Der Bericht zur Sommeranfangtour ist Online.


Geschaft! der Bericht zur Profitour steht!


Die Bergwoche 2019 in de Tuxer und Zillertaler Alpen, ein Eindrucksvolles Erlebnis!


Die Geburtstagtour wahrlich voller Überraschungen, Bericht dazu ist Online.


Nicht vergessen, Olaf lädt am 12. Oktober auf die Karl-Vorbrugg-Hütte


Herbsttour 2019 Klettersteige Südtirol

Teilnehmer: Bodo, Falter, Olaf, Wurle.

In etwa war die Herbsttour mit dem Abschluss der Geburtstagstour schon vorgegeben, Bodo war von der Idee die Klettersteige die zur Auswahl standen, in die Herbsttour aufzunehmen absolut angetan, Wurle und Olaf hatten hingegen der Tour keinerlei Wünsche eine Kombination Hütte Zelt oder Biwak sollte es sein. Die Ecke um Meran „Heini Holzer Klettersteig“ auf dem Heimweg die Geierwand in Haiming wohl Denkbar. Sand in Taufers mit dem „Speickboden“ sowie das Gadertal mit dem „Las Cordes“, in etwa auf Geographisch selber Höhe, ja so wäre eine kluge Tour Denkbar. Eine Woche vorab glänzte der Wetterbericht mit guter Vorhersage. Mittwoch 18. September die Prognose trübt sich ein. Donnerstag 19.September, am Abend sprechen wir uns am Telefon bis ins Detail ab. Wurle kümmert sich um das Grillen, Bodo spezifisch um den Salat. Mein Part obliegt der Camping Ausrüstung und Getränke, Olaf als Fahrer ist weitgehend von Aufgaben entbunden. Kurzbeschreibung auf der Homepage einstellen. Daten auf das Handy verschieben. Tisch und Stühle  in den Keller stellen. Getränke Kaltstellen.

Freitag 20.September: 16.45 Uhr, zurück von der Arbeit. Duschen, Wäschewaschen und Abspülen. Kühlschrank ausräumen die Zeit vergeht so schnell. Um 18.00 Uhr, steht alles im Keller. Wetterbericht verspricht wohl 2 Tage ohne Niederschlag. 18.15 Uhr, als ich dabei bin die Stühle auf die Straße zu stellen steht Olaf mit seinem Mercedes Transporter schon auf dem Parkplatz. Bodo hilft ihm auszuräumen um die sperrigen Gegenstände zuerst einzustellen, wohl die ½ der Ladefläche ist allein von meiner Aufgabe genützt. Just jetzt ist die Waschmaschine durchgelaufen, schnell diese zum Trocknen auf die Bühne. Ein Kocher und zwei Töpfe stelle ich in den Kellerraum, auch Olaf ist mit einem Kocher ausgerüstet. Perfekt wie alles Platzsparend untergebracht wird, ideal wären Stapelboxen durch diese könnte viel an kostbarem Platz gewonnen werden und sie würden nicht verrutschen.  Mit dabei die Holzkiste die von den Fußball Kameraden als Geburtstagspräsent, diese wird  mich in der Zukunft auf Bergtouren begleiten. Das Wetter ganz angenehm bei 17 °C, nachdem es am Morgen Frost hatte, aktuell leichter Nord Wind Schleierwolken verdecken die Sonne. Laut Vorhersage dreht der Wind auf West, dadurch wieder Temperatur Anstieg in allen Höhen. Kurz vor 19 Uhr, bei Wurle, sein Gepäck steht schon an der Straße, relativ klein seine Ausrüstung, der Grill wird zweigeteilt und in eine Schachtel verpackt. 19.15 Uhr, ist die A 7  erreicht. Bis Bruneck trennen  uns 380 Km, und wohl deutlich über 4 Std. Fahrzeit. Ein erster Stau noch vor Giengen. Ein Toller Sonnenuntergang um 19.30 Uhr, dieser Tag geht in herrlichem Licht zu Ende. Relativ Flüssig der Verkehr ruhig läuft das gute Fahrzeug Olaf bevorzugt eine Geschwindigkeit von 140 Km/h. Nach Memmingen legt sich der Verkehr wie immer. Stoßen bestens gelaunt auf eine gute Tour mit einem Schneider Weisse an. Olaf möchte noch vor Österreich bei einer Aral auftanken, die Abfahrt Oy Mittelberg ist gesperrt, Nesselwang die letzte Chance. 9 °C Tankstopp und Pinkelpause.

  

Vor dem Grenztunnel wird der Verkehr gebremst eine Sichtkontrolle der Polizei. Viele Geschwindigkeitsbeschränkungen auf der B 171. Das Navi leitet Richtung Telfs, dort auf die Autobahn. Olaf hatte beim ADAC eine Vignette für 7.20 € erworben. Alte Brennerstraße oder Autobahn? einigen uns über die Brennerautobahn in Schönberg gibt es für 9.20 € freie Fahrt. Sprechen über die Tour am Samstag „Speickboden“ in Sand oder „Las Cordes“ in Stern im Gadertal. Freie Fahrt über den Brenner A 13. Ein Ticket gibt`s in Sterzing, 2.90 € Gebühr verlangt der Autobahnbetreiber bei der Abfahrt in das Pustertal. Anfahrt durch das Pustertal bei guten Bedingungen. In Bruneck ein Hinweis auf den Kronplatz und der Bergbahn, perfekt dort sollte sich doch ein passender Schlafplatz finden. Deutlich nach Mitternacht, steuert Olaf auf das große Gelände der Bergbahn, im vorderen Bereich Parken einige Wohnmobile, an der kleineren Anlage im hinteren Teil findet sich versteckt ein Stellplatz. Gemeinsam mit unserem Fahrer trinken wir noch ein kaltes Bier aus der Kühlbox, stoßen Dankbar mit ihm an! Vor der langen Front liegen Gummi Matten dort findet sich unter einem perfekten Sternen Himmel, ein Überdachter Schlafplatz. Ohne Aufhebens legen wir uns auf die Isomatte, der Schlafsack wird die Körper Wärme halten. Olaf hatte es sich doch anders überlegt im Auto war es ihm zu Eng.

Bilder zu diesem Tag hier in der Sige Gallery:

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Samstag 21.September: Überraschend ist alles Trocken wohl nur geringe Luftfeuchtigkeit, die Blase drückt zwangsweise dem Schlafsack steigen, im Osten dürfte die Sonne alsbald die Nacht beenden. Interessant, Nördlich in den Zillertaler Alpen ein Heller Fleck, daneben ein Markanter Spitzer Berg. Schlafe danach nicht mehr sehr tief. Rhythmisches  Hämmern auf einer nahen Baustelle. 8.15 Uhr, Wurle erhebt sich, der Kamerad kann es wohl nicht erwarten. Eine Graue Hochnebelsuppe, sollte sich aber alsbald auflösen. Nebenan an der Bahn zum Kronplatz ist schon rege Betriebsamkeit. Kurze  Frühstücken werden wir hier sind ja Ausgerüstet, somit besteht Handlungsbedarf. Aufbau Tisch und Stühle, Olaf stellt einen 5 und 10 Liter Wasserkanister. Wasser und Milch aufkochen Brot schneiden etliche Handgriffe für ein einfaches  aber reichliches Frühstück knapp unter 1000 m Seehöhe bei 9 °C. Es fehlt an nichts, während Olaf zum Abspülen geht, gehen ich zur Toilette Wurle erklärt mir diesen, finde im Aufgang zu den Gondeln diesen Bereich, Mountainbike Fahrer und Gleitschirmflieger mischen sich unter die Besucher der Berg Bahnbenutzer. Hier am Kronplatz befindet sich ein von  sechs Montain Museum von Reinhold Messner, der dieser Tage 75 Jahre alt wurde. In aller Ruhe löst sich unsere Anwesenheit auf, mehr und mehr Blau am Himmel. Die Anfahrt durch Bruneck benötigt Geduld sehr viele Menschen sind Unterwegs, die Ampelanlage wohl ohne Grünphase dazu viele Fußgänger Überwege. Eine Interessante wie schöne Stadt wirkt Modern und doch eher Geschichtsträchtig.  18 Km Fahrt in das Ahrntal, zunehmend weicht der Hochnebel. Ein Lichtblick die Burg Sand in Taufers am Ortsende. Hier an dieser Enge endet das Tauferertal beginnt das Ahrntal. Kurz danach die Bahn auf den Speikboden Rechts von der Straße der dazu gehörende Parkplatz. Wissenswert der Speikboden 2517, m ist ein Ausläufer der Zillertaler Alpen. Etliche Fahrzeuge Parken schon, leider gibt es keinen Platz im Schatten. Tagesrucksack mit Ausrüstung und kleinem Getränk und etwas zu Essen. Langes Textil wohl angebracht spielt sich die Klettersteig Runde doch über 2000 m ab. Für die Tour sollten 3 Stunden einkalkuliert werden. 2 Stunden Aufstieg und 1 im Abstieg, da bleibt keine Wahl die Bahn verkürzt erheblich. Ein Ticket für die 1000 Hm kostet 19 €. Lege das Geld aus. Die 6 Pers. Kabinen Gondel benötigt für die Fahrt auf 1970 m, 13 Minuten. Wurle erkennt auf den letzten Meter eine Seilbrücke. 11 °C zeigt die Elektronische Zeitmessung an. Wolkenlos der Himmel das Sattgrün einer toller Kontrast. Ein wohl neuangelegtes und gut gepflegtes Wege Netz, gut ausgeschildert der Klettersteig.

    

12 Uhr, folgen dem Hinweis Speickboden Weg 18a. Unterhalb des Kids Klettersteig führt der Weg Teils durch Nadelwald, die Riesen der Zillertaler Alpen. Herbstlich Bunt der Hang und die Pflanzen im Schatten ist es etwas kühl. Die Atmung und der Herzschlag steigt. Der Lärchenwald endet über die Skipiste queren, der letzte Anstieg, just als ich Bodo nach der Schwarzenstein Hütte Frage, sehe ich sie im Norden auf dem Grat zum Schwarzenstein, sofort werden Erinnerungen an diesen langen Aufstieg im Rahmen der Bergwoche Wach. Es wird etwas steiniger und steiler, Wanderer sind am Gipfelgrat zu erkennen darunter tummeln sich auch Gleitschirmflieger, die meisten derer sind wohl mit dem Sessellift Sonnklar auf 2400 m, aufgefahren. Etwas wärmer könnte es sein, jedenfalls ist die Sonne am Körper spürbar. Blaubeeren am Wegesrand, ein Paar erlabt sich an den Früchten, schmecken ein wenig säuerlich. Rechts zweigt es zum Kletterteig ab. Teilweise hängt noch Reif an den Gläser, ja die „tiefstehende“ Sonne erreicht nun deutlich weniger als vor 3 Monaten (Sommeranfang). Wurle kommt etwas entgegen, wir sollen hier den Gurt anlegen weiter hinten ist es noch sehr kühl! gute Idee. Stimmen im Steig, ah ja Personen sind gerade an der Seilbrücke. Querung zum Einstieg auf einer doch größeren Fläche liegt Reif am Boden. Eine Info Tafel am Einstieg weist auf die Route hin. 20.50 Uhr, Bodo und Wurle warten hier auf der kühlen Nordseite keine Minute. Steigen in den noch jungen Klettersteig Baujahr Juni 2018 ein. Wenige Tritte nach Oben, es quert einige Meter am guten Fels, ein steiles Stück fordert etwas, Trittbügel entschärfen deutlich, Wurle folgt Bodo auf Schritt, das straffe Seil hat mit Handschuhen ein noch besseren Halt, die Temperatur Differenz nicht spürbar, Olaf frägt ob alles in Ordnung ist, die Antwort von Oben ein klares Ja. Guter Steig zum Start der Herbsttour schnell ist ein Rhythmus gefunden. Schön als die Sonne den Steig erreicht, schimpfe ein wenig, nicht Ideal auf der Nordseite und auf über 2000 m eine ferrata zu errichten, ja die Bergbahnen benötigen auch im Sommer eine Auslastung. Übergang an den Grat Anstieg auf einem Erdigen Weg bis zu einer Seilbrücke. Bekanntlich nicht jedermanns Sache. Bodo lässt sich nicht schrecken, ist er ja erst vor 3 Wochen am Hoachwool richtig gefordert worden. Das 4 Seil zum Sichern ist deutlich über dem Kopf  dadurch sind die Hände einzig zum Halten. Gut 1 Minute Baumeln am wackeligen Seil, gleich danach eine Brücke etwas Länger, deutlich einfacher über die Bretter zu gehen wenn auch das Konstrukt in sich wackelt.

    

Über eine Rippe die komplett in der Sonne liegt steigt es sich leicht auf. Ein Pärchen relaxt gerade auf einer Bank. Sammelt wohl Kraft vor einem Steilen Aufschwung. Ständig richtet sich mein Blick in die imposanten Zillertaler Alpen, wo liegt die Chemnitzer Hütte ist Bekanntlich von der Schwarzenstein Hütte erreichbar. Der Wohl spannendste und schönste Teil beginnt, Trittbügel entschärfen die Platten diese etwas sparsamer gesetzt die schwierigkeit läge bei C/D. Bewusst wurde hier auf eine Anspruchsvolle Linienführung gesetzt. Die Interessantesten Felspartien zu überklettern macht Spaß. Nach gut einer Stunde ist das Abenteuer nach 8 Stationen schon zu Ende, 350 Höhenmeter cool bewältigt. 2 Sitzbänke laden zu einer Pause ein, auf ersteren Sonnt sich ein Ehepaar mit ihrer Tochter wie es scheint war sie im Steig darauf deutet ihr Helm, auf Anfrage knipst sie uns. Etwas zu trinken Schokolade oder Apfel ein jeder hat etwas im Gepäck, genießen die Sonne und den Fantastischen Blick. Nicht ein Wölkchen am Himmel. Ja Nördlich ist die Birnlücke zu erkennen, die gleichnamige Hütte liegt wohl verdeckt aber von hier wohl auch so nicht zu erkennen. Ständig ein kommen und gehen am Gipfel, 2 kühne Gleitschirmflieger drehen eine Runde um den höchsten Punkt. Ein Visite diesem, Toller Blick vom Gipfel des Speickboden 2517 m, bei fast Windstille, in die Runde Südlich die Marmolade als schillerndste Gestalt. Ein Älteres Südtiroler Paar erfreut sich sehr, Freundlich und voller Humor, sind wir in diesem Alter auch noch so Leistungsfähig?  Binnen Kürze setzt unangenehmer Wind ein, Abstieg über den Nock Nördlich oder den Normalweg? Zweiteres so die Entscheidung. Ein Abstieg auf großen Steinplatten, vorbei an einer Gruppe Gleitschirmflieger die sich wohl auf ihren Flug vorbereiten, kleine Fähnchen die an einer Stange montiert zeigen die Windrichtung und Stärke. In einem Bogen zurück zur Bergstation, auf der Hälfte der Strecke wird der Weg des Zustieg wieder erreicht. 50 Minuten für den Abstieg. Kurzer Stopp mit Toiletten Nutzung. Einige Personen tragen sich mit demselben Gedanken. Talfahrt, zwei doch Steile Abschnitte. Mein Gedanke die Burg zu besichtigen wird verworfen, bis 17 Uhr, kann diese für 3 € Besichtigt werden. Doppeltes Pech, zuerst stechen 2 aufgeschreckte  Wespen zu als ich das Bier zum kühlen in den Bach stelle,  nur wenig später erweist sich die Rasierklinge beim Griff in die Sportasche als scharf. Jedenfalls schmeckt und das gekühlte Bier bei etwas angehobener Temperatur, ungläubig oder voller Bewunderung bestaunen uns Menschen die zu ihrem geparkten Auto gehen. Die Jungs sind zufrieden ob der Tour. Olaf programmiert das Navi, dieses Hilfsmittel soll behilflich sein einen Sparmarkt zu finden. Fahrt durch das verwinkelte Sand, es findet sich ein Markt doch es schaut nicht so aus das er geöffnet ist, Olaf lässt mich aussteigen, eine Art Einkaufszentrum mit verschiedenen Geschäften, eile ins freie zeige Olaf mit dem Daumen nach oben den Erfolg. Gemeinsam durchstöbern wir diesen bestens Sortierten Markt, so manches Regal weckt dioe Kauflust. Brot, Schweinehals und Schnitzel, Wurst zum Grillen, sowie Wasser und Rotwein. Olaf bezahlt die Rechnung über 23.50 €. Etwas verwirrend die Straßen Legung. Ziel nun die Talstation der Kronplatzbahn. Noch immer ist Bruneck ein Ort der Besucher wenn auch nicht ganz so wie am Morgen. Zielsicher steuert Olaf den Parkplatz an dieses Mal stellt er das Auto quer, dahinter wird um 18 Uhr, der Aufenthalt für die bleibe aufgebaut. Die Temperatur akzeptable 17 °C auf knapp 1000 m ü.NN. Leider ist die Toilette schon geschlossen, das hat wiederum den Vorteil dass die meisten der Beschäftigten nicht mehr Anwesend sind. Wurle kümmert sich um den Grill. Tische und Stühle direkt vor einem schweren Tor zu einem Raum aufstellen. Bodo nimmt sich dem Salat an. Prima der „Owema“ Grill den sein Arbeitgeber samt Holzkohlen zur Verfügung stellt. „Steche“ das 5 Liter Partyfass an, schon in Kürze ist der Druck bei null, mittels Drehverschluss dringt Luft ein, das Flüssige Gold fließt wieder.

  

Vereinzelt passieren Personen. Alsbald geht die Sonne am Berg unter. Beginne mit dem Zusammenstecken der Stangen für das Pavillon über dem Tisch, gemeinsam stellen wir dies einfache aber Zweckmäßige Schönwetter Produkt auf. Wenig später bricht unter Olaf ein Stuhl, die Kühltasche erfüllt diese Funktion ähnlich gut. Eine prächtige Glut als Wurle das Fleisch auf den Rost legt. 3 Seitenwände einbringen. Jetzt wird’s Häuslich. Der FCB gewinnt 4-0 gegen Köln. Alina hatte sich wegen der Bilder Schwarzensteinhütte und Birnlücke mittels WhatsApp gemeldet. Bodo stellt seine Errungenschaft eine Gaslampe auf den Tisch. Morgen Früh werden wir in das Gaddertal Fahren, der Las Cordes Klettersteig  im Aufstieg zur Gardenaccia Hütte das Ziel, Regen ist am Abend angesagt ziehen daher eine Hüttenübernachtung vor. 19 Uhr, gibt es den Lohn für die Arbeit, leckeres vom Grill dazu Salat und Brot, Knobi und Chilis runden den Geschmack ab. Nach dem Essen wird die 4 Wand montiert, sogleich viel angenehmer, die Wärme der Holzkohlen sorgt für ein Wohlbehagen, besser geht es nicht die Laune dementsprechend. Unterhalten uns ganz gut, Wurle ist etwas müde nickt mehrmals ein, Olaf geht etwas vor uns zum Schlafen. Auch ich Nicke ein, eine ½ Std. nach Mitternacht ist dann wirklich Feierabend. Schnell sind die Isomatten aufgeblasen, legen uns am selben Platz wie Gestern nieder. Unendliche viele Sterne leuchten am Himmel, lassen uns als winzig erscheinen.

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  • Bilder Herbstour 20.-25.September 2019 (10) (Kopie)

Sonntag 22.September: Kurz vor 8 Uhr weckt uns Wurle sein Tatendrang wohl ungebremst, Grau der Himmel auch heute ist alles Trocken, ein Fahrzeug der Bergbahn fährt nach hinten, wohl eine Routine Kontrolle. Das Weissbier hinterlässt Spuren, Wurle baut gerade den Grill ab. Erstmal auf die Toilette. Olaf spült das Geschirr vom Abendessen, Wasser und Milch erhitzen. Das Frühstück wird vorbereitet Eier werden abgekocht. Olaf versorgt uns mit selbst Produziertem Honig. In seinem Speziellen Glas mit Stempel wird der Kaffee gelöst. Nebenbei entferne ich eine Seitenwand nach der anderen, so schaut es für vorbei kommende nicht nach Camping aus. Der Bahnbetrieb läuft wohl weniger Fahrgäste als noch ein Tag zuvor. Das Pavillon abbauen abspülen die Normalen Aufgaben bei einem Quartier Wechsel. Der Stuhl bleibt zurück landet im Mülleimer. Der Alpenvereinswetterbericht gibt Hoffnung auf einen Trockenen Tag, am Abend wohl Regen. Zwar liegt das Gadertal  nur wenige Kilometer entfernt doch auf dieser Seitenstraße ist kein Hinweis darauf. Olaf programmiert das Navi, Ziel Stern hier ist der Zustieg zur ferrata, eine kleine Straße mündet in die gut ausgebaute Staatsstraße 244. Eng das Tal war wohl ein Trugschluss wenig Verkehr abseits der Touristen Ströme. Etliche Tunnels trotzdem ist es keine Rennstrecke etliche scharfe Kurven im Verlauf der Zufahrt zum Grödnerjoch. Ungefähr 25 Km bis Stern erreicht wird, hier ist das Tal deutlich breiter, Die Bergbahn mit ihren Gelben Kabinen Gondeln sind von weitem sichtbar, wobei der Ort gegenüberliegend auf der Westseite den Hang hinauf ausweitet,  wo am besten Parken? an der Bergbahn wird eine Gebühr verlangt. Olaf findet einen Parkplatz indem er Links am Ortsende zum Fluss abbiegt, ein Öffentlicher Platz für die Entsorgung des Haus und Garten Müll.  Die Höhe liegt bei 1400 m. Nahe der Gader sind Kostenfreie Stellplätze ohne jegliche Einschränkungen. Weg Nr. 11 Wurle schaut an einem Schild ob dieser gekennzeichnet, Nein die Antwort. Olaf frägt ob wir den Gurt mitnehmen sollten der Steig sei ja nicht schwer, ja eine gute Idee! Kleines Gepäck für eine Nacht, wobei auf die Schlappen nicht verzichtet wird. Dazu etwas zu Trinken und Essen. Bodo hatte von einer Kirche erzählt hier beginnt der Zustieg. Orientiere mich an der Angabe wegen einer Bahnfahrt und diese startet nur einige Hundert Meter entfernt. Folgen der Gader Bachabwärts eine Grillstelle sogar  Holz wäre da, doch eine Überdachung das mindeste für einen Aufenthalt über die Nacht. Weg Nr.11  geht rechts ab, nach 100 m, eine Sperrung auch für Fußgänger. Folgen der Straße, Frage eine Frau, die sofort mit No Aleman und Gesten ihre Unwissenheit deutlich macht. Zwei Häuser weiter ist ein älteres Ehepaar bei der Gartenarbeit, Frage diese nach der Gardenacia Hütte. Oh da seid ihr hier verkehrt diese liegt gegenüber, ein kurzer Schreckmoment zeigt mit den Finger die Richtung, bei der Kirche beginnt der Aufstieg, wir sollen am besten Quer durch den Ort gehen. Die Hütte ist von hier nicht sichtbar, Oh je zum Glück war der Weg gesperrt, wär weiß wie lange es gedauert hätte bis der Irrtum bemerkt worden wäre. Ja sicherlich ist in meinem Archiv eine Wanderkarte sind ja so nah bei der Sella. Als ich es den Jungs erzähle die an einer Serpentine der Straße warten ein ungläubiger Blick. Ein schöner wie ruhiger Ort, wie in Südtirol üblich spielt der Tourismus die Hauptrolle, Hotelanlagen gehobenes Niveau, viele Blumen und Geschmückte Balkons. Ein Hinweisschild des CAI nahe des Rathaus Weg Nr.11 Gardenacia und Puez Hütte verschafft Gewissheit.

  

Ein schönes Gotteshaus, hier hätten wir einen Parkplatz gefunden so Olafs Worte. Wo ist die angegeben Liftanlage, die den Zustieg verkürzt? daher wohl der Trugschluss. Gleich dahinter beginnt der steile Aufstieg vorbei an einem Luxushotel, dies ist wohl geöffnet doch von Aktivität keine Spur, über die Wintermonate finanziert sich ein solcher Prachtbau einfach unglaublich. Es wird steiler der Ort liegt hinter uns einige Einsturzbedrohte Holzschuppen danach endet die Zivilisation.  Ein sehr gut angelegter Wanderweg führt durch den Wald bestens Markiert und Beschildert, Bodo hinkt hinterher. Etwas überraschend begegnen etliche Wanderer, sah überhaupt nicht danach aus zu verlassen wirkt Stern (La Vila). Eine Bunte wie schöne Herbst Natur. Wurle entdeckt 2 Personen im Klettersteig. Das Blickfeld wird größer die Sicht in die weitere Umgebung mit dem Heilig Kreuzkofel nimmt zu.  Nach 1 Std. Aufstieg zweigt es zum Einstieg rechts ab, vorbei an einem Helm Depot das wohl die Wanderer vor Steinschlag aus dem Klettersteigs schützen soll, wenige Schritte weiter weist eine Infotafel auf den Las Cordes Klettersteig hin. Folge dem Weg bis zur zweiten Ablage, leider liegt nicht ein einziger Helm, es scheint die Wanderer gehen nur eine Richtung. Bodo und Wurle legen ihrer Klettergurt an. Selbst eine Sitzbank wurde am Einstieg erstellt. Klar auf einen Helm kann nicht verzichtet werden. Der Einstieg ist nicht die Schlüsselstelle, es quert Ansteigend bevor es steil nach oben geht beobachte einige Minuten vom Weg aus das geschehen, hier und etwas weiter oben sind die zwei C Stellen, gute Tritte und Griffe im guten Fels, die Temperatur dazu ist richtig gut. Als ich die 3 erreiche ein leichter Part danach die zweite Anspruchsvolle stelle, auch diese lässt sich am Festen Stahlseil gut begehen, danach wieder etwas leichter endet der erste Abschnitt. Ein gesichertes Gehgelände,

  

Wurle entdeckt mehrere Edelweiss, diese sind im kompletten Bereich beheimatet. Steinig Erdiger Untergrund zwischen Gräser gedeihen die geschützten Pflanzen, das Wappenzeichen der Alpen, ein gutes Objekt für die Kamera. Unter der Seilbahn quert es zwischen Bäume bis an die Zweite und letzte Wand. Netter Abschnitt auch begrünt wobei der leichte Anstieg  nur über die Felsen verläuft. Ein Gatter trennt den Steig zum Weg der auch von Stern hier heraufführt. Kleine Pause nach 45 Minuten in dieser für Anfänger bestens geeigneten ferrata. Scheinbar gibt es hier Pferde. Über eine Wiese und Lärchen steigt es bis zur Hütte an. Ein doch größeres Haus als Vermutet, sind völlig überrascht wieviel Menschen in der Gaststube bzw. auf der Terrasse sich eingefunden hatten. Es ist jetzt 14.25 Uhr. 2050 Meter gelegen eine Private Hütte mit schön eingerichteten Zimmer, eher ein Hotel. Olaf frägt beim Eintreffen ob wir nicht zur Puezhütte weitergehen könnten, schauen uns an, eine Option allemal. Bei einem Bier Unterhalten wir uns darüber! die Spontane Antwort. Ein Tafel mit einer Tobacco Wanderkarte dieser Ecke der Dolomiten. Die Hütte liegt auf 2475 m, ein Anstieg auf 2600 Meter ist Voraussetzung, Frage den Kellner ob die Puez Hütte  noch offen ist, und wie lange wir Unterwegs sein werden? Ja ist offen!  Ihr werdet ungefähr 1 ½ Std. benötigen! Nehmen an einem freien Tisch Platz. Bestellen 3 Franziskaner Weissbier, Nehme mir eine kurze Auszeit Telefonat mit Noi, als ich wieder Platz nehme erzählen die Jungs das die Biere zurückgegangen sind, Geschmacklich war da etwas nicht in Ordnung, Bestelle wie Wurle ein Forst Bier, die Nette Chefin erzählt das es ein Jakob Bräu war, nicht wie auf der Karte angegeben. Wie es scheint hält das Wetter vereinzelt kleine Blau Lücken, wobei in Richtung Westen keine Sicht möglich ist. Bodo informiert sich mittels Internet über die Puez Hütte, diese ist noch bis zum kommenden Wochenende offen.  Da für Morgen Regen gemeldet wurde, spielt es keine Rolle dass wir bis zum Auto erheblich mehr an Zeit benötigen. Dazu ist es eine Hütte des CAI, ein edles Zimmer eh nicht unser Ding. Gäste kommen und gehen. Kurz nach 15 Uhr, starten wir, ein größere Gruppe Älterer Männer und Frauen mit Helm begegnen sie kommen vom Sass Songher, eine Gesicherter Aufstieg auf den Hausberg. Spreche mit einem Mann über den Zustieg zur Hütte, dieser spricht von über 2 Std. so steht es an einer Tafel. Könnte 17 Uhr, werden das ist eine Gute Uhrzeit. Weitere Personen sind Unterwegs wer hätte das erwartet. Wegteilung 2 mögliche Routen wählen die in Westlicher Richtung Weg Nr.11, die Gehzeit ist gleich. Der Gai und Sass Songher mit ihren Gipfelkreuzen bleiben Links liegen. Stetig steigt es an, der Weg führt in eine Rinne die Partout nach oben ansteigt, mal mehr oder wenig tief, guter Weg. Schönster Dolomiten Kalk, Wurle geht voran Gleichmäßig das Tempo, Atmung und Puls vertretbar. Für Bodo die Schritt Frequenz ein wenig zu hoch. Es scheint nicht enden zu wollen. 16.15 Uhr, eine Pause auf 2476 m, die Sicht ist eingeschränkt, überrascht dass die Steine und der Grasbewachsene Boden ein sitzen zulassen. Schmeckt gut das Isotonische Getränk, als auch Bodo sich erholt hat, ist der nächste Stopp an der Puez Hütte ausgegeben. Der Aufstieg durch diese lange Rinne scheint nicht zu enden bin mir mehrmals sicher an der nächste Kante müsste doch Schluss sein. Nebel breitet sich aus, und dann ist es geschafft die Richtung wechselt nach Süd Südwesten, die Gherdenacias, eine Bewundernswerten Karstlandschaft ist erreicht wirkt mit seiner ausgewaschenen Steinoberfläche wie eine Mondlandschaft, weniger später auch sein höchster Punkt Ciampani 2671 m, dieser wartet mit einem Bunt markierten Steinmann auf. Die Sicht liegt geradeso bei 100 Meter. Ziegen oder Schafe haben ihre Spuren hinterlassen. Wurle frägt mich ob Bodo den Weg findet? Klar dermaßen viele Markierungen da verläuft sich niemand! Rechts  geht ein Weg nach Abtei. Noch 30 Minuten bis  zum Ziel. Wohl die richtige Entscheidung weiterzugehen, wenn da nicht ein Wolkenbruch dazwischen kommen sollte. Trotz der Sicht sind wir guter Ding bekommt dieser Tag dann doch noch eine Sportliche Note. Ein Abstieg erfordert nicht diesen Aufwand gleichmäßig wird wieder Höhe abgegeben, der Nebel lichtet sich, als wir 3 Fahnen im Wind wehen sehen scheint die Hütte erreicht, doch kurz später wird sie rechts in einer Scharte Sichtbar. Ein letzter Abstieg Wurle geht Zielstrebig auf die Alte Hütte zu, bemerkt vor der Eingangstüre sein Missverständnis. Nach dann doch mehr als 2 Stunden am spontan gewählten Ziel die Puez Hütte der Sektion Bozen auf 2475 m, so steht es am Gebäude, ist gleich erreicht, etwas Bestürzung die erste Reaktion, es scheint wir sind die einzigen Gäste. Doch kurz vor dem 1982 Eingeweihten Gebäude ist ein Licht zusehen. Die Mine erhellt sich sofort Gäste sind durch die Fenster zu erkennen, sehr viele Kombinationen aus Tisch und Bänke stehen vor dem Schutzhaus. Wohl der Hüttenhund der vor dem geschützten Eingang wohl auf Einlass begehrt.

  

Auch hier haben Schafe ihre Spuren hinterlassen. Ein kleiner Vorraum gleich danach die Türe in das Innere. Es fehlt ein gewisses Flair so der erste Eindruck, links die Theke rechts der Gastraum, gr. Tische auf beiden Seiten Sitz bzw. Eckbänke. Ein erstes Sortieren wähle zielstrebig den einzigen dreieckigen Tisch am Ende, wohl das Nebenzimmer, sind tatsächlich einige Gäste hier die sich verteilt aufhalten, ein Kachelofen der sogar etwas Wärme abgibt, da werden sich wohl auch die Kameraden wohlfühlen. Es fehlt die Urigkeit viel zu schlicht das Lokal gestaltet. Wurle spricht mit der Chefin bevor er sich an den Tisch begibt, die Chefin hatte gefragt ob wir Reserviert hatten. Es bedarf etwas Geduld bis sie wieder hinter der Theke steht. Sie führt uns die Treppen nach oben, im Gang des ersten Stockes ein Regal für die Schuhe, eine Enge wie niedrige Treppe führt unter das Dach, ein Durchschlupf der Zugang zu unserem Matratzenlager, mehre  Deutsche sind gerade dabei ihr Nachtlager zu richten, das Gepäck bleibt besser vor dem Raum, wohl eine zweite Kammer auf der verschlossenen Seite gegenüber. Hüttenschlafsack aus dem Rucksack nehmen, „rin in die gute Stube“ gleich mal ein lockerer Spruch der locker und mit einer Humorvollen Antwort erwidert wird. Den Schlafsack auf einer freien Matratze ablegen, das ist ein Notlager, aber kein würdiger Platz zum Schlafen  14 Matratzen liegen so eng wie nur möglich, kein Gang zum Stehen oder gehen. Warum werden die Gäste hier eingepfercht diese Frage geht um. Nach und nach finden wir uns im Gastraum. Der Zeit sitzt das Personal in der Gaststube beim Essen. Die Nacht bricht langsam ein, dazu ist der Himmel Grau. Erst als ich mit dem Chef Kontakt aufnehme und 4 König Ludwig Weissbier bestelle, erbarmt sich die Bedienung unser, bringt die Belohnung für die Verlängerte Tour. Ein freudiges Anstoßen auf die Gemütlichkeit. Eiskalt das Bier, ist kaum Schluckbar. Wurle spürt einen Drang Holz nachzulegen, helfe ihm beim Öffnen der kl. Ofentür, etwas Glut sollte doch das Holz zum Brennen bringen. Der ein oder andere Gast findet sich zum Essen ein. Die Anfrage um etwas später zu Essen wird bejaht. 3 X Spagetti mit Tomatensoße für mich mit Bolognese. Obligatorisch werden die Kräuter geschnitten, Olaf wohl ähnlich wie Stuif hält nicht viel von Knobi und Chilis, Chef genehmigt das Handy an der Theke zuladen. Das Essen wird Serviert, wohl etwas zu Al dente die Spagetti der Teller sehr gut gehäuft, Geschmacklich ordentlich was da fehlt klar Parmesan. Wurle findet richtig gefallen beim Holznachlegen. Um 20 Uhr, wird das Aggregat abgestellt daher das Akku nur wenig geladen. Später erfahren wir bei einem weiteren Weissbier das 8 Wege zur Hütte führen, dadurch ist es kein Wunder über eine sehr gute Auslastung, er sehnt sich Riesig auf das nächste Wochenende, denn dann ist die Bergsaison zu Ende, Russen, Chinesen, Australier und Amerikaner gehören zu den Gästen die den beliebten Dolomiten Höhenweg Nr.2 Wandern, oft ist das Geld sehr locker. 3 Wochen wird er im Winter nach Asien fliegen, Vietnam und Kambodscha besuchen. Kann ihm ein gutes Feedback mit auf die Reise geben wobei er mit Tui unterwegs sein wird, da gibt es wenig Spielraum. Danach ist er als Skilehrer tätig, er lebt in Stern. Nett wie er ist gibt es um 21.45 Uhr, ein letztes Bier die ersten Gäste gingen um 8 Uhr zu Bett, die Zimmernachbarn hatten sich über das Lager beschwert erhielten ein Zimmerlager, die 4 Kanadier wechselten ihr Lager nicht. Die Bedienung unterhält sich mit uns auf Englisch. Es wird abgerechnet, heftig die Übernachtung kostet 16 €, Essen 9 €, bezahle den Liter Wein für 14 €, ein Bier kostet 5.50 € insgesamt wechseln 45 € den Besitzer. 1331 Höhenmeter sind es im Aufstieg geworden ganz Ordentlich, morgen geht es die andere Variante zurück das hat auch der Wirt empfohlen. Welch Konsum der Chef hatte letztens nochmals 9 Fässer Weissbier bestellt, die Per Heli für 31 € pro Minute veranschlagt sind. Fast an der Hütte endet das Langental, Anfang diesen lag der Stevia Klettersteig, denn  Wurle, Bodo und ich anlässlich eines Besuches von den Chilenischen Freunden Alvaro und seine Frau Uli bestiegen, eine richtig gute ferrata die leider abgebaut werden musste. 22.20 Uhr, fast Geräuschlos steigen wir in den Hüttenschlafsack, bis auf Olaf er hatte seine Hülle wohl im Auto liegengelassen.

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  • Bilder Herbstour 20.-25.September 2019 (100) (Kopie)

Montag 23.September: Verwundert dass kein Regen in der Nacht auf das Dachfenster fiel, geht es bei leichter Helligkeit ein Stock tiefer auf die Toilette. Ein Blick aus dem Fenster überrascht der Nebel ist gewichen auch trocken der Boden. Es ist schon nach 7 Uhr, als Bewegung im Quartier leider etwas unruhig geschlafen, auch Bodo rappelt sich später auf. Einige Decke liegen durcheinander Zeit für eine gute Tat. Olaf richtet einen Blick aus dem Dachfenster, gute Sicht nach Osten die Wolken deutlich über der Sella der Piz Boe ist bekanntlich 3152 m hoch, es könnte noch einige Zeit trocken bleiben. Das komplette Gepäck wird gleich aufgenommen. Einige Gäste sitzen verteilt in der Gaststube. Frage bei der Chefin die auch perfekt Deutsch spricht, nach unserem bereits bezahlten Teewasser, ohne zu zögern holt sie in der Küche 2 Metall Kannen mit dem Aqua Caliente, Olaf ist im Besitz der Teebeutel schaut gleich nach Tassen und Löffel. Kleine Runde vor um die Hütte, Temperatur ganz passabel. Unzählbar viele Schafe haben sich eingefunden, ein Geplöcke, als dann wohl ein Beschäftigter 10 Arbeiten in der Saison hier, mit einem Kübel in der Hand aus der Hütte Marschiert kommt Unruhe auf die Herde springt wild wohl zum Futter Platz. Später beantwortet der Chef die Frage ob der Schafe es sind 100 Stück. Niemand stört es sein mitgebrachtes zu verzehren. Der aufgeschlossene Chef fühlt sich in unserer Nähe pudelwohl, die nächste Tage sind etliche Reservierungen angemeldet, er beginnt nun die Balken der Decke zu reinigen nicht ohne vorher ein Kofferradio aufzustellen. Nebenbei unterhalten wir uns, die Wasserversorgung funktioniert gut und sicher dank eines 10.000  L fassenden Erdtanks. Ja wir freuen uns alle auf das Ende dieser langen Arbeitsreichen Saison, sehr viel Schnee sei um die Hütte gelegen, 3 Tage wurde nur Schnee geschaufelt. Sehr schnell ist das kleine Gepäck verstaut fast Zeitgleich  um 8.35 Uhr,  starten wir mit den Lager Genossen. Richtung Grödner Joch verläuft der Weg. Ein Perfekter Pfad kaum Höhendifferenz. Genießen für einen Moment den Blick in das hier Steilabfallende Langental, schier unvorstellbar das ein Wanderweg hier herauf führt. Eine Wegteilung Sass Songher und Abtei. Wolken ziehen aus dem Tal nach Oben, gut Markiert der wohl stark frequentierte Dolomiten Höhenweg 2. Wann zweigt es ab, so richtig Safe ist das nicht mehr, der Sass Songher ist bald erreicht, sicherlich war es die erste Weggabelung, soweit sind wir uns einig, werden wohl den impossanten Berg in einem Bogen umwandern. Abstieg in einer Scharte hier wird sich der Weg trennen, so ist es in der Forcella de Ciampei teilt sich der Weg links Abstieg nach Kolfuschg Weg 4. Wolken bedecken im Zeitraffer die Gipfel, dazu leichter Wind. Ein schottriger Weg führt hinab in ein Hochtal, ein Weg vom Sass Songher schlängelt sich Bergab, wirkt Steil und Giftig. Schafe grasen an den Hängen. Alsbald treffen die 2 Wege zusammen 2 Std, bis zum Gipfel, gleichbedeutend mit dem Übergang zur Gardenacia Hütte. Endlich sehen wir  einige Murmeltiere dazu eine Gemse, traurig aber wahr! die Bergsaison 2019 bescherte kaum Kontakt mit den Alpenbewohnern. Geräusche von Schwerverkehr brechen an der imposanten Felswand des Sass Songher. Übel als sich deas Tal nach rechts Öffnet, an einer Liftanlage wird mit Einsatz großer Maschinen Gearbeitet, ein erschreckendes Bild diese Blüten des Wintertourismus. Geradlinig verläuft der Weg in Richtung einer Bergstation. Die Schneebedeckte Marmolade wird sichtbar. Erneut Wegteilung rechts in das Edelweiß Tal. Geradeaus nach Corvara. Kurzer Aufstieg bevor es durch schönsten Nadelwald nach nun 1 ½ Std Wanderung Abwärts nach Corvara geht.

  

Anfangs viel Schotter wie der bisherige Abstieg dazu viele Kehren und Steil. Der Ort wird von 2 Straßen geprägt die parallel verlaufen, der Verkehrslärm wird richtig Wahrgenommen im Alltag sicher Normal hier in den Bergen störend. Erste Regentropfen fallen. Rechts in der nahen Sella ist es schon Regnerisch. Gleich am Ortsbeginn ein Wegweiser Links nach Stern 1.30 Std. schlage vor mit dem Bus zu fahren, doch Wurle und Olaf sind mutig haben keine Angst vor dem Niederschlag. Kein Problem wir haben ja noch Zeit, Heute ist die Meraner Hütte Ort der Übernachtung. Anfangs am Hang bevor es im Industriepark von Corvara die Straßenseite wechselt, Entlang am Anfang an der Gran Ega wenig später an der Gader bis zum Ausgangspunkt dieser Tages Runde. Ruhig fließt das Wasser auch relativ wenig Verkehr an der darüber liegenden Straße nach Bruneck. Regen setzt ein der Schirm kommt tatsächlich zum Einsatz, einige Ältere Urlauber Wandern hier und nicht am Berg, sicherlich ob der Wetterlage. Nette Holzbänke mit einem kleinen Tisch in der Mitte. Kurz vor dem Ziel wird der Schirm unnötig. Gut das Auto wird direkt erreicht, war es gestern nicht Ideal, doch in Summe alles richtig gemacht. 11.25 Uhr, ohne langes Prozedere ablegen. Olaf gibt das Ziel Meran ein, Vorschlag über das Grödnerjoch. Mondän die Orte, unendliche Hotels die Parkplätze meist leer, International die KFZ Kennzeichen. Regen und Tiefhängende Wolken geradlinige Fahrt in das gemeldete Tief. Viele Kehren zum Joch, wo ist der Parkplatz zum Piscadü Klettersteig? Auch Wurle und Bodo begingen diesen Sella Klassiker. Der Regen nimmt Richtung Bozen stark zu, erinnere mich noch gut an die Anfahrt letztes Jahr(Geburtstagstour) nach Wolkenstein, da ging die Welt auch beinahe unter. Olaf wählt die alte enge und kurvenreiche Straße in das Etschtal. Die Temperatur steigt langsam an. Über die alte Staatsstraße parallel zur Brennerautobahn wird das quirlige Bozen erreicht, die Straßen leicht verstopft zäh fließend der Verkehr. Stau auf der Autobahnähnlichen Straße in das Etschtal, kurzer Halt zum pinkeln an einer Tankstelle, heftig der Wind Äste und Blätter bewegen sich im Herbststurm, hier treffen wohl zwei Wetterfronten aufeinander. Olaf programmiert das Navi auf den Ort Hafling mit der Bergstation fängt das Steuergerät nichts an. Verpassen dabei die Ausfahrt. Apfelplantagen soweit das Auge reicht. Meran wird erreicht. Ein Spar an der Straße während Olaf im trockenen Auto warten kaufen wir etwas Proviant insbesondere Brot ein Bodo begleicht 10 €. 10 Km sind es bis in das Skigebiet Meran 2000. Gute Anfahrt wenig Kurven oder Kehren, Neblig und Trüb in Falzeben 1600 m, keine Chance das Fahrzeug abzustellen alles um die Straße ist mit Ketten gesichert, bleibt nur der Parkplatz, Olaf stoppt vor dem Häuschen ein Mann tritt aus seinem Verschlag sichtlich Mürrisch, verständlich es ist unwirtlich bei 6 °C. Was kostet das Parken? Wie lange wollt ihr bleiben? bis Morgen Mittag! 7 € dafür gibt’s das Parkplatz Ticket um 14.50 Uhr, ausgehändigt. Abwarten vielleicht ändert sich das Wetter, am besten bei einem Vesper. Die Scheiben beschlagen sehr schnell Bericht bei einem Weissbier, das Frische Weissbrot und die Heimische Wurst munden hervorragend. 1 ½ Std. Aufstieg von hier bis zur Meraner Hütte, ideal dürfte es sein wenn wir gegen 17.30 Uhr, dort eintreffen, laut Info über die Website sind nur wenige Gäste hier. Einzig offen die Frage wie weit ist es von der Hütte bis zum Heini Holzer Klettersteig der Morgen auf dem Programm steht, das Wetter sollte Morgen gut werden. Die Stimmung gut und voller Tatendrang. Wagen wir es. Unverändert bleiben die Bedingungen. Anlegen der Regenjacke Klettetrsteig Ausrüstung etwas zu Essen Kleidung und Hüttenschuhe, eng geht es unter dem Kofferraum Deckel zu, die Schuhe anziehen. Es ist 15.45 Uhr, als 4 Wagemutige aufbrechen, Olaf hält so wenig von einem Schirm wie dem Knoblauch. Seit Jahren ist es ein Wichtiger Begleiter geworden. Sehr gut alle Besitzen für den Rucksack eine Regenhülle. Die Gondeln der Falzeben Umlaufbahn auf den Piffinger Kopf Verkehren, ein echtes Draufzahlgeschäft. Anstieg Anfangs mittelbar an der Bahn, durch Nadelwald, direkt neben einer Rodelbahn die beleuchtet werden kann. Leicht steigt es an Wurle mit seiner kurzen Hose recht knapp gekleidet. Schön die Landschaft Kühe sind wild verstreut durch die Glocken auffindbar, 28. September ist hier Almabtrieb im Allgäu ist er schon abgeschlossen. Die Anlage wird gequert 2 Tunnels sind darunter auch das Vieh nützt diese Einrichtung. Welch Freude im Süden ein erstes Blau. Auch der Schirm ist nun überflüssig. Bodo und Wurle warten auf uns, sie hatten einen anderen Weg gewählt. Vorbei an der Rotwandhütte  geht es rechts danach wechselt die Richtung, prinzipiell verläuft der Zustieg in Verlängerung zur Bergbahn die vorher am Piffing endet. Ein Kleintransporter der Firma Eurobeton begegnet auf der schmalen Schotterstraße. Kurz danach wird die Meraner Sichtbar, ein schönes Haus perfekt gelegen an einem Hang, auf ihrer Höhe ist hier die Baumgrenze.

  

Der Wald endet nach einer Querung. Liftanlagen Abseits unten rechts eine Talstation die Gebäude teilweise begrünt wurden. Zwei perfekt eingepasste Massiv Holzhäuser einer Alm (Malga). Heftig der Wind aus Nord, wobei im Süden wohl der Föhn einzug hält. Wer gewinnt wann den Kampf? Die Hänge sehr weitläufig ebenso die Liftanlagen so langsam geht das Grün in ein Herbstliches Braun über. Unglaublich auch im Westen wird es helller. Die Straße fast Nördlich geht in einem Bogen 90 ° zurück eine Brücke über den Bach dieser kann nur hier überquert werden. Ein großer Gasthof (Kirchsteigereckalm) wird passiert. Nur noch wenige Minuten bis zum Hermann Gritsch Haus 1959 m. Ein nicht ganz gewöhnliches Haus weder schlicht noch bieder. Toller Balkon viel Holz. Die selbe Temperatur wie bei Start ein gutes Zeichen! Gleich nach der Türe ein offenes Büro mit Computer hier sitzt vermutlich der Chef der uns begrüßt. Die Kollegen seien ein Stock tiefer im Schuhraum, frägt nach dem Ausweis, der Trocken im Rucksack verstaut ist. Frage nach dem Preis, die Antwort 17 €. So viel warum gibt es einen Zuschlag für den E 5 Fernwanderweg, bin sichtlich über den Preis für ein Matratzenlager enttäuscht. Finde das zu teuer! seine Antwort locker und leger, könnt ja gerne da unten schlafen! hat er die Nahe Kirchsteigereck gemeint, für ein Moment überlege ich mir dies. Olaf war Zeuge dieser Unterhaltung, Ziehe gleich hier die Hüttenschuhe an. Im Schuhraum ist die Außentüre geöffnet Sonne dringt ein. Wurle spricht von Zimmer 14 im II Stock. Das Bettenlager stimmt mich freudig ein Nettes Zimmer mit 2 Schränken Tisch und Waschbecken ja sogar ein Balkon. Wie es scheint hat das gute Wetter nun gewonnen. Eine Geräumige Gaststube sehr viel Holz und Heller Putz fast schon Nobel die Einrichtung. Die Eckbank ringsum gepolstert Vorhänge ein absolutes Geborgensein. Die Kamera Hülle ist Feucht dürfte in der Sonne auf dem Fensterbrett schnell trocknen. Endlich Zeit für den so wichtigen Bericht, es läuft fast „ von der Hand“ Bodo bestellt 3 Franziskaner vom Fass. Im Hintergrund spielt gute Musik Salzstängel und Salzbrezel die von den Vorabenden übrig geblieben liegen auf dem Tisch. Noch vor 18 Uhr sitzt das Personal quasi am Eingang beim Abendessen. 18.30 Uhr, werden wir nach unserem Essenswunsch befragt, die große Karte vereinfacht die Auswahl keineswegs, die Preise angepasst. Fragen nach was sich hinter dem AV Essen verbirgt? Hirtenmaccaroni mit Pilzen dazu Salat, sind uns einig das ist eine gute Wahl. Wie so oft wählt Olaf ein anderes Essen, bevorzugt ein  Knödel Gericht. Interessant was da und mit welcher Kreativität denn wenigen Gästen nach und nach Serviert wird.

  

Sei es aus einer Pfanne, Eckigen Teller und auch geschmackvoll dekoriert. Kurz mal vor das Schutzhaus der Sektion Meran, Gezuckert der Ifinger das Ziel für Morgenfrüh aber auch die hohen Nebengipfel über 2300 m, hatten eine  Neuschnee Haube erhalten. Ein großer Bunter Salatteller Essig und Öl gibt’s wie selbstverständlich. Chili und Knobi aus Bodos Garten Runden die Gewürze ab. In einer Edelstahlschale mit 2 Griffen serviert der lächelnde Nepalese das Abend Essen, Olaf bekommt seine Bunten Knödel mit Salat Dekoration in einem geschwungenen Teller Serviert. Absolut Gut was die Chefin aufkocht, kenne nur ein besseres Italienisch Essen, das ist die Penne von unserem Dino! Wow! die ersten Gäste bezahlen bereits um 20 Uhr. Als sich der Chef in das Nebenzimmer zum Fernsehen zurückzieht, Managt der Nepalese das Lokal, er ist sicherlich schon lange im Deutschsprachigen Raum tätig. Zwei jüngere Gäste benötigen um 21 Uhr, ihren Schönheitsschlaf. Intensiv die Konversation. Es ist 22 Uhr, als wir die Rechnung begleichen. Nächtigung 17 €, Hirtenmaccaroni 10 €, 3 Franzi a 5.50 €, macht 43.50 €. Wurle und Bodo legen je 5.50 € mehr auf die Theke. Olaf bezahlt seine Knödel die Übernachtung und eine kleine Karaffe Wein. Der Wirt erzählt hier ist die letzte AV Hütte auf dem E 5 Fernwanderweg, für die meisten endet dieser in Meran. Ein Blick aus dem Balkon Fenster es ist Sternenklar. Ein gutes Bett mit Kissen und Decke beides überzogen.

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Dienstag 24.September: Öfters in dieser Nacht ein erwachen, es ist noch Dunkel als die zwei Jüngeren das Zimmer verlassen. Später dann steht Olaf und Wurle auf, beide lassen sich sehr viel Zeit bei der Morgen Toilette. Es sei Traumwetter mit dieser Aussage erheben auch wir uns ältere Herren, bleiben aber locker, die Bedingungen am Berg sind sicherlich erst in einigen Stunden gut, wenn die Sonne den Berg Trocknet und die Temperatur ansteigt. Bodo findet doch glatt 2 Teebeutel in seiner Jacken Tasche. Der Sanitär Raum auf dieser Etage ist sehr sauber, alles ist in Deutsch, so wie auf der Toilette. So wie du es angetroffen so verlasse diesen Ort. Kühl ist es im Schatten vor der Hütte, Super Fernsicht keine Wolke trübt den Himmel fast Schleierwolken nähern sich im Westen, ein Hauch von Herbst, über den Hintereingang geht’s zum Frühstück in den mollig Warmen Gastraum. Setze mich zum gerichteten Frühstückstisch eine Junge Hübsche Bedienung hat den Service unter sich. Wurle hatte auch 2 Teebeutel daraus entstand ein Gesundheitstee. Das übliche zum Essen auch hier stört es nicht das mitgebrachte zu verzehren. Die Lokale Wettervorhersage meldet zum Nachmittag bewölkt. Morgen könnten wir vielleicht noch eine Tour durchziehen zum Nachmittag sind dann Schauer gemeldet. Der Nepali bereitet die Terrasse vor indem er das Wasser von den Tischen schiebt. Er frägt nach unserem Vorhaben? es sei ein leichter Klettersteig, er benötigt von hier bis zum Gipfel 2 Stunden ein Klettergurt sei nicht nötig. Das Lokal wird gereinigt, Zeit nach draußen zu gehen, die Sonne besitzt schon die Kraft für einen Aufenthalt. Klar Bericht schreiben, Bodo bestellt aus Solidarität ein Weissbier wenn wir schon nichts verköstigen. Wurle ist in Wartestellung ihm brennt es unter der Fußsohle, doch es ist besser so der Steig ist oftmals Erdig. Vor allem bleibt uns noch Zeit für die Weiterfahrt Richtung Haiming im Inntal. Zwei Gäste treffen um 10 Uhr, hier ein wohl die ersten die mit der Bahn aufgefahren sind. Der Blick Richtung Ortler Gebiet hat schon etwas eine Überschreitung ist uns vor vielen Jahren gelungen ebenso waren wir schon auf dem Cevedale und Zebru, etliche Felszacken ragen in den Himmel, diese sind sicherlich aus der Nähe Markant und Respektabel die Königsspitze sollte darunter sein. Olaf holt sich eine Liege die am Ende Terrasse in Reihe stehen. Grün und Weisse Schirm warten darauf geöffnet zu werden. Gute News von zuhause ein Zelt für die Geburtstagsfeier kommenden Wochenende ist gefunden. Keinerlei Langweile beim Schreiben. Der Wirt erscheint ist nicht einverstanden das die Liege ihren angestammten Platz verlassen hat, Gewisse Grundordnung ist unverzichtbar. Auf die Frage nach der Königsspitze deutet er mit dem Finger, daneben der Zebru dahinter der Ortler. Die Jungs legen 11 Uhr, der Heini Holzer Klettersteig ruft. Wurle bestellt ein Cappuccino wenig später auch Olaf. Die Schleierwolken erreichen nun auch Meran. Wir werden wohl am Abend Grillen, Kochen sei zu Aufwendig so der Tenor, warten wir ab und wann wir am Abend Gastieren. Der Thermometer am Eingang zeigt kühle 10 °C an, ja die Sonne trügt ihre Strahlung Ende September noch immer ganz passabel. So langsam beginnt die Völkerwanderung, selbst ein Sessellift fährt wird auch genützt auf den Östlichen Gipfel der über 500 Meter höher als die Meraner Hütte liegt. Bis zur Brücke dann geradeaus entlang am Hang vorbei an einer Baustelle, die Firma  Euro Beton montiert hier die beweglichen Masten für die Bescheinigung, auch die Kuststoffleitungen für deren Wasserversorgung werden gleich  mitverlegt, folgen der Beschilderung Bergbahn, mehr und mehr Wanderer Begegnen Jung und Alt Kind und Kegel, was ist denn hier an einem Dienstag unter der Woche geboten. Der Ifinger bleibt in Sichtweite, wohl links am markanten Grad liegt der Klettersteig.  Schön der Schnee ist komplett geschmolzen, wie verläuft der einfachste Zustieg, folgen dem Gefühl und auch dem Strom der entgegenkommenden, beim Gehen ist es angenehm warm. Wegteilung zur Bergstation rechts etwas länger Ansteigend 40 Min. geradeaus in einem Bogen kurz Bergab 30 Min. weiter ist auch dieser Weg nicht Einsehbar. Nach 45 Minuten treffen sich 2 Wege, Prima auch der Klettersteig ist angeschrieben, kurz Bergauf dann geht es Links dem Weg 18 und 3 folgend folgend. In etwa lässt sich der Berg oder die Route ausrechnen, ein imposanter Felsklotz mit Staatlichen 2581 m. Hier gelangte Heini Holzer zu Ruhm als er die SW West als erster mit den Skiern abfuhr einst eine Heldentat. Am Ende des Tals quert der Zustieg in einem Links Bogen durch spärlichen Mischwald ein kurzer Abstieg bis an einen Bach, perfekt für einen Tankstopp. Auch hier sind Personen Unterwegs sicher auf dem Weg zur Ifinger Hütte oder nach Schenna demselben Zustieg. Kein Lüftchen weht, noch gute Bedingungen. Ein Anstieg danach eine gesicherte Querung, Gut Gedeihen hier Pilze fühlen sich zwischen den noch Feuchten Nadeln und Blätter ganz wohl. Wegteilung Rechts aufwärts zur Wand hier befindet sich der Einstieg. Nach 20 Minuten ist das Podest am Einstieg 1950 m erreicht.

  

Ein paar ist gerade beim Anlegen des Gurtzeugs. Sie wollen uns den Vortritt geben verzichten darauf wir benötigen noch einige Minuten, ein Überholen sollte in diesem Steig kein Problem sein, ja die beiden sind aus unserer Heimat sprechen ein ähnliches Schwäbisch. Einiges an Steine liegt auf diesem Podest namens Ochsenboden, ein deutliches Zeichen wie wichtig ein Helm sein kann. Die beiden hatten einen Klettersteig Kurs diesen  Sommer besucht, dieser Steig in  der nun 3. Saison wurde ihnen wärmstens empfohlen. Beobachte die beiden gleich der Einstieg ist Bekanntlich mit einer B Stelle Gewürzt. Wie gehabt Bodo möchte Vorsteigen Wurle folgt, schaut ganz gut aus, der Fels ist trocken. Trittbügel und ein straffes Stahlseil die neuen Klettersteige in Italien wohl dasselbe Niveau wie in Österreich, der bewusst nicht ganz so anspruchsvoll in nur 8 Wochen gebaut wurde. Wurle ist meist zu nahe an Bodo, es ist daher ein Geduldsspiel den richtigen Moment in der Bewegung zu erwischen um beide zu knipsen. Einer kurzen Gehpassage mit Querung folgt ein Steilaufschwung spärlich die Tritte Reibungskletterei ist gefordert. Natürliche Tritte und Griffe finden sich meist an dieser wohl gut gewählten Route. 4 Bergführer arbeiteten oft gleichzeitig im Juni 2016 unter oft ungünstigen Bedingungen wie Regen und Schnee auch starke Gewitter. Auch die nächste Passage nicht einfach, sind uns einig diesen Steig als leicht einzustufen stimmt so nicht! Olaf gibt unseren Schwäble einen brauchbaren Tipp, insbesondere die Frau soll sich nicht zu nahe am Seil bewegen, den Körper etwas zurücklegen damit sie den nächsten Tritt besser sehen kann, erweitere diesen Ratschlag ab und an auch eine Hand an den Fels anlegen dadurch wird ihr Radius weiter. Zwar sind die Erdigen Passagen noch nicht trocken doch die Erde klebt kaum an der Sohle. Vor dem Edelweiss auch wieder eine schöne Passage mit Felsplatten. Ideale Bedingungen von außen wenn auch von Westen her die Wolken dichter werden. Gelungen die einzelnen Wegstellen die mit einer Metalltafel Namentlich gekennzeichnet worden sind. Nach dem Dolomitenpanorama wechselt es Richtung Grat. Nach einer ½ Stunde seid beginn wird es leichter.  Kurzzeitig sogar zwischen Nadelholz. Nett der Geistergrad der als solcher kein Grat sondern eine Felskante ist. Es quert unter dem „Waldele“ endgültig zum Grat der eigentlich gar kein so richtiger Grat ist. Sind wir zu schnell, sicherlich nicht, wohl ein Ehepaar wird eingeholt, ein weiteres sitzt gerade am Boden nimmt eine Pause ein, Höhepunkt 2 Personen die Gerade dabei sind, einen kleinen Hund in ihrem Rucksack sicher unterzubringen, auch sie sind der Meinung das der Steig viel zu leicht bewertet wird. Der dritte im Bund begeht den Steig Barfuß, im Gespräch erzählt er aus seinem Schuhlosen Leben, einzig störend ist für ihn das Granulat das der Winterdienst einsetzt, ah ja am Ortler war er mit Schuhen. Gehzeit bis hier zum Heini Holzer Rastplatz keine Stunde.

  

Das Gelände wechselt geht in einen Grasbewachsenen Hang über, teilweise Geh und Kletterpassagen bis B Stellen. Links zieht eine Rinne Hoch. Etwas Anspruchsvoller die Felsen nach dem Steigbuch, die Wolken verdecken demnächst völlig die Sonne. Wurle möchte von der Weg Tafel „Engelskante“ ein Bild klettere etwas ab. Das Finale abwechslungsreich, schaut von unten viel spannender aus als es sich Klettern lässt. Geht der Steig zum Gipfel weiter eine Person klettert gut sichtbar Aufwärts. Es ist an der Zeit die Hosenbeine die nach oben gezogen wurden wieder runter zuziehen es wird windiger dadurch ungewollte Auskühlung des Körpers. Mit dem Schild Ausstiegsmeile folgt das Finale. 16 kleine Hinweise über den aktuellen Standpunkt zeigen von der Länge dieser Anlage, die auf 2480 Meter an einem Grasigen Hang  nach 1 ½ Std. und  über 500 Höhenmeter endet. Besonders auffällig die letzte Metalltafel die den Ausstieg auf 2480 m, Markiert. Ein Gegenseitiges abklatschen Zufriedenheit allemal, ein Abwechslungsreicher Steig der Maßgeblich von der Sektion Schenna initiiert wurde. Wissenswert nur 2 Flüge waren für den Transport der Stahlseile nötig. Windig am Grat, ein kurzes Wegstück bis zum Erreichen des Weges der zum Gipfel oder in den  Talabstieg mündet. 4 Jugendliche legen sich gerade einen Klettergurt an. Setzen uns auf eine Runde Holzbank, ein jeder kann sich die Blickrichtung wählen wobei nach Osten der Blick durch die nahen Gipfel verdeckt. Schade die Ötztaler Alpen sind nicht zu sehen, in diese Richtung geht heute noch die Fahrt über das Timmelsjoch. Die Wolkendecke liegt bei etwa 2800 m. Wo auch immer die 4 ihren Gurt herhaben, ihre Erfahrung spiegelt sich beim Anlegen wieder. Ein Ehepaar setzt sich zu uns. Nur wenige Höhenmeter sind es bis zum kleinen Ifinger nur wenige Meter entfernt bis zum leichten Gipfel Aufstieg. Schokolade Snickers und Wasser als Belohnung. Nebenbei den Gurt ablegen. Die Meraner Hütte ist zu sehen. Der Kalte Wind beendet um 14.25 Uhr, die Pause. Ein Aufwendig angelegter Abstieg Holzbalken verhindern die Bodenerosion. Wurle unterhält sich mit einem Südtiroler der Ungesichert vom Gipfel zurückkam, ein Sanitäter dem der Trubel im Sommer hier am Ifinger so gar nicht gefällt, anscheinend pilgert ständig eine Karawane zum Gipfel. Bodo wartet an der Weggabelung die etwas Oberhalb der Scharte liegt, links eine fast Senkrechte Nordwand. In einem Bogen zuerst Westlich bevor es in die Mitte der Flanke nach unten leitet, hier Übergang zur Bergbahn in gegengesetzter Richtung zur Meraner Hütte. Die Zehen wurde ganz schön gestaucht doch steiler als es den Anschein hatte. Schöner Blick in die Wand, die Route nur zu erahnen, jedenfalls eine Schöne Felsgestalt. Wobei all die Anmerkungen in der Literatur  über diesen Berg den Steig dessen Lage und mehr absolut übertrieben sind. Absolut Hässlich die Rosa Bergstation der Bergbahn Meran 2000. Ein gutes Zeichen? der Himmel hellt wieder etwas auf. Sehr viel Touristen im Umkreis der Bergstation, wählen den gleichen Weg wie gestern beim Aufstieg. So nach dem Motto “viele Wege führen nach Falzeben“ Zu viele Zäune und Absperrungen von den Liftanlagen und Pisten ganz zu schweigen. Nach exakt 1 ½ Std. Abstieg zurück am Parkplatz, der nun unbewacht ist, noch immer parken sehr viele Fahrzeuge hier, mehrheitlich mit Deutschem KFZ Kennzeichen. Deutlich angenehmer als noch am Berg. Guter Blick auf den Dominanten Gipfel des Ifinger, von hier verdient er deutlich mehr Beachtung! Ein breites staunen als am Boden das Essen eingenommen wird, klar ein Hefe Weissbier bringt die vorbeigehenden ins schmunzeln wobei so manch Nettes Wort fällt.

  

Brot, Wurst, Käse, Gurken, Tomaten und mehr, einiges bleibt noch für Morgen übrig spielt das Wetter noch einmal mit? Der Aktuelle Wetterbericht für Morgen verspricht eine Vage Hoffnung. Olaf gibt das Ziel Haiming ein, 126 Km, über das Timmelsjoch Fahrtzeit 2 ½ Std. Nicht vor 19 Uhr, könnten wir dort sein, einige Gedanken über einen guten Platz im Ötztal zum Nächtigen geisterten schon durch den Kopf. Das mit dem Grillen eine gute Idee kann doch die Holzkohle einen guten Dienst zum erwärmen des Pavillon beitragen. Bringe aber auch den Gedanken ein, das wir zum Essen gehen könnten, somit ersparen wir den Auf und Abbau wären auch am Morgen schnell Startklar. Ohne große Ordnung findet alles an Ausrüstung seinen Platz im Fahrzeug. Wie schon vor 3 Wochen liegt dieselbe Route an, mit dem Unterschied das ein Halt in Moss wegen des Klettersteigs Stuller Wasserfall nicht mehr im Programm ist, sicherlich wird dieser Steig im Rahmen einer Tour begangen werden. Die Temperatur steigt während der Abfahrt deutlich an. Meran (325 m) mit seiner Verkehrsführung leicht verwirrend. Fahrt durch das schöne Paseiertal. Schweinsteg wird passiert der Schlafplatz kann von der Straße aus gut eingesehen werden, ja eine Nette Erinnerung mit dem Besuch der Carabinieri am nächsten Morgen. Ein Halt vor St. Lorenz an einem unscheinbaren Spar Markt. Wurle organisiert noch 3 Weissbiere. Wenig Verkehr auf der Timmelsjochstraße, Kehren und Enge Tunnels die Italienische Seite begrenzt auf kleinere Fahrzeuge bis 7,5 T.  Fast Freie Fahrt. Schöner Blick in die Texelgruppe und den Ötztaler Alpen, deutliche Neuschnee Auflage. Nach dem Tunnel liegen am Straßenrand noch Schnee hier war der Schneepflug am Werk. Die Straße auf Österreichischen Seite viel breiter, überhaupt ist die ganze Zufahrt durch das Ötztal viel Flacher und gleichmäßiger. Zwangstop an der Mautstelle, 14 € Nutzungsgebühr, dafür gibt es um 18 Uhr, ein Ticket und einen Aufkleber der Hochalpenstraße, wie verwaist kein Fahrzeug ist um diese Uhrzeit noch Unterwegs. Halt am Aussichtspunkt, interessant die Informationen über die Zirbe die auch hier im Ötztal Heimisch ist. Schöner Blick bei der Abfahrt Richtung Obergurgl und den dahinterliegenden Riesen der Ötztaler Alpen, sofort werden Erinnerungen der Bergwoche 2018 Wach, deutlich mehr Schnee als noch vorhin auf Italienischer Seite, sicher bis 2500 m, eine durchgezogene Linie! Dieser ist wohl auch am Tage nicht geschmolzen. Ruhige Fahrt Olaf ist ein wenig schockiert über den Touristenort Sölden Hotels und Geschäfte reihen sich aneinander wie in einer Millionenstadt. Ja der Wintertourismus ein Wirtschaftszweig der Boomt, leider hat das Ganze auf einen Ansturm der Berge auch im Sommer gesorgt, diese Ruhe und Einsamkeit wie noch vor 15 Jahren gibt es nur noch an   wenigen Bergen und Hütten. Der Ö3 Wetterbericht meldet in der Nacht besteht eine geringe Schauerneigung, Morgen zieht eine Regenfront durch. Die Bergbahn in Oetz wäre ein geeigneter Schlafplatz im letzten Jahr Organisierte ich einen Betriebsausflug an besagten Ort. An der Bergbahn findet sich sicherlich ein Schlafplatz. Gastronomie vorhanden, bis Haiming sind es nur wenige Kilometer. 19.30 Uhr, die Acherkogelbahn am Nördlichen Ortsrand von Oetz ist erreicht. Eine kleine aber Moderne Bergbahn mit Sesselliften, schwärmen aus aber ein richtig guter „Trockener“ Platz findet sich nicht um das Gebäude. Unter der Treppe am Eingangsbereich sollte es bei Niederschlag trocken bleiben. Ohne langes Federlesen oder sich in feinen Zwirn zuwerfen Marschieren wir ohne genaues Ziel los. Gegenüber eine gutes Restaurant mit guter Pizza und mehr, doch Italienisch kein Thema in Österreich, Es ist Bewölkt etwas über 12 °C. Ruhig ist es am Abend die wenigen Touristen verteilen sich. Rechts das Café Heiner hätte noch geöffnet ein Helles Lokal schaut gut aus. Doch erstmal die Lokale ausloten Zwei weitere Gaststätten finden sich linker Hand, Bodo frägt Einheimische die bei dieser Temperatur vor einem Lokal sitzen, was sie empfehlen könnten, Bodo informiert uns mit den Worten“ die „Post“ oder „Blaue Goaß“ beide Lokale sind empfehlenswert. Kurzentschlossen wird die Blaue Goas betreten. Wenige Gäste im weiter Räumlichkeit, Nett und Gemütlich Rustikal die Vertäfelung und Decke, rechts eine große Theke, Unterteilt ist das Lokal mit  einer Stufe, wählen diesen Bereich ein ausreichend großer Tisch bietet genug Platz zum Essen. Nebenan ein großes Nebenzimmer, auch dies ist Geschmackvoll gestaltet. Leider gibt es kein Fassbier wir schließen!  Ein Edelweiss aus der Flasche sicherlich ein gutes Bier. Die Bedienung ist wohl aus dem Ostblock. Wurle bestellt einen Schweinebraten, Bodo eine Gemüsepfanne, Olaf und ich Grösti mit Schweinebraten und Ei. Sind uns einig die Geierwand Morgen zu begehen ein großartiger Abschluss dieser gemeinsamen Tage. 3 Stunden sollten wir kalkulieren mit etwas Glück könnte es am Frühen Morgen möglich sein. Wann erreicht das Großbritannien Tief das Inntal? Ein gutes Essen wird Serviert auch die Portion reichlich, Wurle nimmt mir ein Teil meines Mahls ab. Ein auffälliger Gast im Nebenzimmer sorgt für etwas Unbehagen, wohl kein Sympathischer Mensch. Bestellen ein 2 Bier, ein Angestellter oder? Jedenfalls unterhalten wir uns einige Minuten, erfahren ein bisschen über die Gastro Betriebe im Ötztal. Es gibt kein Fassbier mehr weil morgen Ruhetag ist, die Lokale sprechen sich Mitterer weile über die Urlaubszeiten und Ruhetag ab, ein Lokal wenigsten sollte immer geöffnet sein. Auch ist es ab Oktober bis vor Weihnachten deutlich ruhiger die Lokale schließen in Absprache mehrere Wochen. Beim Bezahlen ist bei allen die Rechnung ähnlich um die 25 €. Ein kleiner Schreckensmoment Tropfen fallen vom Himmel, gehen die 500 Meter soweit möglich im Schutz der Häuser bis zum Auto. Jetzt um 21.45 Uhr, sind die Randsteine Hochgeklappt. Isomatte und Schlafsack aus dem Auto, Wurle und ich legen uns unter die Treppe, Bodo und Olaf legen sich an den Beleuchteten Eingangsbereich. Isomatte aufblasen, einsteigen in den gehobenen Schlafsack vor 3 Wochen reichte ein einfacher, ja das Klima verändert sich sehr schnell, der Herbst hatte bekanntlich am Sonntag Einzug gehalten.

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Mittwoch 25.September: Es ist Stockdunkle Nacht als ein Auto nur 3 Schritte von uns entfernt Anhält, zum Bedauern läuft der Motor auch noch im Stehen. Ohne mich danach umzuschauen vergeht auch diese Störung nach einigen Minuten. Ein einschlafen gelingt. Es dürfte nach 7.30 Uhr, sein als die  Betriebsamkeit beginnt. Arbeiter und Angestellte nehmen ihren Alltäglichen Dienst auf. Klar ein jeder kommt mit seinem eigenen PKW, eigentlich ist es ein gutes Zeichen wenn der Betrieb läuft doch die letzten Tage haben bewiesen das doch einige Bahnen bei Wind und Wetter betrieben werden. Kurz vor 8 Uhr, stehen wir auf. Olaf steht am geöffneten Auto, verstauen der Ausrüstung, Frühstücken wir hier, diese Frage wird wenig später vom einsetzenden Regen beantwortet. Die saubere Toilette steht zur Verfügung. Die Entscheidung ist getroffen, gelöst können wir zum Frühstück.

  

Bei der Abfahrt erinnere ich mich als wir von der Wildspitze zurück kehrten versuchten wir  beim Ötztal Bäcker einzukaufen, doch leider waren die Waren weitgehenst verkauft. Am Ortsende rechts findet sich besagte Filiale, gegenüber am MPreis ist ein Parkplatz. Unverändert fällt Regen. Zunehmend der Verkehr. Schön warm in diesem Café, etliche Tische laden zum Frühstück ein, sind nicht die einzigen Gäste die am Morgen nicht in ihrer Küche stehen. Allein der Geruch und die Backwaren hinter der Theke verbreitet ein Wohlgefühl. Schneckennudeln etwas größer als gewohnt und das mit  verschiedenen Füllungen, bis auf Wurle entscheiden wir uns dafür, Heiße Schokolade und Kaffee munden dazu. Die Direkte Heimfahrt ist beschlossene Sache, höhere Gewalt beendet die Herbsttour 2019, ähnlich wie im letzten Jahr eine Tour zu wenig, in den Julischen war es dieser ekelhafte und Kalte Wind.

  

Gerne hätte ich eine Tourenbeschreibung über die Geierwand in den Bericht eingebracht. Flexibilität durch Mobilität und Spontanität! so könnte die Herbsttour treffend Betitelt werden. Olaf bringt uns sicher nachhause, bereits um 12 Uhr, ist Großkuchen erreicht. Wenig später bin auch ich zuhause, Priorität das Verräumen des Equipments, Starte noch am Nachmittag den Bericht, da die Notizen meist nur in Kurzform ist es sehr sinnig Zeitnah zu arbeiten. 10 Tage später am 6.Oktober ist der Bericht unter Dach und Fach. Eine gute Truppe die da wieder Unterwegs war!

 

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