Zum Abschluss der Berg Saison 2020 ist eine Tour in den Ötztaler geplant.


Der Bericht zur Sommeranfangtour ist nun Veröffentlicht.


Auch der Bericht zur Profitour steht!


Sommeranfangtour 19.-21.Juni 2020 Allgäuer Alpen

Sommeranfangtour 19.-21.Juni 2020

Sensationell!! Wortwörtlich in einer Nacht und Nebel Aktion ist es gelungen 6 Schlafplätze im Prinz Luitpold zu ergattern.

Teilnehmer: Ali, Bodo, Falter, Flori, Humprey, Jens, und Mauri

Info zur Situation wegen Übernachtung Prinz Luitpold Haus.

Aufgrund der aktuell geltenden Bestimmungen können wir derzeit nur 15-20% unserer Gesamtkapazität belegen.

Grundsätzlich gelten die gleichen Vorgaben zum Händewaschen, Abstand und Kontaktbeschränkungen wie im Tal.

Bringe deinen eigenen Mund-Nasen-Schutz mit!

Kein Schlafplatz ohne eigene Bettwäsche! Bringe einen Bett- und Kissenbezug sowie ein Laken mit. Gegen eine Gebühr von 10.-€ kann dieses bei uns ausgeliehen werden.

Den Waschraum können wir aufgrund der aktuellen Auflagen zum Infektionsschutz nicht zur Verfügung stellen. Fließend Wasser steht wie zu Großelternzeiten vor der Hütte zur Verfügung.

 

Freitag 19.Juni: Jens trifft nach einer Nachtschicht um 7.50 Uhr, ein. Noch ist es trocken, wohl nur ein Silberstreif am Himmelszelt. Bevor wir starten wählt 4 Collagen, diese stammen aus einer Auswahl der letzten 10 Bergtouren Jahre mit seiner Beteiligung. Schnell beim Nachbar einen 2. Schlüssel für den VW Bus anfragen. Pünktlich um 8.15 Uhr, bei Ali, sein Gepäck steht schon vor dem Haus. Prima auch er hatte für diesen Tag Urlaub erhalten. Mauri strahlt sein Sohn hatte kurz vor unserem Eintreffen, seine Wunsch Lehrstelle erhalten. Bodo steht bereit, wie versprochen hatte er eine Kiste Franziskaner Weissbier Organisiert. Alina fährt ein Stück mit, aufgrund einer Hochzeitsfeier erfolgte ihre Absage, 2 Collagen trösten wohl ein wenig. Spätestens als Flori und Humprey zusteigen, scheint das Auto zum barsten Beladen. Ali benötigt in der Corona Krise ein Bettlaken, das ihm die Fam. Schleißheimer zur Verfügung stellt. Es ist 8.45 Uhr, die Anfahrt nach Hinterstein steht bei 14°C und starker Bewölkung an. Starker Regen schränkt die Sicht beim Fahren erheblich ein, die Temperatur fällt je näher das Allgäu kommt. Die Jungs scheint das Wetter nicht zu stören Unterhalten sich prächtig. Etwas besser die Sicht bei Waltenhofen, zwar hängen die Wolken an den Bergen fest, schaut nach einer Beruhigung aus. Das große Thema natürlich Corona, wie wird es auf den Hütten gehandhabt, welche Einschränkungen sind zu erwarten? Viele Fragen, dürfen uns als Glücklich schätzen dass wir als Gruppe für beide ausgewählte Hütten eine Nächtigung erhalten haben. Über Sonthofen und Hindelang die Anreise. Ein Stopp in letzterer Ortschaft, mit einem Einkauf im bestens sortierten Edeka bei einer Regenpause (Wiesinger) findet sich bei reichlicher Auswahl all das was für die nächsten 2 Tage benötigt wird. Unschön die Ankunft noch vor 11 Uhr, am Parkplatz in Hinterstein, Regentropfen fallen vom Himmel, Grau in Grau bei lausigen 10 °C, wobei die Wolkendecke etwas nach oben gestiegen ist. umsetzen des Fahrzeugs in mittelbare Nähe des Parkplatz, nachdem der Bus das Wartehäuschen freigegeben hatte. Eng geht es unter dem Dach beim bepacken des Rucksacks her, freiwillig möchte keiner im Regen stehen, wohl klar ein Weissbier gehört wie selbstverständlich dazu, es ist eher schon ein unverzichtbares Ritual.

  

Unzählige Hinweise auf Wanderziele im Hintersteinertal darunter die Schwarzenberghütte 3 ¼ Std. 12.15 Uhr, Start zur Sommeranfangtour 2020 in der Hand ein Regenschirm, Ali und Humprey fühlen sich in kurzer Hose wohl. Saftige Almwiesen entlang der Asphaltierten Straße, Links zweigt es zur Willersalpe ab, einst bekannt durch seine einfach und Gemütlichkeit, heute eher ein Treff für die Jüngere ausgeflippte Generation. Ärgerlich das wahrliche anziehende Konstanzer Jägerhaus das auf einer Lichtung steht und von Fichten umgeben liegt ist zum Bedauern geschlossen, hier war ein erster Stopp nach 45 Geh Minuten angedacht. Schuld daran Corona. Wars das mit dem Regen? Der Schirm hat hoffentlich ausgedient. Als ein kleines Meisterwerk der Nornen Brunnen am Wegesrand, eine Figur pinkelt im großen Bogen in ein Becken, aus dem Stein sprudelt ebenfalls Wasser. Der Buslinien Verkehr verkehrt. Schneereste in den Rinnen zeugen vom letzten Winter. Ein Berghang wie Kahlgeschlagen hier hatte wohl eine Lawine alles in die Tiefe gerissen unter dem Gehölz liegen noch Schneereste. Nach gut 2 Std leichtem Anstieg wird das Giebelhaus erreicht, Normalerweise ein kommen und gehen. Ein Hinweisschild vor dem Eingang zum Gastgarten auf Maskenpflicht verdirbt die Laune. 4 Fidele Männer bei bester Laune halten sich im Überdachten Vorraum auf, ihre Laune wohl durch Alkohol leicht enthemmt, setze mich an den Nachbar Tisch verzichte auf den auferlegten Maulkorb. Eine Liste für die Anwesenheit liegt aus, Während die Jungs im Freien der Maskenpflicht nachkommen, nimmt wohl die Chefin ein Bestellung auf Zöttler Weiß Bier, sie bittet die Liste die ausliegt über die Anwesenheit auszufüllen, Oberflächlich und Humorvoll die Unterhaltung mit den Gästen am Nachbar Tisch. Das Weissbier Bier nicht empfehlenswert der Nachgeschmack enttäuscht. Nach und nach gesellen sich die Kameraden in diesen Vorraum ähnlich eines Wintergarten. Mehr als 3 Personen an einem Tisch gilt als Obergrenze, passt wir sind 2x3 Personen. Aus einem Halt wird ein gemütlicher Geselliger Umtrunk der um 16.40 Uhr, endet. Die Schwarzenberg Hütte der Sektion Illertissen wartet, 50 Minuten Gehzeit als Vorgabe. Die Beine etwas Müde. Leicht Besser die Sicht nun auf die Umliegenden Gipfel Speziell in Richtung des Hochvogel. Enorm viel Jungvieh auf den letzten Zustiegs Meter. Ali scheint großen Gefallen gefunden zu haben.

  

Im Paradies so wird die Schwarzenberg Hütte genannt, ja die Lage und der erste Eindruck bestätigt dies. 600 Höhenmeter Aufstieg bei 13 Km Wegstrecke ein lockerer Auf Galopp. Ein Hinweisschild Maskenpflicht wirft die Euphorie zurück. Über dem Eingangsbereich eine große Solaranlage, Dekorative Blumen Kübel auf den Fensterbänken und zwischen den Biertischen. 17.30 Uhr, eintreten in die  Urig Gemütliche Gaststube. Angenehm die Temperatur nur wenige Personen verteilen sich in Gaststube und Nebenzimmer. Ein Tisch wohl im entferntesten Winkel ist Reserviert. Hüttenschuhe stehen zur Verfügung. Ein Lager im 1.Stock wird vom  grumeligen Chef zugeteilt. Mehrere Doppelstockbetten Decken und Kopfkissen dürfen nur mit mitgebrachtem Bettzeug benützt werden Bereits um 18 Uhr, stehen kleine Salat Teller am Hölzernen Tisch Rings um durchgehend eine Eckbank die Wände mit Heller Holzvertäfelung. Wohl Heiße Luft die Äußerungen des Chefs im Vorfeld der Anmeldung, Corona sei hier kein Problem wir entscheiden! Bodo Telefonierte mehrmals um  über den Stand Informiert zu sein, weitere 7 Gäste weilen hier, eine Unglaubliche Ruhe an einem Wochenend Auftakt, das entspricht nicht den Aussagen. Gulasch und Nudeln wird serviert, obendrauf wird Nachschlag in Schüsseln gereicht, schmeckt ganz gut. Es ist 19 Uhr, ziehe mich zurück, eine Stunde später weckt mich Mauri, kühle Luft dringt durch das gekippte Fenster in den Raum. Gelöste Unterhaltung an einem des längsten Tags des Jahres, nur das Wetter spielt nicht die Musik. Es ist 22 Uhr, als der Urige Chef einzeln zum Bezahlen an der Theke auffordert. 28 € für die Halbpension, dazu 3 Weissbier a 3,50 €, ja wenn das nicht preiswert ist, die Nichtmitglieder legen nen 10 mehr drauf. Bodo erkundigt sich, wegen der Anzahlung, anscheinend wurde diese zurückerstattet.

Bilder zu diesem Tag findet ihr hier in der Sige Gallery: 

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Samstag 20.Juni: 7.45 Uhr, Bewegung kommt auf, Mauri teilt die Uhrzeit mit endlich mal länger geschlafen, da bis 8.30 Uhr, Frühstück möglich ist besteht kein Grund zur Eile. Bodo zieht das eigene Bettzeug schon ab, stopft seinen „Spezial“ Rucksack, wobei er mit seinen Bandscheiben Problemen eher auf Trage Komfort achten müsste. Kaffee, Tee sogar eine Kanne mit Milch und Schokoladen Pulver steht am Tisch. Wurst und Käse dazu Butter und Brot das leider sehr trocken ist, kann an der Theke auf einem Teller abgeholt werden. Die ersten Gäste sind schon „ausgeflogen“ Zeitgleich mit Mauri packen wir das Equipment, viel zu viel insbesondere an Essbarem, eben wie jedes Jahr. Ankleiden im Schuh und Trockenraum eine Ankommende Frau knipst uns mit und ohne Maulkorb, auch Sie glaubt nicht an Corona. Ein bewölkter Morgen Nebel um die Gipfel  hier im Naturschutzgebiet in den Allgäuer Alpen. Schreiben wir heute Geschichte? Alles andere als eine „Normale Tour“ schade das Peter nun im zweiten Jahr nicht dabei sein kann. Da sehen wir dann doch das Prinz Luitpold steht auf einer Anhöhe am Ende des Talkessels des Oberen Tales, dahinter liegt in den Rinnen noch einiges an Schnee. 9.45 Uhr, 50 Min. bis Giebelhaus. Leicht Bergab über den Asphalt, das Jung Vieh weit verteilt unüberhörbar das Gebimmel durch die Glocken um den Hals. Ali gibt das Tempo vor, Übergang in den Nadelwald. Mauri erwähnt das das Giebelhaus erst um 11.30 Uhr, öffnet. Dort angekommen fällt die Entscheidung leicht, Bärgundalpe 1 ¼ Std. bis zum  Prinz Luitpold Haus sind es 3 Std.  Anstieg durch das Bärgundeletal. 2 Männer Arbeiten,  reparieren am Straßenrand die Leitplanken eine Lawine hatte hier im Frühjahr ganze Arbeit geleistet eine Schneise in den Waldbestand gerissen. Kurz danach geht es Links zum Hochvogel und der Kreuzspitze. Kurzer Abstieg Feucht die Gräser Bodo ist der Pacemaker, am tiefsten Punkt überqueren des Baches mit Hilfe einer Metall Brücke, Unüberhörbar das Rauschen eines Wasserfall.

  

Mitten im Wald ein Naturschauspiel. Ein Wasserfall stürzt 10 Meter in die Tiefe, schlägt in einem Pool auf. Nach einem steileren Aufschwung wird die Alm 1322 m, erreicht, kein Vieh weidet hier auch ist die Alm geschlossen absolut ärgerlich, dieser Virus legt mehr Lahm als vermutet. Kleine Pause bei unguten Bedingungen zum Vespern. Erste Absteigende vom Prinz Luitpold Haus begegnen, es sind noch 500 Hm. Eine Stütze des Materiallifts wird sichtbar. Wie es scheint zieht von Westen Regen auf, während im Süden ein erstes kleineres Blaues Loch wahrzunehmen ist. Aus dem Tröpfeln wird Nieseln. Schritt für Schritt wird Höhe gewonnen, ein guter Pfad windet sich nach oben, ein zweiter Wasserfall wird passiert, es scheint eine unpassierbare Wand stellt sich als Hindernis dar. Latschen und Saftige Almwiesen. Bodo fällt zurück der Rücken bremst ihn ein wenig, das Ziel ist Sichtbar wohl keine 30 Minuten bis zum Ziel. Wie so oft verläuft die Route anders als vermutet, mehr Links. Jens geht Konstant, in der Hand ein nützliches Tool ein Schirm. Mauri gibt dieser Tour einen Namen „Ulmer Münster“ vergleicht diesen Anstieg mit dem des Münsters. Das gut Sichtbare Schwarzenberg Haus liegt nun tiefer, es geht Flott war so nicht zu erwarten.  Doch mehr nach rechts die Route, wahrlich getäuscht, die Steine Moosig daher dementsprechend Glitschig, weitere Gäste steigen ab, Grüßen uns wie selbstverständlich. 5 Minuten später um 13.10 Uhr, ist das Prinz Luitpold Haus erreicht, 1845 Meter ü.d.M.806 Höhenmeter im Aufstieg reine Gehzeit 2.34 Std. zurückgelegt 10.76 Km. Flo und Humprey warten schon. Rauch dringt aus dem Kamin. Das Blechdach spiegelt durch die Nässe. Überall Hinweise aller Art auf das Virus, Creazy!! Der Eingangsbereich ist Unterteilt durch Trassier Bänder, rechts eintreten links zum Ausgang oh weh, die Duschen und der Schuhraum abgesperrt. Anmelden an der Theke die Maske nicht nur beim Sprechen, Der Stammtisch am Kachelofen wird zugewiesen. Kurze Einweisung über das Verhalten und den Umgang mit den Auflagen, die hier so umgesetzt werden sollten, bestelle auch für Jens ein Russ. Feucht der Rücken nur leicht verschwitzt, Es sind nur wenige Gäste in dieser schöner Berghütte. Unterhaltung mit der Chefin, wie es mit der Reservierung doch noch geklappt hat. Als am 10 Juni eine E-Mail eintraf das ein eingeschränkter Betreib möglich wird, wurden im Hüttenreservierungssystem Schlafplätze angeboten, leider waren diese in wenigen Minuten vergriffen, meine Anfrage per E-Mail ob wir noch eine Chance hätten, wurden kurz später spontan noch Plätze freigeschalten, hier war ich Erfolgreich, diese Tour war dadurch gerettet. Teile mit das wir 6 Plätze erhalten hatten nun aber mit 7 Personen eine Übernachtung benötigen. Die Antwort spontan „bekommen wir hin“ mein Herz schlägt höher. Unsere Nachzügler stehen am Schalter im Eingangsbereich, checken bei Ulrike der Chefin ein.

  

Ein Matratzenlager (Zimmer Winkler) für 20 Personen steht im OG bereit, 20 € für Mitglieder das ist heftig! Benötigen für die 7 Person Kissen und Decke, überziehen diese mit der Bettwäsche. 2 Fenster sind geöffnet kühle Luft dringt ein, vergeblich die Suche nach einer Steckdose, am Eingang findet sich ein System, für 1 € stehen kleine Schließfächer in deren innere eine Steckdose installiert ist für 2 Std. zur Verfügung. Treffen uns später in der Gaststätte, Ali bestellt einen Kaiserschmarrn, Mauri reizt ein Stück Kuchen. Wir dürfen am Tisch unserer mitgebrachten Vesper am Tisch Essen, Mauri ist Happy, vergleicht prinzipiell das Verhalten „das Mitglieder bevorzugt werden“ als damals in den Nazi Zeiten. Notizen für Bericht ablegen. Gegen später klart es auf die Tür zur Terrasse steht nun offen. Blick Richtung Hochvogel von diesem Markanten Gipfel ragt nur ein kleiner Teil heraus, Wanderer sind Unterwegs, Ulrike spricht davon dass die Bedingungen im Auf-Abstieg nicht allzu gut seien. Personen sind zu sehen, etliche größere Schneefelder aber auch einiges an Grün wobei das Grau des Kalksteins überwiegt. Flo hat ein wenig Probleme mit dem Magen und im allgemeinen mit der Wahl der Ernährung hält sich daher streng zurück. Der Kellner legt größten Wert auf das Anlegen der Maske sobald der Tisch verlassen wird. Auf die Anfrage des Essenswunschs, bitten wir darum eine halbe Stunde später zu Essen. Die Halbpension liegt bei 28 €. Rinderbraten, Spagetti oder Käsespätzle stehen auf der Karte. Mauri wird geweckt nicht das er das Essen verschläft. Ein starkregen ist durchgezogen. Entscheidung fällt leicht, da ein jeder relativ viel „Grünzeug“ dabei hat, lässt sich gut dazu Essen. 5x Käsespätzle 2x Spagetti, Knobi und Chili schneiden ohne diese Zutaten geht es nicht. Die Spagetti werden in einer „Schüssel“ serviert, die Käsespätzle mit Speck auch gute Portion, Paprika Tomaten Gurken so einiges findet sich auf dem Tisch wieder Dank Rucksack! Nach dem Essen zieht sich ein Großteil der Gäste zurück, ca. 20 % Belegung sind aktuell möglich. Es ist etwas Kühl da die Eingangstüre immer offen steht, vielleicht wird hiermit der Virus vertrieben. Humprey präsentiert zum Weissbier Salzbrezeln und Nüsse Gemütlich genießen wir diesen Sommerabend um 21.45 Uhr ist eine letzte Order möglich, kurz vor 22 Uhr, ein Hinweis auf die Hüttenruhe, der Ordnung halber wohl. Der etwas jüngere an der Theke ist also der Sohn. Die Rechnung ganz Ordentlich Käsespätzle 12 €, 2 Russn und 5 Hefe je 4,20 € ergibt eine Rechnung von 41,40 €. Jens und Bodo dieselbe Rechnung. Kühl ist es im Lager. Zähneputzen im EG, nur eine Person darf sich im Waschraum/ WC aufhalten.

Bilder zu diesem Tag findet ihr hier in der Sige Gallery: 

  • Bilder Sommeranfangtour 19.-21.Juni 2020   (41) (Kopie)

 

Sonntag 21.Juni:Wie am Vorabend sorgen Kinder für Aktivität, eine Berghütte wohl ein Fantastischer Platz zum Toben. 7.20 Uhr, Ali eröffnet den Tag. 7.45 Uhr, erstmal alles Inspizieren, hohe Bewölkung ein durchwachsener Tag, der Regen in der Nacht ist abgeklungen. Der Himmel komplett in Grau. Mauri hatte im Trockenraum eine Steckdose gefunden. Das Personal Frühstückt gerade, Ali sitzt beim Frühstück am Tisch, 0,5 Liter Teewasser gibt’s für 2.80 €. Nach und nach Trudeln alle ein. Nütze die Gunst für den Bericht im kühlen Nebenzimmer. Der Abstieg steht an. Eine Tour zum Hochvogel ist act acta, Abstieg über den Schrecksee oder die Willersalpe zu langwierig. Welch seltsames Gewand, die beiden Schweine die ihr Domizil direkt neben dem Haus gefunden haben, fallen durch ihre Eigenartiges Muster und der Farbe auf, eins davon hat einen schwarzen Kreis 20 cm Durchmesser darum einen grauen schmalen Rand. Junior Chef fliegt mit dem Staubsauger durch die Zimmer. In aller Ruhe wird das Lager geräumt, Verabschiedung beim Personal.

  

9.30 Uhr, der letzte Teil dieser Tour Abstieg nach Hinterstein, Laut Weg Tafel 4 ½ Std. Relativ gute Sicht die Wolkendecke zeigt kleinere Lücken hängen an den Gipfeln fest, kein Vergleich zum Aufstieg die Schrittlänge und Folge eine Logische Konsequenz. Aus dieser Perspektiv wirkt der Wasserfall noch Interessanter, fällt er doch sehenswert über mehrere Stufen. Der Abstieg kein Selbstläufer nicht vergleichbar mit dem Kraftaufwand im Anstieg, klar wer Probleme mit den Knien hat wie Ali, leidet besonders. Kurzer Halt an der Bärgundalpe nach 1 Std Abstieg. Auch hier begegnen Aufsteigende Wanderer. Am Wasserfall ein geeigneter Ort für ein Bild mit dem Selbstauslöser, Ein Hilfsbereiter Wanderer knipst uns mehrmals, als Dankschön revanchiere ich mich in dem ich die 4 Köpfige Gruppe vor selber Kulisse mehrmals Knipse. Monoton das gehen auf dem Asphalt. Einladend der Außenbereich des Giebelhauses, jetzt kurz vor der Mittagszeit füllt sich die Lokalität binnen weniger Minuten, Radfahrer Wanderer Jung und Alt, sicher ist der ein oder andere Bequemere mit dem Bus Unterwegs.Das fleißige Personal ist gefordert, liegt es daran das die Sonne wenn auch nur kurz ihre warme Strahlen durch eine Lücke in der Wolkendecke sendet. Darüber sind wir uns einig, die letzten 3 Jahre zeigte sich das Wetter sehr Wechselhaft zum Kalendarischen Sommerbeginn, geht der Trend so weiter? Leider gibt es keine frische Milch, warum nicht eine Buttermilch testen, Flori bevorzugt selbiges. Bodo gönnt sich ein Weissbier, verhaltener die anderen bestellen Russ. Dazu gibt es eine mitgebrachte Tüte Salzbrezeln zum Knabbern. Interessant was da so an Speisen aus der Küche den Hungrigen Gästen serviert wird. Klares Votum der Rückweg nach Hinterstein wird zu Fuß angegangen. 2.50 € für die Milch. Mauri sagt den Hallenfußball am Abend ab, Humprey zeigt Interesse an der Bergwoche, sollte Alina ausfallen könnte er diesen Platz einnehmen, die Reservierungen sind allesamt bestätigt.

  

Sehr viele Radfahrer sind Unterwegs auffällig wie der Trend zum E-Bike zunimmt. Bergab dazu weniger Gepäck auch die Muskulatur in den Beinen gestraffter, eine Sportliche Einheit diese knapp 10 Km allemal. Jens der einen Zweitschlüssel hatte war als erster am Auto.14.30 Uhr, Wohlbehalten endet der Abstieg am Auto, ein Strafzettel an der Windschutzscheibe, nicht verwunderlich hatten wir doch glatt vergessen einen Parkschein zu lösen, wobei der Automat nur Tagesticket ausdruckt. In der nächsten Woche fanden sich gleich 3 Verwarnungen im Briefkasten 20 und 23 sowie 40 € anscheinend ist dieser Parkplatz ausschließlich für Tages Gäste, kurz vor Ablauf der Einspruchsfrist im Juli informierte ich den Sachbearbeiter über die Verwarnungsgelder, er werde der Sache nachgehen, heute am 31.Juli beim Schreiben dieser Zeilen ist noch keine Post diesbezüglich eingegangen.

Eins ist sicher Coronna mit seinen Begleitumständen hat sehr viel verändert, Möge ein jeder seine Meinung bilden. Es war an der Zeit all den Wohlstand einzuschränken, wir müssen lernen auf vieles zu verzichten, Bequemlichkeit in den Hintergrund zu verdrängen, nicht das Materielle die Gier in den Vordergrund zu stellen, es gilt die Ideellen Werte zu fördern, wenn es auch dazu innere Überwindung und Entbernise benötigt. All die Aussteiger sind in dieser Angelegenheit uns weit voraus.

 Bilder zu diesem Tag findet ihr hier in der Sige Gallery: 

  • Bilder Sommeranfangtour 19.-21.Juni 2020   (79) (Kopie)

 

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