf steuert über die Österreich Schweizer Grenze auf die nächste Autobahnauffahrt der A43. Abfahrt Buchs folgen wie angegeben Richtung Zentrum, Treffpunkt an der Tankstelle des Comet. Aus Fehler lernt man ausschalten der Mobilen Daten. Ankunft ist um 9.30 Uhr, der Kamerad ist schon in Montur. Immer wieder ein schöner Moment wenn man sich nur einmal im Jahr begegnet, Wunderbar das uns dieses Hobby noch immer verbindet. Stuif geleitet Olaf zu einer Bank, gleich gegenüber das Rathaus. Wechsle 400 Sfr. die Rate zum € 0,87 dafür gibt es 456 €. Jetzt noch eine Toilette, Stuif führt uns über die Lebhafte Straße zum Rathaus von Buchs 12.000 Einwohner. Olaf und Humprey wechseln ebenfalls. Wie oft sind wir schon die Strecke über den Furka Oberalp Pass gefahren. Heute endet die Anfahrt schon in Sumvitg Graubünden. Interessante Auffahrt durch das Vale Sumvitg, selbst ein längerer Tunnel war vonnöten um tiefer in das Tal vorzudringen, das PS starke Fahrzeug und der Gute Fahrer meistern das mit Übersicht und Bravour. Der Stausee wird am Abfluss über eine Brücke überquert. Noch ist das Tal Eng Steil und bewaldet die Hänge. Olaf stellt das Auto am Ende des kleinen Parkplatz auf 1280 m, um 11.37 Uhr ab.

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Einige Meter steht eine blaue Dixi Toilette, ein Gute Einrichtung. Nützen die Zeit während des Packens für ein Vesper und Bier, WPO öffnet mit seiner Schildmütze ein Bier, was es doch alles gibt, ein Flaschenöffner ist angebracht, wir testen das mit Freude. Ein Heli wird Wahrnehmbar, kurz später passiert er uns, am Hacken hängt ein Material Sack landet nahe der Brücke. Das Wetter ist absolut Top, Sonne satt bei 20 °C. ein kleiner Rucksack ist heuer ausreichend, auf Gletscher Ausrüstung kann dieses Jahr verzichtet werden. Der Piz Miezdi mit seine 2791 m überragt. Rechnen wir mal vorsorglich mit 4 Std. für den Aufstieg, sind wir gut on Time. Für Humprey liegt es lange zurück an einer Profitour teilgenommen zu haben. Hingegen ist WPO ein wesentliches Bestandteil dieser Veranstaltung. Gestärkt und Fidel wird das Gepäck gewogen, Auf den Schultern von Stuif lasten 11 Kg samt dem Wassersack, WPO steigert das um ein ½ Kg, Iris hatte ihm wohl 5 Kg Futter vorbereitet, Humprey und Olaf 7 Kg, mit der Kamera liege ich bei 8 Kg, Gleich am Start eine Weg Tafel ohne Zeitangabe. 12.33 Uhr, die Richtung ziemlich genau Südlich, noch ist das Val Sumvitg nur bedingt einsehbar.  Eine Schotterstraße steigt nur langsam an, die Bäume reichen  Anfangs bis an die Straße. Moderat der Schritt Humprey nützt die Stöcke die die drei am Rucksack tragen. Ein Lüftchen könnte nicht schaden. Links auf einen Lichtung Weiden hinter einem Weidezaun sehr viele Schafe, die von mindestens 4 Hunden, die dieselbe Farbe nur etwas kleiner als die Schafe sind. Einer davon beobachtet uns auf schritt und Tritt. Der Weiße VW Bus der Hüttenpächter parkt in einer Bucht unter Bäume, daneben ein schwarzer Kleinbus. Rechts in das Seitental geht es zur Capanna Medels. Ab hier steigt es auf dem Wanderweg noch im Schatten stetig an. Wegteilung, überqueren den Rein über eine Brücke mit Gatter Richtung Muotta la Tieua. Eine Weg Tafel zur Terri Hütte, das ganze kehrt wir sind falsch. Nähern uns dem Wilden Tosenden Rein da Sumvitg. Parallel verläuft auch ein Weg. Die Rot Weißen Markierungen sind neu, es wird anstrengender das schwitzen beginnt, nach gut einer Stunde im nun offenen Tal, wird der Rein über eine neue Holzbrücke überschritten 1408 m, über viele kleine Stufen unter Getöse fließt das sprudelnde Wasser zu Tal. Ein Ehepaar hält sich am Wasser auf. Rechts abwärts zweigt der Weg zur Medelser Hütte und in das Tal ab. Wahrscheinlich war der Alte Weg warum auch immer nicht mehr sicher.  Rechts der Piz Vial (3168 m) und  Piz Valdraus (3096 m) mit ihren Gletschern.

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Der Aufstieg ähnelt dem des Adamello. Relativ viel Grün zwischen den Steinen prägt den Aufstieg. Der Wanderer der etwas später am Parkplatz eingetroffen ist, läuft vor uns. Der Kessel endet dementsprechend steiler das Gelände. Der Bach wechselt die Richtung kommt von Links Ost. Nach dem eine Rinne gequert wird, wechselt die Richtung im Hang in der "Frontscha zum Sumvitg". Ärgerlich es gibt kein Kontakt mit dem Wasser zum Trinken. Schöner Weg im Hang durch Farne und hohes Gras teils ist der Untergrund nicht zu sehen. Der Körper ist richtig gefordert. Olaf versucht einen Blick zu den Wasserfällen der deutlich hörbar aber nicht sichtbar ist, zu erhaschen, doch das Gelände ist zu Wild. Geschickt verläuft die Route teils gilt es die Füße hoch zu heben. Die Nachfolgenden gehen jetzt mit den Stöcken. Zum Glück ist es relativ schattig. Eine kurze Pause zum beruhigen des Puls. Die Richtung wechselt Süd-Westlich, tief unten das Wasser das aus der Greina kommt. Nicht mehr ganz so steil der weitere Abwechslungsreiche Aufstieg an einem später auf einem Grünen Rücken. Teils auch Kettenversichert, erreiche den Wanderer, folge ihm in kurzem Abstand. Wie gerufen kommt ein kleiner Wasserlauf links des Weges, Sauge regelrecht das Nass auf. Absatz für Absatz gewinn an Höhe und das in der prallen Sonne. Am Horizont begrenzt der Muot la Greina  auch dieser ist stark vom Grün der Pflanzen geprägt. Die Sicht. Die Hütte ist noch nicht sichtbar. An einer Weg Tafel setze ich mich mit einem Hallo zum Vorrausgehenden. Er kommt aus Sigmaringen, seine Freundin arbeitet auf der Terri Hütte. Er ist ein Weltenbummler Arbeitet als Land Maschinen Mechaniker. Er weilte schon in Bariloche (Argentinien). arbeitete in Kanada als Pisten Bulli Fahrer. Sie lernt Hotel Kauffrau ist das zweite Jahr in den Bergen auf einer Hütte. Sie werden nach Briegels ziehen ( gleich um die Ecke). Der Schwarze Wagen neben dem Fahrzeug der Pächter ist ihres. Unterhalten uns bis Olaf dazu kommt. Das ist für das Zeichen zum letzten Teil, es sind noch 20 Minuten. Auch wir setzen die Tour fort. Die Hütte liegt auf einer Anhöhe, ein Gerüst bestätigt die Umbau Maßnahmen, es folgt ein Abstieg bis zum Bach, füllen der Wasserflasche nach dem die Brücke überschritten war. Steige einige Meter auf, Steinplatten laden für eine Pause ein.

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Ablegen des Rucksacks, die Freundin kommt ihm in Sause Schritt entgegen. Es ist 15.35 Uhr. Ziemlich genau 3 Std. Aufstieg. Gleich daneben fließt ein kleiner Bach aus Richtung der Hütte kommend. Mit einer Magnesium Tablette wird das Wasser angereicht. Abkühlen der Füße wenn auch nur kurz möglich, sowie ein Apfel. Das Funktion Shirt und T-Shirt ablegen zum Trocknen. Ausgerechnet jetzt versteckt sich die Sonne. Bisschen Dösen, lästig dabei die Fliegen und der Geräuschpegel des Baches, Zwei Personen die von hier aufgestiegen sind, erreichen die Kuppe wo Stuif zu sehen war, hier legten wir die Rast ein. 1 Paar begegnet mit Kletterschuhe, denke da sofort an Bodo. Wohl auch Olaf ist kurz weggenickt. Als Humprey und WPO erscheinen ist mein Wasservorrat aufgetankt. Die Höhe zeigt sich daran, sobald eine Wolke die Sonne verdeckt fühlt es sich kühl an. Stuif startet als erstes, verweilen noch. Ein Heli fliegt zur Terri wenig später zurück. Beim zweiten Flug hängt ein Lastensack am Seil. Später erhalte ich auf die Frage, das drei Arbeiter zu Tal geflogen worden sind. Wegteilung kurz unter der Hütte, in Verlängerung geht’s zur Motterascio. Ein kleiner See etwas tiefer wird sichtbar. Letzte Schneereste liegen noch auf der Nordseite unter dem Muot la Greina. Einige Gäste verweilen vor oder nahe der Hütte an den Garnituren. Es ist 17.12 Uhr. Die Terri Hütte liegt auf 2170 m. Auf dem Dach wurde mit Kupfer Saniert das in der Sonne reflektiert. Links an der Fassade und auf dem Dach steht ein Stahl Gerüst. Gelassene Stimmung Rund um den Holz Brunnen, Stuif sitzt vor einem Kuchen und Radler. Lawinen sicher steht das Naturstein Gebäude auf einem Rücken. Auffällig die Rot Weiße Eingangstüre, durch die wir wenig später schreiten, Setzen uns an den Tisch, Stuif weist den Weg, stellen im Vorraum wo auch die Schuhe geparkt werden, den Rucksack ab. Das Lager ist im OG. Unterhalte mich mit dem Paar, sie verdient 3900 Sfr. im Monat. Im Prinzip benötigt Sie kein Geld. Wie sich aus der Homepage erfahren lässt stehen Hüttenschuhe bereit. Kühl im inneren Geräumig fast verschwenderisch das Platz Angebot. Modern die Gaststube Hell die Wände und Decke, gr. Küche, das sich derzeit im Umbau befindende Obere Stock ist etwas verwinkelt, schmal der Gang, klein die Lager, 2 Doppelstock Betten eine Leiter führt nach Oben. Hier hatte sich Stuif einquartiert, in einem kleinen Abstellraum auf dem Gang, stellen wir die Rucksäcke ab. Körbe stehen bereit, Persönliches wird in diesen gelegt. Schreibe im Freien über den Verlauf nach der Ankunft am Parkplatz. Wechseln an den Windgeschützten Tisch direkt neben dem Eingang.

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Humprey und Olaf gönnen sich ein Bier, die Bestellungen werden auf Bernd notiert. Während Lebhafter Unterhaltung gilt die Konzentration dem Bericht. Um 18.45 Uhr, geht die Sonne hinter dem Berg unter. Verharre bis Stuif mich zum Essen auffordert. Zuvor wird die Baustelle besichtigt. Teils mit schwerem Gerät wird ein Fels abgetragen, reichlich aufwendig bis das Fundament für den Sanitär Bereich steht. Nächste Woche wird Betoniert. Der Tisch 5 im Nebenzimmer ist für Urs und dessen Frau sowie für Bernd Reserviert. Im Eck findet sich eine Steckdose, zum Laden für das Handy. Als Vorspeise wird eine Linsen Erbsen Suppe in einem Topf serviert. Der Salat wird auf den _Tisch gestellt, warte geduldig bis die Älbler Maccarone (Kartoffeln Nudeln Speck und Creme fraiche) auf den Tisch gestellt werden. Die Portion und Geschmack gut, dennoch erhalten Humprey und ich noch einen Nachschlag.

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Es ist 20.30 Uhr, als wir den Tisch abräumen. Zum Nachtisch ein Stück Kuchen. Die ersten Gäste ziehen sich zurück. WPO holt das Essen aus dem Rucksack, wobei er die Hälfte im Auto zurückgelassen hat. Ein Bier für WPO und mich, Olaf ein Gläschen Wein. Stuif beschreibt die Tour für Morgen Gehzeit 5 Std. die letzten Getränke um 21.30 Uhr Olaf noch ein Wein 0,1 l Stuif gönnt sich ein Radler, für uns ein Bier 8 Sfr. als die letzten Gäste bezahlen wir um 22.15 Uhr. Es gibt Probleme mit der Kasse, es gibt Probleme mit dem umlegen auf die einzelnen Personen. Stuif bezahlt mit der Karte. Ich Begleiche 85 Sfr.

Die Daten zum Tag von Stuif. Wegstrecke: 7,90 Km 989 Hm. im Aufstieg 91 Hm. im Abstieg Reine Gehzeit 3 Std.14 Min.

Die Bilder zu diesem Tag findet ihr in der Sige Gallery: 

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Samstag 19.Juli: Unruhige Nacht, insbesondere als die beiden zweimal in der Nacht das Zimmer wegen der Toilette verlassen. Der Wind pfeift Teilweise heftig, dazu leichtes schnarchen, warm ist es unter der Decke. Es ist schon Hell als die ersten sich im Haus bewegen. Als WPO und Humprey sich Unterhalten ist an Schlaf nicht mehr zu denken. Als Olaf in das Zimmer Tritt ist es 7 Uhr. Etwas verschlafen wird die Decke zusammengelegt, ab mit dem Körbchen zum Frühstück. Doch erstmal in das UG auf die Toilette zum Pinkeln, etwas Wasser in das Gesicht sollte belebend wirken. Obligatorisch ein Gang vor die Hütte, 14°C das ist ganz Ordentlich, nur ganz wenige Wolken schweben am Morgen Himmel, die Sonne dürfte demnächst über dem Piz Ner stehen. Für den Nachmittag sind Gewitter gemeldet. Gemeinsam mit ca. 20 Gästen sitzen mit Humprey Stuif und Olaf beim Frühstück, verteilen sich an 10 Tischen. Ganz einfache Hocker ohne Rückenlehne. Butter Marmelade Honig Käse Tassen am Tisch. Tee Kaffee das übliche eben. Das selbstgebackene Brot schmeckt ganz gut. Gäste gehen ein und aus, WPO kommt dazu, etwas später setzt sich Stuif ein zweites Mal an den Tisch. Olaf wie üblich verspeist ein Müsli, zum Abschluss gibts ein Joghurt und Schwarztee mit Milch. Toilettengang. Packen ist angesagt, spürbar ruhig ist es geworden, das Personal beginnt mit der Reinigung. Der Bericht ist aktuell 😊Überlege mir die Tour Aufzuzeichnen, verlasse mich auf Stuif. Die Chefin bestätigt das am Nachmittag Gewitter aufziehen. Irgendwie fehlt der Zug, es wirkt alles so locker. Kurze Hose ist angesagt wobei Stuif Grundsätzlich lang trägt. Marschtee steht am Tisch im Freien. Kurzes Rätsel wo der Aufstieg beginnt. Links an der Stirnseite Südlich Östlich, Tief unten ist der Bach der aus der Greina kommt.

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8.40 Uhr. Einem Abstieg folgt der Aufstieg Richtung Pass Diesrut, guter Weg in der Grünen Flanke des Muot la Greina. Es wird steiler, teils sichern Geländer vor der Tiefe. Gut zum Einlaufen, nach einer Rechts Kurve wird die 2018 gebaute Punta la Greina Sichtbar, eine 64 m lange Hänge Brücke 40 m über der Schlucht die der Rein da Sumvitg gegraben hat. Ein Touristisches Highlight. Folgen in Verlängerung der Brücke einigen Minuten einer Gruppe, bis sich Stuif meldet,  die Richtung stimmt so nicht, das ganze kehrt. Zurück bis zur Weggabelung in der La Comona, jetzt wird es klar, die Greina Ebene läuft unter dem Pass Diesrut aus, diesem Zustieg sind wir gefolgt. Eine Weg Tafel u.a. auch das Rif Motterascio. Eine  Wolkenfront aus Westen zieht auf. Eine Steppenlandschaft die wir ein Stück begehen. Leichter Aufstieg entfernen uns stetig vom Wasser schmal der Weg Stuif legt das gemache Tempo vor.

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Humprey fällt trotzdem zurück. Aufstieg durch das Val Canal in Richtung der Wand des Piz Canal 2846 m. Es verengt sich, folgen dem Weg am Rinnsal der sich schlängelt. Später überschreiten wir einen Gletscherbach. Die Richtung wechselt leicht, spät lässt sich ein Kessel erkennen, Südlich wohl die Schwachstelle erstmal relativ geradlinig der Aufstieg der richtig fordert. Ein Paar begegnet, sie kommen vom See, aufgrund der Wetterlage verzichteten sie auf den Piz Terri. Ihr seid alsbald am See. Demnächst geht es links durch den Schotterhang schaut aus der Perspektive spannend aus. Endlich kommt der Körper auf Touren. Kurzer Halt am Beginn der Querung unter dem Piz Ner 2766 m, die Perspektive war wie immer eine Täuschung. Unterhalte mich mit Olaf, Stuif und WPO sind etwas zurück, Humprey benötigt eine Pause. Der Wind nimmt zu, sind an der Wolken Untergrenze, das Wetter zieht von Süden auf. Ein kurzer Anstieg um 11.08 Uhr, der Laghet la Greina 2582 m. liegt ein paar Meter tiefer. Der Wind wiegt das Wasser auf Die Wolken schweben über dem See. Öffne die DAV App, der Weg verläuft rechts des See relativ geradlinig Richtung Piz Terri. Es ist Unangenehm hier, der Wind pfeift ungebremst und Kühl. Als Stuif kommt gehen wir langsam weiter. Bei Gutem Wetter ein Platz zum Verweilen. Kleinere Schneefelder reichen vom Hang bis zum Wasser. Am Ende des See steht ein großer Steinmann, die Hände kalt die Nase tröpfelt, Zeit zum Wechseln der Hose.

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Die Überlegung ob wir bis zum Terri aufsteigen ist absolut berechtigt, die Sicht geht etwas höher gegen Null. Längeres Warten bis wir komplett sind. Bock auf eine längere Pause liegt nicht vor. Kurz einen Snack Riegel oder ähnliches. Der Aufstieg erfolgt nicht durch die Rinne, sondern über den Hang in den Steinen, steil aber gut zu gehen. An einem Hang Symbole und Schriften mit Steinen erstellt worden. Querung bis in etwa der Wegteilung, Aufstieg oder nicht? Es wären noch 400 Hm, die Entscheidung ist schnell gefallen. Abstieg. Es ist 12 Uhr, 1 Std. für den Abstieg. Stuif navigiert mit der Uhr, der Weg zur Motterascio verläuft Rechts. Es Bedarf einer Querung bis der gut Markierte Weg erreicht wird, Wohl viel begangen dieser Aussichtsberg, ja wenn die Sicht passt. Stein gesäumt etwas steil aber gut zu gehen Westlich. Auch Stangen als Markierung. Leider fehlt die Sicht in die Tiefe. Deutlich wird Höhe abgegeben, der Wind lässt nach die Temperatur steigt. Lose der Untergrund, ein Steinbruch par exzellent . Die Wolken Grenze wird erreicht, die Sicht öffnet sich, tief unten Südlich ist der Lago di Luzzone erkennbar, wenig später ist der Spuk vorbei. Knochen Reste eines Tieres, die Wirbel lassen auf eine Gämse deuten. Stuif schlägt vor eine Vesperpause über einem Bach einzulegen.

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Es ist 13.05 Uhr. Kühl die Steine, doch es gibt ja Polster für den Hintern. Die Diffusen Strahlen spürbar. Dankbar das zunehmende Grün. Querung am Hang in Westlicher Richtung, eine Kurze Komplexe Stelle die wohl schwierigste Passage, etwas Steil kurz ausgesetzt, da werden die Hände zu Hilfe genommen. Das Rote Dach der Alpe Motterascio in mitten Grüner Landschaft wird sichtbar. Weitere Steingebäude reihen sich darum. Das Läuten von Glocken wird wahrnehmbar. Die Motterascio 2192 m, kommt in das Blickfeld, auffällig der schwarze Block als Anbau. Die Hütte liegt etwas tiefer als die Alm, an Mücken wird es wohl nicht fehlen. Weit umzäunt mit einem Weidezaun das Gelände, 2 Pferde genießen ihren weitläufigen Auslauf. Fast eben der Übergang, Etliche Holztische auf der Terrasse, es ist kurz nach 14 Uhr, nur wenige Gäste verweilen heute an einem Samstagmittag. Die Holz Paneelen einer Außenliegende Treppe wird mit einer Lasur gestrichen. Hier wird Italienisch gesprochen. Ohne die Gipfelbesteigung sind wir in der angegebenen Zeit geblieben. Wählen einer der freien Tische auf der Terrasse Südseite. Der Anbau 2006 erstellt ist aus Kupferblech, mittlerer Weile  schwarz gefärbt. Unsere Körper leicht ausgemergelt dafür richtig warm. Kein Aufdringlicher Service. Genießen einige Zeit bei redseliger Unterhaltung. Starte die Fortsetzung des Bericht. Stuif Organisiert für die gut gelaunten 5 Bier. Großes Treppenhaus zwischen Alt und Neubau. Im 1.Stock rechts im Altbau befindet sich die Gaststube. Der Schuhraum gleich im Eingangsbereich, der kleine Feine Raum, ist sogar mit einer gepolsterten Eckbank ausgestattet. Gar nicht so einfach mit einem Tablett 2 Türen zu öffnen. Ein Feldschlösschen Bier kostet 7.50 Sfr. Die HP liegt 78 Sfr. Stoßen auf den Tag an, das Wetter ist wie es ist. Der Körper kühlt aus, die Sonne setzt sich nicht durch, ganz im Gegenteil die Wolken fallen wieder. Wechseln die bleibe, auf in die im Neubau aus Massiv Holz befindende Gaststube, Panorama Fenster Sorgen auch für Reichlich Licht, einer der 5 großen Hellen Holztische ist auf Bernd Reserviert, eine zweite Gruppe Naemi mit 5 Personen kommt noch dazu. 11 einfachste Holzhocker dazu ein Platz an der Sitzbank. 18.45 Uhr, Teller Gläser und eine Kanne mit Wasser werden auf den Tisch gestellt.  Humprey Olaf Stuif und ich spielen ohne Einsatz „Fick die Nut“ WPO ist kein Freund von Kartenspiele. Es Regnet leicht. Wolken ziehen durch und auch vom Tal auf, der See wird sichtbar. Während die 4 im Lager 4. schon einquartiert sind, bleibt mit das letzte der 8 Lager, es sind 4 Doppelstock Betten in einem schmalen Hellen Raum. Schiebetüren an allen Räumen, auch hier wurde bei der Sanierung Platz sparend agiert. 72 Schlafplätze plus 22 Lager im Winterraum. 6 Jüngere so um die 30 gesellen ich an den Tisch. Eine Creme Suppe wird in einer großen Schüssel auf den Tisch gestellt. Von Süden hellt es auf, die Wolken sind vom Wind Verzerrt, auch ein erstes zartes Blau. Morgen Früh entscheiden wir ob Greina oder Terri Hütte. Direkt im Süden ist nun eine Bergkette Sichtbar, irgendwo in Verlängerung befindet sich das Rheinwaldhorn. Kurz vor dem Sonnenuntergang 19.30 Uhr, blinzelt die Sonne durch. Und das spürbar auf der Haut😊Der Salat wird Serviert, nehme mir meinen Teil auf den Teller. Die Hauptspeise besteht aus einem Gulasch mit Polenta, wie üblich gibt es für die Hungrigen einen Nachschlag. Etwas später folgt die Nachspeise ein Pudding. Der Geräusch Pegel hoch, die Menschen können sich noch Unterhalten. Die Materialseilbahn führt vom Östlichen Seeufer zur Hütte. Es ist durch die gute Auslastung im Raum sehr warm. Direkt vor der Hütte ist es fast Windstill, mehrere Murmeltiere nahe der Hütte, das läuten der Glocken verrät das etwas Oberhalb Richtung Alm, etliche Kühe abgestiegen sind.

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Eine Gruppe mit 12 Italiener/innen werden von einer Gitarre und einem Metall Eimer als Trommel zum Singen animiert. Nett und Freundlich das Personal nicht nur an der Theke. Abschalten vom Alltag bei einem Bier, die Körperliche Betätigung wirkt sich absolut positiv auf Geist und Seele aus, Speziell in der Faszination der Berge, zusammen sitzen unter gleichgesinnten und das Momentum Leben. WPO zieht sich bereits um 21.30 Uhr, quasi am Tag zurück 😊Bestelle noch ein Bier, die Unterhaltungen doch recht laut, zufriedene Gäste. Die Rechnung beträgt 495 Sfr. davon bez. Ich 100 Humprey  und WPO 98 Olaf fährt mit 90 Sfr. ganz gut. Ja das ist ein anderes Preis Niveau. Die Toiletten befinden sich im EG, die Edelstahlbecken glänzen wie die Spiegel, einfach Zweckmäßig und schlicht. Mit dem Zähneputzen endet der zweite Tag. Kippe das geschlossene Fenster.

Die Daten zur Tour die ich Täglich aufgezeichnet habe. Wegstrecke: 9.30 Km 647 Hm. im Aufstieg 639 Hm. im Abstieg Reine Gehzeit 3 Std.32 Min.

Die Bilder zu diesem Tag findet ihr in der Sige Gallery: 

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Tour Cappana Terri zur Capanna Matterascio

 

Sonntag 20.Juli: Trotz des geöffneten Fenster war es recht warm im oberen Bett, klar die Kaltluft fällt nach unten, so mancher war in der Nacht auf der Toilette. Sehr Früh verlassen die ersten den Raum. Frage nach der Uhr Zeit es ist 6.20 Uhr, Olaf und WPO stehen auf. Worte werde gewechselt, die Blase drückt ein wenig, es ging auch schon wie die Nacht davor ohne aufzustehen. Mit Humprey und Stuif beginnt der Trübe Tag um 7.15 Uhr, das Bett als erstes richten. Der Rucksack und die Plastik Box bleiben nicht zurück. Das wird wohl nichts mit einem Gipfel. Es ist die normale Zeit bei solchen Touren aufzustehen. 15 Personen halten sich verteilt im Beleuchteten Nebenzimmer, beim Frühstück auf. Frisch und Feucht bei leichtem Wind, nach unten ist die Sicht ganz leicht eingeschränkt. Kärglich das Buffet. Brot Marmelade und Honig im Glas kleiner Butter, weder Wurst noch Käse, Dezente Unterhaltung die sich als sehr laut empfinden. Kaffee Tee Wasser. Die Frage von Humprey, wie schaut es heute aus. Gute Frage, ohne Gipfel sind es 2 ½ Std. Gehzeit. Gemeinsam schauen wir am Tablet der Hütte die Meteo Daten, um 12 Uhr, zieht eine Störung auf. Frage ob die Route zum Piz Greina Markiert ist, hier steht wohl eine Weg Tafel.  Mein Vorschlag Tour zur Terri Hütte, dort Mittags Pause und danach weiter zur Scaletta Hütte. 8.35 Uhr, versammeln wir uns im Schuhraum, kurzes Textil ist heute für mich zumindest passe, WPO und Olaf sehen das ein bisschen anders. Wenig später sind wir zum Abmarsch bei leichtem Wind bereit.

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Schade kein Thermometer um das Haus. Wird das was mit dem Piz Greina 3124 m. 8.55 Uhr, Aufstieg in Nördlichen Richtung über die Feuchte Almwiesen. Eine Stufe mit 2 Stahlleitern als Hürde. Ärgerlich die Kamera löst nicht aus. Olaf stellt mir ein Papiertaschen zur Verfügung. Es sind wohl die Kontakte, das wiederholt sich leider ständig. Eine Ruhe liegt über der Weitläufigen Greina Ebene. Gemächlich der Schritt, Rentner on Tour. Die Augen finden immer eine Begier die die Sinne fördern. Murmeltiere fühlen sich wohl auch nicht wie üblich am Berghang wohl. Leicht steigt es auf einem guten Weg zum Crap la Crush. Wohl ein Senn mit seinem Hund, der Alpe Motterascio, der sich bei einer Herde Kühe aufhält. Die Wolken bilden einen Deckel so ca 2700 Meter, der Wind im offenen Gelände verstärkt sich, nun aus Westlicher Richtung. Richtung der Scaletta Hütte hängt eine schwarze Wand. Die Ebene als solches wird erreicht, schöner Anblick wo sich ein See gebildet hat gehört auch das See Gras das im Wind hin und her wiegt. Steuern geradlinig auf den Piz Greina zu. Eine Weggabelung links in 1 ½ Std. zur Scaletta. Motterascio ¾ Std. Eine Stahl Brücke leitet über einen wenig Wasser führenden Rein da Sumvitg.

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Interessant wie sich wohl diese Landschaft so bilden konnte. Der Weg verläuft Nördlich am Fuße der Bergkette etwas über der Ebene. Personen begegnen. Wenig Höhenversatz. Von Oben zeigt sich die Wildheit, ein Wasserlauf schlängelt sich durch die Landschaft, zu beiden Seiten ist das Gras deutlich Dunkler. Eine Jungtiere sind gar nicht scheu, versperren uns den Weg, Olaf streichelt ein Tier am Haupt. Eine mit Kette versicherte Passage, locker weiter bis auf 2265 m, hier geht es in die Carpet la Greina. Die Terri Hütte ist noch nicht sichtbar. Der Bach verläuft rechts des Weges. Als Stuif die Hütte sieht, legt er einen Stopp ein, hier könnten wir doch Vespern. Es ist kurz vor 11 Uhr, eine kurze Vesperpause im Grünen. Der Untergrund gar nicht so kalt. Währen WPO aus dem vollen schöpft, Essen wir Spartaner.  Der Abstieg zieht sich noch einige Minuten hin. Ein Bild hinter dem in der Senke liegenden See, im Hintergrund steht oben auf dem Absatz die Hütte.

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Unglaubliche viele Kaulquappen bewegen sich in einer Lake. Ein kurzer Aufstieg auf der Kuppe pfeift der Wind. Es ist wahrlich kein Wetter für die Terrasse. Frage den Mitarbeiter ob er für dieses Wetter zuständig ist. Nein er hat seien Teller ausgegessen 😊Er ist Selbstständiger Schreiner arbeitet in Erlangen, zieht demnächst nach Freiburg. Der Hüttenwirt/in wechselten dieses Jahr von der Medelser zur Terri. Stuif geht zum Kaffee und Kuchen in die Hütte. Öffne eine Packung Salzstangen. Mal schaun was Stuif anstellt. 2 Mädels die vorher eingetroffen sind. Essen nahe der Türe aus einer Schüssel das mitgebrachte Essen. Stuif unterhält sich gerade an der Küche wegen der Wetterprognose. Zum Abend fällt Regen. Kaffee und Kuchen hatte er sich einverleibt. Lobbte die Küche! Als die drei sich dazu gesellen, setzen wir uns an einen Tisch. Was tun wir richtig, bestellen 2 Bier und ein Radler, Humprey Olaf Kaffee. Ok dann hole ich das Schreibzeug. Etwas kühl im Raum. Ein Effekt aus dem Umbau ist eine geringere Kapazität zu Gunsten höherer Qualität. Als wir die Hütte verlassen hält sich eine sehr große Gruppe an zwei Tischen auf, weitere werden in wenigen Minuten eintreffen. Stuif legt mächtig los. Kurze Beratung zum Aufstieg des Piz Greina. Im Westen hängt der Unsicherheitsfaktor, die Wolken hängen wie am Vormittag auf selbiger Höhe. Humprey gefällt die Lage weniger WPO schließt sich der Meinung an. Olaf setzt das Zeichen, wir gehen zur Scaletta! Bis zur Weggabelung wiederholt sich die Tour, mit dem Unterschied der Schritt etwas sportlicher, der ein oder andere Regentropfen verheißt nicht gutes. Die Höhe nimmt wenn auch langsam zu. Arm an Ereignissen, doch eine erste Besonderheit zwischen Pizzo Marumo und  Pizzo Coroi zieht eine Wasserführende schwarze Rinne aus Schieferplatten die den Weg kreuzt herunter. Dazwischen der Helle Fels das schaut Kurios aus Humprey erkennt eine Hütte, mit dem Fernglas von Humprey bestätigt sich die Aussage. Kurz vor dem erreichen ändert sich die Landschaft. WPO vergleicht den Hellen Fels mit Tuffstein. Einfallsreiche setzten mit Hellen Steinplatten als Steinmänner. Wie eine Burg steht die Hütte in einem Gral. Eine Furt als Zugang. Olaf schreitet in die Wild West Landschaft, über einen Fels führt der Zustieg zu dieser einfachen Holz Hütte. Wer nützt diese, ein verrosteter Schubkarren unter der Treppe, gegenüber ein Brunnen ohne Wasser, benenne diesen Ort Karl May Village. Verlassen in Westlicher Richtung das Gelände etwas Klettern wird verlangt, wo der Weg verläuft lässt sich in etwa erahnen, nach einer feuchten Querung inclusive Bachüberquerung wird der Weg wieder erreicht. Es geht leicht Bergab in die tiefste Stelle, wo die Nord und Südlich Bergkette sich vereinen. Hier fließen die Wasser die vom Passo del Greina kommen in Östlicher Richtung ab. Das Tal verengt sich links vom Brenno del Greina verläuft der Blau Weiß Markierte Weg. Es müsste jetzt eine Wegteilung zur Medelser Hütte und der Arco, ein Felsbogen kommen, so der Wirt auf der Terri. Ja links des Weges ein Steintor das wie eine Brücke ausschaut. Bisher ein sehr guter Weg bis es in eine Schlucht führt , hier teilt sich der Weg. Abwechslungsreich durch die Schlucht über große Steine wechselt es über den Brenno auf die rechte (Nordseite).

Bilder 23.Profitour  (16)   Bilder 23.Profitour  (17)  

Das Hüttendach wird nun Sichtbar. Doch es Bedarf noch einer Passage wo Trittsicherheit gefragt ist, das passt WPO nicht ganz so. Große Tropfen fallen vom Himmel, jetzt ist es an der Zeit. Das Objektiv lösst nicht mehr aus, alle Tricks beheben nicht das Problem. (Zuhause habe ich nach Recherche ein Gebrauchtes gekauft, das Problem ist gelöst) Ein Hauch von Alpin Böcke und Steine erfordern die Aufmerksamkeit. An einer Metallbrücke endet die Anforderung. Etwas Südlich steigen Wanderer zur Scaletta ab. Der Weg mündet in den Hauptweg. Die Scaletta Hütte mit ihrem Auffällig steilen Dach wurde mit einem etwas tiefer stehenden Anbau, in Form eines Block wie die Motterascio erweitern. Zwei kleiner See hinter der Hütte, die Wolken hängen tief, verlieren Wasser in Form von Regen. Die Ansicht und näher kommen erfreut. Erstmal die Lage um die durch ihre Bauweise wohl einzigartige Hütte, auf 2205 m zu inspizieren. Auf der Südseite fällt des Gelände nicht zu steil ab, eine Schotter Straße endet am Materiallift des langgezogenen Val Camadra. Sichtbar Regnet es dort. Eine PV ist auf dem Dach Installiert.  Hühner Gaggern in einem Umzäunten Areal. 4 Personen erreichen die Hütte. Wir reinigen die Schuhe an einer Installierten Bürsten Anlage. Der Vorraum führt zu Privaten Räumen, eine Treppe auch nach Oben. Wundern uns wo ist der  Schuhraum  WPO ergreift die Initiative frägt in der Gaststube nach dem Schuhraum, dieser ist über das WC erreichbar. Die Temperatur eher Frisch. Leider stehen keine Körbe zur Verfügung. Stellen das Gepäck vor den Eingang, Hell aber verwaist die Gaststube. Unüberhörbar beginnt es heftig zu regnen, spätestens jetzt war die Entscheidung gerechtfertigt Piz Greina ja oder Nein die richtige. Rechts im Anbau ist die Theke anschließend die Küche. Eine stabile Frau arbeitet in der Küche, warte geduldig bis sich eine jüngere Mitte 20 iger  sich meiner annimmt. Wir sind 5 Personen der Gruppe Bernd Joos. SAC Mitglied? Nein DAV! Bitte das Hüttenbuch ausfüllen! Sie übergibt mir das Buch, übergebe es im Vorraum Olaf, der sich um unsere Anwesenheit annimmt. Nach dem das erledigt ist, führt Sie uns ein Stock höher. Das Lager unter dem Dach hat eine Kapazität von 10 Betten 5 Doppelstock. Die ersten auf der linken Seite sind uns zugeordnet. Sehr eng die Räumlichkeit. Olaf spekuliert mit einem Platz unter dem Dachspitz (5 Betten). Der Traum platzt, als Personen aus der großen Gruppe die auf der Terri Hütte eine Pause einlegte. Sie übergaben auf der Terri 6 Sellerie und 20 Kg Kartoffeln. Klatsch nass ihre Kleidung. Zeit nach unten zugehen. Humprey sitzt schon an einem Tisch mit 10 Stühlen, gelungen die Raumaufteilung in der Hellen Gaststube daneben die Große Balkontüre. Humprey lässt Wissen das 1 Liter Bier 10 Sfr. kostet, das glaube ich erst wenn ich das sehe, ein Blick in die Karte lässt das Herz höher schlagen. Selten so schnell an den Tresen, Frage die Bedienung ob es 1 Liter Bier gibt. Sie holt zwei Maß Krüge hält sie unter den Zapfhahn der die Form eines Geweih hat. Wollt ihr Nüssli? Ja sehr gerne! Ein staunen als die drei an den Tisch treten. Der Nachbar knipst und als ein jeder sein Maß erhalten hat. Top Arbeit, ein Steinbock wurde in die Große Tischplatte eingearbeitet, und mit einem Glasscheibe versehen. Ein Wlan Verbindung ohne Internet ist möglich. Windböen werfen den Regen gegen die Scheiben die Gebetsfahnen flattern bis Waagrecht im Wind. Auch dieser Tag verdient für den Bericht an Bedeutung. Wohl dem der bei solchen Bedingungen das Ziel erreicht, dementsprechend locker und gut die Stimmung unter den Gästen, bis zur Essensausgabe ist die Gaststube gut belegt. Trotz aller Widrigkeiten öffnet sich immer wieder mal ein Blick in das Tal. Stuif übermittelt die Daten zum Tag. Die Garmin Watch, mehr als nur Navigation, ein wichtiger Begleiter. Eine Bunte Salatschüssel wird um 19.10 Uhr, an den Tischen von 2 Bedienungen gestellt. Geben noch Gurke und Tomate dazu. Stuif bevorzugt nicht unbedingt Blattsalat.

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Als Hauptspeise gibt es eine richtig gute wenn auch kleine Lasagne. Leider gibt es keinen Nachschlag☹Zum Nachtisch gibt es um 20.05 Uhr ein leckeres Panna Cotta. Humprey in seiner guten Laune bestellt eine kleine Flasche Wein, ein zweites Maß für uns. Eine Diskussion über die Energie Wirtschaft entzweit einmal mehr die Gemüter. Es ist 22 Uhr, klare Ansage der Chefin noch 15 Minuten. Keine Änderung der Wetterlage in der Nacht. Es wird ruhiger die Gäste flüstern, genüsslich trinken wir das 2 Maß. Erfahre näheres über die Lebensmittel die für Terri Hütte in Zürich gekauft worden sind, und dann auf der Hütte abgerechnet worden sind. So ruhig wie möglich wird um 22.40 Uhr, das Lager bezogen. 4 Betten sind noch frei, ein rascheln der Plastik Tüten unvermeidlich. Der Regen wiegt in den Schlaf.

Die Daten zum Tag. Wegstrecke: 13,5 Km  351Hm im Aufstieg 221 Hm im Abstieg Reine Gehzeit 4 Std.4 Min. 

Die Bilder zu diesem Tag findet ihr in der Sige Gallery: 

  • Bilder 23.Profitour  (10)

Übergang Capanna Motterascio zur Capanna Scaletta 

 

Montag 21.Juli: Blitz und Donner bekleidet durch die Nacht, es kühlt ständig ab. Immer wieder eine heftige Windböe. Warm war es unter der Decke, unter diesen Bedingungen konnte kein Fenster gekippt werden. Früh starten die ersten in den Regnerischen Tag. Mehrmals gelingt es wieder in den Schlaf zu kommen. WPO Unterhält sich das sollte man in einem Schlafraum zu vermeiden. Schaue auf die Uhrzeit der Kamera es ist 7.40 Uhr. Perfekt sind noch in der Frühstücks Zeit. Allgemein herrscht Umtrieb. Verschlafen der Körper und Geist. Endlich Pinkeln die Blase drückte schon seit  Stunden. Die Toilette belegt, ein Schritt vor die Türe, Starker wie kühler Wind der Regen fällt schräg. Ein seltenes Bild wohl ein Großteil der Gäste sitzt versammelt im Gastraum. Gedränge am Buffet. Olaf Humprey speisen am selbigen Tisch. Stuif ist wohl noch Oben. Die Auswahl wie die Tage davor, deutlich vielfältiger werden die Gäste auf den OAEV und DAV Hütten versorgt. Rege Unterhaltungen. Eifrig die drei Frauen die sich bestens um die Gäste kümmern. Dieser Tag wird wohl von diesem Wetter geprägt sein. WPO ist Käse und Schwarzwurst. Olaf schaut nach dem Wetterbericht, es wird sich zum Mittag beruhigen, in Heidenheim war es gestern bis zu 30 °C Warm, die nächsten Tage Wechselhaft bis 23 °C. Der Bus der mehrmals Täglich im Tal verkehrt fällt heute aus. Mehrmals sind die Toiletten belegt. Das Buffet wird geräumt. Nach Uhr, verlassen die ersten Gäste das Domizil, die Tages Etappe teils recht lange. Braune Wasserläufe gehen in den Rinnen zu Tal. Die Sicht bessert sich tatsächlich. Die Gruppe mit 18 Personen teilt sich auf, die ersten die gehen sind 6 Std. Unterwegs. Das warten eine Kunst für sich. Einmal klart es richtig auf wars das? Nein! Der Blick schweift ständig zum Fenster, Aufforderung bis 10 Uhr, bitte das Lager Räumen. Mit wenigen Handgriffen geben wir das Lager Frei. Olaf hatte vorgesorgt liest ein Buch. Stuif erwähnt das es auch in Chur diese Woche kühl bleibt. Ein Blick in die Berge auf der Rückseite belegt die Aussage, es ist Neuschnee gefallen. Olaf beschäftigt uns mit Mikado. Bezahlen der Rechnung die HP deutlich Preiswerter 65 Sfr. plus 2 Maß Bier ergibt 85 Sfr.  Um 11 Uhr, schaut es schon besser aus.

Bilder 23.Profitour (11)   Bilder 23.Profitour (12)

Ein wahrlicher Toller Winterraum ein Tolles Motiv. Mit dem aufstuhlen verlassen wir Regenfest um kurz nach 11.30 Uhr, die Hütte der Profitour! Angetan von diesem Winterraum stört nur das Wetter.  Es Tröpfelt vom Himmel. WPO lehnt den kürzeren Weg über die Schlucht ab. Der Schirm kommt zum Einsatz. Olaf zieht den Poncho über. Leicht fließt das Wasser über die Steine, der Wind hatte sich auch beruhigt. Wer hätte es Gedacht das es so heftig wird. Stuif geht voran. Es steigt relativ Gleichmäßig an der Körper wird Warm die Durchblutung stimmt. Auf der Höhe von 2378 m. teilt sich der Weg, etwas entfernt Karl May Village. Bei so einem Schmuddelwetter entstehen keine Unterhaltungen. Es geht in einem Bogen Abwärts vorbei an der Stelle wo wir gestern auf diesen Weg gestoßen sind. Der Bach führt deutlich mehr Wasser. Stuif leistet sich beim überschritten einen Fehltritt in das Wasser, da waren die Stöcke auch keine Hilfe. Schauen nach Steine für einen zwischen schritt, um die Stelle Trocken zu überschreiten. Die Starke Strömung nimmt die Steine etwas mit. Ein schneller platzierter Schritt Olaf folgt. WPO ereilt das Schicksal, leider war die Kamera noch nicht einsatzbereit. Humprey bleibt auch Trocken. Es folgt ein langer Aufstieg Blau Weiß Markiert, Erdig Grasbewachsen Fels und Steine von jedem ist etwas dabei, die Route ist gut zu finden. Der Körper kommt richtig in Schwung schnell sind die Hände wieder Warm. Die Scaletta wird nicht mehr sichtbar. Die Kamera versagt endgültig. Da bleibt nur noch die Alternative das Handy. Die Sicht ist ausreichend, sind doch die Wolken deutlich aufgestiegen. Zur Überraschung bleiben die Schuhe weitgehendst Trocken, das kann Stuif und WPO so nicht bestätigen. Der Übergang kommt in das Blickfeld, erwartet und da eine Überraschung? Ein Schneefeld wird überquert, Neuschnee erleben wir an diesem Tag nicht mehr. Humprey und WPO bleiben etwas zurück aber in Sichtweite. Was mit etwas Spannung erwartet wird, stellt keinerlei Herausforderung dar, Brüchig der Untergrund, dennoch ein guter Aufstieg, wenn auch der ein oder andere schritt sehr Hoch war. Das letzte Teilstück ist dann sogar fast eben. Ein Schild im Sattel  Fuorcla Sura da Lavaz 2793 m, weist auch auf die beiden Hütten hin wobei das Schild etwas verdreht ist.

Bilder 23.Profitour (13)   Bilder 23.Profitour (14)

Am Fels findet sich die passenden Schilder. Es ist 13.21Uhr. Ob der nun passablen Bedingungen legen wir eine Pause ein, die Steine sind Trocken, wenn auch nicht Körperwarm. Versuche mit einem Teil der Holzboden der Camembert Verpackung die Kontakte der Kamera zu reinigen vergebens, auch ein Brillenreinigungstuch von Stuif schafft auch nicht den gewünschten Effekt. 10 Min später treffen auch Humprey und WPO ein, die Pause ist wohl auch ihnen gelegen. In einem Nassen Schuh läuft es nicht so angenehm, WPO zieht den linken Stiefel aus um die Einlegesohle zu Trocknen, gut zu hören die füße sind Warm. Ein Grad leitet zum Piz Medels (Westlich). Ein Steinmann deutet den Aufstieg zum Piz Valdraus (Östlich) an. Zwischen den aufziehenden Wolken zeigt sich, das in höheren Lagen Neu Schnee Flächend deckend gefallen ist. Wurst Brot Käse, Chili Knobi Paprika, das Essen wurde wieder einmal gut kalkuliert. Sobald der Wind etwas Intensiver bläst ist es gleich Frisch, klar was anderes war auch nicht zu erwarten. Um 14 Uhr setzt WPO das Zeichen zum Aufbruch. Die Markierungen sind gut sichtbar. Ein Korridor mit Altschnee führt eine Etage tiefer mit einem doch größeren See. Humprey dachte das er auch im Schnee abfahren kann, ein Bild hält den Ausrutscher fest.

Bilder 23.Profitour (15)   Bilder 23.Profitour (16)

Relativ Nördlich die Route im Abstieg insgesamt sind es doch 700 Hm. Altschneefelder die auf dem wohl einstiegen Gletscher La lavaz liegen beginnen an der steilen Wand eines Grates der vor der Medelser auslaufen. Im Norden ziehen Grüne Hänge vom Tal auf eine ähnliche Höhe, Fotogen wie die Wolken nach Oben abziehen. Dort sollte es links Westlich zu unserem Tagesziel gehen. Holprig der Untergrund, von einem Weg kann da nicht gesprochen werden. Die Wegfindung erschwert sich zusehends, der Berg ist in Bewegung. Links die steilen Fels Wände teils liegt noch Schnee und Eis. Doch soweit wollen wir uns nicht nähern. Mal ein Pfosten oder Stange, keine klare Linie in diesem Kessel. Zwei Schneefelder laden Förmlich zu einer Coolen Abfahrt ein, für den der das zu nutzen weiß und kann, Humprey fällt genau in diesem Moment löse ich den Auslöser 😊Etliche Gänsegeier kreisen über der Scharte Mindesten 14 nach der Zählung. Halten uns Westlich in der Flanke das GPS  sehr Hilfreich. Ein Rücken versperrt wähle links, nach der darauf folgenden Abfahrt treffen wir auf den Weg. Irgendwo im Norden wird Morgen der Abstieg verlaufen. Ein größerer Stein wird mir zum Verhängnis, er kippelt bringt mich aus dem Gleichgewicht, trotz einer guten Reaktion war ein Sturz zwischen den Steinen unvermeidbar, zum Glück nur wenn auch schmerzhafte  Verletzung am Handballen. WPO zaubert ein erste Hilfe Set aus dem Rucksack. Ein Pflaster verschließt die Baustelle. Hilfreich durch das Zeitraubende Gelände sind die Markierungen an den Steinen. Wasserläufe mehren sich, Zeit zur Aufnahme für das Kostbare Nass. Eine Tablette veredelt. Während des Gehens bei Wärmerer Temperatur erwärmt sich das Kalte Wasser. Die Blöcke werden größer, Nähern uns dem Bach der in der Senke des Tal verläuft, was gestern noch ein Bächlein war ist heute ein Wildes Wasser. Es ist sehr Hilfreich wenn eine Person voraus geht. Verläuft der Hüttenaufstieg im Grünen Hang? Der Abstieg absolut anstrengend, als der tiefste Punkt erreicht wird, deutet sich der Aufstieg in einer Rinne aus Steinen mit Wasserlauf an. Gut gewählt ein passender Stein der von den Strahlen der Sonne erwärmt wird. Relativ Zeitnah sind wir vereint. Ärgerlich mein Handy schaltet wegen der Leere des Akkus ab, somit gibt es keine weitere Bilder. Stuif lässt Wissen es sind noch 1,2 Km bei 300 Hm. Fester guter Untergrund, gut begangen, mit kleinen Kehren, über mehrere Absätze. Es wird Grün, Nahrhafter Boden für das Pflanzen Wachstum, an geeigneter Stelle, überquert der Weg den Bach. Olaf wird es Warm er zieht die Jacke aus. Der  Tag ging doch etwas an die Substanz das beweist Humprey der sich schmerzhaft das Knie anschlägt, außer Olaf beging ein jeder einen Fehler. Stetig am Hang auch in einer Rinne mit und ohne Wasser in Westlicher Richtung. Die Giebel Seite der Medelser Hütte am Grat erscheint im Blickfeld, ein freudiger Moment. Dennoch sind noch 2 Stopps zum Durchatmen angesagt. Ärgerlich wenn der Griff zum Auslöser der Kamera verwehrt ist. Eine Scharte wird erreicht, hier verläuft, ein Weidezaun der hier verläuft liegt am Boden. Rechts davor verläuft der Aufstieg. Kurz vor erreichen werden Personen aus Nord-West aufsteigend Sichtbar. Es ist 16.42 Uhr, ein doch Abwechslungsreicher Schwarz Markiert Übergang T4 der wohl weniger wegen den Schwierigkeiten, sondern die Weglosigkeit und Orientierung. Auch hier wurde mit einem vier eckigen wenn auch kleinen Anbau Erweitert.

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Wobei die Hütte relativ klein ist 39 Schlafplätze, jetzt wird klar warum die Pächter auf die Terri gewechselt sind, pro Jahr übernachten 2500 Gäste. es ist die höchste Hütte der Tour und liegt in der Fuorcla da Lavaz, auf 2524 m über Meer. 3 Große Tische auf der Südseite umgeben von einer Natursteinmauer. Ablegen des Gepäcks, im Trockenraum findet sich Elektrizität. Eine 4-Köpfige Familie ist mit Seil und Steigeisen und wohl Gurt und Seil on Tour. Es gibt wie auf den drei anderen Hüttenschuhe mit dem Unterschied das SAC Logo ist aufgedruckt. Woher kommt das Trinkwasser, wohl aus dem PE Schlauch der tiefer in einen Schacht führt. Olaf und Stuif erscheinen auf der anderen Seite des Grates, die Temperatur liegt um die 10 °C. Schnell sind die beiden eingewiesen. Stuif fackelt nicht, lange Organisiert eine Runde Bier, über eine Türe die der noch Junge Chef ihm öffnet, tritt er mit einem Bier auf die Terrasse das für Humprey angedacht ist. In kürze sstehe 5 Appenzeller Biere verteilt auf zwei Tische. Schneide Käse Wurst und Brot in Mundgerechte Stücke. Als Snack Salzbrezeln. Stuif gönnt sich einen Schokokuchen in einem Glas. Mit den kühlen Händen lässt es sich nur schwer schreiben. Verlockend der Geruch der wohl aus einem Backofen über die Lüftung austritt. Noch vor einer größeren Gruppe älterer Damen erreicht Humprey und WPO tief atmend ihr Ziel. Schnell legt sich ein Lächeln in ihr Gesicht. Viel zu schnell kühlt der Körper aus, in der Scharte zieht der Wind ungebremst durch. Humprey sitzt schon am Reservierten Tisch, daneben ein Dunkler Speckofen. Ein großes Panorama Fenster auf der West (Wetterseite). Stuif klärt das mit dem Lager. Piz Ault 1.Stock Nord, im Anbau ein Raum mit je 5 Betten übereinander, Stuif und ich wählen das obere Bett. Kleiderhacken an der Wand zum Zimmer daneben ideal zu Trocknen des Textil. Ein Blick in die anderen Zimmer begeistert, das ist alles vom Feinsten. Sehr schmal das Treppenhaus. Stuif bestellt ohne Absprache die zweite Runde. Die Hände sind angenehm warm Zeit zum Schreiben. Eine Familie und eine Familiäre Gruppe. Die Ladies in der Hellen Gaststube. Auch hier ist die Architektur gelungen. Unter dem Panoramafenster auf einer Platform eine PV Anlage, daneben eine Kläranlage. 18.30 Uhr. Die Teller stehen als erstes auf dem Tisch.  Kurz danach Serviert das Personal eine Schüssel mit Brühe mit etwas gehackten Gemüse. Kein Nachschlag ist erforderlich. Blattsalat danach die Pizzocheri (Buchweizen Nudeln mit Wirsing und Kartoffeln), sehr Gewohnheits bedürftig. Nachschlag für Humprey Olaf und WPO. Kurz öffnet sich ein Großes Loch Richtung der Untergehenden Sonne.

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Ein Raunen geht durch den Raum, etliche Gämsen tummeln sich am Grad des Fels, steigen Grazil auf. Ein Gang vor die Hütte für ein Foto unerlässlich. Es beginnt zu regnen, Fluchtartig rein in die gute Stube. Der Wind klatscht das Wasser gegen die Scheibe. Das Zeitfenster für den heutigen Wetterverlauf war  für die Tourengeher maßgeschneidert. Als der Schauer durchgezogen ist, werden wir hinter von der Sonne verwöhnt WPO wechselt sogar die Seite am Tisch er wird derart geblendet. Gespenstisch wie die Wolken aus dem Tal aufziehen. Schaue mir den Winterraum im UG wo auch die Toiletten sind an. !2 Schlafplätze ein Tisch zwei Bänke sowie eine Spüle mit Wasserhahn. Morgen sollten sich die Launen des Wetters ändern. WPO Telefoniert mit der Heimat, Olaf wühlt sich in den Mobilen Daten während Stuif kein Netz finden. WPO reinigt mit einem Wattestäbchen die Kontakte von Kamera und Objektiv. Die Bedienung stellt dazu Spiritus zur Verfügung. Ein Erfolg stellt sich nicht bei jedem Knipsen ein, aber schon einmal ein Erfolg. Der Nachtisch ein Glas Apfelmus mit Sahne. Dezent die Gespräche 3 Bier und zwei 1dl Rot Wein. Für Humprey und Olaf. WPO das Kartenspiel ablehnt und ich schreibe, spielen die 3 Fick die Nut. Hole die Salzstängel von oben, das passt zum Getränk. Frage wegen der Hüttenruhe, wenn ihr euch ruhig verhaltet, könnt ihr selbstständig das Licht Löschen. Das Frühstück ist von 7-8 Uhr. Ein Hauch von Abstieg Morgen geht schon wieder die Profitour zur Ende ☹Ein letztes Bier für Stuif und mich Olaf noch nen Roten. Wir sollten doch bitte heute noch bezahlen. Olaf öffnet das Fenster, die kühle frische Luft belebt. Die Manner Waffeln und schwarze Schokolade wird nebenbei verspeist. Die letzte Karten Runde. Das Geschirr für das Frühstück wird an den Tischen verteilt. Bezahlen um 23.10 Uhr, 3 Bier und die HP 106 Sfr. 35 Sfr. Übernachtung 49 Sfr. Versorgung. Der ältere 100 Sfr. Schein von Humprey wird nicht akzeptiert.

Die Daten zum Tag. Wegstrecke: 6.30 Km 512 Hm im Aufstieg 474 Hm im Abstieg Gehzeit 2 Std.28 Min.

Die Bilder zu diesem Tag findet ihr in der Sige Gallery:  

  • Bilder 23.Profitour (12)

Dienstag 22.Juli: Unvermeidbar in der Nacht aufstehen zu müssen, die Bewegungsmelder reagieren sofort. 6 Uhr, es ist schon Hell, doch zum aufstehen noch zu Früh. 7 Uhr, Stuif bricht das Schweigen, Warte bis es Platz gibt. WPO reicht mir die Hülle für den Hüttenschlafsack. Ein Blick aus dem Fenster enttäuscht nicht, Dunst zieht vom Tal nach Oben. Das Exit Schild über der Türe stammt wohl noch vor dem Umbau. 2/3 der Gäste sitzen schon beim Frühstück, es ist sehr ruhig. Kaffee Milch Tee Beutel Selbstgebackenes Brot Butter Honig. Der Hund eines Gast weilte in der Nacht im Eingang, freut sich als ich an ihm auf dem Weg ins Frei vorbei gehe. Leichter Wind etwas kühl. Der heutige Tag wird wohl trocken bleiben. Milch mit Kaba dazu ein Honig Brot. Olaf und Müsli das passt. Kurz nach 8 Uhr, sind wir allein beim Frühstücken. Olaf spricht mit dem Personal, Vegan oder Vegetarier alles wird berücksichtig, gestern hatten 11 Personen Vegetarisch Vorbestellt, deshalb dieses Abendessen der einfach halber ein Mahl für alle. Nachdem wir den Tisch abräumten, wischt Stuif diesen.

Bilder 23.Profitour  (10)   Bilder 23.Profitour  (11)

Heute provozieren wir das Wetter, gehe in Kurz. Versammeln uns am Tisch vor der Hütte. Tief unten im Tal fließt der Rein da Vigliuts das Wasser glänzt, Wolken ziehen auch auf der Ostseite Hoch, die Vermutung das der Weg im Tal verläuft der täuscht sich. Runcahez ist nicht angeschrieben aber Tenigerbad. 8.40 Uhr, der Abstieg steht bevor. Gesichert unter dem Hausberg quert es nach Nord Ost, Sehr viel Grün auf dieser Höhe, leichtes Gelände Rot Weiß Markiert, guter Weg dennoch ist immer wieder mal Orientierung gefragt das Ganze im Abstieg.

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Ein Bild mit der Kamera gelingt noch, dann gebe ich auf. Nach 30 Minuten wird der Abstieg von gestern komplett eingesehen, die Wolken ein einziges Schauspiel, wo auch immer der Weg verläuft lässt sich nur erahnen. Wohl wenig begangen, da der Weg nicht immer ausgeprägt ist. Trotz der Niederschläge ist der Untergrund fest. Der weitere Steingesäumte Wegverlauf ist Anstrengend und kosten ihre Zeit. Ein Weidezaun wird erreicht Stuif öffnet und hält den Torgriff bis der letzte passiert. Wir nähern uns einem Naturstein Gebäude auf ca. 2300 m. Personen halten sich dort auf, ein Bach sichert die Wasserversorgung, das ist Voraussetzung für aller Leben. Plastik Stühle und ein Tisch, 2 Hunde begrüßen uns wohl freudig gestimmt in friedlicher Mission. Mittels einer Zeltplane ist direkt unter dem Dach eine große Zeltplane von 4x6 m gespannt, die von mehreren Stützen gehalten wird. Sicherlich 30 Große Kunststoff Transport Boxen sind darunter verteilt. Wohl die wichtigsten Gegenstände sind darin gelagert. Ein Blonder Langhaariger wie einst zu Hippi Zeiten grüßt Freundlich, überhaupt nicht Wortkarg schildert er seins Anwesenheit in der Alpinen Abgeschiedenheit. Er ist Senner und für 620 Schafe zuständig, die beiden Kinder 1+3 Jahre spielen im Wasser das nach dem Regen über die Wiese läuft. Wir sollen doch warten er geleitet uns ein Stück, schauen uns ein wenig um. Wohl sehr einfach auch das Gebäude ist schon in die Jahre gekommen, eine schlanke Schwarzhaarige Frau tritt aus dem Gebäude. 3 Monate betreuen sie die Tiere bei einem Monatlichen Saläre von 6500 Sfr. Sie ist Lehrerin derzeit im Mutterschutz, beide Leben in Karlsruhe , er ist Selbstständig und Baumpfleger.

Bilder 23.Profitour  (14)   Bilder 23.Profitour  (15)

Mit einem kleinen Rucksack in Bergschuhe begleitet er uns. Er erwähnt die Wölfe und seine wichtigen Hüte Hunden. Der Wolf wechselt in der Saison das Revier. Feucht der Untergrund viele Schafe haben wir bisher nicht gesehen, als wir uns verabschieden. Kehren wieder auf den Weg zurück dem es zu folgen gilt. Zur rechten Seite verläuft die Markante Alpine Kette mit dem Piz Valdraus, Piz Vial und Piz Miezdi, meist Wolken verhangen, die wir in den letzten Tagen umrundend hatten. Wegstrecke wird gemacht. Das Wetter bessert sich nicht, die Temperatur hingegen steigt. Ein Gegenanstieg bringt uns nochmals über 2300 m. Der Blick in das Tal Satt Dunkel des Grünen Val Sumvigt mit dem Hüttenanstieg von Freitag öffnet sich der Rein da Sumvitg. Endlich geht es leicht Rechts Bergab. Eine Wegteilung 11.05 Uhr, Cuolmet auf 2100 m. Ein etwas anderes Bild, keine Steine oder Fels säumen den schmalen Weg der sich zu Tal schlängelt. Die Baumgrenze ist unterschritten, niedrige Sträucher wie Blaubeeren die hier Mannigfach gedeihen, laden ständig für einen Halt zum verspeisen ein, es fehlt gar nicht auf das es steiler geworden ist. Große Ameisenhaufen fleißig arbeiten die Braunen 6 Beiner. Im Schatten der Bäume stehen vereinzelt Pilze. Ein kleiner Wasserlauf gar nicht so kalt das Wasser lässt sich gut schlucken, eine kurze Pause bis die nahfolgenden aufschließen.

Bilder 23.Profitour  (16)   Bilder 23.Profitour  (17)   

Schlüpfrig die Wurzeln. Eine Lichtung dahinter eine Brücke das Tal ist Nah. Der prächtige Gletscher des Piz Greina dürfte noch einige Jahre bestand haben. Der Neuschnee der die Berge am Sonntag zuckerte, ist nun gewichen. Das Schmelzwasser mehrerer Abflüsse fließen und stürzen über die vom einstig imposanten Gletscher geschliffenen Felsen, vereinigen sich noch vor dem Rein da Vigliuts. Schlechte Wegfindung auf der Lichtung 1384 m, es sollte wohl in Richtung der Brücke gehen. Eine Weg Tafel klärt die Situation nicht. Die Navigation hilfreich, es sind noch ca. 2 Km, der Rein da Sumvitg wird noch nicht überschritten, warte bis die Nachfolgende mich sehen. Ein Breiter Weg Oberhalb des mehr als nur wahrnehmbaren Rein da Sumvitg, der später schmaler wird verläuft meist im Schatten der Bäume. Ein Pause auf einem von der Sonne erwärmten Stein tut gut, es dürfte nicht mehr weit bis zu einer Brücke sein. Der Boden in einem Mischwald ist etwas Tief. 12.38 Uhr, eine Holz Brücke die wohl erst vor kurzem errichtet wurde, überspannt deutlich höher als der Wasserspiegel das Glasklare Wasser. Kurze Querung über eine Wiese, die Schotterstraße wird nahe der Alm Tegia Nova 1340 m erreicht, damit schließt sich der Kreis. Eine Bank genau dort wo sie stehen soll. Die Sonne behauptet sich eine Oben ohne Bad ist endlich möglich. Die Pflicht ist getan, der gut letzte Kilometer ist nur noch eine Kür. 13.08 Uhr, wohlbehalten und reichlich Erlebnisse im Gepäck zurück am Auto. Rucksack und der Schuhe entledigen. Stuif versucht eine Kiste in den Nahen Bach zu stellen, doch der Zugang ist ihm verwehrt. Das Radler das er verteilt ist noch kühl obwohl das Auto gut aufgewärmt ist, das passt. WPO steuert eine Lage Hanuta bei. Der Abstieg hatte eine Sportliche Note. Genüsslich Vespern wir bei jetzt guten Bedingungen. Wiegen das Gepäck, mit jetzt 5 Kg ist meiner der leichteste Rucksack, im Schnitt war der Rucksack 2-3 Kg leichter.

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Später als angedacht startet die Rückfahrt. Der Stausee wurde abgelassen, ein Bagger agiert um Grund des Beckens um Treibholz und Ablagerungen zu entfernen. Olaf setzt bei der Abfahrt ob des Gegenverkehr mehrmals zurück. Kleinere Baustellen verzögern ein wenig, über die Autobahn geht es Flott nach Buchs, Stuif geleitet zu einer Kantonal Bank, leider ist ein Tausch nur in einer Nationalbank möglich. 15.36 Uhr, die Heimat von Stuif ist erreicht. Wir übernehmen seinen Anteil der Fahrtkosten. Silke erweist uns die Ehre. Wie schon bei der Hinfahrt wird die Strecke über Hohenems gewählt. Der Verkehr wie immer an einem Wochentag. Wir einigen uns darauf Humprey als erstes dann WPO zuhause absetzen. Dann den Sitz in der Garage von Olaf ausbauen, mit WPO nach Bolheim um den Werkzeug Schrank wieder einzubauen. Olaf erhält 20 € pro Person. 23 °C im Rheintal das ist eher kühl. Um 18 Uhr, sind es in Heidenheim 25°C. Beim Ausbau schlägt Olaf vor, das er mit WPO das Auto wieder Aufrüstet.

Die Daten zum Tag. Wegstrecke: 10.80 Km, 31 Hm. im Aufstieg, 1264 Hm. im Abstieg, Gehzeit 4 Std.32 Min.

Die Bilder zum letztenTag der Tour findet ihr in der Sige Gallery:  

  • Bilder 23.Profitour  (11)

 

 

 

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