Teinehmer Falter Humprey und Olaf
Mit der Rückkehr der Geburtstagstour, galt das Augenmerk der Herbsttour. Alternativ bei Schlecht Wetter stand die Ursprüngliche Ausarbeitung für die Geburtstagstour zur Verfügung. Nach Sicht der Dinge, werden wir in der Region bleiben. Die Recherche im Montafon aus dem Vorjahr versprach noch einige Anlagen die auch ich noch nicht begangen hatte. Humprey bestätigte seine Teilnahme, Olaf war gesetzt. Sonntag den 15.September die Wetterlage wird wohl Stabil bleiben, ein Tag später trifft die bestellte Kompass Wander Karte ein. Wie üblich Markiere ich die Klettersteige mit einem Kreis. Es wird das übliche Prozedere, wie koordiniere ich die vorhandene Steige? Klar die Geografie spielt eine Rolle, Hütten Anfahrt etc. Freitag wohl der Hochjoch Anfrage wegen der Lager auf der Nahen Wormser Hütte, Freitag und Sonntag noch freie Lager. Ein Geistes Blitz die Madrisa Hütte wäre eine Alternative, schreibe die Verwalterin Frau Müller an. Sonntag auf Montag wäre es möglich. Damit waren die „Eckpfeiler“ dieser Tour Vorgezeichnet. Freitag Übernachtung auf der Wormser Hütte, Sonntag dann auf der Madrisella Hütte, für Samstag werden wir unsere Kreativität fordern. Erreiche Olaf nicht wegen der Mitgliedsnummer des DAV. Vereinbaren das ich am Freitagmorgen das Geschäfts Auto abgebe. Olaf holt am Morgen Humprey ab, auf der Fahrt Richtung Bregenz steige ich dann in Dettingen zu. Olaf sorgt für das Kochgeschirr Stühle und die Getränke. Am Abend wird der Großteil der Ausrüstung in den VW UP geladen. Isomatte Schlafsack, Klettergurt Schuhe den Helm.
Freitag 19.September: Noch vor dem Wecker reagiert die innere Uhr. Kühle 6°C, nur noch wenige Tage dann geht es zurück in das Warme Thailand. Mit wenigen griffen ist die kleine Ausrüstung Ready. Fast lautlos schleiche ich durch das Haus. Verpacken der Wurst aus dem Kühlschrank, das Frühstück im Stehen Punkt 7 Uhr, rollen die Räder. Während der Fahrt geht die Sonne über der Schwäbischen Alb auf. Fühlbar eine Erleichterung als das Auto auf dem Firmen Parkplatz abgestellt wird. Die Belegschaft ist schon wieder auf dem Weg zu ihrem Einsatz Ort. Montag auf der Rückfahrt werde ich nochmals das Auto für Abschluss Arbeiten abholen. Der Transporter von Olaf trifft ein, kurze Begrüßung, mit wenigen Griffen ist alles im Auto verstaut, der Platz des Beifahrer ist mir Vorbehalten, Einkauf im nahen Netto Mohnwecken und Limo. Olaf steuert in Langenau auf die A7 die Temperatur nun bei 13°C. 180 Km trenne uns vom Ausgangs Punkt. Ab Memmingen schreibe ich während der Ruhigen Fahrt. Olaf legt ein Stopp am Rasthof in Lindau ein. Buntes Treiben wohl meist Kurz Urlauber. Olaf gibt nach dem Mautfreien Pfänder Tunnel Autobahn frei ein. Es würde sich nicht lohnen, dafür zu bezahlen. Dadurch ist die Fahrt 30 Minuten länger. Die Pfänder Transit Strecke wird in Hohenems verlassen. Die Temperatur im Bodensee Raum bei 19°C. Sanft Zeichnen sich hinter den ersten Erhebungen die Berge des Bregenzerwald ab. Die Natur verfärbt sich in ein Herbstliches Bunt. Ja wir werden die nächsten Tage der Natur ein Stück näher rücken. Wäre schön gewesen wenn Stuif sich meldet, weilen quasi vor seiner Haustüre. Noch 1 Stunde bis Schruns also um 11 Uhr. Fahrt durch Bludenz vorbei an der Brauerei und mir bekannten Geschäften. Wenig später öffnet sich das Brandner Tal der Blick auf die Schesaplana eine doch Imposante Fels Gestalt wird Frei. Wir werden wohl mit der Berg Bahn fahren diese Gedanken beschäftigen mich, Der Wasserfall Klettersteig in St.Anton im Montafon wird passiert (Herbsttour 2025 mit Olaf). Das Navi leitet uns durch das verwinkelte Schruns, schmucke Gebäude prägen den Ort. Auffällig bewachsen die Berge in einem Herbstlichen Gewand. Olaf Parkt das Auto etwas nach hinten versetzt auf dem weiten Gebührenpflichtigen Parkplatz. Wenig Grün kämpft sich durch den Schotter. Zwei Gondeln begegnen sich auf einer langen Distanz zwischen den Masten. In aller Ruhe packen wir bei einem kühlen Landskrone Pils, ein Mitbringsel beim letzten Besuch in der alten Heimat. Nebenbei Vespern wir eine Kleinigkeit im Stehen. Die Zeit verfliegt. Wir starten die Ticket gibt’s am Automaten. Frage den Angestellten wegen nur der Bergfahrt, Hilfsbereit führt er uns durch das Menü. 27 € einfach. Er öffnet noch einmal seine Kasse. Die letzte Fahrt vor der Mittags Pause geht um 11.45 Uhr. Wir sollten uns wohl sputen, etliche Fahrgäste warten schon in der Großen Gondel mit ausreichend Kapazität. Es vergehen einige Minuten bis sich die Antriebs Räder in Bewegung setzten.
Eine Straße führt durch den Hang, einige Häuser werden wohl versorgt. Umsteigen in etwa der halben Distanz auf eine kleinere Kabine. Der Weg windet sich eine Bike Strecke darf nicht fehlen. Der zweite Teil deutlich flacher. Eine Baustelle Nahe der Bergstation, etliche Firmen Fahrzeuge stehen verteilt, eine Auffahrt also Möglich. Erstmal Orientieren in einer Unbekannten Umgebung. Eine Tafel Hilfreich, dennoch ist es schwer den Zustieg zum Steig zu deuten. Ein Duft von Kuh Mist, beim Passieren einer nahen Stallung klärt sich das. Folgen der Beschilderung zum Seetalerhüsli. Die Temperatur bei Stahlblauem Himmel und in der Sonne auf 1900 Meter, sehr angenehm. Lift Anlagen verschandeln das Bild. Folgen einer Schotterstraße bis zu einem Künstlichen See, der für die Beschneiung angelegt wurde. Olaf fallen sofort die vielen Frösche auf die sich am Ufer aufhalten. Wohl eine Zuleitung liegt im Wasser es steigen an vielen Stellen Luftblasen auf. Übergang in einen schmalen Wanderweg entlang am Hang der tiefstehenden Sonne Richtung Süden entgegen. Der Weg teilt sich entweder Ski Tunnel oder auf dem Pfad weiter. Viele Schnee Kanonen parken, diese werden wohl bald wieder Installiert. Die Steilheit im Grünen Hang bei einer leichten Brise. Der Schweiß steht mehr als nur auf der Stirn. Die ersten Kette wird passiert, ständig begegnen Wanderer. Das Hochjoch im Süden wird Sichtbar wohl auch der Schwarzsee rechts in einer Mulde, mit dem Seetalerhüsli ein sehr schöner Ort, für einen Aufenthalt. Unser Ziel lässt keinen Spielraum für eine Pause. Der Zustieg zum Hochjoch Klettersteig beginnt direkt am See. Eine Spur ist Sichtbar aber nicht ausgeprägt. Humprey ist etwas ausgemergelt geht einen Geruhsames Tempo. Ein Pfad windet sich auf Feuchtem Untergrund durch den Hang. Die Sonne blendet dadurch ist auch unklar wo sich der Einstieg befindet, die Gläser der Brille sind auch nicht mehr die Besten. Die Wormser Hütte mit ihrer Braunen Fassade, liegt nun Sichtbar in einem Sattel, hier sollte die Tour in 4 Stunden enden. Das würde Zeitlich ganz gut passen. Das Stahlseil wird Sichtbar am Beginn der Felsen. Einen Vernünftiger Standplatz zum Anlegen des Gurtes findet sich nicht. Humprey stärkt sich aus der nicht ganz vollen 1,5 Liter Flasche. Olaf greift bei besten Bedingungen um 13.38 Uhr, an das Straffe 14 mmm Stahlseil, der Klettersteig Schwierigkeit C überwindet 450 Hm. Ein guter Mix aus Natürlichen und Künstlichen Griffen und Tritten.
Olaf überwindet geschickt die ersten Steilen Meter, Humprey folgt ihm. Auffällig die Massiveren Tritt Bügel. Irgendwo in der Ferne Startet der Antrieb einer Lift Anlage das passt aber überhaupt nicht in die Ruhe und Abgeschiedenheit. Interessante Routenführung durch die Bewachsene Wand auf der Suche nach geeigneten Felsplatte. Der Höhengewinn dennoch Stetig. Der Anforderung nach zu urteilen würd ich die Schwierigkeit etwas höher ansetzen. Auffällig die Route verläuft so dass das Stahlseil meist in der linken Hand liegt, dazu fällt auf das die Routenführung besser gesagt die Suche beim Bau der Anlage wohl eine Herausforderung darstellte, das ist letztendlich aber wirklich gelungen Die Hütte ist nun schon auf ähnlicher Höhe. Nur selten ist Reibungskletterei angesagt. Sehr viele Motive zum Knipsen finden sich wechsle die Position steige nun zwischen den beiden. Die Schwierigste Stelle wird mittels einer Stahlleiter überwunden. Etwas später lehnt sich das Hochjoch zurück. Dennoch zieht es sich bis zum Gipfel hin. Von Osten zieht ein Grat Hoch, doch der Steig verläuft in der Wand.
Wie aus dem nichts erscheint ein kleine Hängebrücke, wohl der Vorgeschmack auf das kommende Highlight. Schließe schnell zu Olaf auf, wäre ja unglücklich keine Bilder von ihm in Aktion in der Gallery abzubilden. Nachdem einige Meter überwunden sind befindet sich Olaf schon in Luftiger Höhe eine Distanz von 62 Meter. Eine Herrliche wenn auch knifflige Showeinlage, so mancher wird einen Umweg in Kauf nehmen. Vorsorglich hänge sogar ich einen ersten dann auch den zweiten Karabiner des Klettersteig Set ein. Die Tiefe hält sich in Grenzen, gut so wenn der Untergrund in diesem Fall die Stahlplatten schwanken. Das Wackeln lässt nach wenn der Tritt etwas nach außen gesetzt wird. Wenn da wie zugelassen eine dritte Person aktiv ist wird es wohl aufregender. An der Verspannung der Trageseil hängt sich der Schraub Karabiner fest, was doch so alles passiert. Laut Olaf waren es 104 Trittplatten. Der Ausstieg liegt etwas tiefer als der Einstieg. Olaf dreht ein Video Humprey schließt den Reigen ab. Humprey vergleicht es mit dem Hochwool Klettersteig in Naturns, dem letzten Klettersteig Erlebnis von Wooley. Doch seinerzeit war eine 3 Seil-Brücke, eine ganz andere Herausforderung. Gut 20 Minuten Zeit benötigte diese Künstliche Barriere. Relativ einfach führt die Route zum Grat 15.20 Uhr. 1.40 Minuten sind vergangen. Links führt ein kurzer versichert Steig zum Hochjoch 2320 m. Eine Bank am noch breiten Grat lädt zu einer wohl verdienten Pause ein. Mit Gutem Blick nach Süden und Osten. Zwei vergletscherte Hänge ansonsten ist alles noch Schneefrei. Sogar die Freiburger Hütte ist sichtbar. Zwei kleinere Wolken am Himmel. Eine Trinkpause schadet sicherlich nicht. Die Hütte scheint schon Greifbar, dem ist aber nicht so.
Ein langer versicherter Grat im Abstieg erwartet uns. Bestens angelegt führt eine gute Route auf bestem Fels am neben und Unterhalb sowohl links wie rechts des Grat Westlich. So richtig ausgesetzt nur an wenigen Passagen. Eine Ruhe kehrt ein als die Lift Anlage endlich den Betrieb einstellt. Konzentriert aber nicht angespannt dazu im Abstieg das ist doch ein guter Abschluss nach den schönen Steig. Noch immer schwebt bei Guter Thermik der ein oder andere Bunte Gleitschirm über dem Montafon. Der Grat endet an der Bergstation vom Grasjoch kommend. Das Ziel ist wohl von hier mit Gegenanstieg erreichbar. Hier ist der Beginn des Gipfelzustieg der als Hochjoch Klettersteig (B) bezeichnet ist. Gehzeit 3 Std. es ist 16.08 Uhr. Kurze Halt im Schatten. Es ist an der Zeit den Gurt im kleinen Tages Rucksack zu verstauen. Humprey empfiehlt eine Pause an einer nahen Bank einzulegen. Verschwitzt insbesondere der Rücken Bereich unter dem Rucksack. Welch Ruhe hier in dieser Einsamkeit, seit dem Abzweig am See ist uns keine Menschen Seele begegnet. Das Wasser wird nun verköstigt dazu ein Vesper. 2 Fahrzeuge fahren Richtung Hütte auf. Das Textil trocknet während wir das Momentum genießen. Der Helm von Humprey setzt sich in Bewegung rollt den Hang hinab, Humprey spontaner Kommentar „nicht schon wieder“ er eilt im Sauseschritt hinterher, ich Tippe das der Helm anhält. Humprey lässt ihn Rollen. Tatsächlich stoppt dieser. Folgen der Schotterpiste bis zu einer Wegteilung, links zur Hütte rechts Richtung See und Bergstation. Kurzer Aufstieg unter dem Kreuz des Kreuzjoch 2398 m, des Hütten Gipfel wo sich einige Personen gerade aufhalten. Durch die Pausen wird es kurz nach 17 Uhr, das ist doch die Ideale Zeit für die Ankunft. Die Hütte liegt auf ansehlichen 2307 m, direkt in einem Sattel. Eine doch Anstrengende Halbtagestour bei besten Bedingungen, was erwartet man mehr zum Ende des September. Etliche Gäste verteilen sich an den Garnituren im Sattel auf der Westseite nahe des Eingang, Die Sonne wird noch einige Zeit am Himmel stehen. Ein Tafel weist auf die Selbstbedienung. Ein Raupenfahrzeug und ein Allrad Transport Fahrzeug mit Schneeketten wohl für den Wintereinsatz. Steil der Abhang in das 1700 Meter tiefer liegende Montafon, mit Blick in den Ort Schruns. Ein Gleitschirmflieger startet gerade auf der Nordseite der Hütte der Wind zieht in sofort nach Oben. Olaf Organisiert für uns Getränke, für mich als Durst Löscher bitte ein Holunderwasser. Humprey schaut nach der Speisekarte. Schnell überkommt ein zufriedenes Gefühl. Was wäre eine Tour ohne die Notizen. Zur Neuen Heilbronner Hütte 8 ½ Std. Zur Konstanzer sogar 9 Std. Olaf ist noch voller Elan an einem Tag an dem er Normalerweise arbeitet.
Das Kreuzjoch ist nun sein Ziel, 20 Min. laut Info. Fülle das Glas mit Wasser aus der Leitung. Die Mobilen Daten schwach. Humprey frägt wegen des Essens. Das Personal wird gegen 18 Uhr, von Tisch zu Tisch gehen. Entspannt die Stimmung auch das Personal ist sehr Locker im Umgang mit den Gästen. Ein Gruppe wohl in Top Form sorgt mit Musik für Aufheiterung. Beziehe nebenbei das Lager unter dem Dach, es scheint so das erst vor kurzem eine Größere Sanierung erfolgte. Sehr Heimelig die Gestaltung und Einrichtung. Elektrische Heizung sorgt in der Kalten Zeit für Wohlbehagen. Die Hütte ist von Dez, bis April und von Juni bis Anfang Oktober geöffnet. Wechsle das Textil die Sonne wird demnächst hinter den Bergen Untergehen. Bestellen 3 x Gulasch mit Knödel. Hier ist alles Recht Zwangslos. Humprey und Olaf bringen ihr wenig Hab und Gut in das Lager. Für uns ist das Lager auf der Westseite am Fenster Reserviert. Ein Großer Teller mit Fleisch und zwei Knödel, das Essen schaut nicht nur gut aus es Mundet Hervorzüglich, Verspeise dazu ein mitgebrachten Mohnwecken. Kaum erreicht die Sonne die Bergkette geht sie an einem anderen Ort des Planeten gerade auf. Für uns bedeutet das den Rückzug in das Innere der Wormser Hütte. Artig stellen wir das Geschirr auf ein Tablett in der Gaststube ein Förderband transportiert es in die Küche. Die Fleißigen Helfer aus Nepal agieren im Hintergrund. Bestelle ein Helles Fohrenberger aus Bludenz für 5.40 €. Die Junge Bedienung ist für den Ausschank zuständig.. Es fällt mit wie Schuppen aus dem Haar, ich benützte das eigene Messer zum Essen, erhalte es natürlich wieder nach dem Spül Vorgang. Die Öschis am Nebentisch erhöhen die Frequenz ihres Radio, es kommt soweit das ein besonders Fideler die Bedienung zum Tanz auffordert. War es eine Gitarre die Gewöhnlich die Menschen in Stimmung versetzt, ist es hier die Technik. Um 20 Uhr, zieht sich die Familie mit 2 Kleinkinder zurück. Eine Gruppe aus Stuttgart kommt dazu, ca. 20 Personen verteilen sich in der Gaststube und dem Nebenzimmer. Eine Schweizerin die mit ihrem Sohn verweilt, berichtet von einer Berg Bahn Jahreskarte für 4 Personen für 1900 € Gültig in der Region Brand und Montafon. Angesichts der Freizügigkeit des Personals ist um 22 Uhr noch nicht Schluss, bestelle mit Humprey noch ein Bier, bezahlt wird Morgen, klare Ansage. Die Karte mit der Notiz für Essen und Trinken wird an der Theke hinterlegt. Etwas später als üblich gehen die Lichter aus. Es ist relativ mild, den durch das geöffnete Fenster dringt keine kühle Luft.
Bilder zu diesem Tag der Herbsttour, findet ihr in der Sige Gallery:
Samstag 20.September: Ruhiger Schlaf in der Nacht, da ändert auch die Tatsache nichts das heftige Windböen über die Berge ziehen. Als Olaf schwungvoll und voller Elan aktiv wird, ist es 7.45 Uhr. Kurzer Blick auf das Handy, Schruns sind es 12 °C. Montag steigt die Regen Wahrscheinlich bei 97 %. Jetzt nehme ich es erst wahr, eine Toilette ist gleich nebenan, ein ganz kleiner Raum auch mit einem Handwaschbecken. Das Lager wird gleich geräumt. Als Selbstversorger und bei Sonne, setzen wir uns direkt hinter die Hütte in den Windschatten.
Herrlich das Thermometer zeigt 14°C an. Olaf und Humprey bedienen sich am Frühstücks Buffet, wegen eines Kaffee. Gebe mich mit Wasser aus dem Brunnen zufrieden. Mohnwecken und Krakauer, die beiden sitzen am Nebentisch, in deren Vesper Boxen ist mehrheitlich gerauchtes und auch Gemüse. Angenehm wie die Sonne den Rücken erwärmt. Unterhalte mich mit dem Nepali, der ganz gut Deutsch spricht. Er war auch schon 4x auf dem Island Peak. Bezahlen der Rechnung um 9 Uhr. 3 Bier 1 Holunder Essen und das Lager zusammen 48.40 €. Vor dem Start noch ein Toilettengang. Heute ist keine Eile, am Abend findet eine Übernachtung wohl an der Talstation in Gargellen statt. Doch zunächst üben wir an den Nahen Kälberseen Klettersteigen. Folgen nicht der Straße, ein Schotterweg so die Empfehlung kürzt die Strecke. Es ist 9.25 Uhr, Fit das Geläuf. Noch liegt der Abstieg in Östlicher Richtung. Der Sennigrat Lift ist schon wieder in Betrieb. Locker und Frisch der Schritt in den Samstag. Das Ziel ist erstmal der Kälbersee mit dem Seetahüsli. Die Gräser schmiegen sich im Wind, längst ändert sich die Farbe in einen Herbstlichen Warmen Ton. Der Herzsee bleibt rechts, deutlich ist die Form eines Herz zu erkennen, Kurz vor Erreichen des ersten Ziel, wird die Bergstation der Lift Anlage Oben am Grad Sichtbar, beim Aussteigen von Fahrgästen bremst die Anlage, um dann wieder durch zu starten, genau diese Geräusche wirken sich sehr negativ auf das Wahrnehmbare aus. Etliche Wanderer steigen von dort Richtung See. Auch im Aufstieg zum Einstieg des Hochjoch Klettersteig sind Aspiranten zu sehen. Ruhig liegt der See in einer Senke. Kurz vor erreichen werden Stahlseile links in der Wand Sichtbar, verlassen den Weg in das Gelände, Zielstrebig den Steigen entgegen, welchen Steig wählen wir, bleibt das Gepäck zurück?. Jetzt vor Ort fällt diese Entscheidung einfacher aus. Während die beiden den Gurt anlegen verzichte ich darauf. Die Bedingungen sind ganz gut, die Sonne hat den Steig erreicht. Der Rucksack wird nicht hinterlegt darauf haben wir uns geeignet. Heute passt doch schon wieder alles. Der Einstieg teilt sich gleich nach der C(D Stelle. Links stellen bis D rechts einfacher C. Die Wand schaut, da sind etliche Varianten möglich, nach dem Einstieg fällt es zurück Bewachsen die Part um dann in der folgenden Wand als solches Ernst zu werden. Olaf erhält den Vorzug es ist genau 10 Uhr. Der Steig beginnt gleich mit Reibungskletterei, das 14 mm Stahlseil gut Straff, das ist auch gut so, sofort wird klar das ist kein Zuckerlecken über die nächsten 45 Minuten.
Nach der Teilung quert es nach rechts Olaf wird ganz gut gefordert. Beobachte und halte den einer oder anderen Moment in Bild fest. Humprey folgt ihm im gewissen Abstand. Harre noch kurz wissend das ich deutlich flinker Unterwegs bin. Als ich Humprey erreiche ist schon Olaf weit voraus, wobei der Steig von hier nicht gut einsehbar ist. Der Fels ist Trocken der Schuh hält. Es weht ein leichter aber angenehmer Föhn Wind. Spärlich die Trittstifte, es Bedarf viel Technik da wohl auch bewusst an Trittbügel gespart worden ist. Es wiederholt sich die sogenannten C Stellen sind abdrängend, dazu wenige Stand Plätze. Das „verpacken der Kamera“ ich muss den Arm aus dem Gurt bei jedem Einsatz nehmen, fällt schwer. Humprey müht sich durch ein Gebüsch. Als ich diese Stelle erreiche wird klar er wählte wohl eine Variante. Vor einer Senkrechten sammelt er Kräfte, auch ich spüre den linken Unterarm. Seine Frage wie er diese Stelle angeht ist berechtigt. Das lässt sich so nicht beurteilen, ich steige vor. Klettere an ihm in einem Schwung vorbei. Es ist der eine oder andere eben der nächste Griff, um dann wenn möglich den Körper mit dem nächsten Tritt nach oben zu drücken, klar das Umhängen des Karabiners kostet Zeit dadurch auch ist die Belastung auf die Arm Muskulatur höher. Olaf ist schon am Ausstieg hält das Handy zum Knipsen bereit. Ja das waren nur 70 Hm. die es in sich hatten, wie verhält sich das in der D Variante? Da sind wir uns einig das war kein Kinder Geburtstag. Setzte mich erstmal in das Gras es ist 10.24 Uhr. 20 Minuten seit dem ich Eingestiegen bin. Aus Südlicher Richtung mündet das Seil aus der D Variante verbindet diese. Humprey Atmet erstmal Kräftig durch, die Bewertung für diese Variante ist nicht C, ja da liegt Er vollkommen richtig. Die Sonne strahlt, auch wir sind natürlich mit diesem Kraftraubenden Auftakt sehr zufrieden. Der gesicherte Abstieg verläuft in Nördlicher Richtung. Mündet in den Weg der von der Lift Anlage zum Seetalerhüsli verläuft. Treffen auf ein Paar die einen Helm am Rucksack tragen. Meine Frage lautet, ist der Hochjoch Klettersteig euer Ziel? Nein gestern sind wir über den Grad zum Gipfel und über die Brücke zurück. Heute ist einer der 3 Steige hier am Kälbersee Steig ihr Ziel. Na dann viel Spaß. Die kleine Hütte liegt auf einer Kuppe direkt am See, der Wasser stand dürftig. Ein Kühlschrank mit kalten Getränken prall gefüllt, steht direkt an der Hütte, die Preise Enorm eine Dose Bier für 4,50 € die Limo 4.50 € ein Wasser 4 €. Ein Floß liegt auf dem Grund, Olaf und ich beschäftigen uns mit diesem Spielzeug, ein Seil läuft durch zwei Ösen an einem Stahlrohr das am Floß montiert ist. Olaf befreit das aufgelaufene Floß. Eine Familie trifft ein bereitet sich wohl für eine längere Pause ein. Im August war der Wasserstand deutlich höher ca. 1 Meter. Sie zünden ein Feuer auf dem Grill an, während die Kinder am Wasser ihren Spaß haben. Für uns geht das Programm weiter, die Schotterstraße führt Abwärts durch den längsten Ski Tunnel der Welt mit 470 Meter Länge.
Die Temperatur im Tunnel doch Angenehm. Die ersten Wolken ziehen auf, bricht der Föhn bald ein? Ja es ist Postkarten Wetter. Der Künstliche See wird passiert. Lebhaftes treiben an der Bergstation, kein Wunder an einem Samstag, dazu dieses Wetter. Fragen den Seen der vor seinem Stall agiert nach einem Weg zu der Talstation. Ja rechts vorbei an der Hochjochbahn, die ja heute wegen Revision nicht Verkehrt. Humprey schließt sich uns wohlgedrungen an. Doch erstmal den Sanitärraum mit dem Angebot der Toilette und Waschbecken nützen, auch die Wasserflasche wird gefüllt. Rot Weis Markiert der Abstieg erstmal durch den schattigen Nadelwald mit Reichlich Grün, die Skipiste wird ähnlich der Trail Strecke gekreuzt. Der Wanderweg wird warum auch immer verloren. Folgen auch der Bike Strecke, die ab und an meist von jüngeren Frequentiert wird. Das letzte Stück vor der Mittelstation unter der unwegsamen Lift Trasse. Der Weg mündet in die Schotterstraße der dann in eine Asphaltierte Straße übergeht. Schruns scheint greifbar. Bewirtschafte Wiesen prägen das Bild, teilweise Weiden noch die Kühe. Die Ansässigen nützen den schönen Herbsttag für die Arbeiten unter freiem Himmel. Die Temperatur nimmt deutlich zu. In einer Rechtskurve zweigt ein Weg ab, der am Friedhof in eine Straße nahe der Talstation mündet. Verwaist ob der Revision der Große Parkplatz. Es ist 13.37 Uhr, das Auto steht im Schatten. Knapp 2 Std. Abstieg. In Summe waren es heute 1600 m im Abstieg, das kann sich sehen lassen. Erstmal das Textil in die Sonne legen. Olaf öffnet die Türen, der erste Griff nicht an die Getränke, nein die Schuhe wollen gewechselt werden. 27 °C zeigt das Handy an. Olaf begleicht erstmal die Parkgebühr von 24 €. Jetzt beim Lesen erfahre ich das die zweite Bahn die ja auch an der Bergstation endet, Kosten freie Parkplätze anbietet. Genießen diese Augenblicke nach einer Sportlichen Aufgabe. Ein Spar im Ortskern liegt nahe an der Straße. Für 59 € Erfolgt der Einkauf, für heute zum Abendessen und dann auch Morgen mit dem Abschluss auf der Madrisa Hütte. Alles wird in einem Einkaufskorb verladen, für einen Karton zum Transport bezahlen wir keine 1.29 €. Unglücklicherweise bleibt der Rote Korb im Auto. Bestens die Auswahl der Speisen, freuen wir uns auf die Zubereitung, das Ziel ist nun Gargellen(15 Km) mit dem Rongwasserfall Klettersteig. Um oder an der Talstation wird sich sicherlich etwas für den Aufenthalt über die Nacht finden. Die Anfahrt durch das Montafon verläuft zügig, Unterwegs wird die Umgebung auf eine Bleibe für die Nacht ausgespäht. Etliche Fahrzeuge kommen entgegen, die Touris auf dem Rückweg das ist gut so. Genau gegenüber des Dorfladen findet sich an einer Auffahrt und Baustelle, ein perfekter Parkplatz. Es fehlt Anfangs die Orientierung, die Karte ist da doch Hilfreich. Gargellen liegt in einem Seitental, die Bergkette im Süd und Norden ist über 2000 m. Die Bedingungen, auf gut 1200 m, noch vor 16 Uhr. sind Optimal. Olaf und Humprey legen sich gleich den Gurt an, der Rucksack bleibt bei beiden zurück. Der Zustieg verläuft im Grünen nach hinten werdenden steileren Hang, oberhalb von Gebäuden. Ein Landwirt Tritt gerade aus seinem Stall, Oberhalb wohl seine Weiden. Ein Pfad quert Richtung Wald. Ein Wanderer beantwortet bereitwillig die Frage nach dem Klettersteig. Ca. 10 Minuten bis zum Wasserfall! Jetzt ist es einem gleich viel wohler. Nach einem Anstieg im Relativ lichten Wald ist der Bach hörbar, dieser wird überschritten.
Wir sind ja schon da! 1 Personen bewegt sich auf einem Stahlsein zur Felswand etwas über dem Boden, der Partner ist schon auf der anderen Seite beobachtet das .geschehen. Ja es ist eine Schlucht die aber nur im vorderen Bereich einsehbar ist. Über eine Künstliche Stufe fällt das Wasser 2 Meter in die Tiefe. Direkt daneben ist der Einstieg. Olaf schlottern wohl schon beim Blick auf die 3-Seil Brücke die Knie. Olaf eröffnet den Steig, sehr fotogen schon die ersten Meter. Lege warum auch immer den Gurt an, dadurch geht das ein oder andere Bild zu knipsen verloren. Die Arme sind vom Morgendlichen Kraftakt erholt. Reichlich Schwemmholz liegt am Rande des Bachbett. Nach der Unspektakulären Seilbrücke quert es nur wenige Meter über dem Wasser, eine Lockere Angelegenheit, wohl Ideal mit Kinder. Am eigentlichen Wasserfall wird es links davon fast senkrecht. Große Trittbügel entschärfen die Graue Kalksteinwand. Die Voraus steigenden sind den Blicken entschwunden. Auch Olaf ist nur noch kurz zu sehen ehe er deutlich Oberhalb entschwindet. Der Steig weist Schwierigkeit C auf, das ist mit dem Steig heute Morgen, in keinster Weise vergleichbar. Sicherlich sind diese Großen Tritt Bügel der Schlüssel. Null Reibungs Kletterei, oder diese Abdrängenden Stellen. Es ist ein kurzes Abenteuer, das sich nur Lohnt wenn die Tour mit den längeren im Montafon Kombiniert wird. Nach 20 Minuten ist der Ausstieg erreicht, wir verzichten auf den leichteren Röbi Steig, der nur wenige Hundert Meter auch in einer Schlucht verläuft.
Nach dem letzten Aufschwung im weichen Untergrund, sind es nur wenige Meter bis zur Wegteilung Rechts geht es zur Rongalpe. Olaf deutet das Schild Falsch steigt mit Humprey etwas ab, en Schild mit dem Hinweis Absturz Gefahr beendet die kurze Odyssee. Es geht bis zur Wegteilung noch etwas Aufwärts. Die Alpe wird sichtbar, da wir auf Selbst Versorgung umgestellt haben, Versorgen wir uns selbst. Der Humus im Nadelwald ist sehr weich, da könnten doch Pilze stehen. Fast geradlinig verläuft der Weg bis zu einer Schotterstraße, diese führt zu einem Leerstehenden Hotel. Nur wenig später um 16.50 Uhr, ist das Auto wieder erreicht. Es bleibt uns noch ausreichend Zeit, auf dem Parkplatz der Bergbahn fahren ständig Fahrzeug ab. Olaf kommt auf eine gute Idee. Ihm gelüstet es nach einem Eis folge ihm über die Straße in den Dorfladen. Das Weißbrot schmeckt ganz und gar nicht danach. Die Chefin hinter der Kasse unterhält sich mit einer Kundin wegen des Abend Essen, Olaf lädt uns auf ein Eis ein, bestelle bei der Chefin die letzten Backwaren, 2 Laugenstangen 1 Korn und 1 normalen Wecken. 5.80 € Olaf 6 Eis ähnlich eines Cornetto für 7.90 €. Genießen mit der Leckeren Speise in der Hand und beobachten das Treiben. Bestens wohl die Themen auf der Terrasse der Gaststätte, froh gelaunt dort die Stimmung. Während die Gondeln noch schweben, werden die Parkenden Fahrzeuge weniger. Olaf startet den Motor, ein Stellplatz an den E-Zapfstellen um die Lage um das Weitläufige Betriebsgebäude zu peilen. Olaf strahlt als er uns seine Eindrücke schildert. Neben einer Ski Bar steht eine verglaste Hütte mit Biertisch Garnitur. Als die Mitarbeiter das Gebäude verlassen wird ein Schild aufgestellt, die Zufahrt ist untersagt. Ganz wenige Fahrzeuge Parken noch, das hält nicht ab sich eine Meinung über das Domizil zu bilden. Olaf nützt die Gelegenheit um sich am Holzbrunnen eine Körper Wäsche zu unterziehen.
Neben der Großen Runden Bar für den Winterbetrieb. Wohl ein Unterstand und Lager Platz, 2 Tische und die Bänke dazu sind am Boden Deponiert. Ein Heizstrahler ist an der Decke montiert, leider ist der Strom für und um die Gebäude abgestellt, das wäre wohl auch zu viel des guten. Stelle erstmal eine Garnitur längs zum Raum auf., die 2 nicht benötigten Bänke werden in einer Ecke an die Wang gelehnt. Schnell ist es Häuslich geworden. Das Essen und die Gegenstände die benötigt werden finden auf den Ablagen in 1 m Höhe einen Platz😊Es windet mit der Sonne die hinter der Madrisa versinkt nimmt zu. Das Abend Spiel der Bundesliga läuft. Die Isomatten sowie die Schlafsäcke werden auch gleich Deponiert. Hackfleisch und Nudeln dazu Gemischter Salat so sieht das Menü das nun zubereitet wird aus. Die beiden benötigen meine Hilfe nicht. Schreibe so lange es vom Licht her geht. Humprey schneidet während Olaf die Geschicke an den 2 Kocher inne hat. Olaf zieht den Wein vor, während wir das Landskrone Bier verköstigen. Es sind wohl 18 °C doch der Wind zirkuliert wenn auch nur leicht im Raum. Das Lange Textil daher unverzichtbar. Ab und zu passiert jemand das innere Gelände, wohl Gäste die noch bei einen Abend Spaziergang Die Ruhe suchen. 20 m Gegenüber das Verglaste Gebäude, die innen Beleuchtung erhellt ein wenig die Umgebung. Am Abend wird der nahe Bach gut Wahrnehmbar, er spielt die Musik. Olaf sitzt auf der selben Bank mit dem Rücken zur Wand. Humprey etwas tiefer im Raum in seinem Blauen Angler Stuhl. Eine Zufriedenheit ist wahrnehmbar. Der Duft der Bolognese Soße die über den Blau züngelten Flammen köchelt regt den Hunger an. Ich binde mit einer Plastik Tüte die Taschenlampe an die Decke. Während der Notizen wird so richtig bewusst was wir doch für zwei Tolle Herbsttage bisher erlebten. Olaf kocht die Hälfte der 1 Kg Packung Spagetti auf. Der Topf auf dem Wackligen Kocher sollte gut Zentriert sein.
Eine einfache Zange das Ideale Hilfsmittel um den heißen Kocher zu bewegen. Humprey gönnt sich das Königsbräu ich das Nattheimer das aus seinem Bestand stammt. Neugierig ob der Bunten Lichtspiele in der Bar wird beim Gang zum Pinkeln nachgeschaut. Es ist der Computer an der Kasse der sich wohl im Stand by Modus befindet. Olaf würzt den Salat es fehlt an nichts Essig Öl Kräuter und mehr. Beide Kocher laufen Final gleichzeitig. Es ist 19.30 Uhr geworden, als das Nudelwasser abgegossen wird. Beide haben hervorragende Arbeit für ein gutes Mahl geleistet. Das wirklich Gute Essen ist Reichlich, wir sind Papp satt, das später nicht einmal nach Salzstangen, die Ideal zu Bier und Wein passen gegriffen wird. Ein Gipfel Kreuz Südlich von Gargellen leuchtet über dem Ort. Ideal wäre ein großes Bettlaken um die Öffnung zu verschließen. Stattdessen stelle ich einen zusammen geklappten Biertisch in die Öffnung, somit ist der untere Bereich geschützt. Wobei die Temperatur für diese Jahreszeit als Perfekt bezeichnet werden können. Zeitig ziehen wir uns zurück, die Garnitur wird zusammen geklappt, die Breite des Raumes ist ausreichend für 3 Isomatten.
Bilder zu diesem Tag der Herbsttour, findet ihr in der Sige Gallery:
Sonntag 21.September: Klar Humprey wacht als erster über uns. Bereits um 7 Uhr startet die Probe Fahrt der Bergbahn. Der Betrieb als solches startet um 8.30 Uhr. Der Schlaf war ausreichend. Es ist schon Hell alsbald sollte die Sonne aufgehen. Das Frühstück wird wohl nicht hier stattfinden. Um 8 Uhr geistern schon die Frühaufsteher. Es ist Windig aber passabel. Mit wenigen Griffen sind die Spuren verwischt. Die Zähne werden gleich am Brunnen gereinigt. Die Toiletten der Montafoner Berg Bahnen sind bereits geöffnet. Ziel ist Gaschurn. Fahrzeug an Fahrzeug erreicht den Parkplatz. Zeitig verlassen wir den Ort. Zum Abend hin ist die Madrisa Hütte das Ziel wir kommen quasi wieder hier vorbei. Die Talfahrt gehört uns am Morgen allein. Eine Bäckerei das wäre erstrebenswert. Nach den KFZ Nummern zu Urteilen ist der Großteil von der näheren Umgebung, und dem Süden Deutschlands. 15 Km beträgt die Anfahrt. Der Parkplatz der Vanetta Bahn ist Gebührenfrei. Es ist 9.15 Uhr geworden. Das Frühstück findet auf dem kleinen Parkplatz auf der Bahn gegenüberliegende Seite zwischen den Parkenden Fahrzeugen statt. Auf diese Art kommen auch die Camping Stühle zum Einsatz. Hinter dem Bach verläuft die Trasse der Montafoner Bahn.
Neben dem schreiben gibt es eine Laugenstange dazu Salami. Eine Sprite um den Flüssigkeits Verlust auszugleichen. Olaf kocht Wasser für den Kaffee ab. Die beiden Unterhalten sich mit den Personen die sich für ihre Tagestour vorbereiten. Auffällig die Lockerheit der Menschen, klar es ist ja auch Top Wetter. Kurze Einschätzung für die heutige Tour. 3 Stunden allein bis zur Stupa Nova und das im Aufstieg. Insgesamt sind es von der Bergstation und zurück 5 Std. Ein kleines Gepäck Gurt und Helm dazu ein Vesper. Dennoch sind es 6 Kg an Gewicht. Die erste Wolken ziehen auf, der Föhn bricht im Laufe des Tages ein, in der Nacht ist Regen angesagt. Rege Betriebsamkeit an der Talstation, die Bergfahrt kostet 27 € Berg und Talfahrt für 32 €, die Entscheidung ist schnell getroffen. Zumal ja am Nachmittag die Fahrt und der Aufstieg auf die Madrisa Hütte ansteht. Humprey löst das Ticket am Schalter wir versuchen es am Automat. Wähle des Senioren Ticket für 30.50 €. Eine kleine Gondel für 6 Personen schwebt über die Almwiesen, gut zu beobachten wie sich die Farbe verändert, das Grün verliert sich ein wenig. Die Gondel wird auf der Mittelstation nicht verlassen, diese geht Nahtlos in das zweite Seil über. Kurz mal so in 15 Minuten über 1000 Hm. zurückgelegt, das entspricht in etwa 6°C Temperatur Unterschied. Die Landschaft präsentiert sich in einem ganz anderen Format, wobei die Region wo die Pflanzen ihren Lebensraum finden bis an die Gipfel reichen. Anders im Osten dort ist der Hohe Bereich ohne Wachstum. Das Ski Gebiet ist von Enormen Ausmaß, das war wohl von der Frau die auf der Wormser Hütte am Tisch saß gemeint. Auffällig die unzähligen Rot Weißen Ski Kanonen, die an den Pisten stehen. Auffällig das Große Gebäude Nova Stoba. Hotel Restaurant. Weitläufig die Anlage für die kleinen mit etlichen Geräten. Die Hinweis Tafel auf den Klettersteig findet sich, zwar ohne Zeitangabe, das ist aber Sekundär. Etwas erstaunt die Tatsache das es nur eine Schotterstraße gibt. Auffällig die Straße die von Ost nach West in Richtung der Madrisella führt. Nur ganz wenig Menschen sind zu sehen, die Frage die wir uns stellen was ist das Ziel der Wanderer? Längerer Abstieg in das tieferliegende Tal. Nähern uns drei Personen mit wohl dem gleichen Ziel. An der tiefsten Stelle wird ein Bach mittels Brücke überschritten, das Ziel liegt deutlich Westlicher, wo genau ist noch ein Rätsel. Kurzer Anstieg zu einer Alm, da Vieh ist wohl schon abgetrieben. Wie es scheint wird die Anlage auf den Winter vorbereitet.
Langatmig der Aufstieg in der Talsenke, die auch im Norden von einer Berg Kette begrenzt ist, wohl direkt dahinter dürfte die Madrisa Hütte liegen. Im Westen liegt das Matschunerjoch 2390 m. Folgen dem Wanderweg Anfangs wird dieser auch befahren. Zu beiden Seiten befinden sich Alm Wiesen. Links eine Bergkette, mit dem Klettersteig. Das Wetter verändert sich, die Wolken die nach Osten ziehen mehren sich und werden Grauer. Ein E-Bike lehnt an einem Fels Block, ist mit einer Kette an der Stange mit Hinweistafel auf den Madrisella Klettersteig gesichert. 2 Personen bewegen sich in der steilen Wandflucht, das schaut ja mal ganz gut aus. Der Wind wird wohl nicht abschwächen, Kurzes Textil in der Nord Wand wohl etwas gewagt. Humprey ist einige Minuten zurück. Es steigt bis zum Einstieg einige Minuten an. Vorbei an der vorgesehen Anlege Stelle für die Sicherung, ein Paar legt sich gerade den Gurt an, Sie lehrt ihm die Handhabe des Karabiners, wir halten erst am Fels Inne. Gut ausgetreten der Weg. Der Untergrund ist trocken. Die Voraus steigenden haben die erste Wandflucht bewältigt. Kurz vor dem Einstieg findet sich ein wenn auch schmaler Stand. Am Einstieg wird wegen Steinschlag Gefahr abgeraten. Das Paar passiert uns. Humprey erreicht uns schwer Atmend. Erkämpft einmal mehr mit dem Gurt Zeug, da Lobe ich mir mein Altehrwürdigen Salewa Gurt. Olaf frägt die sich vorbereiteten ob das ihr erster Steig ist? Für ihn ja! Da habt ihr euch aber viel vorgenommen. Wollt ihr den Vortritt, Wir warten noch auf unseren Nachzügler, es wird sich eine Stelle zum Passieren finden. Die Wand ist fast senkrecht. Karabiner klicken die Temperatur dürfte bei 20°C liegen. 450 Hm an einem 14 mm Stahlseil sind zu bewältigen. Die Vorgabe 2 ½ Std. doch solange sind wir nicht im Steig. Olaf erhält um 12.03 Uhr, den Vortritt. Wie gewohnt steigt er Flott eben sein Tempo, Humprey folgt, während ich einige Minuten Pause einlege, in kürze bin ich eh aufgeschlossen. Toller Fels mit Reichlich Tritten auch etlich Metall. Von der Angekündigten Reibungskletterei noch keine Spur. Es geht hin und her, keine direkte Linie. 4 Jüngere erreichen gerade den Einstieg. Wieviel sind vor uns im Steig? Ich stehe mehr als das ich in Bewegung bin. Es ist einfacher als vermutet die Erbauer wählten eine Gute Route. Was auffällt kaum eine Stelle die Abdrängend und Kraftraubend wäre. Olaf ist in einer Konstanten Bewegung.
Nach der ersten Herausforderung wartet das Südländische Paar. Unterhalte mich eine gewisse Zeit mit ihr über Klettersteige und die Berg Welt. Sie findet den Steig gut angelegt, da kann man nur beipflichten. Olaf ist immer ein gutes Stück voraus. Es sind auch Stellen dabei da gibt es Probleme die Kamera von der Schulter zunehmen, und dann wieder das ganze Rückwärts. Die Querungen allesamt mit Guten Tritten aber auch Luft unter den Füßen. Zwischen den steilen Passagen legt sich der Berg zurück, das ist auch gut so, Dazwischen auch Erdige Passagen. Die Erbauer wollten sicherlich ein breites Publikum, oder anders gesagt die Bergbahn gehört sicherlich zu den Investoren. Auch die Steinschlag Gefahr gilt es bei der Routenführung zu beachten. Olaf wartet an einem Holzbrett oder auch Sitzgelegenheit benannt. Diese befindet sich zwischen dem Fels nach einer Steilen Stelle. 30 Minuten sind wir nun im Einsatz. Unorthodox ein Einstieg in die nächste Passage der kurz fordert, denke da an das Paar. Es quert über einer Rinne, die etwas tiefer liegt, der Steig befindet nun in der Ostwand. Ein oder der Notausstieg wird passiert. Die Route oder das Ziel ist nicht einmal zu erahnen. Das Gelände fällt wieder zurück mit Erdigen Passagen. Die Voraussteigende werde ich noch einholen. Olaf legt am Wandbuch an einer einfachen Stelle eine Pause ein. Hier öffnet sich der Blick nach Westen. Ein Mix aus Sonne und Wolken. Es ist Zugig der Föhn bricht Definitiv ein.
Jetzt wird auch das Gipfelkreuz im Süden Sichtbar. Ziehe an Olaf vorbei. Der Blick Richtung Rinne wird frei Humprey wirkt wie ein Strich in dieser Szenerie. Überraschend der weitere Gelände Verlauf, da kommt noch etwas, diese Passage kann wohl über den Notausstieg umgangen werden. Das nun folgende ist wirklich interessant, aber nicht mehr so Kraftraubend, mit guter Technik ist das eine Gute Dreingabe. Auffällig die Rote Hose und das Weiße T-Shirt. Wenige Meter vor dem Ende der Anlage erreiche die beiden, er möchte mich vorbei ziehen lassen, Steig ruhig weiter die passende Stelle kommt. Vor dem Finalen Ausstieg ziehe ich kurz durch. Auf einem Absatz endet der Madrisella Steig es ist 13.35 Uhr, Ziemlich genau 1 Std.30 Minuten. Von hier lässt es sich gut beobachten. Auch Olaf erreicht die beiden. Tolle Stelle mit Blick in die Schlusswand. Humprey meistert auch diesen steig Souverän. Weitere Personen sind auf dem Weg zum Gipfel vermutlich waren diese auch im Steig. Der weitere Wegverlauf zum Gipfel der etwas versetzt liegt, darf als einfacher Aufstieg im Hang bezeichnet werden. Übergang in den Wanderweg Nr. 10 der vom Matschunerjoch kommt. Das Gelände ist vollkommen offen dementsprechend Windet es. Das Typische Herbst Braun der Pflanzen überzieht die Landschaft. Mehrere Personen halten sich um das Hölzerne Gipfelkreuz auf. Spätestens am Gipfelkreuz wird klar das die Madrisella 2466 m sehr beliebt ist, die meisten Gäste die die Bergbahn nützen zieht es hier her. Es ist 13.43 Uhr. 2 Personen Gratulieren zur Begehung des Steiges. Es sind zwei von den 3 die uns voraus waren im Zustieg von der Stuba Nova bis zum Einstieg, Sie sind über das Matschunerjoch hier her gewandert. Er hatte mich an meinem Bunten T-Shirt das ich von Thailand als Bekleidung mitgenommen hatte. Der bitte nach einem Foto komme ich gerne nach. Just Now erreicht der Freund den Gipfel. Etliche Personen sitzen etwas Unterhalb im Windschatten. Auch wir harren auf der Süd Ost Seite etwas tiefer bis Humprey eintrifft. Der Hell Grüne Kops See im Osten besticht. Überhaupt ist die Sicht ganz gut. Noch überwiegt das Blau des Himmel. Übergebe die Kamera an die dritte Person. Ein Jüngerer mit Gurt und weißem Helm erreicht den Gipfel. Er dürfte sicherlich etliche Personen überrunden haben. Ein Wohlverdiente Vesper Pause, Zeitlich sollte das ganz gut passen, die Bahn zu nehmen die absolut richtige Entscheidung. Mit wenigen Zügen sind die 0,5 Liter einverleibt. Eine Laugenstange sowie ein Landjäger von der Geburtstagstour stillen den ersten Hunger, die Freude auf das Kochen später ist Nachvollziehbar. Der Weg zur Bergstation ist von hier ein doch längeres Teilstück in der Flanke zur Versettlaspitze zu erkennen. Laut Angabe 11/4 Std. bis zu der Bergstation. Gehen wir mal von einer Std. aus. Unendlich viele Gipfel sind zu sehen darunter auch der Piz Buin. Bis nach Gargellen sind es 3 ¼ Std. mal sehen wie lange wir benötigen. Es ist an der Zeit wir dürfen nicht Trödeln, mal sehen ob Humprey noch die nötige Frische findet. Die Madrisa Hütte sollte eigentlich Motivation Pur sein. Die Wetterprognose wird genauer, noch vor Mitternacht zieht Regen durch. Ein tief ausgetretener und ausgespülter Weg führt Anfangs in Serpentinen auf die Hochfläche, der Weg teilt sich, halten uns Östlich auf gutem Pfad mit auch kleinen Gegenanstiegen. Rund 20 kleinerer Seen befinden sich rechts des Weges. Flott der Schritt, es ist eine reine Willenssache, Wie lange oder wie oft können wir auf diesem Level uns solchen Herausforderungen stellen. Ein Großteil der Kameraden die mit uns dieses Hobby teilen sind schon ausgestiegen. Eine Passage ist nach Süden etwas ausgesetzt, hier verläuft eine langgezogenes Tal mit Straße zur Tübinger Hütte. Der Abstieg verläuft Rechts des Burg mit dem Einfachen Burg Klettersteig. In diesem Bereich überholen wir einige Wanderer, die Richtung wechselt dabei in Richtung Nord zur Bergstation. Reichlich Lawinen Verbauungen verschandeln die Landschaft. Übergang in Stein und Block Gelände, hier scheint der Berg zu zerfallen. Ja die Beine werden schwerer. Die letzten Meter im etwas steileren Gelände öffne ich die Bremse. Nach 30 Minuten sind wir an der Station. Wie beschäftigen wir uns bis Humprey eintrifft? Jedenfalls gab es Frisches Wasser an der Bergstation. Reichlich Bedarf bestand da. Sehr Wenige Personen halten sich auf diesem sehr schön angelegten Gelände auf. Besuchen den Spiel Platz. Für 2 € spukt der Automat eine Tennisball Große Kugel aus. Diese rollt auf einer Holzbahn über eine längere Distanz Bergab, überwindet dabei verschiedene Hindernisse. Auch eine Holz Kuh kann gemolken werden. Ein Geschicklichkeits Parcours ist eingerichtet. An eine Familie mit Kind übergebe ich die Kugel Als Humprey ca. 15 Minuten eintrifft ist es an der Zeit. Jetzt noch 1000 Meter Abstieg wohl eine Sportliche Aufgabe, die Entscheidung war letztendlich richtig. Schon aus diverser Entfernung lässt sich feststellen das da am Parkplatz nur noch wenige PKW stehen. Habe da ein Problem mit dem Ticket am Automat. Widerwillig wird die Schranke Manuell geöffnet. Kurz später wird mir klar das war das Ticket von der Hochjochbahn. Der Temperatur Unterschied wird es so richtig bewusst als die Gondel verlassen wird. Ein Gutes Geschäft an der um die Station gelegenen Gastronomie. Zufriedene Gäste in Redseliger und Lebhafter Unterhaltung. Mögen es noch 400 m bis zum Auto sein, Sesam öffne dich so der Wunsch vor dem verschlossenen Auto. 6 Stunden sind seit dem Start vergangen, ein richtig Guter Steig steht nun im Tourenbuch. Ein Griff an die Getränke, Rucksack und Schuhe ablegen. Die Tour steckt spürbar in den Glieder. Sicher steuert Olaf über St.Gallenkirch in das Gargellental. Vorbei geht die Fahrt an der Talstation. Auch hier ist der Parkplatz nur noch wenig ausgelastet. Mit dem Wissen um die Örtlichkeit speziell wegen des Parkens ist die Anfahrt ein leichtes. Olaf parkt das Auto direkt neben dem Holzschuppen, so das die Zufahrt auf die Umzäunte Alm Wiese frei ist.
Es ist doch 16.51 Uhr geworden. Ein Mix aus Sonne und Wolken bekleidet uns beim Packen. Anders als noch im Juli als ein Schauer niederging. Auch die Weide wurde erst gemäht. Verteilen die Lebensmittel die benötigt werden. 6 Knödel 1 Hähnchen, 2 Kotelett, Nusskuchen dazu noch die Zutaten. 2 Dosen Bier, 11 Flaschen Landskrone dazu ein Großer Tetra Pack Wein und 1 L Johannisbeersaft. Gleichmäßig Verteilt sind das schon ein paar Kilo, die wohl ein jeder gern Schultert. Die Waage zeigt 8 Kg an. Das Persönliche Gepäck davon der kleinste Anteil. Es ist 5 vor 5 Uhr, mehr als 30 Minuten Aufstieg werden es wohl nicht sein. Aus der Erfahrung folgen wir der Straße in den Weiler der Großteil der Gebäude dienen dem Tourismus, speziell in der Wintersaison. Auch hier wurde Sichtbar Saniert und neues ist entstanden. Ein kleiner Pfad führt rechts am Gebäude vorbei, ja wer schon einmal hier war, hat jetzt ein Vorteil, ein Gatter trennt das Grundstück, 200 m sind es noch bis die Straße wieder erreicht ist. Grüble wegen der Küche oder besser gesagt wegen des Herd. Leicht steigt die Straße an, das Tal verengt sich, der Bach an tiefster Stelle ist weiter entfernt, dort verläuft ein Wanderweg auch zur Hütte. Mit zunehmender Höhe wird das Tal enger, der Bach liegt zur rechten nur wenige Meter tiefer, der Fichten Wald wiederum grenzt an das Wasser. Eine Schotterstraße mit Hinweistafel zur Madrissa Hütte steht ist es fast geschafft. Links Oberhalb steht die Valzinalpe. 3 Personen halten sich am Bach oder der Gumpe der etwas Unterhalb der Hütte der Sektion Karlsruhe liegt auf. Noch schaut es nicht nach Regen aus der Himmel ist mehrheitlich Blau. Kurze Abstieg zum Bach mit Brücke, ein kurzes Stück Aufwärts, vorbei an der eingezäunten Natur Kläranlage. Die von Bäumen umgeben Madrisa Hütte ist um 17.20 Uhr erreicht. Auffallend die Mint Grünen Fensterläden. Auf Anhieb finden wir den Holzschopf, daneben ist der Safe mit dem Hüttenschlüssel. Es ist so duster das sich die mir bekannte Zahlen Kombination nicht eingeben lässt, mittels der Lampe des Handys gelingt es das schloss zu öffnen. Die erste Aktion nach dem die Türe geöffnet ist es, den FI im Zählerschrank einzuschalten. Mit der Künstlichen Beleuchtung kommt Wortwörtlich Licht in das Dunkel. Ablegen des Rucksack, öffnen der Fensterläden, beginnend im Aufenthaltsraum dann in der Küche, es scheint alles wurde gereinigt, die Luft und Temperatur selber war ok. Wie kann es anders sein. Die Getränke sollten Kühl sein, der Holzbrunnen vor dem Gebäude dient dazu. Ein Heimisches Gefühl überkommt, ja jeder Griff sitzt. Das Thermometer im Gastraum zeigt 24 °C an. Das ist gut so, wir brauchen kein Feuer im Ofen zu entfachen. Die Außentemperatur liegt immerhin bei 18°C, und das auf 1660 m. Inspiziere die Schlafräume im OG. Humprey kommt dazu, öffnen der Fensterläden, zwei Betten sind wohl in Mitleidenschaft gezogen. Er wählt den Raum der für unangemeldete Wanderer Platz bietet. Auch die Raumhöhe im Obergeschoss ist sehr niedrig. Alles ist schlicht, die Decken wohl aus längst vergangenen Zeiten, nicht anders die Ausstattung. Nächste Jahr feiert die Sektion das 100 Jährige, da sollte doch eine Investition erfolgen. Wir beziehen das 6-Bett Zimmer auf der Süd-West Seite. 2 Zimmer mit 6 Betten und 2 kleinere Zimmer mit 2 Doppelstock Betten, insgesamt sind es 20 Schlafplätze. Optisch wurde das Haus Clean verlassen, der Staubsauger steht noch im Gang. Die Gebrauchsgegenstände in der Küche von Unglaublicher Auswahl. Zur Überraschung ist in einen neuen Backofen und eingebauter Herdplatte, samt Schränke und Arbeitsplatte Investiert worden. Nach der Rückkehr werden die Bilder von der Küche, mit der aus der Sommertour verglichen, ja da war noch ein Alter Herd. Seinerzeit war ein Kombination aus Backofen und 4 Herdplatten.
Olaf und Humprey legen die Getränke in den Brunnen, dieser wird mittels eines Rohres vom Bach der nur wenige Meter entfernt fließt versorgt. Die Mitgebrachten Speisen werden auf dem Küchentisch platziert. Gläser Krüge Teller und das Besteck befinden sich im Aufenthaltsraum neben einem einfachen Kachelofen. Der schlanke Formschöne Krug der Kauzenbrauerei sticht ins Auge. Zeit für einen Umtrunk. Die Dose Bier der Pidinger Brauerei wird eingeschenkt, Herrlich kühl der Gerstensaft. Das Schreibzeug rückt nun in den Vordergrund, mit dem Natürlichen Licht das durch die Fenster dringt lässt es sich noch gut schreiben. Auch Olaf fühlt sich schnell hier wohl. Teile den beiden mit das die 13 € für die Unterkunft am Donnerstag mit der schriftlichen Anmeldung beglichen worden ist. Auf die Flexibilität und den Tollen Verlauf stoßen wir mehrmals an. Die 3 Personen sind nicht mehr auf dem Gelände. Vereinzelt Wandern noch Menschen durch das Tal aber auch an der Hütte vorbei. Es Verdunkelt sich zunehmend es ist ein gutes Gefühl das diese Tour unter einem guten Stern verlaufen ist. Am Baum vor der Hütte findet sich ein Gutes Internet. Gegen 23 Uhr, ist Regen gemeldet, der sich auch Morgen fortsetzt. Damit ist klar der Wasserfall Klettersteig auf dem Rückweg ist passe. Die Notizen sind aktuell das geht nur , wenn jede sich bietende Gelegenheit genutzt wird. Olaf bereitet das Hähnchen zu, eine Stunde sollte es im Backofen schmorren, nach dieser Zeit Vorgabe richtet sich die übrige Kocherei. Die Innereien wird er nicht verwerten, viele Gewürze und Zutaten finden sich in den Regalen, aber kein Paprika stattdessen eben Cayenne Pfeffer. Nachdem Olaf die Getränke genommen hatte, die Körperpflege fällt klein aus, die Temperatur ist echt Frisch. Ähnlich verhält es sich in der Glasklaren Gumpe die vom Bach gespeist wird. Zur Not ja. Um den Raum nicht auszukühlen bleibt die Tür und Fenster geschlossen, auch wenn es an Holz nicht fehlt. Humprey schneidet Zwiebel Knobi und Chili. Übernehme die Aufgabe um die Bratpfanne (Kotelette) und Salat. Der Magen Darm tragt Rumort, zwei Toiletten stehen den Gästen zur Verfügung. Die Spüle befindet sich quasi hinter der Eingangstüre. An Putz und Reinigungsmittel fehlt es auch nicht. Die Fußball Bundesliga läuft auch an diesem Wochenende. Es ist 19.30 Uhr als der Broiler in das Rohr geschoben wird. Mit den Kotelett wird eine Soße zubereitet, die verschiedenen Knödel werden nur noch gekocht. Lästig die Fliegen die sich auf das Essen stürzen. Mit Hilfe eines Hobel wird die Gurke und Radieschen geschnitten. Essig Öl und Salatkräuter für die Salat Soße, etwas später wird der Kopfsalat untergehoben. Die Nacht bricht ein. Die Ehrwürdigen Lampen sorgen für ausreichend Helligkeit. Der Duft aus dem Backofen regt den Appetit enorm an, ein Hungergefühl kann nicht geleugnet werden. 3 Personen in diesem Raum bzw. großen Tisch das verliert sich. Öffne die Salzstangen die gut zum Bier passen. Ein Teil der von Humprey kleingeschnittenen Zutaten wird mit den beiden Kotelett auf der Herdplatte angebraten. Das Knödel Wasser wird auch aufgesetzt. Mal was neues das Induktionskochfeld, etwas Gewöhnungs Bedürftig. Mit dem kleinen Wasser aufbereitet in der Küche gibt es wieder einmal ein Problem. Heuer fällt der Schwenkarm der Küchenarmatur ab. Langsam bricht die Nacht ein. Ein Sternen Himmel ist da ausgeschlossen. Humprey Interessiert sich für das Kochen, kein Wunder die Pensionierung rückt näher. Wohl ab November erfolgt wohl die Umschulung zum biederen Hausmann. Olaf gießt etwas Fett von dem Backblech mit dem Hähnchen, in die Soße. Die Helle Züricher Soße verdunkelt sich geringfügig. Die Abfälle finden sich in einer mitgebrachten Tüte wieder. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, wenn da nicht die vielen fleißigen Hände den „Brei nicht verderben“
Es ist 20.46 Uhr, als die Pfanne Grillwanne und die Knödel zu der Schüssel mit Salat auf den Tisch gestellt werden. Ein Glas Rotwein wird dazu eingeschenkt. Olaf frägt ob die 4 Knödle reichen? 6 Teile des großen Hähnchens, 2 Kotelett und reichlich Salat, das sollte erstmal verspeist werden. Ein Hervorragendes Mahl, die Qualität mit Restaurant Niveau dazu die Quantität. Umgerechnet auf die Kosten sind es 10 € pro Person, wobei auch andere Dinge aus dem Einkauf Inkludiert sind. Rechne wir die 13 € für die Übernachtung, sind das in Summe +-23 €. Es bleibt tatsächlich nichts mehr außer die Knochen übrig. Das Abspülen wohl ein Pflicht doch nach dieser Kür eine Vergnügen. Olaf reinigt peinlichst genau den Backofen und Herd. 6 fleißige Hände verwischen mehr als nur die eigen Hinterlassene Spur in der Küche. Als der Regen vom Hauptdach auf das Blechdach des Holzschopf fällt, ist es soweit der Fön der uns die Tage begleitet hatte, ist nun in sich zusammengebrochen. Welch Zeitlicher Volltreffer. Die Prognose um 23 Uhr, setzt Regen ein lagen die Wetterfrösche Goldrichtig. Um 1.22 Uhr, ist es dann soweit, auch die Getränke werden nicht mehr zu Tal Getragen. Die Zähne werden bei leichtem Regen am Brunnen gereinigt. Die Temperatur ist natürlich gefallen. Der Bach plätschert, dazu ein leichter Kühler Wind.
Bilder zu diesem Tag der Herbsttour, findet ihr in der Sige Gallery:
Montag 22.September: Wie spät könnte es sein, gefühlt ist es noch Nacht. Nachdem das Handy hochgefahren ist, ein kurzer schreck, es ist 8.45 Uhr.7 Stunden schlaf sollte ausreichend sein. Wenig Licht dringt durch das Fenster, kein Wunder zum einen das Wetter zum anderen ist die Fensterseite von Bäumen umgeben. Der erste Weg nach dem die Decke zusammengelegt ist, führt über die Treppe vor die Hütte. Die Temperatur ist von 18 auf 10°C gefallen. Es ist Neblig Trüb bei leichtem Regen. Gerne zieht es einen in das Warme innere, die Temperatur ist nur leicht von 25 auf 22°C gefallen. Es ist weitgehend Aufgeräumt. Mittels dem Wasserkocher ist in kürze eine Tasse Wasser auf Temperatur. Es findet sich ein Teebeutel, aber kein Zucker, der eigene Honig von Olaf besser gesagt ein Teelöffel davon wird als Ersatz in die Tasse gefügt. Der Nuss Kuchen kommt auf einen Teller. Nebenbei gilt es für den Bericht die Vorbereitung zu leisten. Olaf und Humprey gesellen sich dazu, ein wenn auch kurzes Frühstück. Etwas verschlafen Körper und Geist.
Trotz der Party sind wir ganz gut aufgelegt. Von Oben nach Unten beginnen die Aufräumarbeiten. Das Leergut findet sich unten im Rucksack wieder. Nebenbei wird das wenig Geschirr gereinigt abgetrocknet und in den Schrank im Aufenthaltsraum gestellt. Beschäftige mich für einige Momente mit dem Gedanken, ob es Sinnig ist die Hütte für ein paar Tage zu Mieten, doch die Entfernung und Tatsache das wenigstens 15 Personen besser etwas mehr, sein sollten, ansonsten werden unter Umständen die noch freien Plätze vergeben, sprechen dagegen. Oberflächlich schaut es sauber aus, nachdem aufstuhlen, kehrt Humprey die Stube. Schließen der Fensterläden, die vor einem Einbruch schützen.
Ein letzter Kontroll Gang, bevor das Licht gelöscht und der FI gekippt wird. Es ist 10.21 Uhr, als sich der Schlüssel im Schloss dreht. Der letzte Akt gehört dem Schlüssel. Der Abstieg bei leichtem Regen steht an. Humprey führt sogar einen Regenschirm mit sich. Der Abstieg in einer höheren schritt Frequenz. Die Umliegenden Berge sind in Nebel gehüllt. Bergab und einem deutlichen Gepäck läuft es sich leichter, der Regen ist sowieso ein Grund eher zu flüchten als Spazieren zugehen.
Kaum am Auto angekommen, werden wir von einer 3 Runde Älterer Damen angesprochen, sie seien sich des Weges nicht sicher, Ja da kann geholfen werden. Die Frage um die es sich dreht…..hier gibt es doch einen Rundwanderweg der links und rechts im Tal verläuft, ja das ist so, ihr müsst auf die andere Seite des Bach, ich erkläre ihnen den Weg bis zur nächsten Brücke. Wir waren uns zuvor einig, keinen Wanderer bei diesem Wetter zu treffen, da sind wir eines besseren belehrt worden.
Laut Wetterbericht könnte die Bergsaison 2025 mit diesem Perfekten Wochenende zu Ende gehen. Die Hütten um oder unter 2000 Meter könnten das verlängerte Wochenende mit Freitag den 3 Oktober mitnehmen. Mit wenigen Handgriffen ist der Rucksack ausgeräumt ,die Nassen Regenjacken werden obenauf gelegt. Mit dem Schreibzeug darf ich mich in den Font des Wagens setzen, klares Ziel die Notizen auf der Rückfahrt abzuschließen. Es ist 11 Uhr, als Olaf den Motor startet. Wie schon auf der Hinfahrt Tingeln wir über die Landstraßen, in Hohenems beginnt die Kostenfreie Autobahn Strecke bis zur Grenze in Lindau. Wie schon auf der Hinfahrt fährt Olaf die Firma an. Dort endet die Fahrt zumindest für mich. Humprey wird kurz nach 15 Uhr zuhause empfangen.
Ein Fazit fällt leicht: Wir dürfen uns Summa summarum glücklich schätzen.
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