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19.Profitour 9.-13.Juli 2021 Sardona Runde

19.Profitour 2021 Sardona Runde.

Teilnehmer: Alina, Bodo, Falter und Stuif.

Freitag 09.Juli. Anfahrt nach Landquart. Weiterfahrt nach Laxx mit Hütten Aufstieg.

  

Die Sardona zählt als Unesco Welterbe und an den Tschingelhörnern ist die Hauptverschiebung von den beiden Platten. Oben der Kalb und unten der Verrucano. Getrennt von einem hellen weisen Band aus Lochsitenkalk. Am Martinsloch scheint die Sonne an der Sonnwende bei Sonnenaufgang bzw. Sonnenuntergang direkt nach Elm auf den Kirchplatz. Wer Lust hat, kann es im Abstieg mal betreten mit einem weiteren Zeitaufwand von ca. 1 Stunde für Abzweig und Rückkehr auf den Passweg

 

Freitag 9. Juli: 5.30 Uhr, der Wecker klingelt Sanft.  Stuif hatte nun zum 5.ten Mal in die Bergwelt der Schweiz Alpen geladen. Es ist Regnerisch Trüb und Kühl bei 14 °C. Toilette und Frühstück, nebenbei das Gepäck zum Keller Eingang stellen. Schnell ist der Körper Hellwach, eine Vorfreude unverkennbar. Pünktlich um 6 Uhr, bevor ein normaler Mensch zur Arbeit geht,  Fährt Alina mit Bodos Robusten und bestens für eine Fahrt  geeigneten Galaxy vor. Vergeblich die Hoffnung dass beim Beladen geholfen wird, liegt wohl am Regencry der Eindruck täuscht die Holztruhe der Rucksack und schweren Bergstiefel findet Platz. Mir zu liebe wird die fast auf dem Weg liegende Bäckerei Gnaier in Schnaitheim angesteuert. Für jeden eine Brezel und 4 Wecken als Proviant, kurzes anstehen am frühen Morgen. Aqua Planung fordert zu einer etwas mäßigeren Geschwindigkeit. Die Bedingungen ändert sich erst während der Fahrt auf der A 96. Stuif klingelt an, frägt nach dem aktuellen Standort, in Landquart klart es ein wenig auf. Alina sorgt für Unruhe als Sie mitteilt das die Polizei uns stoppen will, tatsächlich leuchtet auf dem Dach der Schriftzug bitte folgen. Ruckzuck ist der Gurt angelegt. Wohl bedingt durch den Nahen Parkplatz waren wir zufällig das Opfer. Zwei Beamte nähern sich dem Auto verlangen nach den Fahrzeug Papieren, wollen das Ziel der Reise erfahren, nehmen sich des Vehikels näher an. Freundlich wird den Beamten alles Beantwortet, auf die Frage warum wir angehalten wurden, die Antwort reine Routine Kontrolle. Alina schmiert etwas großflächig Butter an die Scheibe für die Vignette. Die Lüftungsanlage auch nicht die Beste, eine Beschlagene Frontscheibe sicherlich nicht Sinnig. Kurz nach 8 Uhr, am Pfänder Tunnel, mittlerer Weile ist der Transit Frei. Die kürzeste Verbindung zur Schweizer Autobahn ist über die Abfahrt Aitrach nach Kriessern. Die Infos von Stuif sehr Hilfreich. Ein zweiter Anruf von ihm erfolgt, er hatte uns früher erwartet. An beiden Grenz Kontroll Punkten ist der Übergang unbesetzt, unglaublich aber erfreulich. Alina verfährt sich kurz an einem Kreisverkehr. Fließend der Verkehr in Richtung Chur bei noch Feuchter Fahrbahn. Ausfahrt Landquart jetzt ist es nur noch wenige Minuten. Vertieft mit schreiben  verpassen wir rechts Richtung Bahnhof abzubiegen. Die Straße noch immer eine Baustelle. Unübersehbar in seiner Orangenen Tourenjacke, Stuif erwartet uns an der Straßenkreuzung, sein Gepäck steht unbeaufsichtigt an der Fassade des Wohnblocks. Exakt 9 Uhr. Schön ihn wieder zusehen, wie immer ist der komplett in Montur, für ihn könnte die Tour sofort starten. Sein Gesichtsausdruck voll Happy! Mehrere Kreisel bis zur Autobahn. Wie schon so oft geht es über Chur Rechts ab, nun Richtung Furka Oberalp Pass, Erinnerungen an all die Erfolgreichen Touren schwirren für einen Moment durch den Kopf. Stark angeschwollen der Rhein. Das Auto müht sich im 3. Gang, für den 2 Gang ist der Motor wiederrum zu Stark. Laax ein Wintereldorado wird erreicht, er dirigiert an einem Kreisverkehr Westlich, folgen über eine kleine Straße, durch das Wohngebiet, danach vorbei an Ferienhäuser, gleich zu Beginn des Waldes befindet sich ein kleiner Parkplatz für 5 PKW.

  

Dieser ist Oberhalb der Talstation der Bergbahn. mittels der App auf dem Handy, löst er die Parkzeit an einer Aufgestellten Parkuhr, er überlässt nichts dem Zufall.laughing Dies Art das Fahrzeug zu Parken, wohl die Preiswerteste in und um Laax. 9.35 Uhr, noch immer ist es Kühl und Trüb von einer Besserung keine Spur. Bei einem Hasseröder Bier wird gepackt, die Entscheidung fällt auf den Deuter Rucksack, doch mehr als angedacht verschwindet im Rucksack. Heftig Alina Schultert 14 Kg Stuif 13 Kg, selbiges Gewicht laste ich mir auch auf, bei Bodo dürften es ca. 8 Kg sein. Unbequem die schweren Bergstiefel. Wie auch immer die Zeit vergangen ist 10.17 Uhr, die 19. Profitour beginnt mit einem Abstieg über die Grüne Wiese nur wenige Minuten bis zur Bergbahn. Noch ist die Gondel in der Station. Stuif weist mir einen ATM während er nach den Tickets schaut. In und um einem offenen Zelt trifft sich wohl das Volk bei Musik. Auch interessant alle Funktionen des Automaten erfolgen über Zahlen die den jeweiligen Auswahl Möglichkeit zu geordnet sind. 400 sfr. + 55 in Bar, sollten doch für 4 Nächtigungen an Finanziellen Mittel  dienen. Stuif ist ganz aufgeregt, Flott vielleicht bekommen wir noch die Bahn um 10.30 Uhr, während des Laufens verteilt er die Ticket je Person 29 sfr. Doch die gut 100 m waren schon zu viel. Pünktlich erfolgt die Fahrt, na ja vielleicht bessert sich das Wetter, wie so oft verzögert sich die Lage entspricht nicht der Prognose. Die Große Gondel schwebt schier lautlos ein. Zutritt nur mit Maske zumindest sitzt sie im Gesicht. Wer zuerst einsteigt bietet sich ein Platz zum Sitzen an, Biker eine Familie. mit Kinder die zum Bogenschießen auch noch die Kosten für die Fahrt auf sich nimmt, unglaublich welch Ideen die Betreiber umsetzen um die Auslastung zu erhöhen. Noch vor der Fahrt gibt’s nen Piccolo in den nächsten 10  Wochen sollte die Wohnung geräumt sein. Während der Fahrt wird der Hugo auch getrunken Bodo stellt fest das dieser 2012 abgelaufen ist, schmeckt aber wirklich gut. Ein wenig schaukelt sich die Gondel nach den Stützen auf. In wenigen Minuten ist eine Enorme Höhe von 1130 m bei einer Länge von 4,156 Km absolviert. Ausstieg nach rechts, ganz schön Frisch und wenig Sicht auf 2230 m. Stuif müht sich an seinem Trinkbeutel, es scheint so das der Verschluss am Ende des Schlauchs nicht öffnet, vergebens hantiert er einige Minuten mit Hilfe eines Holzstück.. Es ist 11.18 Uhr, als Bodo mit sieben Meilen abgeht. Kurze Aufhellung einige der Berge die auf dem Tourenplan als Ziel ausgegeben, sind nun Vage erkennbar. Eine Schotterstraße die diese Liftanlagen verbindet, dient als Zustieg. Nach nun schon 1 Std. Aufstieg für 200 hm, ist kurz vor Erreichen der wohl in die Jahre gekommenen Station Falera Masegn 2447 m, Fährt eine Gondel besetzt mit 2 Personen gen „Tal“, das wäre eine Riesen Hilfe  gewesen wenn diese Bahn auch im Sommer Gäste Transportieren würde. Als die Gondel das Gegenstück ankommt, ist die Trink Pause vorbei, wo bleibt die Wärmende Sonne? eine Hinweis Tafel Vorab 1 ½ Std.  Einer kurzen Querung folgt ein längerer Abstieg Anfangs über einen breiten Rücken, der Wegverlauf ist von Oben gut wahrnehmbar. In einem Bogen unter dem Langgezogenen Hang des Crap Masegn weniger steile Schneefelder werden passiert, kaum ist der Schnee gewichen sprießen Gräser und Pflanzen in bunten leuchtenden Farben. Nur Langsam nähert sich der Vorab Pign. Weggabelung nach 45 Min, tiefer als noch an der Bergstation.  Fuorcla da Sagogn 2338 m. Noch 1. Std. unmöglich das in der angegebenen Zeit zu erreichen. Die Hochspannungsleitung wechselt die Richtung Östlich. Obwohl der Hinweis Richtung Osten deutet, folgt Stuif einem so gut wie nicht erkennbaren Pfad, so richtig glauben schenken tu ich nicht, Frage ob des wohin? Er folgt der Angabe des SAC Guides die er auf seiner Navi Uhr eingespielt hat. Teile ihm meinen Respekt mit, gut gemacht. Es steigt an, der Körper wird gefördert das Gepäck drückt, kühler Wind pfeift um die Ohren, keinerlei Lebewesen auf Rauer weiter Flur, von Links führt eine Liftanlage zu einer sichtbaren  Station die wohl alsbald erreicht wird. Nahe des mit hellem Holz verkleideten Gebäudes warten auf Bodo. Eine Weg Tafel mit Hinweis „Bergwanderweg“ zeigt nach Osten. Unter einem Schneefeld fließt Wasser an das Tageslicht, diese Gelegenheit wird sogleich zum Trinken wahrgenommen. Es wird noch Weg-loser Aufstieg parallel zu einem umgelegten Weidezaun, teils im hohen Gras über eine Art Natürlichen Stufen wird Höhe gewonnen. Aus dem Rücken wird zunehmend ein Grad, etliche Murmeltier Höhlen, doch kein einzig dieser niedlichen Bewohner ist wahrnehmbar. War der Untergrund bisher Erdig wird es Steiniger. Ca. 14 Uhr, eine Pause im Windschatten tut gut. Alina übergibt Bodo einen Apfel, er kann ihn nicht fassen, er rollt los, beinahe wäre er hängen geblieben, ich hole ihn gibt Alina spontan zu verstehen, doch Rund wie ein Ball hält er erst weit unten wieder an, ja so wird das Gepäck auch etwas leichter.surprised Um diese Zeit sollten wir schon am Gipfel sein, wie kann das sein?  Die Route dreht leicht nach Links, relativ geradlinig Richtung Vorab Pign dessen Südflanke leicht von Neuschnee gezuckert etliche Schneefelder aufweist ähnlich das Bild am Bündner Vorab, wobei diese Wandflucht noch Massiver und ausgeprägter, der Grad mit dem Aufstieg schaut sehr spannend , gleicht ein wenig dem Hörnli Grad, der Gendarm schaut Giftig aus, ein Ausweichen in die Schneebedeckte Wand wohl die einzige Chance in zu umgehen. Die Ausgesetztheit nimmt zu teils nun auch mit Blick in die Tiefe, dafür ist eine Wegspur deutlich zu erkennen. Queren von Hindernissen auf der Ostseite, der Boden ist Tief die kleinen Platten bewegen sich beim betreten. Alina und Bodo in Sichtweite fallen zurück, ja der Anstieg fordert mehr als vermutet. Es geht auch ohne Handschuhe, angenehm ist es jedenfalls nicht. Kurz nach 15 Uhr, als sich die Route Teilt, zu einem sind es wenige Meter bis zum Gipfel 2894 m, oder Abstieg in den Sattel 2826 m. Von hier ein ganz anderes Bild, Richtung West und Nord die beiden Vorab Bündner und Glarner sowie das Gletscherhorn, dazwischen der Schnee bedeckte Gletscher, wobei letzterer Berg unterhalb gequert wird, angesichts der Uhr Zeit und der Situation ob der Bedingungen, ist wohl eine gewisse Vorentscheidung gefallen, mal abwarten wie die Entscheidung ausfällt, wenn wir über das weitere Vorgehen Sprechen.

  

Gut und gerne 300 Meter Abstieg. Der Vorab Gletscher wird von 2 Parallel verlaufenden Seilbahnen geteilt. Weiter unten steht ein Pistenbulli völlig Herrenlos im Schnee. Ein Trockener Stein zum Sitzen findet sich. Der Abstieg zum Gletscher verläuft bis auf Reste des Neuschnees aus der letzten Nacht Schneefrei,  ist in wenigen Minuten  Abgestiegen. Die Entscheidung die Gletscherquerung den beiden Gipfeln vorzuziehen ist gefallen. Während Stuif sich die Steigeisen im Sattel anlegt, wählen wir einen Platz auf Steinen zum Sitzen aus. Spät aber die Sonne setzt sich langsam durch. Ärgerlich an  einer Gamasche fehlt der Reißverschluss, mittels einer Prusik die wie eine Wickel am Schuh beginnend und endet über der Wade, gelingt es diese brauchbar einzusetzen. Nebenbei einen Apfel und Mars zur Stärkung. Alina hat so ihre liebe Not mit den ausgeliehenen Steigeisen. In gewisser Entfernung (Nördlich) ist das Tschinglen (quasi das Tal) das am Gletscher endet zu erkennen. Als Stuif das Seil vorbereitet hat sind alle bereit, ja die Tour letztes Wochenende auf den Piz Palü erweist sich als Vorteil im Handling. Verstauen der Seilpuppe im Rucksack, Stuif legt die Spur Bodo folgt. Weitläufig die Weisse Fläche die Gletscher Brille verfälscht die Farben. !6 Uhr ist es nun schon, Tief der Schnee ca. 10 cm, Neuschnee Auflage über dem etwas festeren Untergrund, schaut gut aus die Frische Spur, die Trasse des Pistenbulli wird gequert, vermutlich ist der Fahrer mit der Bahn die wir gesehen haben zu Tal geschwebt, warum genau hier die Arbeit endet bleibt ungeklärt. Stuif möchte im leichten Abstieg queren, um auf die Route die vom Glarner Vorab zur Martinsmad Hütte führt, zu stoßen. Alinas Steigeisen löst sich, beim zweiten Mal, legt Stuif Hand an, er legt den Riemen der Unter dem Schuh gekreuzt wurde nach Oben, des Problems Lösung. Leichtes Geeier beim Laufen im nicht verfestigten Schnee. Eine langgezogene Felsinsel wird passiert, in diesem Bereich geht so mancher schritt Kräfteraubend etwas in die Tiefe. Es lässt sich in etwa erraten wo der Abstieg in die Tiefe geht. Die Tour für den morgigen Tag mit dem Laaxer Stöckli zeichnet sich ab, Teils unpassierbare Wandfluchten, doch ein sichere Tour findet sich sicherlich. Steinmänner werden erstmals Sichtbar ein gutes Zeichen. Nun geht es Bergabwärts- eine erste Blau Weiße Markierung am Stein. Der Spürsinn weist die Richtung, Der Weg ist wohl die nächsten 2-3 Wochen noch unter dem Schnee verborgen. Nahe des Abbruchs in der schräge erste freie Flächen, die Körper Sprache deutet auf einen Verschleiß hin. Eine erste Wegtafel der Pfeil gibt die Richtung vor. Stuif rät zum Ablegen der Steigeisen, bin mir da nicht so sicher. Es ist 17 Uhr, geworden noch 600 Hm. Abstieg warten. Größere Stein Blöcke ragen heraus, ideal zum Handtieren. Tief unten ist eine weitere Ebene auch dort liegt vereinzelt Schnee, hier scheint das Tal in einem Fels Zirkus zu enden. Würde das Seil in den Rucksack nehmen, doch Stuif beharrt darauf, du kannst es Morgen im Aufstieg übernehmen.surprised Stuif startet hält vor einer Rinne inspiziert die Lage, ohne Federlesen schreite ich voran, es bleibt keine Wahl hier muss es nach unten gehen. Der Schnee ist Tief, Spuren geht ganz gut, in der Rinne sieht es dann nicht mehr ganz so Dramatisch aus. Sehr schnell wird nun Höhe abgegeben, am Ende dieser Rinne erste Markierungen am Stein. Erdig Steinig alles ist Nass und Tief der Untergrund aufgeweicht. Erste Kettenversicherte Stellen am Fels. Rechts davon eine Felswand an dieser endet die Weisse Pracht. Ein Bergschrund erschwert den Zustieg auf den Schnee, Stuif probiert es tiefer, quere mehrere Meter um einer Spalte auszuweichen. Halte etwas unterhalb um Stuif zu Navigieren, die Spalte erweist sich mehr oder wenig als ein Schneeloch von 1 Meter Tiefe. Von hier ab ist ein Abfahren möglich, sehr Zeitintensiv wenn 4 Personen Unterwegs sind.

  

Wasserläufe werden in diesem Kessel hörbar, die Hochspannungsleitung die von weit Oben den Kessel überspannt, wird vor einem Abbruch von einer Stütze getragen. Eine längere Schneefrei Passage ist wieder mit Markierungen versehen. Das alles ist Anstrengend sicherlich hatten wir alle zu wenig Schlaf, wohl auch zu wenig Flüssigkeit aufgenommen. Wo liegt die Stelle um nochmals abzusteigen. Stuif versucht sich Links der 2 Stützen, Versuche mehr Rechts in Richtung einer Einsattelung und siehe da eine Markierung. Jetzt wird auch die Hütte Sichtbar, liegt noch ein Stück tiefer. Als Alina und Bodo dazu kommen teile ich die gute Botschaft mit, es dürften noch 15 Minuten sein. Doch der Abstieg durch diese Exponierte Wand kostet etlich Zeit, zwar gut mit Ketten Versichert, bedarf es ein Vorsichtiges gehen zum einen wegen Steinschlag zum anderen ist es Nass schmierig und Rutschig. Interessanter Weise finden sich auch Natürliche Bänder und Rinnen, die quer zur Wand um denn eine Etage tiefer in entgegengesetzter Richtung verlaufen.  Zum Ausstieg hin ist Alina und Bodo direkt Oberhalb, nun gilt es etwas schneller aus der Gefahrenzone zu gelangen. Beobachte die beiden auf den letzten Meter, Bodo rutscht im Schneefeld aus die Kraft geht sicher zur Neige. Die parallel verlaufenden Wasserfälle ein tolles und unüberhörbares Naturschauspiel. Mehrere Wasserläufe und Schneefelder sind zu überqueren, spätesten jetzt ist der Schuh durchweicht. Leicht Östlich in der Oberen Maad nahe dem Hang. Nochmal eine Kettensicherung, fast schon zum Greifen das sich Harmonisch einfügende Gebäude mit seinen Roten Fensterläden. Wie vermutet verläuft die Stromtrasse nahe des Gebäudes an Elektrizität sollte es nicht mangeln. Über Saftige Wiesen ist es um 19 Uhr, soweit das Ziel auf 2004 m, nach  knapp 8 Stunden erreicht. Stuif Grüßt mit einem Hallo Gerrit! dieser Antwortet Humorvoll in einem Schwitzer Dütsch. Kurze Einweisung, Pickel und die Steigeisen hinter der Türe platzieren. Ein Hund liegt im Eingangsbereich, gleich daneben ein Brunnen mit einem Wasserspeier aus der Wand, mal etwas anderes als im Freien. Wollt ihr noch Essen? Sicherlich wir haben einen Bärenhunger! Verschwitzt der Rücken bei nicht einmal 10 °C. Das Wohlsein gefühlt fehlt noch. Er geleitet nach Oben, es geht in die Gaststube auffallend ruhig kein Wunder die Gäste sind gerade in der warmen Stube beim Abendessen, Links durch  eine Schiebetüre dieser Raum ist wohl das Nebenzimmer auch in hellem Holz, eng und Steil die Treppe, nochmals ein Stockwerk nach Oben. Gleich Rechts in ein Nettes Zimmer unter dem Dach. Die Linke Hälfte ist für uns vorgesehen auf 2 Ebenen liegen Matratzen wobei die mittleren wohl wegen Abstandsregeln fehlen. Unten rechts zur Außenwand liegt nun mein Blauer Fleece Schlafsack. Ein Doppelfenster sorgt für Tageslicht. Gegenüber Residiert eine Familie. Einige Kinder unter den Gästen, die  Tische in der Stube sind weitgehenst belegt. Für uns ist ein kleiner Raum mit 2 Tischen vorgesehen. Nehme einen Korb und Stuif mit nach Oben, er bezieht das Bett über mir. Alina und Bodo erreichen um 19.15 Uhr, die Hütte,kiss Begrüße die beiden sogleich, kurze Einweisung zur Orientierung, die wichtigste Info wird nicht vorenthalten, wir erhalten später ein Abendessen, das sorgt für ein Behagen nach diesem Anstrengenden Auftakt. Stuif bestellt Bier und eine Große Flasche Zitronen Limonade 1,5 Liter. So richtig fehlt das Bedürfnis zum Trinken.

  

Sehr Flink sind Alina und Bodo bereits um 19.40 Uhr, kann die Suppe Serviert werden. Interessant das Glasgefäß könnte für Milch sein. Prima die Mais Kokosnuss Suppe. Bodo und Alina würzt mit Knobi etwas nach. Schaut nicht nach großem Hunger aus, Alina leert mir nachdem ich bereits 3 Schöpfer gegessen hatte, nochmals die gleiche Menge den Rest der Flasche, zurückgehen sollte nicht sein. Eisberg Salat wird als nächstes Serviert, auch die Chefin eine sehr Sympathische Person. Als Hauptspeise eine (Älpler Makkaroni) Penne mit Nudeln Kartoffeln und Wurststücke das Ganze in Carbonara Soße echt Lecker Stuif gönnt sich einen Nachschlag. Nur schade dass etwas Salat zurückgeht. Um etwas Gewicht zu machen spendiere ich Jägermeister leider trinkt nur Bodo ein Fläschchen mit. Als Nachtisch ein gelungenes Tiramisu. Welch Gastfreundschaft noch zu später Stunde. Eine Fotorunde vor der Hütte beim Aufstehen sind die Beine sehr schwer. Interessant steht sie am Rand dieser Fläche, dahinter verläuft der Fluss in einem tiefen Bachbett, mündet in einen Wasserfall der in einer von den Zeiten geformte Schlucht über viele Stufen in die Tiefe fällt. 7 °C die Außentemperatur. 21 Uhr, Gäste bezahlen auch Alina meldet sich Müde ab. Es ist nicht unbedingt Warm. Als Bodo uns darüber berichtet das die Tour heute sehr Anstrengend war, obwohl laut vorab Info nicht diese Zeitangaben wie im Vorjahr aufwies, lag die Tatsächliche Tour weit über der Vorgabe der Tourenbeschreibung. Spätestens in der Versicherten Wandflucht kam Alina an ihre Physischen Grenzen. Sicherlich gibt es viele Faktoren die zu einem Leistung Defizit geführt hatten, doch uns allen ist bekannt das eine Hochtour eine verdammt Anspruchsvolle Aufgabe sein kann. Schöne Fotoalben liegen aus. Trotz Corona die höchste Gästezahl 1000 und Tagesgäste seit 6 Jahren, seinerzeit ist die Familie Pächter dieser gut gelegenen Schutz Hütte. Bestellen Bier 5 und 6 dazu noch eine Limo. Gerrit gesellt sich dazu, Frühstück sei ab 6.30 Uhr, auf die Frage nach unserem Ziel, empfiehlt er die Route durch den Ofenrus zum Grischsattel. Im Abstieg vom Sattel nach 100 oder 200 m stehen linker Hand 3 Steinmänner, hier dann Abzweigen auf den Sichtbaren Weg der vom Grauberg kommend, die angedachte Route käme nicht in Frage, er war mit einem Bergführer am Ofen, eine Route Richtung Las Palas war nicht zu finden, dadurch sparen wir gut 1 Std. Wenn das nicht eine gute Nachricht ist. Stuif übernimmt 4 Bier die er auf seinen Geburtstag spendiert. Bodo und Alina begleichen zusammen 122 sfr, ich 76 sfr. Daten zur Tour 7.31 km, 551 hm Abstieg im Aufstieg 1163 hm. Eine Ladestation findet sich in einem Wandschrank vor der Treppe, Stuif arbeitet mit einer Powerbank, der Akku des Handys weißt im Offline Modus noch 90 %. Es ist nun Wolkenlos die Wetterprognose für Morgen ist positiv.

Bilder zu diesem Tag findet ihr hier in der Sige Gallery: 

  • Bilder Profitour 9.-13.Juli 2021 (1)

Samstag 10.Juli: Bodo war in der Nacht auf der Toilette, er erzählte dass ein Kind im Schlaf gesprochen hatte. Gegen 6.30 Uhr sind erste Stimmen zu hören, prima Decke die da zur Verfügung stand. Der Körper scheint gut erholt zu sein. Als ich mit Bodo ein Stock tiefer zum Frühstück gehen, ist wohl schon 50 % der Gäste aufgebrochen. Brot, Butter, Käse, Marmelade und Müsli, das Typische Frühstück für Hütten ohne Materiallift. Kaffee und sogar Warme Milch mit Schoko. Frisch und lecker das selbst gebackene Körner Brot. Die Laune ganz gut, der Schlaf brachte neuen Schwung. Viel leicht nicht ganz ausgiebig das Frühstück, für Unterwegs ist noch der ein oder andere Riegel im Gepäck. Die Sanitärräume sind im UG. Die Temperatur Frische 7 °C für Juli wohl etwas dürftig. Schlieren am Himmel sorgen für einen Farbtupfer. Das Gepäck so verstauen das die wichtigsten Gegenstände nicht ganz unten liegen. Kleiden uns im Vorraum an. Der Hund ist nicht mehr an seinem Platz, es war der Begleiter von Gästen. Persönliche Verabschiedung von diesem Herzlichen und Freundlichen Ehepaar für die Gute und nicht selbstverständliche Bewirtung, so spät am Abend. Zwei Kinder haben ihren Spaß an der Tiroline. Es ist 8.50 Uhr, der Rucksack nochmals aufgelastet das Seil ist zu spüren. Respekt was Stuif da gestern geleistet hat.wink Wie es scheint erfreuen sich alle bei bester Laune. Bodo sorgt sich da um seinen Knöchel der gestern in Mitleidenschaft gezogen worden ist, ja es geht so schnell. 8.35 Uhr, beginnt der Tag mit dem Übergang zur Mountain Lodge. Die ersten Schritte noch im Schatten, doch wenig später erreicht die Sommer Sonne das Tal. Geradlinig auf die Wand mit den Wasserfällen zu, das sich dort ein sicherer Durchstieg findet möchte man nicht glauben. An der Wegtafel zweigt es nun Links in den Oberen Mad ab. Ziel der Grischsattel. Die Gräser sind noch Feucht vom Tau. Die Spur anfangs noch ausgeprägt die Markierungen ausreichend, später verliert sich diese des Öfteren im Bröseligen Untergrund des Ofenrus. Die Kulisse hat etwas, wo auch immer der Anstieg weiter verläuft ist so nicht zu erahnen, ein Schwachpunkt ein Durchstieg findet sich wie immer. Dass es kein Spaziergang wird ist klar. Anfangs mehr Links in diesem breiten Kessel.

  

Ein Blick zurück in die Abstiegsroute vom Vortag, aus dieser Perspektive ein doch ganz anderes Empfinden über die Steilheit des Geländes, eher Sanft und Gutmütig. Ein erstes Altschneefeld weitere folgen die Markierungen sind nun sehr Hilfreich verliert sich die Spur all zu oft. Es wechselt nach gut 30 Min. Aufstieg über einen leicht zu überwindenden Wasserlauf. Der Wind im Schatten sehr unangenehm. Die Richtung wechselt rechts zu den Felsen, ja jetzt ist ein Durchgang durch die Wand möglich, beim näher kommen sind Ketten am Fels Sichtbar. Wohl gut 100 Hm Distanz, über eine Schnee freie Rippe wird die Sicherung erreicht. Warte kurz bis alle aufschließen, die Familie ist ca. 25 Minuten zurück, ab und zu sind sie Hörbar. Längst ist der Körper Warm. Wohl wissend das hier sehr lange der Schnee liegt verläuft die Querung in den Felsen, ein Stück der Kette ist noch im Schnee klopfe mit dem Fuß das fast gefrorene Weiß von der Sicherung. Ein Bach der über die Felsen fließt wenig störend, kurz danach ein Stück nach Oben um wieder zu queren, eine Wohltat die nun von der Sonne erwärmte Kette, in wenigen Minuten ist dieser versicherte Bereich überwunden. Gut Markiert legt sich das Gelände etwas zurück. Ein letzter Aufschwung mit einer neuen Perspektive auf 2455 m. Von rechts zieht eine Rampe von diesem Kessel des Tschinglen nach Oben. Tief unten die Martinsmad Hütte sowie fast die ganze Hochebene des Vorab Gletschers, die gestern gequert wurde ist nun Sichtbar. 450 Hm in 90 Minuten bewältigt. Trinkpause mit nassem Rücken auf einem sanften Grad. Die Steine leicht erwärmt. Als auch Alina und Bodo sich erholt hatten, steht der nächste Abschnitt bis zum Grischsattel 300 Hm. an. Stiuf erwähnt das es ein längerer Anstieg mit zum Ende hin steileren Hang werden wird.surprised Gute Sicht nach Nord und West die weiteren Himmelsrichtungen verdeckt, hinter den Fluchten des Laaxerstöckli. Gemach aber Konstant in Östlicher Richtung. Alsbald mehrheitlich Schnee unter den Sohlen. Die Familie hat den Grad erreicht, interessant mit 4 Kinder solch eine Verantwortung zu teilen. Der letzte Part wendet sich nach Süden, Spuren im Schnee eine Hilfe. Stuif schreitet voran legt eine gute Spur, die Pickel bzw. Stöcke werden zu Hilfe genommen, wir gehen im steilen Terrain in kurzen Abständen. Die letzten Meter in den Sattel sind Schneefrei. Eine Wegtafel auf einem Felsklotz sticht ins Auge. War es Reflex just als eine Windböe hinwegfegt greife ich zur Schildmütze, mit einem Griff tiefer über den Kopf ziehen. Gut 2 Std. für die 750 Hm. ganz Ordentlich. Rechts das Laaxerstöckli, Links Östlich der Ofen. Blick in den Süden bei guter Fernsicht. Ein Platz für eine Stärkung im Windschatten tut gut. Wie es scheint ist das Allgemeine Körperliche Befinden auf einem anderen Level. Der Vorschlag von Stuif auf das Laxxerstöckli zu verzichten findet Anklang. Ohne Gepäck aber mit Handschuhe in wenigen Minuten zum Ofen, ein mit Moos und Flechten bewachsener Rücken, ein Steinmann beherrscht den höchsten Punkt. Nicht mehr allzu viele Gipfel in der Umgebung Wiesen eine Höhere Marke auf. Bei Rückkehr ist die Familie auch schon im Grischsattel. Gepäck aufnehmen. Eine Spur im Schnee nicht erkenntlich. Stuif steigt Geradlinig ab. Links wohl Felsblöcke doch von Steinmänner keine Spur, Stuif schwenkt Links doch noch öffnet sich nichts, etwas tiefer einer Rippe bietet sich die Chance für einen Abstieg, der Schnee ist gut zu gehen. Die Kinder grölen und kreischen unüberhörbar, haben einen Riesen Spaß bei diesem Abstieg im Schnee.

  

Nachdem Alina 2-mal Rutscht rate ich zum Anlegen der Steigeisen. Etwas geübter benötigt es nicht viel an Zeit. Ohne jegliche Markierung ist Orientierung und das Gefühl für das Gelände gefragt. Von oben ist es sehr erschwert einzusehen das Motto Schritt für Schritt vorwärts um einen geeigneten Durchgang zu finden. Schaut so aus die Schwachstelle gefunden, eine Rinne mit Randkluft wohl geeigneter als im brüchigen steilen Gelände des II Vonn abzusteigen. Gehe gemeinsam mit Stuif, Alina wird übermütig klare Konsequenz rutsch aus und bleibt an meinen Füßen hängen, zum Glück war ich vorbereitet, nach dieser Rinne öffnet es sich, es ist nicht mehr ganz so brenzlig, abwechselnd Fester Untergrund und Schneeflächen. Unten die Ebene doch soweit sollte der Abstieg nicht gehen, linker Hand zweier Wasserläufe erfolgt der Abstieg, dieser mit gewissen Respekt wobei die Aufmerksamkeit der Route gilt. Stuifs Spuren sind im Dunklen Untergrund gut auszumachen. Mehrmals wird die Gunst zum Trinken von Schmelzwasser genutzt. Alina folgt Bodo ziert dahinter. Nicht immer ist es Einsehbar, Stuif versucht sich mit einer Links Querung an die Steilen Ausläufer vom Ofen kommend. Jetzt wird die Aufstiegsroute im „Tal“ von der Segnes Hütte kommend Sichtbar. Interessant Personen sind im Abstieg, wohl von der Mountain Lodge kommend. Es ist wohl Zeit gekommen die Eisen abzulegen, eine Felsinsel bietet sich geradezu an. Soweit wie es geht den Schnee oder nun das Tauwasser abklopfen, im Rucksack findet sich der Beutel dazu. Next step, Stuif hält am Ausläufer der Wand an, beim näher kommen kurzer Austausch versuche es weiter unten, das Problem sind die Felsen die zwar unten nicht mehr so Steil, doch es liegen dermaßen viele kleine Steine darauf ein gehen unmöglich. Teile ihm mit Handzeichen mit das er folgen soll, Bedauerlicherweise geht es tiefer als gewollt, erst als Schneefelder und Grüne Rampen erreicht, sollte eine Querung unter den Tschingelhörner Denkbar sein. Nach einer kleinen Pause sind Alina und Bodo aufgeschlossen. Die Querung in der Las Palas etwas über 2300 m, nun ohne großen Höhenverlust Kontinuierlich zur Mitte mehrheitlich im Schnee, die Temperatur geht so, spätestens nach einem Absatz ist ein meist verdeckter Weg erreicht. Inmitten des Tektonischen UNESCO Welterbe begegnen Absteigende meist in kurzem Textil, der Talkessel verengt der Aufstieg verläuft am Hang des Atlas. Es ist 14.30 Uhr geworden, als das imposante Martinsloch das die Form eines Dreiecks besitzt 19x22 m im Blick auftaucht. Wohl rein zufällig befindet sich das Fels Fenster an der tiefsten Stelle der Tschingelhörner. Mit dem näher kommen zeichnet sich der Zustieg zum Segnes Pass ab. Eine Gruppe steigt gerade direkt am Ende der Tschingelhörner vom Pass ab, quert dann im Schnee dieser Flanke. Eine Weg-Tafel wird erreicht, eine kleine Pause tut dem geplagten Körper gut. Schmelzwasser Fließt über die teils Grüne Fläche. Ein langes Schneefeld im Muletg da Sterls. Ein Jogger zieht gleichmäßig vorbei. Aufstieg in der Flanke die Atmung steigt, eine Top Spur bis zum Beginn der Querung. Eine Schweizer Fahne weht oben am Grat hier steht wohl die Mountain Lodge. Stuif nimmt mir den Pickel vom Rucksack, 4 Personen begegnen sie bleiben stehen um ein sicheres passieren zu ermöglichen, der Hang wohl steil und Lang ein Sturz sollte tunlichst vermieden werden.

  

Wohl 200 m bis zum Fels wo die Tschingelhörner am Segnespass enden. Aufstieg über eine gute Spur die an einer Stahltreppe endet, die unteren Stufen liegen noch unter Schnee. Kurzes Weg Stück  im Schutt. Weg Tafel im Pass auf 2627 m. Es ist 15.25 Uhr, als die Herberge eine Ehemalige Militär Unterkunft erreicht wird. 7 Std. sind es geworden geplant waren deren 5 Std. Gäste verweilen auf der Terrasse Weit schweift der Blick, tief Unten liegt Elm, 4 mal im Jahr scheint die Sonne beim Aufgang durch das Martinsloch auf die Kirche. Ein unüberhörbares Hallo in die Runde. Der Rucksack wird auf der Bank am Gebäude abgestellt, Happy und zufrieden nicht einmal so durchschwitzt. Schuhe und Socken am Ende des Stein Gebäudes abstellen. Die Sportliche Dame ist die Chefin, sie stellt sich vor, ihr Name Senta. Sie Unterhält sich an einem von 2 Bier Tisch Garnituren mit dem Jogger, von Elm müht sich gerade ein weiterer Jogger nach Oben. 4 Bier und 4 Limo werden bestellt. Start Fortsetzung des Berichts vom Vortag, am Tisch ein jüngeres Paar. Er wohl ein Schweitzer, Sie spricht ein Dialekt freies Deutsch. Punktlandung als ich noch unseren Nachzügler schaue entsteigt Alina gerade der Treppe. Der Durchtrainierte Jogger ist angekommen, Respekt! Der Rundum Blick erfreut mit überwiegend Grünen Hängen, am Horizont Berge aus der Profitour 2020. Zwischendurch ziehen Wolken durch es ist sofort Kühl, stört wenig, Oben ohne die Strahlen einzufangen. Als Bodo das Ziel erreicht ist es kurz vor 16 Uhr, Konstant mit leichten Beschwerden hatte er sich durchgebissen.

    

Fast Windstill während die Fahne im Wind Waagrecht steht. Eine Packung Nick Nack Nüsse aus dem Rucksack später ergänzt Bodo mit Nüssen. Die Zeit vergeht die Ausrüstung Trocknet. 3 Mädels vom Tal kommend erreichen schnaufend die Hütte, wären 1600 Hm. Zähle 9 Gäste wenn da nicht noch jemand unangemeldet dazu kommt. Das einfache Lager im hinteren Bereich des Schmalen Gebäudes, das an den Fels gebaut wurde, weist 2 Ebenen mit je 6 Betten auf. Einfache Gaststube mit 2 Massiven Tischen und 4 Sitzbänken, der Bereich zur Küche wird von einem Ofen und Holz-beheizbaren Wasserboiler getrennt. Maximal 3 m² stehen für die Kochkunst zur Verfügung. Ganz so nebenbei wird der Flüssigkeit Haushalt mit Radler ausgeglichen. Zufrieden dass der Vortag in kurzen Sätzen vollendet geht’s nun an den heutigen Tag der unbedingt abgeschlossen werden muss. Alina döst auf einer Bank. So langsam nähern sich Wolken aus Westen, Senta ist sich sicher da kommt ein Wetter. Die Toilette ein Dixi Klo steht an einem Absatz mittels Spanngurt ist es am Boden gesichert. Mit Fenster eine Panorama Toilette. Die Zeit schreitet voran, als gegen 19 Uhr die Aufforderung zum Essen erfolgt, nähert sich die Schlechtwetter Front stetig, noch steht die Sonne darüber, im Idealfall würde sie nach 21 Uhr, untergehen.

  

Das Pärchen sitzt mit uns am Tisch, logischerweise wäre es besser sie am anderen Tisch zu platzieren. Richtig gute Musik begleitet durch den Abend, Ihr Wochenend Helfer ist mit Feuereifer bei der Arbeit, Serviert eine Tomatensuppe mit Selbstgebackenen Brot. Last but not least Älpler Makkaroni, wie gestern mit dem Unterschied die Spagetti als Teigware und ohne Salat, obwohl gut schmeckend wird die Servierte Menge nicht ganz gegessen. Top Idee ein kleines Windrad steht auf dem Ofen und Verteilt die aufsteigende Luft. Zum schreiben geht’s noch einmal an die frische Luft. Schuhe und Rucksack einbringen. Als die Sonne hinter der Wolkenfront verschwindet war`s das. Auf Anfrage von Stuif teilt Senta mit das gestern ein Mann wegen des tiefen Schnees auch der Untergrund war sehr Kräftezehrend umgedreht ist. Alternativ ist die Tour um den Atlas die beste Variante. Die Gehzeit bis zur Sardona sollte bei 4 Std. liegen. Der Anstieg im Segnes Sura sei leicht und steigt langsam an, beim Abstieg auf dem Sardona Gletscher sei eine gute Spur vorhanden. Schließe das gekippte Fenster es Windet nun. Das Thermometer zeigt 25 °C an. Im Gasbackofen wurde das Brot für Morgen gebacken, steht nun auf dem Holzofen. Locker der Umgang untereinander, es ist zwar etwas eng, doch der ein oder zieht sich zurück, als wir um 21 Uhr, noch 3 Bier bestellen verabschiedet sich Alina. Frühstück gibt es zwischen 7 und 8 Uhr. Auch hier spricht man von keinem Guten Sommer, Donnerstag auf Freitag der Neuschnee ein Tag davor viel Hagel Senta ist nun seit 1 ½ Wochen hier, es ist auch schon etlich Schnee gegangen, doch gut schaut anders aus. Ein Problem sind die lässig gekleideten Tagesgäste die oft in Turnschuhe in diese Querung einsteigen, Toi Toi bisher ist alles gut gegangen, kein Wunder es ist ihre erste Saison. Hinter einem Vorhang im Gastraum stehen 2 Schlafplätze dem Personal zur Verfügung. In der Nacht wird die Türe vom Schlafraum ins Freie geöffnet, somit entfällt der Gang durch die Gaststube. Senta gibt einen Martinsloch Schnaps aus, gebrannt in Elm. 22.40 Uhr, als das Bier Getrunken ist beginnt die Nachtruhe.

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Sonntag 11.Juli: so um die 7 Uhr, stehen die ersten Gäste fast Lautlos auf. Bodo war Obligatorisch in der Nacht auf der Toilette. Der Schlafraum ist angenehm Temperiert. Vom Regen war in der Nacht nichts zu hören. 7.20 Uhr, als letzter beginnt der Sonntag. Noch verschlafen steht ein vor die Türe an, die Temperatur bei kühlen 3,4 °C. Die Wolken Decke liegt bei ca.2800 m, interessanterweise schwebt keine Wolke im Tal. Das Gesicht erhält eine Handvoll Wasser, fühlt sich verspannt an. Das Pärchen sitzt auch beim Frühstück. Musik beschallt den Zweckmäßigen Raum. Im Körbchen Frische Croissant, Brot, Butter und Marmelade. Warmes Wasser steht an der Mini Theke bereit, Kaffee und Tee. Ein Gefühl von Wärme strahlt der Ofen ab. Ein leckeres Croissant bleibt übrig, auch dies mundet beim schreiben. Toilettengang das Papier kommt in einen dafür vorgesehen kl. Mülleimer, nicht ein jeder versteht die Handhabe. Stuif ist sich sicher um 9 Uhr, lichtet sich das Grau. Das Geschirr klappert es wird gespült Senta spült ab er trocknet gleich ab und verräumt. Zeitgleich ankleiden im Schlafraum geht nicht, Zähne putzen wird vorgezogen. Das Packen ist mit einem großen Rucksack keine Not. Jacke und Handschuhe werden gleich benötigt. Ein Dankeschön für die Gastfreundschaft, Senta gibt noch Grüße an den Hüttenwirt der Sardona Hütte mit auf dem Weg. 8.45 Uhr, Start in der feuchten klaren Luft. Bodo schreitet voran. Etwas tapsig die ersten Schritte bis zur Treppe. Eine Wolke zieht hoch sorgt für Gespenstische Verhältnisse. Mit Pickel oder den Stöcken in der Hand fühlt man sich etwas wohler, doch der Schnee ist nicht tief bietet aber ganz guten Halt, auch in der bewölkten Nacht lagen die Temperaturen über dem Gefrierpunkt. Stuif geht gelöst in die Querung, wohl nicht ganz so tief wie gestern, sorgt für Tritte. Übervorsichtig startet Bodo in den dritten Tag der Tour. Schöner Abstieg mit Querung bis zur Wegteilung 9.30 Uhr. 5 Personen sind wohl gerade im Anstieg zum Sardonapass.

  

Das Interesse gilt deren Beobachtung. Leicht steigt es an, Schmelzwasser fließt an vielen Stellen dadurch ist der Boden dementsprechend Weich. Die äußeren Bedingungen ändern sich nur wenig. Die Gruppe läuft Konstant, begehen die Schnee Rinne wie vermutet. Schnee und freie Flächen wechseln sich unter dem Atlas ab. Abenteuer oder Ablenkung vom Alltag, diese Frage stellt sich in diesen Zeiten, immer und immer kreisen die Gedanken in einer Lebensfremden Zeit. Jetzt am dritten Tag läuft es sich wohl ganz gut, auch die Pausen werden weniger der Körper wird Leistungsfähiger. Steinmänner und Markierungen der Wanderweg wird frequentiert, zum Ende hin da wo der Süd Grad den Weg kreuzt, sind auch Kettengesicherte Stellen an diesem Ausgesetzten Band. Hier sind wir in etwa auf gleichem Niveau (Südlich) wie gestern. 10.04 Uhr, Welch Geschickte Einrichtung zwei Sitzbänke Rücken an Rücken laden zu einem Stopp geradezu ein, die Höhe hier 2461 m. Unterhalb die Hochfläche der Plan Segnas Sura (Segnes Böden) diese ähnelt einem Flußdelta. Am Ende der Hochfläche ist die Station Grauberg zu sehen. Etwas tiefer im Licht der Sonne die Segnes Hütte. In einem Links Bogen führt der Fast Ebene Weg zwischen Felsklötzen und auch Grün um den Fuß des Atlas, auch hier wieder sind etliche Schneefelder. Wasserläufe am Hang eine gute Gelegenheit für Flüssigkeits Aufnahme. Majestätisch Thront ein Steinbock auf einem Felssockel. Wie sich die Bilder gleichen, dieser Aufstieg ähnelt sehr dem vom Vortag. Auch der Aufstieg erfolgt auf der linken Seite, später gilt es dann nach einem Absatz auf die rechte Seite zu queren. Erinnere mich noch an die Aussage vom Hütten Chef am gestrigen Abend, 3 Std. werden es in etwa zur Sardona Hütte sein. Beim Gehen ist es Angenehm weil auch nicht steil, nur Schade dass sich die Sonne nicht durchsetzen kann, die Wetterprognose nicht zuverlässig. Markante Felsblöcke die wohl vom Ehemaligen Gletscher Transportiert werden. 2 Sportliche Männer begegnen, im Gespräch outen sie sich als Engländer, drehen eine Runde in Trekkingschuhen. Es wird steiler der Aufstieg nun im Schnee der Knöcheltief ist die Spur für Nachfolgende gut sichtbar. Auch hier ist die Teutonische Plattenverschiebung sehr gut sichtbar. Rechts der Lange Grat des Piz Dolf oder Trinserhorn. Links am Tiefsten Punkt zwischen Piz Segnes und Atlas eine vergletscherte Flanke, hier ist wohl der Abstieg von diesen Gipfel auf den Segnes Gletscher. Etwas später ein etwas anderes Bild Links und rechts neben dem Eis auch Schnee. hie und da hilft ein Steinmann. Alina weiß schon mehr, Bodo wird nicht zum Piz Dolf aufsteigen, überhaupt hat sich Alina komplett erholt, ihr Körper wohl gut Akklimatisiert. Eine Schneefreie Erhebung ca. 2700 m, wird als Stützpunkt dienen. Pickel Alina Stöcke mehr geht nicht mit zum Piz Dolf/ Trinserhorn. Als Bodo eintrifft kurzer Austausch, los geht’s. Leider ist keine Spur vorhanden, Stuif stapft voran. Entweder rechts mit kurzem Abstieg um wohl am beginnenden Grat zu starten, Stuif entscheidet sich für eine Querung ohne Höhenverlust. Schnee und Erdig Steiniges Terrain wechseln sich ab, kaum ein Wind. 12.20 Uhr ist es schon. Ohne Gepäck ist der Aufstieg eher ein Problem mit dem Puls (Atmung) der das Tempo steuert.

  

Kurz vor den Schneefelder ist der Untergrund Tief wird dann fester guter Halt auch wenn steiler. Links endet das Sardonatal. Wolken verhüllen immer wieder die Gipfel. Ein Berg aus aufgeweichtem Untergrund. Bodo ruft uns mehrmals zu umdrehen, es ist wohl Steil aber keine Not. Viel loses Gestein ein Typischer Schuttberg eben. Als ein Absteigender Begegnet sind wir fast schon am Grat besser gesagt ein Rücken. Eine Wächte bereitet Sorgen, besser gesagt an den Schnee zu kommen die Fläche unter dem Schnee davor ist Vereist da hilft nicht einmal der Pickel, gehe ein Stück tiefer, schlage den Pickel in den Schnee überwinde dadurch das Eis, sicher könnte etwas tiefer am Ende der Wächte passiert werden, wenige Tritte treten schon ist es gemeistert, die beiden folgen. Die Gipfel Kuppe ist schon zu erahnen, der Untergrund nun fest, es neigt sich ein richtiger Gipfel findet sich nicht, der Grat zieht sich über viele Hundert Meter. es ist 13.08 Uhr. Doch 50 Minuten benötigt für 300 Hm. Kleines Vesper auf 3027 m, der letzte Wecken dazu ein Pfefferbeisser, die Steine sind, Warm obwohl es der Sonne kaum gelingt die noch 90 % Wolken aufzulösen. Die Felsinsel Sichtbar Bodo erscheint wie ein kleiner Punkt, gleich dahinter ein kleiner See, auffällig wie schön das sich deutlich abhebende Blau. Just jetzt bewegen sich Personen am Grat gegenüber zum Piz Segnes, ist das die Gruppe die am Morgen am Anstieg war? Leider ist die Sicht zur Sardona nicht gut, wobei der Gletscher noch komplett Schneebedeckt ist, wiewohl einzelne Erdige Rippen daraus abheben. Alina gibt 25 Minuten für den Abstieg vor, wenn das nicht mal ne Ansage ist. Folgen am Grat der bestens Markierten Route, es verläuft Flott, so gut wie kein Schnee, die Natürliche Route verläuft in einem Rechtsbogen so gut wie ohne Absätze, ja das wäre die bessere Variante gewesen, auch die Senke weniger Tief 70 m im Schnee in der Zeit Vorgabe zurück. Bodo klagt nicht über die lange Warterei die Temperatur sei Ok gewesen, seine Zurufe erfolgten weil er diese Route aus seiner Perspektive als Heikel Empfand. Der ältere Herr sei am nahen und Markierten Sattel abgestiegen. Steinmänner weisen den Weg weiter Oberhalb dieser Scharte, auch im Schnee ist wie Senta erwähnte eine Spur, Seil oder nicht? Pirsche mich ein Stück vor um ein besseres Bild zu bekommen. Die Steilheit stellt wohl kein Problem dar, auch der Schnee ist gut. Mit der Gletscher Brille ist die Spur vom Vortag zu sehen, wenn auch wieder etwas Neuschnee darüber liegt. Anfangs flott Abwärts, quert es den mehr breiten als langen Gletscher Süd-Östlich. Ein Abstieg im Schnee ne Coole Sache. Schon nach 15 Minuten zeichnet sich das Ziel ab, eine Insel mit Markanten Steinmann. Eine Frische Spur von Links oben mündet, wohl die Route zum vom Piz Sardona, gut zu Wissen für Morgen ist diese Tour eingeplant. War das die Gruppe vom Morgen? Auf der Hütte wird diese Frage wohl beantwortet. Wider erwarten endet hier nach 30 Minuten der Abstieg im Schnee auf in etwa 2600 m. Steinmänner weisen den Weg über die Schneefreien Rücken. Wie es scheint ist es möglich vom Sardonapass über den Gletscher abzusteigen, dieser wird mit jedem Meter Abstieg besser einsehbar, so wie der ältere Herr seine Tour gewählt hatte, eigentlich macht es nur Sinn wenn über die Trinser Furka eine Runde gedreht wird.Links weiter unten steht die Sardona Hütte, am Ende des Tals das von St. Martin hochzieht. Stuif wählt den Befestigen Weg der steiler wird. Eine Abfahrt über den Schnee links des Weges ziehe ich vor. Wow was ist das Links auf einem Grünen Rücken halten sich Steinböcke auf.

  

Halte sofort inne, informiere Stuif über dies einmalige Schauspiel. Vorsichtig nähern um die Tiere nicht aufzuschrecken, der ein oder andere reagiert wohl Träge zeigt aber scheu und erhebt sich, es sind so viel und auch verteilt, die Kamera kann nicht alle in Bild festhalten. Zähle 32 die Sichtbar sind sicherlich halten sich weitere hinter der Kuppe auf. Alina kommt dazu etwas später Bodo, welch einmaliges Erlebnis. Stuif zählt 36 aus diesem Rudel. Die Hütte ist nun gut sichtbar steht wohl über einem Absatz. Ein Großer Rücken wird Südlich in Richtung Hütte umgangen. Abstieg vorbei an Bachläufen zweimal ein Halt zum Trinken. Ein Wasserfall stürzt über Felsen dieser Bach wird unterhalb eines Schneefeld passiert. Stuif ist einige Minuten voraus. Der Weg ist nun deutlich ausgeprägter. Mit etwas Glück hellt es noch mehr auf. Satt Grün nun die Landschaft weit dahinter Baumbewachsene Hänge, es schaut nun Lebenswert aus. Stuif hält voller Freude ein Getränk in den Himmel, weitere stehen am Tisch, ruft uns zu, spontan springe ich los. Die Fahne flattert im Winde Gäste sitzen verteilt. Die verschindelte Hütte schaut aus der Nähe viel schöner aus, als noch aus der Ferne. 15.10 Uhr, 2158 m, 600 Hm Abstieg in 1.Std. 20 Min. Man möge es nicht glauben nun 6 ½ Std. auf den Beinen für die Unternehmung. Der Chef Beat begrüßt. Ablegen des Gepäcks.

  

Eigentlich wollte ich das Seil auch ein Stück tragen doch Stuif beharrte darauf. 6 Dosen Calanda Radler stehen am Tisch, anklopfen auf dem Deckel, mit einem Klack öffnen des Verschluss dieses Wohlschmeckenden Getränks, warum gerade 6 Dosen liegt daran das die Chefin Helen ein Pack mit gerade noch 6 Dosen auf den Tisch stellte, Stuif war das nicht unrecht. Das Dach des Anbaus ist von der Terrasse aus auf Bauchhöhe bestens geeignet für das Trocknen der Schuhe und mehr. So langsam wird die Sonne im Kampf mit der Bewölkung Herr. Deutlich entspannter und weniger gezeichnet als am Freitag. Die Schultern nun gewöhnt des Rucksackes. Bodo hat wohl Schmerzen im Rücken und Fuß gibt sich keiner Blöße. Stuif erzählt das er vor 5 Jahren beim Einlaufen seiner Schuhe schon einmal hier war, anscheinend erinnert der Hüttenwirt sich an ihn. Verteilt an am Geländer Trocknet das Textil, die Temperatur liegt bei 15 °C bei leichtem . Während Alina und Stuif sich an einem Kuchen erfreuen, ist Papier und Kuli angesagt. Statistik zum Tag: 662 Hm Aufstieg, 1043 Hm Abstieg, Wegstrecke 10,3 Km. 6 Personen erreichen die Hütte, soweit die Aussagen richtig verstanden werden, waren Sie am Piz Sardona, der kleine Rucksack ein Indiz dafür, Sie legen eine Erholungs Pause vor der Hütte auf 1 Getränk ein. Alina und Bodo stiften Nüsse. Im Anbau moderne Sanitärräume auch der Schuhraum sowie Privat. Alina und Bodo beziehen das Lager Trinserhorn im OG, das Lager links steht zur Verfügung, Kissen und Zudecke Gelb bezogen. Ein Mars zur Stärkung. Guter Blick in das tiefe Tal mit seinen Saftigen Hängen, mehrere Almen Vornehmlich auf der Ostseite bewirtschaften dieses zugängliche Gebiet. Stuif verrät was es zum Abendessen geben wird, soeben sei Leberkäse aufgeschnitten worden. Während Bodo auf einem aus Baum ausgesägten Sitz schläft, relaxt Alina am Tisch. Beziehe mit Stuif das Lager, ein älteres Ehepaar erholt sich im Lager. Bis 17.30 Uhr, treffen Gäste ein, gut und gerne 20 Personen könnten es sein. Als die Sonne hinter dem Berg nahe der Hütte untergeht zieht es die Gäste in die Sanierte Stube, ein Tisch im Nebenzimmer hinten links in der Hellen Holz verkleideten Gaststube mit dem Hinweis Bernd. Gutes Info Material über Touren liegen aus. Beat verteilt Besteck und Teller, Bodo schneidet Knobi klein. 18.30 Uhr, eine Klare Brühe mit Flädle, wie es Bodo schon am Morgen geahnt hatte, die Suppe wird Serviert in einem Edelstahl Kochtopf. Das Hauptmenü besteht aus Püree und Leberkäse dazu Soße, verfeinert mit Knobi und Chili. Alina`s Appetit hält sich in Grenzen. Wie in alten Zeiten nichts aber auch gar nichts geht an diesem Abend zurück in die Küche.

  

Wie es den Anschein hat sind es Schweizer die sich dasselbe Ziel auserwählt hatten. Steinböcke nähern sich der Hütte, ein nicht alltägliches Ereignis, die Gewanden Kletterer ziehen das Interesse aller an, am Fenster ein Gedränge. Stuif spricht mit Beat, es sind nur Männliche Tiere, 16 Rudel halten sich in Graubünden auf, sie sind Standort Treu. Nun wird klar warum keine Jungtiere darunter sind. Weit gestreut steigen die Tiere tiefer. Als Stuif an den Tisch sitzt schildert er sein Erlebnis, das sich zuvor die Tiere Heise Kämpfe teils im Gefährlichen Terrain ablieferten, Unüberhörbar das Poltern der Stöße ihrer Geweihe. Im Sommer beginnen bereits die Kämpfe um die Hierarchie. Am Nachbartisch übt sich eine Familie beim Karteln und Würfel Spiel. Kurz nach 20 Uhr, ein Gast wird gebeten ein Gruppen Foto zu knipsen, im Hintergrund der Piz Dolf/Trinserhorn. Sehr zur Freude nähern sich kurz vor 21 Uhr, 6 Steinböcke der Sardona Hütte, der Großteil der Gäste versammelt sich spontan auf der Terrasse. Nicht nur die Gipfel Östlich des Calfeisen Tales leuchten Rötlich in der Untergehenden Sonne. Obwohl hier die Internet Verbindung bei null liegt, schaut sich Beat das EM Endspiel England gegen Italien. Die Insulaner führen früh mit 1-0. Bestelle zur Halbzeit 3 Calanda.

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Montag 12.juli:. Fast Zeitgleich drückt die Blase, war hat da wohl wenn geweckt. Die Stirnlampe liegt bereit. Bewegungsmelder schalten das Licht. Gleich 2 Etagen tiefer befindet sich die Toilette. Eine Frau geistert durch das Treppenhaus. Kühl im Raum dazu pfeift der Wind, erlaube mir ein gekipptes Fenster zu schließen. Stuif erzählt am nächsten Morgen, konnte nicht einschlafen daher war am Morgen also das zweite Fenster auch geschlossen. Ansonsten eine Ruhige Warme Nacht unter der Gelben Zudecke. Früh stehen die ersten auf. Wohl weil das Frühstück um 5.30 möglich ist. 7 Uhr, Bodo räumt das Lager Stuif folgt. Stahlblauer Himmel beim Blick aus dem geöffneten Fenster in Richtung des Trinserhorn.laughing Es scheint Windstill zu sein dadurch ist wohl der Wasserlauf des nicht allzu weit entfernten Baches gut wahrzunehmen. Fast verwaist die Gaststube, platziere mich an den Tisch, Brot, Butter, Marmelade, Käse steht am Tisch, an der Theke steht Warmwasser und Milch bereit. Teebeutel oder Kaffeepulver Alternativ Müsli. Das selbstgebackene Brot schmeckt Prima. Heute besteht kein Zeitdruck das Frühstück ausgedsehnt, der Föhnsturm sorgt für gute Bedingungen. Genau in diesem Moment als ich an die Türklinke greife drückt Stuif diese. Katzenwäsche in den modernen Sanitärräumen. Italien feiert die EM, die Entscheidung fiel im Elfmeterschießen. 8.25 Uhr, ein Schweitzer knipst uns im Eingangsbereich.

  

Oben am Grat wohl etwas weiter als die Steinböcke flanierten sind Personen zu erkennen, die Frage stellt sich wie weit sind diese Voraus, wohl mehr als eine ½ Stunde. Wind kommt auf, laut Beat sollte es gut bleiben. Eine Entscheidung Piz Sardona oder nicht wird am Beginn des Schneebedeckten Gletscher fallen, soweit ist Einigung gefallen. Beim Start ein Geistesblitz, der Pickel klar er hängt noch im Schuhraum. Das Gesicht fühlt sich geschädigt an, wohl auch das Gehirn etwas Träge, es dauert 15 Minuten bis der Körper rund läuft, sicher ist der Rucksack zu schwer, doch das liegt nicht allein am Seil. Der Aufstieg gut angelegt stets dem Pfad folgend, viele Kurven kleinere Wasserläufe besonders am Morgen ist es wichtig reichlich Flüssigkeit aufzunehmen, mehrere Bachläufe kreuzen den gut ausgetreten Weg. Zwei Frauen werden eingeholt, Weggabelung zur Trinser Furgga. Einfacher als noch im Abstieg wenn auch das ein oder andere Mal die Hand zum Einsatz kommt, geht’s über die Schieferplatten. Nahe der Wandflucht die vom Sardona Pass zum Trinserhorn/Piz Dolf verläuft, halten sich sehr viele Steinböcke auf. Ein einzelnes Tier quert wohl von der Gruppe kommend ein breites Schneefeld. Verschwindet aus dem Sichtbereich. Es wird steil fast Geradlinig rechts davon die Schneefelder die gestern noch als Abfahrt dienten. 5 oder 6 Tiere sind urplötzlich rechts auf einem Fels Grat zu sehen, wohl der Nachzügler der diesen Tieren folgt. Gute Sicht nun, die Dünne Wolken Schicht ist über der 3000 Meter Marke ein deutliches Zeichen für den Föhn. Ein letzter Blick auf die Hütte, ein Stopp nach 1 Std, exakt 400 Hm das ist absolut gut. Der Pass wird sichtbar. Links fließt das Schmelzwasser unüberhörbar zu Tal, ja ein wohl problemloser Auf und Abstieg wäre auch hier Denkbar. Der Hang flacht nun ab, mit jedem Schritt der nun nicht mehr ganz so schwer fällt kommt der Gletscher näher. Die Temperatur sicherlich noch im einstelligen Bereich. In wenigen Worten ist die Entscheidung am Fuße des teils mit Schneebedeckten Fels Grates zum Gipfel gefallen. Wo sind die aufsteigenden abgeblieben, kein weiterer Hinweis auf ihr Verbleib. Alina ist so motiviert, das ich sie zum Vorstieg animiere. Ihre Schritt so groß es ist schier unmöglich in ihre stapfen zu treten, naja das der Vorsteigende diesen Part wie selbstverständlich innehat, spielt wohl keine Rolle in diesem Gelände. Stuif wir warten, mal sehen wann sie bemerkt das ihr niemand folgtembarassed Der Schnee ist nicht zu tiefes steigt an um dann in 50 m Entfernung unterhalb der Felswand Richtung Sardonapass zu queren. Überraschend oft findet der Schuh nicht so richtig Griff. Sorglos kommt der einfache Übergang näher. Das letzte Teilstück wieder etwas steiler der Puls erhöht sich eher aber spürbar bei der Atmung, noch immer ist niemand am Berg oder sonst wo in der wahrnehmbaren Umgebung Sichtbar. Ab und ein Halt für ein Foto an guten Motiv fehlt es wahrlich nicht. Am Grat selber ist es dermaßen Windig, ein Platz im Windschatten bringt ein wenig Abhilfe. Die wenig nicht allzu großen Steine bieten gerade so Platz für den Hintern. Es ist 10.30 Uhr, geworden doch nun schon 2 Std. Unterwegs. Es scheint dass es von Westen aufklart. Die Pause nur von kurzer Dauer. Vorbei am Lagerplatz vom Vortag, ist die Sicht Richtung des Tagesziels frei. Weiter unten und in der Ferne ist der Weg Sichtbar, doch bis dato liegt die Spur unter dem Schnee verborgen. Überwiegend finden sich Hinweise, welch Überraschung 2 Personen steigen gerade in der Scharte zwischen Segnes und Sardona ab wie es scheint ungesichert, sind gut zu erkennen, Rechts Nördlich vom Eis, ist also der wohl einfachste Durchstieg. Der Abstieg im Schnee Geradlinig die gefühlte Richtung passt. Ein erstes Hindernis eine Steile Schneerinne die um einen Fels führt. Stuif der Gewichtigste geht voran Tritt mit den Absätzen brauchbare Tritte, auch ein Abstieg kann an die Substanz gehen.

  

Eine erste Insel mit Steinmann, der Schnee verliert sich. Die Hütte noch in weiter Ferne. Frage mich warum quert der Weg am Hang er sollte wohl in den Segnes Boden münden. Kleiner Bäche die aus Schmelzwasser entstanden sind nähren die sich mehrenden Wassermengen, um später in den Rhein zu münden. Von einem Moment ist ein breiter Wanderweg erreicht den der weichende Schnee nun freigegeben hat. Es hat den Anschein das wir über einen Rücken verläuft. Die Temperatur nimmt zu, liegt sicherlich daran, dass es über dem Schnee nicht Warm sein kann. Das ein oder andere Schneefeld wird gequert danach steht der Finale Anstieg an. Nach einem Anstieg die erste Wegtafel in der Fuorcla Raschaglius 2554 m. Segnes Hütte die Richtung der wir gekommen sind. Links ist die Sardona Hütte angeschlagen, von dort wohl kommend steigt ein Paar im Schnee auf. Eine junge leicht Bekleidete Dame steigt ab, begegnet wenig später, die Zivilisation scheint erreicht zu sein. Es verengt sich für ein kurzes Stück zu einem schmalen Grat, eine Konditionelle dreingabe schadet sicher nicht. Schnell wird klar was uns da Stuif zum Ende der Tour zeigen wollte, ein Aussichtspunkt besser gesagt eine Hochfläche wie aus dem Bilderbuch. Gräser Pflanzen in unendlicher Vielfalt. 12.45 Uhr, am höchsten Punkt des Fil de Cassons 2648. Mehrere Info Tafeln zum Weltkulturerbe. Die Rundum Sicht kann sich wahrlich sehen lassen.tongue-out Im Windschatten einer Steinmauer die auf der Rückseite eine Sitzbank ist, verweilen wir eine ½ Stunde. Die letzten 2 Mars aus dem Proviant, eines davon erhält Alina, tags davor erhielt ich einen Riegel. Stuif teilt uns mit das er von hier die Bilder knipste die er im Vorfeld eine Erkundungstour in der Whattsapp Gruppe Veröffentlichte. Wirklich ein Aussichtspunkt per exzellente, ein Großteil der Tour kann von hier noch einmal betrachtet werden, besonders Überraschend der Abstieg vom Grischsattel in eine Art Trichter, scheint von hier nicht möglich zu sein. ständig wechselt sich ein kleines Publikum. Prima ja er hatte alles bestens vorbereitet. Ein Schweizer knipst uns, das Geburtstags Foto für Wooley. Ein wohl noch längerer Abstieg bis an das Tagesziel . Auffallend ein Zeltdorf mit See in Verlängerung der Hütte. Der imposante Tödi und weitere 3000 er am Horizont sind im Abstieg der Blickfang. Interessant die Wegführung durch die Berg Flanke, noch einmal werden die Zehen gestaucht, ja der Schuh sollte etwas größer sein. Vermisse die 1,5 Kg , Stuif hatte sich das Seil aufgebürdet. Alina ist der Pacemaker. Zwei Schneefelder werden clever zum abfahren genützt bringen Stuif und mich ihr näher wenn auch Stuif eine feuchte Landung auf dem Hintern ereilt.

  

Die Umgebung ist Abwechslungsreich der Abstieg wahrlich nicht Eintönig, Steinplatten mit Geröll aber auch feuchter Untergrund ermahnen zur Vorsicht. Sehr viele Menschen bewegen sich in den Unteren Senes Böden, fast schon Jahrmarkt Charakter. Der Abstieg endet an einem Markanten wie Imposanten Stein in fast Hausgröße, wer diesen Findling Wohl hier her Transportiert hatte, Kletterer stellten wohl darauf einen Steinmann. Der Großflächige wie fast Ebene Segnes Boden ähnelt einem Flussdelta, etliche Arme vereinigen sich zum Ende des Tal Trichters. 55 Minuten für fast 600 Hm. Die Zeitvorgabe von 30 Minuten sicherlich nicht zu realisieren. Das Publikum ein anderes Tagesgäste auf der Suche nach Entspannung und ein Hauch von Abenteuer. Ein Halt an einer Aufgestellten Vitrine mit Schauglas für Honig, das Glas je nach Größe und Sorte zwischen 5 und20 Sfr. Direkt dahinter ein Gebäude mit etlichen Bienenständen auf dem Gelände, wohl ein kurze Saison für die Emsig Fleißigen Bienen. Ruhig fließt der Bach an der Weg nahen Seite, viel Menschen erfreuen sich an und um dieses kleine Paradies. Zum ersten mal dieser Tage kremple ich die Hosen Beine hoch, ein Gefühl von Sommer. Zum Ende des Unteren Segnesboden verengt sich das Becken, das Wasser wirkt Wild und Agressiv. Der Bach quert unter dem Weg, fließt in eine Schlucht hier ist ein kleines Auffangbecken für eine Pipeline. Stuif erzählt das der Nahe See für die Künstliche Beschneiung auf ein 4 Faches vergrößert werden soll. Kurzer Anstieg das Weise Gebäude würde ich im Herkömmlichen Sinn nicht als Hütte bezeichnen, es fehlt völlig eine Anpassung an die Natur. 14.30 Uhr, ein Buntes Publikum verteilen sich auf der weitläufigen Terrasse. Das Wirtschaftsgebäude dahinter trübt das Bergsteiger Herz. Massive Garnituren vor dem Gebäude, genügend freie Plätze finden sich, wählen einen Tisch vor dem Eingang.

  

Nur wenige Meter entfernt die Seile der Bergbahn (Grauberg). Während Stuif nach einem Durstlöscher schaut, ist es eine Wohltat die Schuhe abzulegen. Er kommt mit 4 Radler , Papier und Stift zurück, die Nächtiger genießen das vollste Vertrauen. Zwar nähern sich aus Süden Wolken, noch ist eitler Sonnenschein angesagt. Statistik zum Tag: 886 Hm Aufstieg, 900 Hm Abstieg, Weglänge 13,47 km, 6 Stunden auf den Beinen. Der Hagere Wirt gesellt sich an den Tisch, kurze Einweisung aus Organisatorischen Gründen. Er frägt mich wegen der Socken die am Boden liegen, werde sie nachher unter Wasser Reinigen, wir haben soviel Wäsche Täglich zu Reinigen, da kommt es darauf nicht an. Der Hüttenhund ein Bernhardiner wandert von Tisch zu Tisch hofft einen Happen Essen. Groß Gondel verkehren im 30 Minuten Rhythmus. Biker gehören hier genauso zum Bild . Zwei Bedienungen versorgen die Gäste mit dem Bestellten Essen. Hungergefühle überkommen. Ab 15 Uhr, ist nur noch eine „kleine“ Küche. Bestelle an der Kasse Pommes mit Bratwurst. 4 kleine Radler aus dem offenen Kühlschrank. Bei guter Unterhaltung klinke ich mich aus, trotz der „fehlenden“ Gipfel Erlebnisreiche Tage. Widme mich des Berichts besitzt dieser größter Priorität. Die Südströmung setzt sich sichtbar durch. Reichlich das Essen die Pommes gut gewürzt auch die Wurst schmeckt prima. Beziehen der Zimmer 5 und 6 im 1. Stock. Modern Ausgestattet 1 Doppelstock Betten. Mehrere Absolut Moderne Sanitärräume mit Dusche,WC und Waschbecken, sofort kommt Warmwasser. Frische Shirt und Socken. Schuhraum und die anderen Räume im Altbau vom allerfeinsten. Ein Heli sorgt Wort wörtlich für Wirbel , der Versuch einen Sack mit Lebensmittel auf der Mountain Lodge abzuladen scheitert am Starken Wind der am Grat über der Hütte in Sturmstärke toppte. Unverrichteter Dinge wird der Transport Sack zurück gebracht, Morgen Früh um 7 Uhr, versucht es der Pilot erneut, wählen diese Zeit zum aufstehen. Die letzte Bahn Fährt, verweilen nur noch Biker, am Nebentisch stärken sich vier bei einem Most, einer von ihnen ist aus Aalen. 4 Ältere Herrschaften am Nachbartisch werden ebenfalls Übernachten. Die Bedienungen verabschieden sich, von nun an ist Reini auf sich selbst gestellt. Es ist 18 Uhr, die Socken noch immer nicht gewaschen. Die Sonne wird vom Mutta Rodunda verdeckt, auf 2104 m, wird es schnell kühl, Zeit für den Umzug. Automatisch öffnet sich die Schiebetüre. Oldies aus den Lautsprecher, Musik völlig ungewohnt bei einer Bergtour. Das Gesicht von der Sonne gerötet, auch die Lippenpflege ist zu kurz gekommen. Ein Tisch direkt neben der Eingangstür ist Reserviert, die Front komplett verglast mit Blick nach Süden. Tauschen Bier mit dem Radler. Der Hund genießt hier das Absolute Hausrecht, hält sich überall auf ,wo auch immer ihm es zugänglich ist. 18.45 Uhr, Mal was ganz anderes als Vorspeise, ein Gemüsekuchen nicht der Hit aber Essbar. Als Hauptspeise Serviert Reine Rindergulasch mit Püree und sehr Fadem Gemüse. Gewürze stehen bereit. Das wir hier auf keiner Hütte mit Alpinen Charakter sind bestätigt sich auch beim Essen, unüblich erhält jeder sein Essen auf einem Teller. Lästig die Fliegen die sich nicht scheuen vom Essen zu kosten.

  

Reini berichtet das er die Mountain Lodge vom Militär gekauft hat, einiges an Geld in die Herberge investiert. Die Älteren Herrschaften verabschieden sich Zeitig. Welch Energie Verschwendung als er die Socken in den Trockner gibt. Alina ist bis 22 Uhr, Standhaft. Jonis der Hüttenhut fliegt für sein Leben gern, er war auch schon auf der Mountain Lodge treuer Begleiter. Wir dürfen uns selbst Bedienen. Reini löscht den Großteil der Beleuchtung. Mal sehen ob der Hund im Bett liegt mit diesen Worten geht Reini zu Bett. Bei einem letztes Bier gibt es auch noch genügend Gesprächsstoff, für ein Feedback für diese Tour ist es aber noch zu Früh. Stuif äussert Gedanken wegen der Profitour 2022. Es wird glatt 24 Uhr. Noch ist es Trocken. Komplettes Bettzeug kann genützt werden, hier ist es kein Problem Täglich zu Waschen.

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  • Bilder Profitour 9.-13.Juli 2021 (1)

 

Dienstag 13.Juli:. 4 Schritte bis zur Tür in der Stockdunklen Nacht, es geht auch ohne Licht. Bewegungsmelder im Gesamten Gebäude, die Toilette direkt Nebenan. Der Schlaf unruhig von Träumen geplagt. Leute es ist 8 Uhr, wie ein Schock dringen Alinas Worte in den Gehörgang, quasi jäh aus dem Schlaf gerissen. Wo war der Heli der uns Wecken sollte, ein Blick aus dem Fenster, oh weh es Regnet, kaum Sicht die Wolken hängen sehr Tief, ja Regen ist in der Nacht aufgezogen. Ärgerlich Alina und Stuif wollten Zeitig zuhause sein. Regenfest wird das Gepäck in Plastik Verpackt der Schirm gleich Greifbar. Eine Freie Toilette finden... wohl jeder gerade auf dem Topf. Relativ gelassen die Stimmung ohne Hektik oder Stress. Rucksack und die Schuhe gleich in das Restaurant mitnehmen. Die Musik beruhigend. Auch die 4 Schweizer Frühstücken gerade, der Hund sitzt am Tisch hofft auf einen Happen. Warme Getränke gibt’s am Automat, Versehentlich wird die Falsche Taste gedrückt, Alina übernimmt wie selbstverständlich den Kaffee. Im zweiten Anlauf ist die Warme Milch in der Tasse.

  

Im Gastraum auf zwei Tischen verteilt hat Reini das Reichhaltige Frühstücks Buffet aufgebaut. Zum ersten mal dieser Tage ist auch Wurst dabei. Es Tröpfelt leicht die Temperatur um 10°C. Der Material Sack mit den Lebensmittel für Senta der gestern noch im Hof stand wurde sicherlich in das Trockene innere gestellt. Das Brot Lecker mit Butter und Schinken ein Gedicht, keine Spur von Hektik oder Zeitdruck. Bodo beginnt mit dem Zahlen an der Registrierkasse, ihm verbleiben noch 10 Sfr. Als ich meine Kosten höre ein Schreck 172 Sfr. Schier Unglaublich, Stuif legt noch 32 Sfr. Drauf. Die Halbpension inklusive Kurtax für 100 Sfr. ein solcher Preis in Relation zu einer Berg Hütte nicht angemessen. Für den Hund gibt’s die Kruste des Käses, nebenbei noch ein Brot streichen, obendrauf Schinken. Reini wo sind meine Strümpfe? Er holt sie Postwendend aus dem Trockner. Letztmalig in die Stiefel. Bodo legt die Regen Hülle über den Rucksack, ja es schaut nicht gut aus. Reini erwartest du heute Gäste? Wohl nicht! wegen eines Kaffee werde ich nicht öffnen!Verabschieden uns, ein zweiten Besuch wird es sicher nicht geben, nicht das es schlecht war, doch es gibt so viele Touren Möglichkeiten. Exakt 9 Uhr, Feucht unwirtlich die Sicht keine 50 Meter, laut Weg Tafel Laax 2 ½ Std. Start in Westlicher Richtung. Bodo legt einen Flotten Schritt vor. Der Untergrund Nass die Wegspur Tief ausgetreten. Geisterhaft die Landschaft. Die Umgebung zwischen Alm und wilder Wuchs.Ein Gatter am Weg, doch von Kühen keine Spur. Als die Bewölkung kurz Aufhellt ist die Hütte Sichtbar. Der Weg Verläuft quer am Satt grünen Berghang, kaum Höhenverlust. Kurz vor dem Künstlichen See wird dieser Sichtbar, dahinter die Nette Zeltstadt mit Zwei Wirtschaftsgebäuden, die Überwiegend als Ferienanlage genützt wird, Rauch steigt aus dem Kamin. Die Baumzone wird erreicht Nadelhölzer säumen den Weg, es Tröpfelt unaufhörlich, um die Kamera zu schützen wird sie unter die Regenjacke gepackt. Donner ist wohl aus Westen Wahrnehmbar. Die Sicht lässt wenig erahnen. Unbekümmert aber etwas Sorgsam werden die Schritte gesetzt. Die Richtung dreht sich nun Südlich, im Verlauf auch Östlich bis fast an die Seile der Bergbahn Grauberg, gefühlt erfolgt der Abstieg über einen Rücken. Links der Weiler Startgels, mit der Talstation der Grauberg Bahn. Abstieg im Nadelwald der Weg geht in eine präparierte Piste die für die Biker geschaffen wurde über. Teils Steilkurven verrückt die Menschheit. An den Stellen wo die Asphaltierte Straße gekreuzt wird, sind Absperrungen links und Rechts sowie Schilder die auf eine Kreuzung Hinweisen. Das Ziel den Sommertourismus auf das Level der Wintersaison zu hieven ist vom Umsatz her vor 3 Jahren gelungen. Mehrmals wird die Straße gekreuzt, Alina hat diese Route Online auf dem Display.

  

Blitz und Donnern nähern sich unaufhörlich. Es kommt wie es nicht gewünscht war. Die Tropfen mehren sich, mit wenigen Griffen ist der Schirm geöffnet. Bodo müht sich nun im Starkregen, um die Schutzhülle des Rucksack über diesen zu ziehen. Alina ist dabei behilflich, auch sie hält nun den Schirm in Händen, vier Tage Balast um ihn in den letzten Minuten doch noch zu nützen, Schauer oder Gewitter war wohl angesagt daher die Mitnahme kein Fehler. Von einem Moment zum anderen öffnen sich die Schleusen, Hagel und ein Platzregen setzt ein, in kürze entstehen Bachläufe die den Weg im wahrsten Sinn des Wortes Fluten. Bodo und Stuif scheinen dies zu ignorieren, die Hose ist in kürze bis an die Knie Nass. Bodo hält an, wo ist mein Stock? Oh weh! Ärgerlich doch ich gehe nicht mehr zurück. Alina reagiert Spontan, übergibt ihm ihren Stock, kehrt um, in Kürze den Blicken entschwunden. Zum Glück ist dieses Gewitter durchgezogen. In einer Kehre der Straße halten wir inne. Der Bach der hier zu Tal fließt ist in Kürze angeschwollen, Braun die Fluten. Ein Audi kurz danach ein kleiner Bus passieren. Ein Hinweis Bergwanderweg zeigt in Richtung des Baches. Stuif rät von diesem Ab. Als Alina nach langen warten bei leichtem Niederschlag, mit dem Stock zurückkehrt sind alle zufrieden, war ihr bemühen von Erfolg gekrönt. Ärgerlich hatte den Falschen Weg gewählt, nach wenigen Minuten kam ihr dies „Spanisch“ vor. Monoton in Kehren der Straße folgend. Der Wilde Bach wird über eine Brücke gequert, hier mündet der Bergwanderung. Eine doch größere Lichtung mit kleinen Gebäuden hebt die Stimmung, die Zivilisation ist Nahe.

  

Wenige Minuten später ist Laax am Ende einer breiten Schleuse im Dunst Sichtbar. Rechts entlang der Fichten kommt das Ziel näher. Nicht zu verachten die sicher sehr teuren Ferienhäuser die wohl selten Gäste Beherbergen. Wahnsinn wie viel Geld da an Investition Brach liegt. Rätselraten welche Querstraße zum Auto Westlich führt. Gut gewählt kurzer Anstieg über die Straße zum Fahrzeug, das allein auf weiter Flur parkt. Knapp 2 ½ Std. für den Abstieg, prima absolut in der Zeit. Es Bedarf keiner Worte, bei diesen unwidrigen Bedingungen sitzt jeder Handgriff. in Windeseile ist das Textil gewechselt, das Fahrzeug ist so geräumig, großzügig lässt sich die Ausrüstung im Heck unterbringen. Stuif kann das Nasse Textil nicht wechseln. Die Fenster sind heftig beschlagen, die Getränke könnten aus dem Kühschrank sein. Stuif informiert Silke das er in einer halben Stunde zuhause ist, sobald wie möglich Starten sie in ihren wohlverdienten Urlaub. Als Alina den Motor startet ist es kurz vor 12 Uhr. 1000 Hm. Abstieg Weglänge 6,25 Km, Gehzeit 2 ½ Stunden. Trotz des leichten Regens sind die Straßenverhältnisse soweit in Ordnung. Abrechnung mit Stuif in Euro, da er eh noch heute nach Deutschland in den Urlaub fährt sind ihm die € nicht ungelegen. Moritz kommt Papa zu Hilfe, wir bedanken uns für seine Mühe und Aufwand für diese gelungene Tour. Los geh ’s für den Bericht. Fahrt über Kriessern sowohl der Schweizer vor und der Österreichische Grenzübergang nach dem Rhein sind unbesetzt. Ruhiger Verkehr auf den Autobahnen, so innigst Beschäftigt die Fahrt wird nur am Rande wahrgenommen. 15 Uhr, ein Dankeschön an den Fahrer und Halter. Für die Statistik: gefahrene Kilometer 550.

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