Der Bericht zur Sommeranfangtour ist Online.


Geschaft! der Bericht zur Profitour steht!


Die Bergwoche 2019 in de Tuxer und Zillertaler Alpen, ein Eindrucksvolles Erlebnis!


Die Geburtstagtour wahrlich voller Überraschungen, Bericht dazu ist Online.


Nicht vergessen, Olaf lädt am 12. Oktober auf die Karl-Vorbrugg-Hütte


6.Bergwoche 10.bis 18.August 2019 Zillertaler Alpen

Teilnehmer: Alina, Bodo, Falter

Samstag 10.August: Bedingt durch eine Betriebliche Änderung des Urlaubs Zeitpunktes, findet diese Tour 2 Wochen später als üblich statt, dadurch das Bodo im 14 Tage Rhythmus nur jede zweite Woche Arbeitet, war also dieser Termin der einzig mögliche, Alina konnte zwar 14 Tage nach hinten verschieben doch dieser Samstag gehörte dann doch der Firma. Bereits im Mai waren sämtliche Reservierungen bestätigt. Schade Jens als fester Bestandteil dieser Tour, setzt seine Priorität anderweitig. Für die Planung benötigte es 2 Wochen der Playground die Zillertaler Alpen. Von Hütte zu Hütte doch die Etappen zu kurz, dann der Durchbruch, jeden 2 Tag eine Hütte passieren, dadurch konnte die Route mit einem Abstecher nach Südtirol in das Ahrntal perfekt erweitert werden. Die Abfahrt sollte gegen 19 Uhr, erfolgen, 30 Minuten vorher informiert mich Bodo über sein eintreffen. Das Wetter wird sehr wechselhaft werden, Morgen heftiger Regen samt Gewitter, Mittag soll es aufklaren. Als er um 18.30 Uhr, das kommen andeutete, bin ich bereit, eine Gewisse Unruhe überkommt. Das komplette Gepäck zügig verstauen, im Kellereingang abstellen. Das Warten beginnt, um 19.15 Uhr, ist es mit meiner Ungeduld zu Ende, der Silberne Galaxy fährt vor. Begrüßung der beiden. Wild liegt alles verteilt im unaufgeräumten Baustellen Fahrzeug. Es findet sich locker Platz für das reichlich Gepäck, dazu Bier und Limo. Gutes Wetter bei 23 °C. Über die Zufahrt Nattheim wird die A 7 erreicht, relativ ruhig die Autobahn in den Süden, am als verkehrsreichsten Tag so die Meldung. Bodo lässt es gut laufen um die 140 KM/h, tief steht die Sonne. Bereits um 20 Uhr, auf der Höhe von Augsburg. Alina zeigt ein Interesse an der Geburtstagstour, hätte am Wochenende Samstag und Sonntag Zeit, wäre in München, verrate nur so viel: die Aktivität spielt sich nicht im näheren Umfeld ab. Sie bemängelt die fehlende Klimaanlage, stört mich insofern wenig, nütze diese schon allein wegen des höheren Energiebedarfs erst gar nicht. Gut läuft es auf der 3 spurigen A 8. 20.35 Uhr, die A99 Nordumfahrung von München ist erreicht. Grau der Himmel Gipfel lassen sich Vage in der nun untergehenden Sonne erkennen.  Genau vor 4 Wochen waren wir in der Schweiz, um mehr als 1 Std. war der Tag da noch länger, wie die Zeit doch vergeht.

  

Einige Baustellen mit Geschwindigkeit Beschränkungen, die Reisewelle ist längst vorbei. Alina wollte doch fahren, stattdessen schläft sie Seelig, wohl ein Opfer ihrer Aktivität der letzten Tage. Wechsel der Autobahn am Inntal Dreieck bei Rosenheim. Ausfahrt Kiefersfelden, ein Pickerl lohnt sich überhaupt nicht. Warum auch immer sind wir nach ca. 15 Minuten ein zweites Mal im Wunderschönen Kufstein? In Wörgl übernimmt Alina die Verantwortung ständig  weisen Schilder den Weg auf die Autobahn. Gönnen uns ein Warmes Paulaner Dunkel Weissbier, verfehlen die unscheinbare Ausfahrt nach Zell am Ziller, liegt es an der Dunkelheit. Sehr gut ausgebaut die Strecke in das Touristische Tal, 23 Uhr, so gut wie verwaist, kurz vor Mayrhofen endet die Ausbaustrecke. Kurz vor dem Bahnhof führt eine wenig beleuchtete Straße nach rechts über die Gleise der Schmalspur Bahn dort sind zwei Klettersteige, daran erinnere ich mich noch ganz gut. Es scheint die Randsteine sind hochgeklappt, und das an einem Samstag. An einer Gabelung fahren wir rechts, hier endet alsbald der Ort, Alina wir sollten zurück soweit lag der Einstieg nicht entfernt, ein Schild wies auf den Bauhof hin, dort findet sich sicherlich ein passabler Schlafplatz! Nicht ohne! ein Silo wohl für den Winterdienst, darunter werden wohl die Städtischen Fahrzeuge mit Tau und Streugut beschickt. Ein kleiner Parkplatz dort stehen schon zwei Fahrzeuge, Alina parkt ein, Visite des Platzes, Betreten Verboten und eine installierte Video Kamera, lässt uns nicht abschrecken. Wild und unüberhörbar tobt die Nahe Ziller. Hier sind wir wohl in der Nacht. Isomatte auspacken und mit dicken Backen aufblasen, ziemlich geschützt das Lager wählen, teile des Bodens sind Nass daher lässt es sich gut erahnen wie und wo das Wasser  stehen bleibt. Dazu ist auch Regen angesagt, der Untergrund Asphaltiert und uneben. 1 Gute Nacht Bier nebenbei. Laut Handy liegt die Temperatur in Mayrhofen aktuell bei 19 °C, es ist bewölkt bei leichtem Wind. Müdigkeit übermahnt.

 

Sonntag 11.August: Nehme stimmen war, frage nach der Uhrzeit, es ist 6.30 Uhr, irgendwann waren in der Nacht Geräusche wahrzunehmen, größere Tropfen sind wohl unter dem Silo zu Boden gefallen. Oh weh Bodos Isomatte und der Schlafsack ist Nass geworden. Bodo erzählt später beim Aufstieg, er war in der Nacht 2-mal beim Pinkeln, langanhaltend der Regen in der Nacht. 10 Minuten liegen dann gilt es, während die beiden auf der schmalen Straße ihr Gepäck richten, nütze ich die Isomatte um das Utensil dort abzulegen. 1 Limo aus der Kiste, Flüssigkeit tut gut, zum Glück ist es von oben Trocken, Nebelschwaden ziehen Gespenstisch durch das Tal. Bodo benützt meinen alten Rucksack den er von Humprey ausgeliehen hat, bevorzuge den neueren bewusst kleineren um nur das wichtigste einzupacken. Die Ausrüstung für nur „wenige Augenblicke“ wie Steigeisen, Klettergurt und das Seil benötigen einiges an Volumen. In aller Ruhe können wir packen, kaum ein Fahrzeug passiert in der Früh an einem Arbeitsfreien Sonntag. Biete leckeren selbstgebackenen Träubleskuchen an. Bodo gönnt sich den Rest seines Paulaner Weissbier. Sehr wenig an Essen habe ich eingepackt in diesem Fall bezeichne ich mich als Minimalist, kommenden Donnerstag sollte ein Einkauf in Südtirol möglich sein. Pickel oder Stöcke so die Frage von Bodo empfehle die Stöcke, Bodo nimmt den Pickel, Alina die Stöcke wie auch ich. Alles wird Wetterfest verpackt. GPS und Kamera Greifbar. 7.25 Uhr, sind wir Startklar für die 6. Bergwoche, Bodo verschließt das Auto leider hat er nur einen Schlüssel mit dabei. Dunst hängt über der „wilden“ Ziller. Hotels und Pensionen stehen auf dem Weg zum Bahnhof Spalier. Gut die Stimmung, die Frage stellt sich wie lange bleibt es Trocken heute am Start für eine lange Tour? Flott der Schritt, die ersten Gäste sind zu sehen. Schneller als Gedacht am Ziel, die Nostalgie Bahn und ein Triebwagen stehen nicht mehr im Bahnhof. Bahnsteig 2 eine Digitale Zeittafel bestätigt, 7.50 Uhr, Fahrt zum Zillergrund Linie 8328.  

    

Sind überrascht kaum jemand hat ein Interesse mit dem 1 Bus der Bergsteiger Linie aufzufahren. Etwas verspätet fährt der moderne Bus der Zillertal Bahn vor. Der Fahrer hat ein Problem mit der Ticket Maschine, kurzes anstehen, wer hat wieviel Gepäck?  Alina 12,5 Kg Bodo 13,5 Kg die Waage zeigte 13 Kg an, ziemlich ähnlich, wobei das Seil sicher 1 Kg wiegt. Bodo legt dem Fahrer je Person 8 € hin. So richtig bewusst ist es sicherlich keinem was da in den nächsten 8 Tagen so passieren wird. Nehmen in der 4 Reihe Platz, einfach die Ausstattung. Leicht verspätet im Zentrum, mögen es 10 Personen sein, meist wohl Tageswanderer die zusteigen. Vorbei am Campingplatz wo WPO und ich 2 Tage unser Zelt aufgeschlagen hatten anlässlich der Profitour 2009, damals waren etliche Kinder am Wochenende mit dabei. Ein zweiter Halt danach geht es rechts in das Mautpflichtige Zillergründl, eine schmale Straße die gleich ansteigt, ein erster längerer beleuchteter Tunnel, der  Motor doch PS stark. Ausweichstellen für den Gegenverkehr, Interessante wie schöne Anfahrt durch das ansteigende und tiefeingeschnittene Zillergründl, mit Alm und Forstwirtschaft. Eine größere Gruppe steigt an einem Hotel zu, die Auslastung etwas besser. Ein Schild weist auf das Ende der Anfahrt hin. Nach kurzem Warten öffnet sich die Schranke, wohl mit Fernbedienung vom Fahrer betätigt. Noch einmal eine längerer Tunnel,  danach endet die Fahrt im Nebel. Durchsage des Fahrers der gut gelaunt die Infos über die Wanderwege und Ziele vermittelt, vorsorglich Frage ich ihn Persönlich über den Zustieg zur Plauener Hütte. Wenig  Sicht auf den Stausee bzw. die Staumauer die sich etwas unterhalb befindet. 1300 Höhenmeter die Distanz von Mayrhofen weitere 400 Hm bis zum ersten Ziel. Kühl und Windig allein durch die Höhe liegt die Temperatur Differenz bei 9 °C. Links Oberhalb der Felsen ein Lokal. Folgen den Wanderern ein gut beleuchteter Tunnel, Lehmig der Untergrund wohl die Zufahrt für den Rückwertigen Bereich des Sees. Die Sicht lockert doch tatsächlich ein wenig auf, unterhalb liegt der Blau Grüne Stausee Zillergründl, die Hänge dicht bewachsen mit Bäume und Buschwerk. Wandern am Nordufer in einem auf und ab. Ein  anmutiger Wasserfall stürzt direkt neben der schmalen Piste in die Tiefe, Maschinen weisen auf Arbeiten die hier zur Befestigung ausgeführt werden.

  

Alina und Bodo sind jetzt schon unzufrieden über das schwere Gepäck. Eine Sitzbank mit der Aufschrift „Blick zur Plauener Hütte“ doch wo steht das Bauwerk? Ein Blaues Loch am Himmel wird doch nicht? Links zweigt es zur Plauener Hütte ab, noch liegt sie unseren Blicken verborgen. Die Gräser sind noch mit glitzernden Regentropfen behangen. Gespenstisch wie Faszinierend wie die auflösenden Wolken ein winziges Stück der Alpen mehr und mehr freigeben. Ups was war das Bodo ist Rücklings wie ein Stein gestürzt zum guten Glück ist sofort ein Lachen in seinem Gesicht. Ein schmaler Pfad Gräser beugen sich unter den Tropfen schnell sind die Schuhe und die Hose Nass. Zwei Personen begegnen Frage nach der Plauener Hütte? Ihr werdet sie gleich sehen. Tatsächlich nach wenigen Minuten Thront diese deutlich höher auf einer Kuppe dazwischen eine Felswand als Barriere, schier unglaublich das da ein Weg nach oben führt. Bodo der „Schnüffelhund“ geht voran. Links Unter dem Nördlich und südlichen Schwarzkopf ein doch großer Gletscher und das auf der Süd-Westseite. Nördlich die Richter und Zillerspitze dazwischen die Gamsscharte, im Augenblick ist uns nicht bewusst das wir später dort passieren. Der Bach wird über eine Brücke überschritten. Bodo wird im Anstieg langsamer. Alina behält einen gleichmäßigen Schritt, sorglos folge ich, die August Sonne brennt vom Himmel der Körper ist auf Touren gekommen findet Gefallen an diesem Rhythmus. Innerhalb von 5 Minuten verschwindet der Stausee in einer Weißen Wolke die über die Staumauer also Westen aufgezogen ist. Die Wolken Obergrenze liegt so bei 3000 m, wenige Gipfel in weiter Runden sind etwas höher. Am Hang der aus der Nähe nun etwas gemäßigter Ausschaut ein guter wie einfacher Weg, weitere Wanderer sind auch im Aufstieg. Während Alina auf ihren Papa wartet, Meine Motivation treibt, verkürze die Distanz zu vorrauslaufenden, möchte diese bis zur Hütte einholen. Zwar Steil mit mehreren Serpentinen des Öfteren ein Blick in das Tal, der Stausee Fasziniert enorm. Rinder Weiden unten im Kuchelmooskar das sich bis zur Gamsscharte zieht. Trotz der Niederschläge ist der Weg doch etwas abgetrocknet. Schließe auf überhole die Wanderer eine Frau haftet einige Minuten an den Fersen. Die Hütte mit ihrer auffälligen Weißen Front kommt näher, im Hintergrund Markante graue 3000er darüber ein Mix aus vielen Wolken und etwas Blau. Links der Materiallift daneben  weht die Fahne des DAV im Wind. 10.25 Uhr,ein Mitarbeiter ist gerade mit Reinigungsarbeiten beschäftigt. Gebetsfahnen wehen im Wind, auffällig der Edelstahl Kamin an der Außenwand. 3 Std. bis zur Richterspitze die Gehzeit bis zur Richterhütte ist warum auch immer entfernt worden. Schrecklich Atme den blauen Dunst von 2 jüngeren Gäste ein. Ein schöner Gastraum auch die Toiletten wohl erst vor kurzem Saniert. Als Bodo die Plauener Hütte 2363 m, erreicht bestelle ich 2 Russn an einem Geöffneten Fenster das für die Außen Bewirtung mit Selbstbedienung. Es ist wohl die Zeit als die ersten Gäste die wie wir mit dem Bergsteiger Bus angereist sind hier eintreffen. Es ist etwas kühl etwas Fleece schafft Abhilfe. Zeit für ein Verspätetes Frühstück, 750 gr. Genetztes Brot, 1 kl. Schinkenwurst eine ½ Gurke dazu 3 Snickers, Butter etwas Chili und Knobi als Vitaminspritze 3 Äpfel dies der Proviant für 4 Tage. Alina lässt sich von Bodo informieren was er so alles mitgenommen hatte, ja selbst ein Stück von Omas Käsekuchen, eine lange Liste an Essbaren, dürften sicher 3 Kg sein. Rätsel ob der Durchstieg mit dem Klettersteig zur Gemsscharte 2976 m, von hier sichtbar ist. Bodo hat unbemerkt 3 Russn a 4.50 € Bezahlt. Die Chefin frägt ob wir 2 Helme auf die Richterhütte mitnehmen könnten. Selbstverständlich! Alina übernimmt den zweiten. In Verlängerung des Material Liftes erfolgt der Aufstieg über Weg 512. 11.25 Uhr, nach einer 1 Stündigen Pause liegen noch 700 Hm. im Aufstieg Gehzeit sicher 2 ½ Std. Rot Weiß Rote Markierungen.

  

Schöne Route durch viele Blöcke und Steine, dränge etwas auf das Tempo, der Wetterbericht meldet bekanntlich Regen am Nachmittag wäre im Klettersteig nicht Förderlich. Zunehmend das Panorama. Ansteigend quert es in Richtung des Gletschers unter dem Schwarzkopf. Mit zunehmender Höhe wechselt dir Richtung nach Osten. Erster Kontakt mit den Hinterlassenschaft des Winters auf 2600 m. Der Weg ist unter dem Schnee vergraben folgen den Spuren geradlinig nach Oben. Es geht Richtung Felsen viel Geröll erschwert die Wegfindung etwas Spürsinn vonnöten. Noch ist es ein Rätsel das sich langsam löst, es quert mittelbar unter der Wand Südlich. Ein Paar im Abstieg hilft auf die „Sprünge“ Der Einstieg sei schwierig Gehzeit von hier ca. 1 Std. Brüchiges Gelände vorsichtiges gehen. Eine Querung dann wird der Steig Sichtbar. Der Einstieg über eine Randkluft. Weiche dieser nach Oben im losen Gelände aus. Ein geeigneter Platz zum Anlegen des Gurtes findet sich schön warm die Steine. Das Wetter könnte noch halten. 13 Uhr, Bodo verliert keine Zeit steigt als erster über eine Bröselige Flanke  an die Randkluft Parallel dazu das Stahlseil das sich greifen lässt. Alina Schaft unter größtmöglicher Vorsicht ebenfalls den Übergang,  hier beginnen die Versicherungen ein Straffes Stahlseil und Trittbügel erleichtern den  nicht einfachen Übergang zur Richterhütte, der aus Sicherheitsgründen nicht mehr durch die Steinschlag gefährdeten Rinne führt. Das Gepäck drückt auf die Schultern. Absteigende werden im Mittelteil Sichtbar, werden uns sicherlich im Steig begegnen. 50 ° Steil die Wand sehr Dicke Trittbügel und ein ebenso breites Stahlseil, hier fällt sicherlich des Öfteren Stein und Geröll in die Tiefe. Nebenan rutscht gerade ein Stein im Schnee ab. Schnell wird klar wo diese Blöcke im Auf und zustieg stammen. Bleibe mittelbar hinter Alina um sie in ihrem 1. Klettersteig zu Unterstützen. Der Umgang mit den Karabiner gelingt auch in Arbeitshandschuhen ganz gut, bis auf wenige Ausnahmen, sie ist so beschäftigt das sie in Brenzligen Situation das aushängen vergisst. Dieser Route wurde wohl schon länger versichert alte Abgesägte lassen dies erkennen. Bezeichne die Tritthilfen als „Elefanten Tritte“ eine etwas ausgesetzte Querung  unter einem Art Fels Dach nach rechts. Eine Unorthodoxe Stelle bereitet Alina Kopfzerbrechen ein Bügel ist etwas Unterhalb das Seil zu weit oben, Steige vorbei, ziehe sie am Rucksack nach Oben, das war’s dann schon. Absteigende steigen gerade ein, dachte dass sie vielleicht noch warten, eine Begegnung unvermeidbar. Bodo hat da kein Problem, die ersten sind erfahren gesichert warten sie unterhalb des Seiles das nun frei ist. Die zweite Begegnung etwas spannender Englisch sprechendes Paar. Er steht vor dem Seil die Stelle deutlich entspannter, unter dem Körper durchhuschen, die Freundin verschafft uns Platz, bedanken uns. Eine Steile Wand danach geht der Klettersteig Part in ein Seilversicherten Aufstieg über, rechts die wirklich Steinschlaggefährtete Rinne. Ein einfacher Aufstieg in der Flanke, knapp 25 Minuten sind seit dem Einstieg vergangen. Der Aufstieg zieht sich hin, wie wohl die Scharte näher kommt es wird immer windiger der Helm der Richterhütte hält ihn etwas im Zaum. Weite Wanderer wählten auch diesen Übergang, weitere 30 Minuten abwechslungsreiche Minuten bis in die Gamsscharte 2976 m, die etwas höher ist wie der Zugspitz Gipfel. 14.05 Uhr, über 2 ½ Std. von der Plauener Hütte. Bis zur Richter Hütte sind es laut Tafel 1 ½ Std. Über uns rauschen die Wolken durch, noch immer sind Blaue Lücken darunter ein erfreuliches Zeichen. Noch ist die Hütte nicht Sichtbar wohl das Tal. Eine Trinkpause tut gut. Bevor wir auskühlen wird es Zeit dieses Zugige Loch zu verlassen. Kurzer Abstieg tief unten ist das Ziel am Ende des Rainbachtal auf einer grünen Hochfläche plötzlich Sichtbar, die Weglänge in Relation zur Höhe sagt mir dass wir etwas früher dort eintreffen. Es quert leicht Nördlich Steil der Abstieg, wie es scheint bläst der Wind aus Osten zum gehen kein Problem. Die Weglänge in etwa wie der Aufstieg, einiges an Schnee liegt in der Flanke Alina landet ungewollt auf dem Hosenboden. Mehrere Gletscher unter den Gipfel wie der Reichenbachspitze bilden eine Tolle Kulisse. Der Abstieg langatmiger als vermutet heftig staucht es die Zehen im Schuh. Mehrere kleinere Hütten um das unspektakuläre Haupthaus, noch immer ist dort eine Baustelle. Jetzt glaubt es der größte Pessimist wir werden trockenen Hauptes den 1.Tag der Tour überstehen. Fließendes Wasser ist zu hören doch woher? würden sicherlich etwas Flüssigkeit aufnehmen, eine Abwechslungsreiche Route unter der Richterspitze im riesigen Blockfeld des Rainbachkees teils nur ein schmaler Pfad. Wasser läuft über die Felsen prima Durstlöscher. Eine leichte Rechtskurve über Platten fließt das Wasser nach unten daher das Geräusch. Vermehrt Serpentinen ein erstes zartes Grün zwischen den Steinen, der Untergrund wird Erdig. Das letzte Teilstück quert Östlich 2 Bachläufe überschreiten, Personen halten sich vor der Hütte im hintersten Teil des Rainbachtales auf, ja hier wird noch immer Saniert Bergeweise Bau und Abbruchmaterial das mit Folien abgedeckt wurde.

  

In einem Bogen wird das Ziel um 15.35 Uhr, erreicht. Knapp 7 Stunden seit Start am Stausee Zillergründl, und das Inklusive Pausen, Wunderbar. Massives Holz ist aufgestapelt, eine Kreissäge wird dies wohl Ofenfertig teilen. Mehrere Gelbe Hinweistafeln doch das Ziel für Morgen die Zittauer Hütte nicht darunter. Alina geht voran Nördlich des Steinbauwerks mit seinen Rot Weis Roten Fensterläden, liegt der Treppenaufgang mit überdachten Eingang, Richter Hütte 2374 m DAV Bergfreunde Rheydt. Eng der Eingangsbereich, gleich daneben der kleine Schuh und Trockenraum 3 Mädels blockieren ihn. Alina erholt sich auf der Treppe ein doch Anspruchsvoller Start. Gut ausgestattet, die Schuhe werden auf ein Metallstab zum Trocknen gesteckt. Modern die Gaststube, zwei Gäste checken gerade ein, Geduldiges warten die Reservierung und Anzahlung wurde Mitte Mai getätigt. Melde uns 3 an, sie hatte noch 4 Personen stehen, Ursprünglich waren es derer 4 doch die Anzahlung erfolgte für 3 wobei die Änderung auf 3 Personen mittels E-Mail bestätigt wurde.  Die Freundliche Chefin legt uns in das Zimmer Nr.7. Doch zuerst wird ein Helm übergeben wenig später auch der von Alina. Ein schöner Rustikaler Raum im 1 Stockwerk mit Dunkler Holzdecke weißer Putz und einem Lager für 7 Personen. 2 Gäste sind beim  entpacken, wähle das Bett gleich vorne, Auslegen des Hüttenschlafsacks, mit Schreibzeug und Kleinkram in der Hand Frage ich nach einem Russ doch eine Zitronenlimonade nicht im Sortiment, stattdessen schenkt mir die Tochter O-Saft mit Wasser vermengt als Ersatz für die Zitronenlimonade ein.  Für den Verzehr gibt es 1 Karte für den Tisch, hier wird das Konsumierte notiert. Es findet sich im Nebenzimmer ein guter Platz, je 2 Pers. an 3 von 5 Tischen verteilt  hatten sich heute für diese Herberge entschieden. Wie es scheint sind die Umbauarbeiten noch längst nicht abgeschlossen. Erstmals die GPS Daten sichern danach kann das Gerät bedenkenlos ausgeschaltet werden. Etwas später gesellen sich Alina und Bodo dazu, weitere Gäste treffen ein, heute so die Chefin bleiben einige Plätze frei nächste Woche sind dann deutlich mehr Anmeldungen. Bodo hat einen richtigen Durst mit wenigen zügen ist  das etwas andere Russ getrunken. Alina möchte etwas Gewicht abgeben, bietet leckeren Käsekuchen an. Eine zweite Lage Russn wird bestellt. Kurz nach 17 Uhr, die Füße vertreten, wie sich der Wetterbericht doch täuschen kann, der Himmel glänzt noch immer in einem strahlenden Blau dazwischen kleine weisse Wolken. Die Nette Chefin frägt in die Runde wegen des Essenswunschs. Sind uns einig 2 x Geschnetzeltes Bodo möchte  die Nudeln „Nepal“ probieren. 18.30 gibt es das Abendessen. Nehme mir Zeit um den Bericht ausführlich zu Papier zu bringen, wer weiß wann dieser aufgearbeitet werden kann. Ein 3 Russ wird bestellt, ja der Körper benötigt Flüssigkeit. 1218 Hm. Aufstieg, 600 Hm. im Abstieg, Gesamt Strecke 11 Km. Es ist wohl dem Heftigen Ostwind zu verdanken der den gemeldeten Regen ausbremst. Interessant die Route von der Gamsscharte werden doch die Schneefelder die auch im August noch nicht gewichen sind von der Route umgangen. Einige Gäste trotzen dem Wind halten  sich vor der Hütte auf. Alina und Bodo schmökern in ihren Büchern wobei sich Alina für einige Zeit zum Relaxen auf der Bank niederlegt. Die Beine erholen sich langsam. Nebenbei lädt der Akku in der Netzsteckdose. 17 Personen finden sich im Nebenzimmer zum Essen ein. Knobi und Chilli werden kleingeschnitten. Es wird 18.50 Uhr als das Essen Zeitgleich Serviert wird, Das Essen eines Bergsteigers würdig, eine gute Soße rundet das Kartoffelpüree mit Röst Zwiebel dazu Gemüse und Geschnetzeltem ab, auch Bodo ist mit seinen Nudeln richtig zufrieden, Alina ist nicht ganz so Hungrig lässt für Bodo etwas übrig. Es ist so Warm im Raum kippen das Fenster in meinem Rücken, eine ältere Frau etliche Meter weiter ist gar nicht einverstanden. Eine Nette Geste als die Chefin 3 Obstler für die „Helme“ Serviert, Sie erzählt das durch die Umbauarbeiten die Anfang Mai gestartet wurden, erst vor 1 Woche wurde die Hütte wieder geöffnet, sie bietet 43 Gästen ein Schlafplatz + Winterraum. Toiletten wurden Saniert, neue Fenster und Fensterläden sowie eine neue Stütze für die Materialseilbahn. Morgen in der Früh nehmen die Handwerker wieder ihre Arbeit auf. 4 Hühner erweitern das Personal, fühlen sich hier um die Schutzhütte wie zuhause genießen freien Auslauf. Alina gewinnt zwei Partien Mensch ärgere dich nicht, während dessen schreibe ich bis 21 Uhr, am Bericht, recht lautstark und innigst spielen etliche Personen unterschiedliche Gesellschaftsspiele. Bei einem Weissbier planen wir ein wenig über die kommenden Tage, Grundsätzlich folgt nach einem langen Tag ein kurzer. Donnerstag ist ein Einkauf im Ahrntal vorgegeben. Die ersten hatten schon recht früh bezahlt. Am Nebentisch versuchen sich zwei Mädels das Skat Spiel zu erlernen. 21.40 Bodo bestellt 2 Weissbier, frägt die Chefin ob es zu spät ist, die Antwort etwas überraschend, Nein überhaupt nicht! 13 Biere a 4.50 € 1 Saft 3.90 € Geschnetzeltes 14.50 € die Nudeln 12.50 €, das Lager für 10 €. Insgesamt 139.90 € Minus die 30 € für die Anzahlung. Bodo und ich je 3 Russ und Hefe. Bestellen für Morgen 2 Liter Teewasser a 3 €. Es ist 22.20 Uhr, am Großen Tisch im Gastraum wird noch gewürfelt, Stammgäste oder Sektionsmitglieder? die Tochter ist mit von der Partie.

Bilder zu diesem Tag findet ihr hier in der Sige Gallery: 

  • Bilder Bergwoche 10.-18.August 2019 (10) (Kopie)
 

 

Montag 12 Aug.: Eine ruhige Nacht, nicht störend ein leichter Wind und fließendes Wasser. Bodo geht einmal auf die Toilette, relativ früh stehen die ersten auf wobei das Haus überhaupt nicht Hellhörig ist. es scheint auf Massiver Konstruktion erstellt. Als die ersten vom Frühstück zurückkehren abwarten bis sie gepackt haben. Es ist kurz vor 8 Uhr, genug relaxt, Toilettengang auf selbiger Etage ja modern und Hygienisch wobei die Türe noch Nostalgisch geblieben ist. Teebeutel, Brot, Wurst, Butter und Gurke, dazu das Tagebuch jetzt am Morgen übernimmt der Chef den Service Bestelle die 2 Liter Teewasser, ich bringe es an den Tisch, welch Geste, kurz später serviert er 2 Kannen warmes Wasser wie selbstverständlich bringt er sogar Tassen und Löffel frägt ob wir Teller benötigen, welch nette und ungewöhnliche Geste. Zucker steht am Tisch. Bedanke mich vielmals. Wir verlieren uns fast allein im Heimeligen Nebenzimmer. 13 °C, es ist ein Prachtvolles Wetter in bester Kulisse kein Wölkchen ist noch am Himmel, es ist wohl der Föhn der noch die Oberhand behält, mit etwas Glück bleibt es auch heute Trocken so die Chefin vor 4 Wochen war die Temperatur um die 4°C. Der Chef beginnt mit dem Aufräumen fliegt mit dem Staubsauger durch die Gaststube. $ Handwerker erreichen die Hütte beginnen mit der Sanierung des Daches über dem Nebenzimmer. Im letzten Jahr wurde das Dach Saniert, 40 Jahre ist seit der letzten größeren Investition nichts passiert. Die Regenjacke findet unten im Rucksack Platz darüber das Seil, Steigeisen und der Gurt. Während Alina sich im Schuhraum die Stiefel schnürt, ist es in der Sonne trotz des Windes um 9 Uhr, sehr angenehm. Brot und die Schalen der Gurke trage ich zu den Hühnern die noch in ihrer Hütte eingesperrt sind. Wie es scheint sind die Handwerker Allrounder wohl auf Bausanierungen spezialisiert davon zeugt allein das Werkzeug das wie die Befestigungstechnik und mehr in großen Holzkisten untergebracht sind, auch dies sicher mit Heli angeflogen. 4 Std. bis zur Zittauer Hütte schöner Abstieg durch die Flanke im Keeskar zwar noch im Schatten das tut der guten Stimmung keinen Abbruch. Nach 20 Minuten ist der Material Lift erreicht hier steht der Jeep von Martin Falkner und Julia Stauder, zwei Quads der Arbeiter parken hier ebenso. Es scheint so das eine doch brauchbare Piste zur Hütte führt. Von unten scheint die Hütte auf einer Kuppe um wie eine Burg zu Thronen. Wenig später zweigt es Westlich auf den Peter Obholzer Weg Nr. 540 zur Zittauer Hütte ab. Gleich zu Beginn wurde der Weg neu angelegt das Schmelzwasser hatte die Brücken wohl weggespült, dicke Massive Leimholzbinder 40 cm breit ersetzten diese, dazu mit Stahlseilen fixiert,  Querlatten sorgen für einen Halt, eigentlich ein lockerer Steg, doch Bodo benötigt „die Peitsche“ um darüber zu gehen, überhaupt nicht sein Ding.

    

Nachdem der tiefste Punkt erreicht ist quert es in einer Frühlingshaften Natur leicht ansteigend, ein zweiter Bach wird überquert, langsam steigt der 540 an, quert an einem steilen Hang des Nassbichl auf schmalen Pfad auf 2200 m, in Nördlicher Richtung, hier stehen tatsächlich noch Nadelbäume. Übergang in Blockgelände wie aus dem nichts die Roßkarlacke 2293 m. 10.25 Uhr, das Wetter lädt förmlich an diesem Idyllischen Platz zum Verweilen ein. Rätseln über den weiteren Aufstieg. Nützen die Pause zum Essen und Trinken nebenbei die lange in eine kurze Tourenhose wechseln. 2 Personen sind Nordwestlich im Abstieg nähern sich flott. Blockwerk Steine aber auch Erdige Abschnitte, die Route ist im Roßkar ist ausgeprägt, wechselt Südlich in die Flanke des Auslaufenden Rückens des Roßkopf, quert diesen Richtung der Roßkarscharte, meist über Platten und Blöcke die Perfekt zu einem gepflasterten Weg auch mit Stufen angelegt worden ist, welch Aufwand hierfür betrieben worden ist. Ein Hinweisschild in der Scharte lässt klar den Übergang erkennen. Bodo fällt zurück gebe Alina den Tipp statt 7 Schritte nur 6 das Tempo ist zwar gut doch in diesem Fall zu Flott. Links unten ein See auch größere Altschneeflächen am Nordhang, Vermute noch 1 Stunde bis in die Scharte. Alina sieht 3 Personen erkenne diese nicht wo ich den  Weg vermute. Gleichmäßig wird Höhe gewonnen ja auch an einem „kurzen Tag“ ist harte Arbeit vonnöten. Im Osten verdichten sich sehr schnell die Wolken, zunehmend verdunkelt sich der Himmel. Wanderer steigen gerade in der Scharte ab, auch Oberhalb am Grad ist jemand zusehen, jetzt wird klar wo sie vorher die 3 Personen gesehen hatte. Die Vermutung liegt nahe das diese vom Roßkopf absteigen. Tropfen fallen vom Himmel, Alina zieht sich die Regenjacke über, lasse mir noch Zeit, es wird zunehmend Windig und kühler. Mehr und mehr ziehen Wolken von Westen über den Roßkopf und Mannlkarkopf auf. Bleibt keine Wahl Rucksack bei leichtem Tröpfeln ablegen alles auspacken ärgerlich. Regenjacke anziehen, Alina erreicht mich Bodo kommt näher, verzichte auf den Schirm. 4 Personen gut gekleidet nähern sich auch ein Hund ist dabei, 3 weitere sitzen am tiefsten Punkt der Scharte legen eine Pause ein sicherlich wurde Regenkleidung angelegt. Einfach dieser Aufstieg meist Erdig und wenig steil. Um 11.55 Uhr ist die Scharte 2687 m, erreicht, vom tiefsten Punkt gerade mal 500 Hm. Ein ganz anderes Bild Neblig und Trüb, links zieht sich ein Grad zur Reichenspitze hoch das imposante Wildgerloskess. Super Unten der Tolle Wildgerlossee nur wenige Sekunden später ist sogar am Ende des Blauen See die Zittauerhütte zusehen. Noch 1  ½  Std, schier unglaublich das diese Zeitangabe stimmen sollte. Vom Tal ziehen die Wolken rasant auf. Welch Überraschung wir sind noch nicht am höchsten Punkt es geht rechts nach oben. Ekelhaft der Wind, im Sturm den Rucksack ablegen der Regenschirm wird unverzichtbar. Noch einmal zurück in die Scharte zum Knipsen, nach Süden hin ist sehr viel vergletschert. Als die beiden eintreffen liegt die Sicht fast bei null, der Wind peitscht von West, beim weiteren Aufstieg am Grat auch aus Ost, der Schirm bedarf ein geschickten Führung um ihn gegen den Wind zuhalten, ansonsten wird er wohl zerlegt. Unschön wie schnell das Wetter sich in den Bergen zum Negativen wechseln kann.

    

Gut Markiert kurzes Stück am windigen Grad zum Gipfel, hier hatte Alina die Personen gesehen. Der Weg teilt sich, Gipfel oder Abstieg, rechts der Roßkopf  2845 m, wenig später wieder freie Sicht, der Aufstieg zum Gipfel ein einziges Blockgelände ein Schneefeld liegt noch vom Winter. Nett Nadeln aus Stein mit Rot Weiß Roter Bemalung dienen als Wegweiser. Es scheint wirklich ein längerer Abstieg zu werden. Es scheint dass der Schirm ausgedient haben könnte. Südlich Impossante Gipfel die wir Gestern von der Rückseite Bewundern konnten. Alina beugt immer wieder ihren Oberkörper nach vorne, ja der Rucksack macht ihr zu schaffen. Wenn auch die Sicht nach unten in das Wildgerlostal eingeschränkt ist lässt sich ein weiteres Teilstück der Zillertaler Alpen erkennen. Die Hütte kommt näher, Wegteilung nach dem oberen Gerlossee  auf 2470 m, hier werden wir Morgen zum Kimmlertauernhaus über die Rainbachscharte in angegebenen 4 Std. Wandern. Nähern uns einer 2 und 3 Gruppe, kurze heftige Windboen, Diffus das Licht aber nicht kalt, kein Problem mit der kurzen Hose. Relativ viele kleine Absätze über die Steine, die Füße in den Schuhen leiden am meisten die Muskulatur intakt. Die Literatur ob der schönen Lage und Bauweise der Hütte absolut zutreffend, Landschaftlich Reizvoll in einem Alpinen Ambiente. Typisch je näher dem Ziel  nimmt die Zahl der Wanderer immens zu.

  

Zum Abschluss quert es vor dem See dessen Oberfläche unruhig. Schindeln und Grün weiße Fensterläden das Haus erweckt einen beruhigenden Eindruck. Eine SMS erreicht mich, Neugierig geworden ja es besteht Handlungsbedarf. Bodo und Alina warten im Windschatten vor der Hütte das Tagesziel auf 2328 m, exakt in 4 Stunden erreicht, es ist 13.05 Uhr, viel zu früh, es wird noch ein langer Tag werden. Es ist zwar aufgestuhlt doch davon nimmt bei diesen Bedingungen niemand Gebrauch. Zittauer Hütte der gleichnamigen Sektion des OAEV umgebaut und erweitert 2000/01 so steht es an der Tafel an der Fassade. Unverändert die Wolken ziehen deutlich tiefer durch ein klares Zeichen eine Änderung nicht in Sicht Weitläufig der Eingangsbereich. Die Türe steht zwar offen doch die Wärme spürbar. Alina sitzt schon in der Edlen Gaststube, Helles Massives Holz, 5 große Tische mit Stühle für 8-12 Personen ringsum eine Eckbank. Einige Gäste sitzen Gerade beim Essen, prima Aufmachung der Speisen. Checke ein die Reservierung passt erhalten Zimmer 22 im 2.Stock. Ablegen der Schuhe im geräumigen Raum. Als Bodo nach unten kommt bin ich auf dem Weg in das Lager. Ein Nettes Zimmerlager unter dem Dach mit 3 Lager und einem Stapel Decken, Regale an der Wand nicht ungeschickt, Sende Noi ein Bild, die Mobilen Daten ganz gut. Geselle mich in die Gaststube, fast schon aufdringlich der Service, Unterhalte mich mit dem Chef wegen der Hinterlegung der Kreditkartennummer, dient nur bei Nichterscheinen, dürfen wir mitgebrachtes Verzehren? Ja wenn ihr am Abend unser Gast seid! Vater und  der Sohn in Lederhose und Hemd Fesch gekleidet, sie schmeißen den Service Professionell, sie sind überfreundlich und Korrekt. Bei Brot und Wurst schmeckt ein Edelweiss Weissbier noch besser, Alina und Bodo ist es wichtig etwas Gewicht zu verlieren allzu sehr drückt das Gepäck auf die Schultern. Wetterbericht deutet Wetterverschlechterung an, der Föhn bricht ein, von Westen nähert sich eine Kaltfront mit wechselhaftem Wetter, Mittwoch könnte es passabler werden. Zwei Männer aus Linz setzen sich an den Tisch. Nach und nach ziehen sich die Gäste zurück oder waren es nur Tagesgäste? Bodo verwaltet das Geld von Alina, eine Zwischenabrechnung ist vonnöten. Bis 19.30 Uhr, kann aus der kleinen Tageskarte bestellt werden, klar das Konzept wollen ein Menü verkaufen, nichts destro Trotz fühlen wir uns im Schutz dieses modernen Hauses mit fast schon Hotel Niveau ganz wohl. Ja die Ansprüche der Kunden entsprechen nicht mehr dem Grundgedanken auf Schutz und ein Dach über dem Kopf, zum Bedauern wollen die Menschen Komfort und Luxus wie zuhause, statt Kameradschaft und Teamgeist, ist eine Dusche und der Kosmetikkoffer in den Vordergrund getreten.

  

Um 17.45 Uhr werden wir erneut nach dem Essenswunsch gefragt. Alina informiert sich über Klettersteige in einem „Bergsteiger“. Olaf meldet sich mittels WhatsApp wegen des Termins der Herbsttour. Info über die Hütte 66 Lager 7 Betten dazu ein Winterraum für 10 Personen. Das Wetter bleibt unverändert das geschehen ausschließlich innerhalb. Der Akku des Handys wird geladen, mittlerweile wird den Gästen diese Möglichkeit vermehrt geboten. 18.25 Uhr, das Abendessen wird bestellt, Alina ist Hungrig ihr Favorit ein Hütten Omelett mit (Salat, Wurst, Schinken und Speck für 9.30 €. Zweimal Nudelpfanne mit Gemüse und Speck je 9 €. Knobi und Chili unterheben. Ein Weissbier und für Bodo ein Gösser Radler. Serviert wird es schon 10 Minuten später in einer Pfanne, Alina ist nur die Hälfte des Omelett zieht den Salat vor. Bodo und ich teilen uns gerne den Rest. Um 19.30 Uhr sitzen noch 22 Gäste im Lokal eine 6 Köpfige Familie hatte sich bereits zurückgezogen. Es ist sehr ruhig kaum eine Unterhaltungen findet statt, wenige vertreiben sich die Wertvolle Zeit durch spielen. Immer wieder geht ein Regenschauer bei starken Wind nieder. Alina arbeiten ein Papier für das Kniffel Spiel aus, eigentlich wollte sie sich schlafen legen. Eine Holländerin setzt sich dazu sucht Geselligkeit bei einer 2 Runde des Würfelspiels. Der FCB geht beim DFB Pokalspiel in Cottbus mit 1-0 in Führung, der Goldpreis zieht an. Begleichen der Rechnung von 145 €. Alina klagt über leicht geschwollene Füße, oh weh hoffentlich geht es Morgen besser, ein langer Tag steht an.  Daten zur Tour: Gehstrecke 9.58 Km, Aufstieg 671 Hm. Abstieg 700 Hm. Zeit in Bewegung 2.51 Die Waschräume befinden sich im 1. Stock, Zähneputzen die letzte Aktion dieses Tages, um 22.20 Uhr, Grüßt die Nachtruhe.

Bilder zu diesem Tag findet ihr hier in der Sige Gallery: 

  • Bilder Bergwoche 10.-18.August 2019 (109) (Kopie)

 

Dienstag 13.Aug.: Unmittelbar hintereinander in der Nacht gehen Alina und Bodo zur Toilette, Regen Prasselt mehrmals auf das kleine Dachfenster. Die Dämmung des Hauses natürlich sehr gut. 6.20 Uhr, das Handy weckt, keiner geht darauf ein, kurz danach gehe auch ich zur Toilette. Top Empfang FCB gewinnt 3-1. Es ist bewölkt sollte aber etwas aufhellen, die Regenwahrscheinlichkeit hier in Krimml liegt bei 24 %, ab 13 Uhr, Verschlechterung. Richte die Kleidung für einen Herbstlichen Tag. Decke und Hütten Schlafsack zusammenlegen. Ausrüstung unten in den Rucksack packen. Frühstück und die Schreibutensilien in der Hand geht’s die Treppen nach unten die Gaststube fast verlassen. Ein großes Frühstücksbuffet ist gerichtet. Der Chef schaut selbstständig nach den 2 Liter Teewasser, die er in 2 Kannen auf die Theke stellt, Frage nach 3 Tassen auch diese gibt es mit je einem Löffel. In eine Kanne gebe ich 2 Teebeutel. Wie schaut es draußen aus, Ruhig liegt der See, Wolken hängen um die 2600 m,  ein klammes Gefühl, beim Laufen kein Hindernis, Hauptsache kein Niederschlag. Bodo und Alina stellen das Brot Butter und die Marmelade, dafür schleppe ich das Seil. Als hätte die Sirene geheult,  Innerhalb von 15 Minuten sitzen die Gäste beim Frühstück. 6.50 Uhr, Ruhig liegt der Wilde Gerlossee Gespenstisch wenn eine Wolke darüber hinweg zieht, ein grünes Boot ist am Ufer befestigt, herrlich eingebettet wohl sehr schön wenn sich vergletscherten Berge darin spiegeln. Telefonat mit Noi. Zurück im Haus bin ich allein am Tisch, gut etwas zu trinken wobei ich eine Schokolade bevorzuge doch die Menge an Flüssigkeit lässt beim Tee leichter aufnehmen. Sehr schnell ist alles gepackt, das Regenzeug ist sofort greifbar. Wie bei einem Lauf so scheint es alles steht am Start, bzw. im Eingangsbereich kaum ein Platz im Gang, die Luft im Schuhraum explosiv, dazu sehr warm  der Typische Geruch. Verabschiede uns beim Chef mit einem Dankeschön für die Bewirtung.

  

Rucksack aufnehmen, es ist 8.05 Uhr, ein Foto vor der Hütte, ein wirklicher Wunderschöner Hintergrund. Dunstig bei ca. 5 °C. Wenig Windig, die Zwei Linzer gehen voraus, dahinter ein Paar in gelben Regenjacken, nehmen später den Weg über die Roßkarscharte um zum Krimmlertauernhaus abzusteigen, die Rainbachscharte hatten sie schon einmal begangen. Wo ist meine Schildmünze? Stelle den Rucksack gehe zurück, fasse mir an den Kopf, oh weh ich habe sie aufgesetzt. Selbiger Weg bis zum Oberen Gerlossee nur das der Aufstieg anstrengender ist, gut Markiert und präpariert ab und zu öffnet sich der Vorhang in Westlicher Richtung eine Wolkenoberschicht dazwischen Bewegen sich Graue Wolken ziehen durch die Täler nach Oben. Bodo geht konstant voran. 2470 m, Wegteilung  1 Std. von hier über den Weg Nr.511 bis zur Rainbachscharte, bis Tauernhaus 3 ½ Std. Wenig später liegt der Obere Gerlossee unterhalb. Mehrere Wasserläufe speisen diesen. Von jetzt an sehen wir die Hütte wegen des Nebels nicht mehr. Aufwendig wurde auch hier ein Weg mit Steinplatten angelegt. Das Ehepaarmit den Gelben Jacken wird überholt, Anfangs Nördlich ändert sich die Richtung nach Osten, leider fehlt nicht nur zur Orientierung die Sicht. Konstant mit nur geringfügigen Richtungsänderungen. Erst wenige Meter vor der Scharte wird das Hinweisschild wahrgenommen. Rainbachscharte 2720 m, exakt 1 Std. Aufstieg. Es ist kühl der Körper durch die Anstrengung gut aufgewärmt. Der Abstieg schaut von hier wie Absturzgelände aus, nur Fels und Schnee erkennbar die Tiefe lässt sich nicht erahnen. Die etwas Älteren erreichen den Übergang in das Rainbachkar, wir befinden uns jetzt hinter dem Roßkopf gehen im Abstieg anfangs fast parallel zum gestrigen Aufstieg.

  

Bodo geht voran gleich zu Beginn Stufen rechts am Fels ein Stahlseil. In der steilen Rinne ist wirklich ein Super Steig auch mit Stufen angelegt worden, schon nach wenigen Höhenmeter ist die Sicht nun besser die Wolken ziehen darüber Hin Weck. Der Untergrund Tief dazu regnet es ganz leicht das Seil und der Fels ist Nass, Handschuhe besser ausziehen die Hände trocknen leichter. Kein Geröll leichtes Gehgelände schnell ist diese Passage durchstiegen mögen es ca. 50 Hm. gewesen sein, die Route leitet an die Felsen dieser Rinne ein loses Seil mit Knoten, Brüchig das Gelände, weiche in die Rinne aus ein Stein löst sich Warne die beiden „Vorsicht Stein“! poltert in die Tiefe, Bodo reagiert prima kann in aufhalten. Der Weg geht Links an die Felswand, quert anschließend über mehrere Schneefelder, überlege ob ich diese mit dem Direkten Abstieg meide, doch zu unklar ist die Wegführung, folgerichtig halte ich den Anschluss. Ein steiles Schneefeld sicher 3o m breit Bodo ist fast schon durch, verliert den Halt, baut eine sichere Haltung im Sitzen auf, so kann er die Geschwindigkeit nicht mindern, Alina ruft laut „Papa“! Meine Spontane Antwort „macht er schon“! Greife sofort zur Kamera. Er klatscht mit der Schuhfläche an der schmalsten Stelle an einen Stein, prallt ab, kommt dadurch zum Halten. Kurz Stille er zeigt mit dem Daumen nach Oben, allerseits ein Durchatmen. Ja das Rainbachkees nach den heftigen Schneefällen im späten Frühjahr nicht zu unterschätzen. Sicher hat der Regen die Spur beschädigt, die Oberfläche auch hart, wähle die Alternative zwischen Fels und Schneefeld meine Sohle nicht die allerbeste, Alina meistert es gekonnt. Bodo steigt über den Schotter auf. Das nächste Schneefeld dann nicht mehr so steil, das Ehepaar ist auch schon zu sehen. Tritte lassen sich nicht treten einfach zu fest der Schnee. Aus dem Schneeregen wird Graupel. Temperatur wohl um die 3 °C. Gemäßigt der Wind die Sicht etwas besser. Gut Markiert und präpariert durch die Steinblöcke. Der Regenschirm kommt wieder zum Einsatz. Ein Blick zurück das Ehepaar ist gut Unterwegs. Der Rainbachsee kommt näher. 2 Personen sind Nördlich davon Sichtbar. Das Gelände flacht etwas ab. Alina rutscht kurz fängt sich wieder, ja der Untergrund Erdig und schmierig. Das Telefon klingelt es dauert ein wenig bis es in Händen liegt, in der Senke reißt der Kontakt ab. Ist das rechts unten das Rainbachtal? Klar weit oben liegt die Richterhütte, wenig später sehen wir das Gebäude. Der Weg folgt einer Logischen Route durch den Rainbachleiten Gute ausgetretene Spur über die Wiesen die leicht links leitet. Erste Latschen an deren Natürlichen Grenze. Zwei Mädels die auch auf der Zittauer waren werden eingeholt 40 Minuten gut gemacht. Schnurstracks in Richtung Krimmlerachetal das von Nord nach Süd das Gebirge teilt. Die Gipfel  teils in Wolken gehüllt. 10.40 Uhr, kleine Pause an einer Neuen Blockhütte auf 2200 m. Wasser fließt aus einem PE Schlauch. 4 Personen  erscheinen wie aus dem nichts, sind locker drauf, Frage sie von wo sie kommen und wie lange Unterwegs, vor 1 Std. am Krimmlertauernhaus gestartet. Die Mädels ziehen vorbei werden unten im Tauernhaus Nächtigen. Feucht die Luft durch die Anstrengung ist der Körper aufgeheizt. Die Kimmlerache und die Straße mit dem Weitwanderweg daneben wird wohl eine Monotone Angelegenheit. Bodo ist absolut Happy als er den Zirbenwald sieht, gestern hatte er noch davon gelesen das wir ihn heute passieren, sofort schwärmt er von seinem Kissen das mit Spänne gefüllt ist. Alina Vorsichtig beim Gehen die Wurzeln der Bäume sind glitschig. Pilze gedeihen in dieser Feuchtigkeit prächtig. Dunstig aber von oben aktuell Trocken.

  

Sehr zum Bedauern noch immer kein Alpenbewohner erspäht, die Tiere ziehen sich hier wohl sehr weit zurück. Ein längerer Abschnitt im Abstieg durch Dichten Nadelwald. Der Weg 511 trifft auf den Zustieg zur Richterhütte, die Quads hatten deutliche Spuren hinterlassen, Steil in den engen Kurven, ja die Zufahrt zur Richter Hütte nur mit sehr guten Allradfahrzeugen möglich. Auch die Wanderer werden hier in diesem ersten Abschnitt sehr gefordert, auch Mountainbike Fahrer steigen wohl hier gern aus dem Sattel. Mehrere Serpentinen dann wird das Tauernhaus samt seiner Landwirtschaftlichen Fläche Sichtbar, wohl mehr ein Weiler als nur ein Gasthaus. Welch Schauspiel Wild stürzt der Rainbach durch eine Schlucht über mehrere Stufen unüberhörbar in die Tiefe. Wenige Minuten danach ist diese Einöde auf einer ebenen Fläche erreicht. Allein der Landwirtschaftlich geprägte Fuhrpark lässt erkennen dass hier auf 1631 m,  viel Geld umgeschlagen wird. Wohl kein Playground für Bergsteiger zum Glück haben wir heute einen langen Tag. Gar zu Touristisch und Kommerziell. Imposant dieses Schindel getäfelte Hotel, Parkplätze und Auflade Station für E-Biker sicherlich Ideal für das ältere Semester. Einige Halten sich im Eingangsbereich auf, auf der Suche nach einem Warmen Platz drängeln wir uns durch, Wahrlich ein Angenehmes Ambiente das wir trotzdem gerne gegen eine einfache Herberge tauschen. Niedrige Räumlichkeiten vor lauter Stuben kann man sich verlaufen. Massiv das Holz heute wohl schier unbezahlbar. Einen Platz für den Rucksack zu finden gar nicht so einfach alles ist vollgestellt. Im Nebenzimmer scheint ein geeigneter Platz, ältere Mitmenschen speisen gerade ein Hungergefühl überkommt. Die Schuhe unauffällig ausziehen unter die Eckbank stellen nehme auf der Eckbank Platz. Alina und Bodo kommt dazu nehmen am Rustikalen Tisch Platz. Der Kellner steht sofort perat, gibt es eine frische Milch? Ja! einen ½  Liter bitte, Alina möchte eine Buttermilch 0,25 l Bodo ein Radler. Hier können wir nicht Vespern da sind wir uns einig, holen dies nach dem Getränk nach, Bodo bezahlt Milch 2.20 Buttermilch 1,50 das Radler sicher Teurer. Auf einem Gitterost am Gebäude ein guter Sitzplatz, auspacken ist angesagt leichtes tröpfeln der Rücken verschwitzt nicht ideal für eine Rast bei 10 °C. 15 Minuten um wieder Energie für die 2. Etappe zutanken. Ein Snickers obendrauf.

  

Schnurstracks dem Ziel entgegen besser gesagt der Straße durch das Tal folgen. Glasklar das Wasser trotz der Regenfälle. Überraschend sind hier doch mehrere Almen im Abstand von 1 km, die wohl erfolgreich mit Milch und Vieh Wirtschaften. Zwar nicht so angenehm eher das Mittel zum Zweck auf dieser Schotterstraße die  nur ganz leicht Ansteigt zu gehen. Wasserfälle  und Nadelbäume zu beiden Seiten an den Hängen der nicht allzu hohen Gipfel die Teilweise noch mit Wolken verhüllt sind. Oh weh der Magen Rumort, die Milch machts sorgt für Druck im Kessel, Bodo gibt mir folgerichtig Toiletten Papier. Wie es so kommen musste kurz mal einen geeigneten Platz finden, Blitzartig Rucksack ablegen, Kühe bestaunen dies unvermeidbare Ereignis. Langgezogene Kurven das Tal mal weiter und auch eben, verengt sich steigt auch mal mehr an. Radfahrer begegnen in kürze sind die beiden endeilt, ja in wenigen Minuten wird ein doch längeres Stück Wegstrecke bewältigt, vermutlich 30 Minuten bis sie erreicht sind. Ein Traktor und ein Gülle Fahrzeuge die einzigen Motorisierten Fahrzeuge die passieren. Wäre da nicht die Rinder wohl ohne Kontakt. Eine Seilbahnstütze ist erkennbar sicher 20 Minuten Gehzeit, vorbei an der letzten Alm die Außerkees 1753 m, 1 Schwein hält sich gerade in einem Stall auf, würde es gern Fotografieren, reagiert auf zurufen wenig. 2 PKW parken an der Materialseilbahn hier endet die Schotterstraße, doch davor geht es Links in die Flanke, Steinig und Grün der Hang. Es ist jetzt 14 Uhr, die Wolken hängen Tief es wird steiler. Die Weggablung Keesboden 2020 m, noch 45 Min. 2 ¼ Std. bis zur Birnlückenhütte, müssen wir Morgen bis hier absteigen sicher Denkbar. Für eine Pause ist das Wetter nicht einladend, genau gegenüber ist der Aufstieg zur Birnlücke leider nur der untere Teil sichtbar, die Wolken verhüllen den Großteil. 2 Moränen lassen erkennen wie imposant der Krimmler Gletscher am Fuße der Gipfel des Maurerkees einst waren.  Anstrengend über Steinige und Erdige Parts geht es der ersten Stütze entgegen, kurze Serpentinen Bodo fällt zurück, Alina legt einen konstanten Schritt vor. Dürfen wieder einmal über die äußeren Bedingungen zufrieden sein, wenn auch viel dieser Faszinierenden Landschaft verborgen bleibt. Laut Karte verläuft der Weg oberhalb der Materiallift Trasse. Kleinere Wasserläufe werden auch über Stege überschritten. Weitere Wegteilung Birnlücke auch wieder 2 ¼ Std, das sollte die Route sein. Kontinuierlich links in die Flanke die vom Sonntagkopf 2527 m, kommt. Für einen Moment wird die Warnsdorferhütte sichtbar Thront auf einem Grad scheint eine Ewigkeit entfernt, relativ gradlinig die Führe, etliche quer Hölzer Sichern den Weg vor Errosion, die Beine sind schon Müde die Holzstufen unangenehm. Alina zieht ihre Regenjacke an, warte noch könnte auch ohne gehen, die Einsicht kommt, zum Schirm auch die Regenjacke die im Rucksack oben Deponiert wurde. Die Sicht nicht mehr als 50 m, dazu ist es Windig und kühl geworden, einzig der Wille sorgt für die Nötige Motivation. Alina ist nur ein Stück zurück nur Schemenhaft wahrnehmbar. Eine Künstliche Abschrankung, dazu ein Hinweis für unbefugte verboten, ist es die Wasserquelle sollte Oberhalb der Hütte liegen. Eine Gabelung mit Hinweis, 5 Minuten zur Hütte geht doch! Ungebremst mit kleinen Stolperer, ein Geräusch wohl die Materialseilbahn. Schemenhaft die Umrisse der Hütte ja das Tiefdruck Gebiet kennt kein Pardon. Erleichterung und Zufriedenheit, als Alina ankommt schwebt die Material Gondel ein, Personal Transport, die Bedienung? Frage einen Mann der wohl den Lift betreut, ob es ohne Technische Hilfsmittel auch geht? ein schmunzeln. Sind hier Gäste? es wirkt so ruhig. Rucksack und Schirm abstellen. Es ist 15.10 Uhr, die Höhe 2336 m, ziemlich genau 7 Std. mit Pause das ist prima! Spätestens als die Gastraum Türe wird geöffnet, entpuppt sich die Gaststube als absoluter Hingucker, klein und Fein 1 gr. Tisch daneben 2 Nebenzimmer. Melde uns an der Theke an. Wir erhalten eine Karte mit der Nummer 712, eine Angestellte geleitet in  das Lager, Alina schließt sich gleich an. 2 Stockwerke nach oben das Beinwerk schwächelt ein wenig. Menschen mit Klettergurt Eisschrauben und Gletscherausrüstung, Frage nach, Gletscherausbildung Theorie  Unterricht in der Hütte. Unter dem Dach ein Lager für 17 Personen ein Abteil mit 4 Lager für uns. Kleine Ablage, das feuchte Textil wird zum Trocknen ausgelegt. 2 Personen schlafen verhalten uns dementsprechend. Bodo ist 20 Minuten später am Ziel. Schreibzeug Foto und das GPS, ärgerlich der Akku wohl schwach das Gerät hatte abgeschaltet. Ärgerlich von den 10 Akkus sind nur 6 gut geladen. Nehme sie nach unten, der Kurs ist im anderen Raum. Bestelle ein Russ, ein Tisch für 6 Personen in der Mitte des Raumes. Ringsum eine Eckbank. Alina bekommt die gewünschte Duschmünze, wartet im Gang geduldig bis sie an der Reihe ist. Bericht hat nun die Priorität.

  

Frage den Wirt später nach einem Akku Ladegerät, siehe da er findet eines genau das selbige wie meines, ausreichend Steckdosen sind vorhanden. Weitere Gäste gesellen sich am Spätnachmittag dazu, auch hier wieder eine Mückenplage, Bodo und ich dezimieren diese Plagegeister erfolgreich. Die beiden Trinken ein selbstgemixtes Naturradler das ganz gut schmecken soll. Ein Wunderschöner Kachelofen, ringsum ein Regal, Bierkrüge und Flaschen aus aller Herren Länder, etliche sind mir bekannt darunter auch Südamerikanische. Ruhig und Relaxed, so eine Tagestour ein Erlebniss. Spagetti für 9.50 € das AV Essen, verschiebe die Pasta auf Morgen, bekanntlich sind wir dann in Italien, nehme das Gulasch 12 €, die beiden das AV Salat gibt es vom Buffet. Alina kümmert sich bestens um die Kräuter die sie reichlich schneidet. Mittels der Wanderkarte werden wichtige Infos notiert. Bisher halten 300 Bilder die Geschehnisse ein wenig fest. Ein Jäger hilft an der Theke aus, macht dies zum ersten Mal, interessant seine Anfänge beim  Einschenken.  Ein gutes und reichliches Essen wird um 18.35 Uhr, serviert. Lebendig das geschehen verhalten die Unterhaltungen. Alina tappt ihren Zeh wobei sie keine Schmerzen hat, die Schwellung vom Vortag war schon am Morgen abgeklungen. Stärkere Regenfälle ja bei solchen Bedingungen ist ein Dach über dem Kopf Gold wert. Der Service ist gut, ein leeres Glas muss nicht gleich gefüllt werden. Alina beschäftigt sich mit schmökern schöne Berichte über Klettersteige, holt sich zwei Teebeutel bestellt warmes Wasser dazu. Die Sicht klart auf schöner Blick in den Sonntagskees ein doch großer Gletscher, hier findet also der Eiskurs statt. Nicht weit Östlich liegt der Großvenediger nur eine 2 Tagestour entfernt, doch dieser steht schon im Tourenbuch. Überlege die Tour 2020 hier Östlich fortzusetzen. zwei Stockwerke nach oben Akkus leuchten Grün, 1 davon wohl hinüber. 90 Schlafplätze die wohl selten ausgeschöpft werden. Morgen in der Früh wird es unbeständig sein, noch immer Regnet es ergiebig. Wenn schon im Zimmer die Zahnbürste ist ja greifbar. Der Körper schon wieder gut erholt, nach 1250 Hm Aufstieg sowie 450 Hm. Abstieg. 21.50 Uhr, fühlen uns wieder hellwach, bestellen 2 Franziskaner. Alina geht zu Bett, Unterhalten uns bei einem Franziskaner. Die Rechnung 149.70 €, davon gehen 59 € auf mich. Lager 12 €, Bier oder Russ je 4.59 €.

Bilder zu diesem Tag findet ihr hier in der Sige Gallery: 

  • Bilder Bergwoche 10.-18.August 2019 (150) (Kopie)

 

Mittwoch 14.Aug.: Unruhig in der Frühe ein kommen und gehen, dazu das Rascheln der Plastiktüten. Ob der Wettersituation und einer kurzen Etappe bleiben wir unter der Warmen Decke. In der Nacht Toilettengang wollte dabei ein Schluck Wasser aus dem Hahn Trinken, doch aus der Berührungslosen Armatur fließt kein Wasser auch das Einschalten des Lichts hilft nicht. Im Lager ist es hell genug um den Schlafsack zu finden, eine leichte Erhöhung am Boden zum Glück keine Stufe, das wäre eine Bruchlandung geworden. 8 Uhr als Bodo aktiv wird. Über 9 Std. Ruhe mehr als zuhause. Ein Blick aus dem Fenster Schneeregen keine 30 m Sicht,  dazu leichter Wind. Das wenig Essen  sowie die Plastiktüte mit den Utensilien, der Rucksack ist komplett ausgeräumt das Regal allein für uns. Frühstück allein im Nebenraum, die Gäste wohl schon ausgeflogen. Ein einfaches wie zweckmäßiges Frühstücks Buffet an der Stelle wo gestern das Salat Buffet, doch davon nehmen wir wie immer keinen Gebrauch. Erstmals Toilettengang danach wird beim freundlichen Hüttenwirt das Teewasser bestellt der Liter kostet 2.80 € Alina und Bodo richten ihr Gepäck. Tassen mit Löffel und der Zucker stehen schon am Tisch, er serviert auch das Heiße Wasser. 6 Teebeutel 3 Scheiben Brot ein wenig Wurst, Bodo und Alina reicht der Vorrat locker, alles läuft auf den Einkauf Morgen in Südtirol hinaus. Schreibe Wurle eine SMS wegen seiner praktischen Schraubdosen. Wir lassen uns sehr viel Zeit bei einem spartanischen Frühstück. Unterhalten uns über Hakan den Handy Doktor, allerhand was auch Bodo über ich berichten kann. Die letzten Gäste verlassen diese Angenehme Herberge der Eiskurs ist schon in der Früh aufgebrochen. Das Personal beschäftigt sich mit der Alltäglichen Reinigung, das Personal nicht unbedingt Freundlich doch sehr Rücksichtsvoll. Als letzter räume ich das Lager, es scheint weniger zu werden. Socken und die Schuhe schon wieder trocken. Auch hier wieder die unzähligen Fliegen. Es scheint aufzuhellen die Wolken sind sichtlich aufgestiegen. Von oben Trocken ist es nun doch schon länger, eine Gruppe der Eisausbildung erwärmt sich am Stammtisch. Teile einen Apfel auf. Die Wolken sind jetzt auf der Höhe der Warnsdorfer Hütte. Die 2 Moränen des Krimmler Gletscher sind zu sehen führt der Weg zur Birnlücke über die Östliche Moräne. Abstieg bis zum Keesboden 2020 m. Eine Hochfläche mit etlichen Wasserläufen von dort konnten wir gestern die Hütte kurz sehen. Null Mobile Daten und kein Netz. 11.25 Uhr, anziehen der Schuhe, Klatsche mit einer Filzpantoffel sehr viele Fliegen. Ein Foto vor der Hütte bei 4 °C, Warm gekleidet. Die Wolken hängen jetzt um 11.40 Uhr, bei 2500 Meter. Ja das Warten hat sich gelohnt die Sicht gibt viel der wilden und schönen Landschaft frei.

  

Der Abstieg ist einsehbar wenigstens die Steine sind abgetrocknet. Langsam anpassen. Das Paar mit den Gelben Rucksack Hüllen steigt auf ja sie hatten im Krimmler Tauernhaus mit etliche Wanderer übernachtet, ihnen sind wir nun 1 Tag voraus. Unterhalte mich kurz über ihren Aufenthalt, ja mehr eine Pension Berghütte wohl der falsche Titel. Fester tritt und schritt das Motto, auch die 2 Mädels sind alsbald an der Hütte. Kurze Serpentinen wobei Optisch die Route schräg am Hang des Hochkees verläuft. Super Südlich ein erstes blaues Loch am Himmel. Leider sind die Gletscher meist noch verhüllt, warte ein wenig mit dem Fotografieren. Alina und Bodo eilen voran. Kurz das Tempo erhöhen bis zur Weggabelung die Mädels halten eine Packung in Händen, Frage was gibt es den gutes? Hält den Beutel hin ein Nuss Mix, bediene mich einer der Nüsse, scherzhaft die Bemerkung, gute Nahrung auch für das Hirn! Sie gehen auch zur Birnlückenhütte! Zeigen auf die Aufstiegsroute, hier hatten sie vorhin jemand im Aufstieg gesehen. Ein grüner Hang daneben eine Altschnee Rinne mit mehreren Hundert Meter. Schaut von hier sehr steil aus sicher täuscht die Perspektive, Alina ist ein wenig geschockt möchte das nicht glauben. Quer über den Keesboden mit einigen Holzstegen, auch ein Massiver mit Leimholzbinder darunter. Die Schneefall Grenze lag bei 2400 m. Die Moräne kommt näher, sicherlich geht es bis zum tiefsten Punkt der Etappe. Genauso kommt es. Kühe weiden hier auch gegenüber halten sich einige dieser Tiere auf. Gute Route geht in einem Bogen nach Links Südlich, allzu viel Höhe geht dadurch nicht verloren. Schade die Wolkenlücke wird nicht größer, Bodo schreckt eine Kuh auf die sich am Weg niedergelassen hatte. Saftig das Gras, guter Blick in das Tal. Übergang in Stein und Geröll. Träge liegen auch hier die Tiere wenn man es genau nimmt liegen sie in ihrem Futter. Es steigt an bis zur nächsten Wegteilung. Wie schon vor 20 Minuten liegt die Gehzeit auf Weg Nr.519  bei 2 ¼ Std. Ein Schneefeld wird gequert das  in einer Rinne weit von oben zieht. Große Pflanzen am Hang eine schmale gut ausgetretene Spur. Die Füße etwas anheben um nicht allzu viel der Feuchtigkeit von den Pflanzen aufzunehmen. Ja die Steilheit fordert die Route überrascht ob der Führe zwar nicht mehr so steil dafür schlängelt sie sich auch gesichert am Hang. Schätzen anhand der Warnsdorfer Hütte wann wir auf derselben Höhe sind. Alina holt das GPS aus meinem Rucksack, oh weh zeigt nichts an, nur mit einem Neustart sind die Funktionen wieder hergestellt. Aktuell auf 2192 m. Eine Traumhaft schöne Wiesenfläche dicht wie ein Teppich. 

  

Gleichmäßig gibt Alina das Tempo vor. Bodo geht sein Tempo. Sind sehr zufrieden dass wir solange am Morgen geduldig gewartet hatten. Nächster Stopp auf 2400 m, jetzt ist die Warnsdorfer tiefer, die nun in der Ferne an einem Hang nicht weit entfernt von einem Grad gebaut ist. Vereinzelt liegt ab 2500 m, etwas Neuschnee verdeckt die Bunten Pflanzen. Alina fehlt die Motivation liegt es an der  Wettersituation? Jedenfalls zieht es sich etwas zu, vom Tal kommend ziehen Wolken hin weck. Ja bei einer Wanderung gehen sehr viele Gedanken durch den Kopf, ein jeder findet wohl genug Zeit gewisse Tag Träume zu erleben oder auch Planung oder Organisatorischen aufzuarbeiten, klar auch die Negativen Erlebnisse gilt es zu verarbeiten.  Übergang in Blockgewirr eine Rinne leitet nach oben, die Route wechselt an den Nördlichen Hang deutlich mehr Schnee der auf den Steinen teilweise geschmolzen ist. Ziehen uns wieder Wärmer an, eine erste Anhöhe wird erreicht wie es scheint ist es am Ende der Rinne deutlich heller wohl der Die Grenze und der Übergang in das Ahrntal. Wieder geht es an den Hang quert dann endgültig zur Birnlücke die für einen kurzen Moment sichtbar wird. Personen halten sich dort gerade auf. Wohl noch 10 Minuten, jetzt liegt durchgehend der Schnee sehr viele Spuren sichtbar mehr Wanderer als Gedacht waren heute schon Unterwegs. Bodo folgte nicht immer in Sichtweite. Ja es ist Winter geworden auf 2669 m. 14.05 Uhr, Italien liegt zu Füßen. Schaut doch schon ganz anders aus, deutlich Heller eher aufgelockert Richtung Westen. Tief eingeschnitten das Ahrntal im Vordergrund die Neuschnee Auflage, Grün die schillernde Farbe. Die Hütte ist auch schon zu sehen, liegt nicht weit entfernt auf einer Kuppe dahinter fällt der Hang wohl steil ab. Laut Weg Tafel sind es 20 Minuten. Einige Schritte Abseits aus dem Windkanal just jetzt kommt die Sonne durch, rufe Alina zu sie soll doch bitte hierher kommen diesen Augenblick genießen. Perfekt wie an einer Schnur gezogen liegt oberhalb dieser der Schnee an der Bergkette. 14.15 Uhr, Bodo erreicht den höchsten Punkt dieses durchwachsenen Tages. Sehr weit zieht sich das Tal hin, mehrere Gebäude das wird Kasern sein liegt 1000 m tiefer, hier fährt Morgen der Bus. Er möchte gleich weiter gehen ist voller Tatendrang.

  

Überwiegend Steinplatten die wie gestapelt liegen, schöner Weg der eben aus diesen Platten besteht. Etliche Nachrichten treffen auf mehreren Kanälen ein. Erst ein Stück Links Richtung der Gletscher die  von den Wänden der Gipfel der Althausschneide fließen. Leider sind die Gipfel in Wolken gehüllt. Die Richtung wechselt entlang eines Rückens der Abstieg. Bereits 10 Minuten später liegt der Schnee nur noch vereinzelt, im Westen hellt es erkennbar auf. Ein Radfahrer mit sinem Bike auf dem Rücken überholt, spreche kurz mit ihm, er ist das Krimmlerachental aufgefahren, denselben Aufstieg wie wir hat er mit dem Rad auf dem Rücken absolviert Zolle ihm Respekt und das in kurzer Hose und Shirt. Wanderer sind nun vermehrt im Aufstieg zur Lücke. Ein Schneefeld wird gequert noch 200 m bis zum Ziel das im Moment nicht sichtbar ist. Unglaublich wie schnell die Sonne Oberhand gewinnt. Der Eingang des Rifugio Tridentina ein Altes Steinbauwerk auf 2441m, liegt auf der Abgewandten Seite. 14.43 Uhr, 3 Stunden die angegebene Gehzeit sogar etwas überschritten. Die Weglänge 8,8 Km, Aufstieg 700 Hm, Abstieg 600 Hm. Auf der Südwestseite des Gebäudes findet sich ein Freier Tisch mit  Tal Blick. Mitgebrachte Speisen dürfen nicht verzehrt werden, so steht es auf einer Tafel der an einem  Fensterladen prangert. Einige Einheimisch Tages Gäste unterhalten sich in ihrer Heimatsprache. Alina unterhält sich mit 2 Deutschen Frauen die in  2 Std. 45 Minuten aufgestiegen sind. Klein die Lokalität bieder die Ausstattung, Frage nach dem Reservierten Lager, er zeigt den Platz vor den Toiletten und am Eingang wo die Bergstiefel in einem einfachen Regal geparkt werden. Relaxen ein wenig in der Sonne mit langem Textil. Bodo und Alina checken ein. Schreibe nun die nächsten 2 Stunden am Tagesgeschehen. Zur Abwechslung wird der Rucksack in das Lager gebracht. Eng der Aufgang, warum auch immer der Türrahmen so niedrig geraten ist, hier werden sich schon unendlich viele Menschen den Schädel angerammelt haben. Kalt ist es hier unter dem Dach wohl miserabel isoliert. Links 3 Lager für uns, weitere Schlafplätze und auch Liegen steht bereit. Nehme etwas zum Essen mit. Alina wäscht sich. Es ist sehr Sonnig dafür hat der Wind zugelegt. Der DAV Bergwetterbericht schreibt für Morgen höhere Regenwahrscheinlichkeit, Freitag besser Samstag gut. Bestellen ein kleines später ein großes Bier. Für 2 € gibt es einige Scheiben Weißbrot, Bodo versorgt uns mit Wurst. Alina bestellt einen Kaiserschmarrn für 10 €. Zum Abendessen bestellen die beiden das Menü 15 €, Alina die Suppe Bodo die Spagetti. Klar Pasta! Spagetti Bolognese für 9 €. Erkundige mich beim Personal das ebenfalls gut Deutsch spricht über den Fahrplan des Bus von Kasern. Wenig später die Antwort, ab 8.10 Uhr, im Stunden Rhythmus, das entspricht ähnlich den Infos aus dem Internet. Eine Gruppe wohl 2 Familien Italienischer Abstammung sitzen am Nebentisch, die Kinder treiben ganz schön um, genießen wie all die Gäste diesen Tag mit dem Wetterumschwung. Vogte meldet sich aus Hanoi sein Urlaub geht zu Ende. Morgen der Rückflug nach Chiang Mai. Wechseln den Sitzplatz auf die Südseite vor dem Eingang unter einem Pavillon. Die 2 Mädels sind nun auch hier, sind richtig zufrieden hatten im Aufstieg schon besseres Wetter Tolle Rundum Sicht auf die Berge. Ja die beiden nicht die schnellsten hatten in diesem Fall klar den Vorteil. Der Akku des Handy schwächelt ja das Internet saugt am Akku. 3 Personen umfasst das Service Team. Um 18 Uhr erreicht eine Gruppe älterer Schwaben die Hütte. Das Haus jetzt in „Deutscher Hand“ Die Chefin der Schwarzenstein Hütte ruft an. Frägt ob wir Morgen erscheinen. Hatte im Aufstieg Alina gebeten mich daran zu erinnern das ich dort anrufe um wie besprochen die Reservierung zu bestätigen. Bodo und Alina ziehen sich in die Hütte zurück. Die Steckerleiste komplett belegt, der Chef empfiehlt in der Toilette das Handy zu laden.

  

Alina ruft mich zum Essen 4 Tische stehen den Gästen zur Verfügung. 4 Ossis älteren Semesters sitzen auch am Tisch. Bodo beginnt zu schnippeln hole meine Chilis und den Rest der Gurke aus dem Rucksack stoße mir den Kopf an diesem doofen Türrahmen an. Jetzt ist mein mitgenommenes Essen verspeist. Top getimt das Essen wird Serviert, das Essen ist gut die Portion könnte etwas größer sein. Die Sonne scheint Frontal durch das Fenster sorgt für ein Heimeliges Flair. Rot Weiß karierte Tischdecken ein Gefühl wie vor 30 Jahren. Der Material Transport erfolgt mittels Heli. Auffällig die Wegschilder die deutlich von denen des OEAV und des DAV abweichen. 2.10 Std. Abstieg bis Kasern steht geschrieben. Ein Frühes Aufstehen ist unausweichlich, stehen Morgen 2000 m Aufstieg an. Langsam geht die Sonne unter, die Vorstellung über den Grenzgrat war wohl zu Hoch gewählt, stattdessen imponieren die Gipfel im Süden allen voran die Dreiherrenspitze mit ihren 3499 m. Berge soweit das Auge reicht, die Wolken haben sich kurz nach 20 Uhr komplett aufgelöst, die Temperatur liegt bei 5 °C.

  

Es ist urgemütlich wenn auch Alina mit der Temperatur nicht ganz so zufrieden ist, Testen ein Ayinger Weissbier. Um 21 Uhr, wird es deutlich ruhiger, Vergleichen ein Franziskaner der Unterschied Enorm. Alina bekommt einen Elektro Heizofen. 21.50 Uhr, der Wirt möchte Abrechnen, meine Rechnung beträgt 50 € Brot 2 €, Mineralwasser 2.50 €, Bier und Radler 20 € Die Übernachtung 16 €. Bodo und Alina zusammen 90 €. 5 Junge Südtiroler halten sich an einem Tisch vor der Bar auf sind wohl gut drauf. Kurz danach wird an der Theke die Jalousie heruntergelassen, völlig unbekannt auf einer Berghütte. Als letztes geht es in das Lager, Alina ist ob der Temperatur wenig erfreut. Das Licht brennt noch. Sehr schnell liegen wir im Hüttenschlafsack zugedeckt mit einer Decke. Wenig später schaltet ein Ossi die Elektroheizung aus, das Geräusch des Ventilators stört ihn. Das Gepäck für Morgen hatten wir schon gepackt. Gefühlte Temperatur im Raum höchstens 10 °C.

Bilder zu diesem Tag findet ihr hier in der Sige Gallery: 

  • Bilder Bergwoche 10.-18.August 2019 (245) (Kopie)

 

Donnerstag 15.Aug.: Die älteren Herren leiden wohl unter Blasen Probleme jedenfalls ist ein Schlag mit Sturz die folge, wohl den Kopf am Türrahmen „hängen gelassen“ 6.05 Uhr, das Handy gibt den Startschuss, prima die letzte Stunde eher ein Wachschlaf. Schnell in die Pushen dem Lager entsteigen, ankleiden Decke zusammenlegen. Flux nach unten. Den ersten Bus zu erreichen das Ziel. Der Wirt möchte dass wir in der Bar Platz nehmen. Bitte die Herren die Dosen und den Beutel die auf dem Fensterbrett gestern zurück gelassen wurden, zu übergeben. In einem Plastikbehälter 1 L mit Ausgießer serviert der Chef das Teewasser Tassen und ein Körbchen Weißbrot gibt’s obendrauf. Wie es scheint wird hier die Hütte nur mit Elektro Heizkörper beheizt. Die Außen Wetterstation zeigt einen hohen Luftdruck und 3 °C an. Fast Wolkenlos der Himmel. Die Sonne benötigt noch einige Zeit wirft die langen Schatten der Berge um die Birnlücke an die Hänge des Ahrntal.  Butter und Marmelade sowie Honig von Bodo. Das Handy ist zu 85 % geladen. Schuhe und etwas Wärmere Kleidung auch die Mütze. Die 3 Herren bitten um ein Foto mit der Hütte als Hintergrund. Es ist 7.10 Uhr, geworden der Anspruchsvollste Tag der Tour steht an. Wunderbar die Sicht dazu klare Luft, Optimal der Abstieg bestens mit Steinplatten präpariert, schmale Querrinnen als Wasserablauf Stufen und Absätze Bodo legt los wie die Feuerwehr. Es fehlt mir an Trittsicherheit, der Abstieg wohl steil aber bestens weil auch trocken. Öffnen der Jacke kurz später wird auch die Mütze abgelegt. Prächtig wie die Hütte jetzt schon weit oben Thront. Der Ahrnbach verläuft nun auf 2100 m, parallel zum Weg Nr.13. Eine Ebene danach verengt sich das Tal zu einer Schlucht hier ist steht die Lahna Alm auf 1983 m. Das Wasser stürzt teils auch Wild in die Tiefe, diese endet an der Kehrer Alm auf 1846 m. Hier endet die Straße. Alina und Bodo finden Gefallen an den Ponys.

  

Das Tal weitet sich, die meiste Höhe ist abgestiegen jetzt noch die Weglänge bis Kasern. 2 PKW kommen auf der Schotterstraße entgegen. Das Tal nun eingerahmt von hohen Bergen. Sind wohl etwas spät dran doch bei diesem forschen Schritt sollte 9.10 Uhr, zu schaffen sein. Es lässt sich gut gehen der gestrige Tag war gut für ein „auslaufen“ wie geschaffen um heute wieder anzugreifen. Schneereste über am Hang ein Überbleibsel. Satt Grün die Weideflächen die Rindviecher Braun und Weiß gescheckt meist Jungvieh. Vorsicht ein Auto von hinten! Es ist kaum wahrzunehmen, plötzlich hält der Wagen neben mir, wohin geht ihr? Zur Schwarzensteinhütte jetzt erstmal nach Kasern, kommt steigt ein! Das Gepäck bitte in das Heck! Ein teures Auto dieser BMW. Bodo und Alina wir dürfen mitfahren! Cool so eine unerwartete Fahrt. In Kasern teilt er mit das er nach Bruneck zum Einkaufen fährt, ich nehme euch bis St. Johann mit. Im Gespräch erfahren wir das er die Kehrer Alm besitzt, ein Schneereichen Winter 9 m Schnee sind gefallen. Frage ihn nach Hans Kammerlander, ja dieser sei nicht so clever wie Reinhold Messner, auch der Verkehrsunfall unter Alkohol wird im angelastet. Großer Parkplatz in Kasern, hier sperrt eine Schranke die Straße. Für Anlieger frei. Er spricht davon dass die ersten Gäste jetzt bei der Anfahrt sind. Prima das bringt uns Zeitlich sicher 1 Std. weiter. Gibt es in St Johann ein Lebensmittel Geschäft? Ja ein Spar Markt. Heute ist Feiertag, diese Aussage schlägt wie eine Bombe ein, die Planung war auf diesen Einkauf heute Organisiert. Direkt am Zustieg vor einem Fußgängerüberweg an der Hauptstraße hält er das Auto. Hier beginnt der Zustieg zur Schwarzensteinhütte! Warm ist es hier auf 1017 m. Bedanken uns. Eine Frau die jetzt gerade vorbei geht spreche ich an, Frage nach einem Geschäft? Unten im Dorf findet ihr eine Möglichkeit. 6 Std. sind es laut der Wegtafel, oh weh heftig. Die Straße überqueren eine kl. Straße führt zu einem Parkplatz. Unterhalb wohl die Schule, ein schmaler Weg führt in das Centrum Kinder in Tracht sitzen vor dem Schulgebäude. Bodo spricht eine Frau höfflich an, der Spar ist heute geschlossen. Im Dorf Café solltet ihr etwas erhalten, zeigt ihm den Weg! Kaum 100 Meter Distanz in diesem Idyllischen Ort. Von hier ist hoch oben Nördlich der Gletscher zu sehen, Morgen wird dieser beim Übergang zur Greizer Hütte betreten. Enttäuschung es gibt nur Croissant. Auf der Fahrt hatte ich ein Geschäft gesehen sollten wir es dort versuchen, doch mit welchem Hilfsmittel laufen wohl zu aufwendig. Kurze Absprache, wir verzichten auf einen Einkauf. Tausche das lange gegen ein kurzes Textil. Exakt um 9.12 Uhr, an der Stelle wo uns der Freundliche Südtiroler abgesetzt hatte.

  

Weg Nr.19 Folgen der Straße kleinere Abscheider über Wiesen halten uns in Richtung des Tribbachsattel, verfehlen wohl die Zufahrt zur Stalila Alm, später gab es eine Möglichkeit um Westlich zu queren wobei dieser Aufstieg wohl kein Umweg ist. Tribbachhaus Rußbachhütte und die Kegelgassalm 2109 m, eine Top Alternative wobei die Kegelgassalm auf 2109 m ideal für eine Pause ist. Links des Tribbach geht es anfangs mäßig auch über Wiesen in das schöne Tribbachtal. Ein wohl wenig begangener Anstieg die Masse fährt wohl mit dem Auto bis Stalila 1472 m, spart dadurch 450 Hm. Ausreichend die Markierungen es geht bei besten Bedingungen in einen Mischwald. Der Körper wird gefordert Pilze gedeihen im Schatten der Bäume. Bodo hat Probleme mit dem Rücken die Tablette am Morgen erzielte wohl nur eine geringe Wirkung. St Johann liegt schon deutlich tiefer Blick auf das GPS 450 Meter aufgestiegen ja es läuft konstant und gut, Wohl gute Bedingungen wobei die ersten Wolken aufziehen.  Ein Mann trägt Gips sein Arm in einer Schlinge ist mit seinem Hund im Aufstieg, geht wohl die Ideale Route folgen ihm wohin er wohl geht? später auf der Hofer Alm Hütte 1850 m, wohl Privat sehen wir in mit seinem weisen Hund, ist er der Besitzer? Schöne Passage schmaler einsamer Weg teils durch hohes Gras und Farne. Übergang am Hang der Tribachalm in Almwiesen. Hier mündet die schmale Schotterstraße zur Rußbachalm, hier begegnen Wanderer, die Serpentinen lassen sich mit Abscheider schön verkürzen. Der „Einarmige“ passiert uns, frage ihn nach dem besten Zustieg zur Schwarzensteinhütte? Wohl über das große Tor, fragt am besten den Hüttenwirt der Kegelgassalm. Ein Wegweiser zeigt auch zur Stalila. Vor der gemütlich wirkenden Rußbachalm führt der ausgeprägte Weg Aufwärts. Vorbei ist es mit dem Schatten der Bäume die Baumgrenze liegt nun tiefer. Es ist Sonnig vermehrt nun auch Wolken, da kommt etwas aus Westen. Die Tribbachspitze 3267 m, darunter der gleichnamige Gletscher beeindrucken. Der Aufstieg schlängelt sich wohl durch Latschen, Schweiß rinnt hier ist wohl die Hälfte des Aufstiegs geschafft. Bodo kämpft mit sich, Zäh sein Schritt. Beschränken wohl den Aufstieg auf einen Stopp. Steinplatten perfekt verlegt. Die Latschen und das Niedrig Holz ein einziges Strauchwerk, die Hütte mit ihrem großen Balkon Sichtbar kommt nur langsam näher, eine Fahne weht im Wind. Graue Schwaden über 2700 m, zwar ist die Fernsicht noch gut doch ringsum hüllen sich die Gipfel ein. 11.40 Uhr, wenige Gäste werden an der Kegelgassalm bewirtet sitzen geschützt vom Wind. Rucksack so abstellen das der Rückenbereich wie auch das T-Shirt von der Sonne getrocknet wird Alina kommt mit einem freudigen lächeln an, setzen uns direkt vor der Hütte auf eine Bank, die Fassade ist mit Schindeln verkleidet angenehm sich anzulehnen.

     

Wohl der Chef, frage ihn nach dem Zustieg, ist wohl beschäftigt, über Großes Tor Gletscher mit Spalten nicht ratsam, legt eine kleine Broschüre auf den Tisch. Bestelle ein Wasser, der Weg 19 geht laut Kompass Karte über den Gletscher eine Verbindung über das Großes Tor besteht nicht, wohl nicht der einzige Fehler dieser Karte. Alina hat unbemerkt Ei mit Speck bestellt ein Korb mit Brot gibt’s dazu lädt auf eine Scheibe ein. Schnell ist das T-Shirt im Starken wenn auch kühlem Wind trocken. Gäste gesellen sich dazu. Bodo erlabt sich an einem Radler er begleicht später die Rechnung von 11.90 €. Eine Hinweistafel 2 Std. 40 Min. bis zum Ziel. 40 Minuten Relaxen sind schnell vorbei, um 12.20 Uhr, geht es weiter noch 900 Hm. Aufstieg stehen an. Der Weg gabelt sich gleich hinter der Hütte rechts geht es zum Großen Löffler 3379 m, auch das Große Tor und der Schwarzenstein ist angeschrieben. Etwas Oberhalb der Hütte Weiden einige Kühe, ein gut Markierten wenn auch kleiner Pfad gilt das Augenmerk. Der Gletscher Thront über dem ausgeschliffenen Gletscherabfluss. Links begrenzt  von der Tribbachschneide eine lange und hohe Felsbariere der wir uns nähern. Auch hier wieder über einen gepflasterten Weg aus Natursteinplatten in einen Steinbruch teilweise auch einer Schneide ähnlich einer Moräne, die einfachere Variante wäre rechts über Serpentinen Bodo fällt mehr und mehr zurück  ab und an ein Stopp damit er aufschließen kann. Laut Meteo Regenrisiko um 13 Uhr, bei 0 % gegen 16 Uhr, diese bei 40 %. Die Schneide leitet wirklich direkt fast geradlinig zum Großen Tor. Rechts die ersten Schneefelder. Irgendwie könnte weit Oberhalb die Hütte stehen. Die Beine leisten gute Arbeit. Das Große Tor ist deutlich erkennbar ein Markanter Durchbruch. Alina ärgert sich warum es noch weiter nach oben geht möchte nach links queren, ja es ist eine Optische Täuschung abwarten die Route ist gut gewählt, sicher eine Optische Täuschung, wird ebenerdig in die Rinne führen. Genauso der Verlauf, ein Halt werde mich warm anziehen Kühl und Windig die ersten Regentropfen. Bodo lässt wissen dass sehr vorsichtig geht, eine Verspannung und stetiger Schmerz. Ein Snickers als Wegzehrung, ein Fleece mehr nicht egal was kommt, gut angelegt der Aufstieg 50 Hm, wenn wir Glück haben ohne viel Abstieg. Bodo macht das gut, in der Scharte angekommen eine andere Perspektive, ein Meer aus Steinen. Unten in der Mitte ist der Weg gut zu erkennen, ein wenn auch kurzer Abstieg unvermeidbar. Rechts steile Hänge mit Schnee. Die Hütte ist noch immer verborgen. Eine Spur führt am Fels nach unten. Zwischen Fels und Schnee eine Rinne gibt es ein durchkommen?. Alina versucht es an der Kante rate ihr ab, ein Sturz unvermeidbar. Versuche es, doch in der Mitte ein hoher Absatz auf einem schmalen Felsband eher möglich. Kehre um, Bodo macht das einzig richtige weicht über das Blockgewirr aus. Der Weg führt in einem Links Bogen auf einen Rücken ein jeder entsteigt diesen Labyrinth aus Steinen. Danach ein weiterer Abstieg  es wird direkt zum Hang gequert dieser endet an einer Weg Tafel hier mündet der Hüttenzustieg. Guter Blick nach Bruneck. Nördlich hingegen zieht ein Wetter auf. Willensstark geht es vorbei an zwei kleineren Seen zum tiefsten Punkt des Gletscherschliffs. 3 Jüngere Italiener sind gerade im Abstieg flott der Schritt. Ein erstes Schneefeld wird betreten der Weg läuft eigentlich rechts, doch auf dem Schnee lässt es sich gut gehen. Querung auf einem Langen und ansteigenden Schneefeld tief der Untergrund. Die Hütte wird erstmals Sichtbar, noch 400 Hm bis zum Ziel. Etwas vorsichtig die Tritte setzen wer rutscht schon gerne zurück. Wie aus dem nichts steigt eine Gruppe von rechts oben in die Flanke, zügig der Abstieg was so anspruchsvoll ausschaut ist wohl gut zu gehen. Wir werden es bis 15 Uhr, nicht schaffen die 6 Std. zu knapp bemessen. Die Temperatur und der Wind auch über dem Schnee soweit gut. Richtig easy über einzelne Absätze ähnliche einem Band geht es auf dem einstigen Gletscher nach oben, wenige versicherte Stellen teils auch mit dicken Trittbügel, einige Stellen lassen sich über die Platten umgehen. Eine kurze Leiter Alina findet gefallen. Diese Passage kaum ausgesetzt, doch bei Schnee eine Herausforderung.  Guter Übergang in einfaches Gehgelände hier zuerst östlich zur Richtung alter Hütte, schauen uns das wenig Überbleibsel und die Gedenktafel an, wo auch immer die Überreste abgeblieben sind. Sicher sind es noch 15 Minuten zu diesem Markanten und Modernen Bauwerk. Auch hier wieder Pflasterer am Werk, die wahre Größe lässt sich erst bei näherkommen einschätzen. Einige Personen halten sich gerade vor der Hütte auf. Gleichmäßig Bergauf die Luft wird dünner die Beine schwerer, das Ziel unverfehlbar wenn auch Wolken kurz den Blick verhüllen. Gäste sind hinter der langen Fensterfront  zusehen, ein Art Monte Rosa Hütte verschnitt. Genau um 15.36 Uhr, am Ziel. Gleich dahinter der Tribbach Gletscher, dieser wird Morgen im Übergang zur Greizer Hütte betreten. Abstellen des Rucksacks im geschützten Eingangsbereich.

  

Ein Platz zum Sitzen gleich gegenüber Boxen für Hunde Die komplette Fassade ist aus Kupferblech. Stimmen am Schwarzenstein 3368 m, dem Hausberg zwei Hunde begleiten Wanderer auf diesem leichten Gipfel. Morgen Bei gutem Wetter werden wir dort unterwegs sein soweit Interesse vorhanden. Bodo erreicht das Ziel der wohl anstrengendste Etappe dieser Bergwoche. Als der Körper etwas ausgekühlt, geht’s in die Warme und Helle Gaststube ein gewisses Wohlsein überkommt. Margit die Chefin ist gerade an der Theke. Plausch wegen des Anrufs von Gestern, die Bedienung vergibt die Lager Zimmer 102 im 1 Stock. Jede Ebene mit 2 Zimmer je ein WC und Waschraum darüber im 2.Stock für Männer. Schuhraum im UG. 6 Betten je Raum Massiv die Bauweise, eine Art Dachfenster an der Wand, Blick in das Tribbachtal und dem Sattel eine Spur über den Gletscher ist zusehen, die Route für Morgen. Komplett den Rucksack ausräumen Zähne Putzen und eine kleine Wäsche, Enorm der Wasserdruck aber auch sehr Frisch. Platz nehmen in der Gaststube Dreh und Angelpunkt des Geschehens. Auf der Südseite  mit seinen 7 Tische, Ringsum an der Fensterfront eine Eckbank, 50 Schlafplätze vor 2 Jahren erbaut. Wenn doch die Sicht etwas besser wäre. Laden des Handy eine Steckdose findet sich. Heftig pfeift der Wind. 17.20 Uhr es beginnt zu regnen geht wenig später in Schneeregen über. Die Preisliste verzückt weniger 35 € für die Nächtigung, ein 0,4 l Bier für 6 €. Ein Weissbier 7 € Spagetti 10 €. Durchschnittlich 50 % teurer als bisher, ja dieser Bau muss Finanziert werden. Bestellen 2 Russn. Bergsteiger Essen eine Suppe danach ein Curry für 15 €. Alina wählt die Halbpension. Nachzügler sind im Aufstieg zu sehen quälen sich nach oben. Die Tische zum Essen werden eingeteilt, umsetzen der Ordnung halber, Modern der Raum die Atmosphäre fehlt ein wenig, dafür ist die Lage überragend.  Bestelle ein Wasser 0,5 l Alina gleiches, Bodo ein Franziskaner später. Ein jüngerer Gast spielt mit der Quetsche angenehm Klänge selten dass sich ein Gast an ein Musikinstrument wagt. Gäste setzen sich zu uns an den Tisch, Leben in München, er ist von hier sie aus der Pfalz. Ein älteres Paar ist in 8 ½ Std. von der Zwickauer über den Stabler Höhenweg Aufgestiegen.

  

Er ein ruhiger Zeitgenosse. Alina schneidet die Kräuter zum Essen. Gläser und Wasser werden gereicht, kurz danach die Suppe, der Südtiroler schiebt mir eine Schale zu obwohl ich nicht bestellt hatte. Kleingeschnittenes älteres Brot als Suppeneinlage. Die Bedienung stellt fest dass zum Bergsteiger keine Suppe gehört, das hatten wir ganz anders verstanden. Klar werde ich diese bezahlen. Ein jedem wird ein Curry mit Reis serviert, Gelbe Rüben und etwas Fleischstücke runden das gute Essen ab. Zähle 34 Gäste an einem Feiertag unter der Woche. Ruhig ist es geworden, der Service prima, 5 Mädels treiben diese Hütte heute um. Alina verzichtet auf den Nachtisch. Lecker der Kuchen Bodo überlässt mir die Hälfte. Lustig Alina hatte in ihrem Rucksack eine Gurke gefunden der Essensvorrat also noch nicht erschöpft. Der Sympathische Einheimische ist von Beruf Konditor, die Berge hier sind seine Heimat. Margit gibt eine Lokalrunde Schnaps aus. Eine Südtiroler Zeitschrift (Frau) liegt hier aus, absolut Lesenswert dieser Lebenslauf der Chefin. Stürmisch pfeift der Nebel durch die Berge, hier in der Edlen Unterkunft ist davon wenig zu spüren. Das Bein Werk ist nach 10 Km Gehstrecke und etwas über 2000 Hm. im Aufstieg sowie 820 Hm. im Abstieg wieder gut erholt, der Körper erholt sich nun viel schneller, auch über Sorgen wegen der Schulterpartie wird nicht mehr geklagt.  Als es ruhiger wird sitzen sich die Mädels an einen Tisch um Karten zu spielen. 22 Uhr, der Bericht ist aktuell das Franziskaner noch ½ gefüllt, der Musiker spielt noch ein paar Klänge bekannter Lieder ein wohl leicht Alkoholisierter Einheimischer singt dazu. In Kürze ist die Vorbereitung an den Tischen wegen des Frühstücks verteilt. 254 € die Rechnung die Rechnung in etwa gleich die Anteile wobei Alina für 5 € für das Duschen hinblättert.

Bilder zu diesem Tag findet ihr hier in der Sige Gallery: 

  • Bilder Bergwoche 10.-18.August 2019 (304) (Kopie)

 

Freitag 16.Aug.: Stürmisch pfeift der Wind die ganze Nacht über, es ist nicht ganz Finster wobei die Scheibe vereist ist. Da wird der Start wohl etwas nach hinten verschoben. Das Handy von Alina weckt. Bleibe jedenfalls liegen, Bodo erinnert Alina daran dass sie zum Frühstück gehen soll. Kurz danach verlassen unsere Tischnachbarn ebenfalls das Zimmer. Dösen ein wenig, Türen sind zu hören, ganz ohne Geräusche geht es auch hier nicht. Das Paar steigt ab die Bedingungen nicht einladend, er zieht sich sogar eine Über Hose an, kein rascheln von Kunststoff ihr Gepäck sehr klein gehalten, eine Art von Tasche wird im Rucksack verstaut. Kurz vor 8 Uhr, jetzt ist es an der Zeit zum Aufstehen. Unerschrockene hatten die Hütte bereits verlassen. Alina und Bodo Würfeln (Kniffel) sogar mit Original Block. Das Wetter wird sich wenig verändern aktuell -1°C leichter Schneefall 3 cm liegen bereits kalter Wind pfeift mir um die Ohren. Telefonat mit Noi die Plastik Schredder Maschine wird zerlegt und abtransportiert. Die ersten Gäste erreichen die Hütte wirken ausgekühlt und verbraucht, wohl sehr früh gestartet. Weitere sind im Aufstieg ein staunen allenthalben, klar am Ausgangspunkt ganz andere Bedingungen. Es ist 9 Uhr räumen die Zimmer das Personal ist mit dem reinigen beschäftigt. Passen die Steigeisen im UG an, Nackter Beton die Wände mit weißer Farbe gestrichen. Bänke wie alles aus hellen Fichten Holz. So langsam werden die Sitzplätze knapp, Margit ist im Radio zu hören ein Interview wohl aufgezeichnet, ständig steigen Menschen auf, ein Südtiroler frägt ob er sich dazu setzen kann? Rückt sich die Hocker zurecht wir sind 6 Personen, oh weh es ist wohl an der Zeit zu gehen, selbst an der Theke stehen die Menschen. Bodo begleicht die Rechnung. Im 2. Stock ist die Toilette wieder freigegeben. Alina steht schon Abmarschbereit vor der Hütte. , Mütze und Handschuhe gehören heute zum Programm. Gurtanlegen Bodo wird zeitgleich fertig. Gäste stehen schon vor der Hütte finden keinen Platz, ein Raucher pafft, übel der Geruch. 1^C + es scheint so dass die Besserung kommen wird. Für einen Moment ist ein Blick in das Tal möglich. Ein Südtirol erwähnt das ca. 100 Personen heute aufsteigen trotz des Regens. Verflucht der Klappstuhl ist Nass bemerke es wohl rasch. Bodo legt sich die Steigeisen auf einer Bank an. GPS einschalten. Der Hund der Chefin und eines Gastes haben wohl sehr viel Freude mit den Gästen und dem Schnee. Gestern war da eine gute Spur sichtbar im Schnee zu sehen. 10.30 Uhr, folgen einem Weg der aber an einem Betonbauwerk sein Ende findet. Bodo führt uns über und durch die Steine findet den Zustieg. Seil präparieren, hier in der Senke ist es nicht ganz so windig, Alina benötigt einen HMS Karabiner. Empfehle ihr die Stöcke zu nutzen. 

  

Übernehme den Vorstieg, die Route schräg zum Tribbachsattel sah so easy aus doch im Nebel ein schwieriges Orientieren. Fast ein Blindflug ein Gefühl gegen eine Wand zu gehen fast unbeholfen. Marschiere viel zu weit links fast an den Felsen zum Schwarzenstein, für einen Augenblick wir die Hütte Sichtbar. Vorsorglich etwas zurück neu orientieren. Neustart schritt für schritt das Gefühl auf eine Schneewand zuzugehen, Spalten? Nein da bin ich mir ziemlich sicher. Ein kurzer Lichter Moment, jetzt passt die Richtung, am Ende des Sattels vor den Felsen wechselt es auf den Floitenkees. Nahe der Felsen aber auf dem Gletscher gehen wegen der Spalten, so die Beschreibung. Ärgerlich das linke Steigeisen ist zu lange die Einstellung war nicht richtig gewählt. Als das Steigeisen vom Schuh fällt ist ein Halt nötig, ärgerlich Bremse uns aus. Frage Alina nach einem Teleskopstock um das Gelände zu Sondieren. Es ist über dem Neuschnee gut zu gehen auch darunter nicht zu fest. In den Mulden liegt mehr Schnee wohl durch Verwehungen, ja in der Nacht lag die Temperatur bei minus 3°C. Kleiner Spalten links die Gletscherbrille ist keine Hilfe. Leicht Bergab gesichert am Seil, doch unerfahrene im Schnee und Eis folgen. Laut Info vom Personal bleibt es in der Höhe heute unbeständig, diese Worte klingen noch in den Ohren, fühle mich beim Gehen in dieser Waschküche fast Hilflos. Binnen Sekunden freie Sicht über den Gletscher welch Wunder um 11.14 Uhr! in der Ferne ist die Greizer Hütte in einer Flanke zu sehen durch das Grüne Dach hebt sie sich weniger ab. Der Abstieg selber ist nicht ganz einsehbar. Treffe doch tatsächlich auf die eigentliche Spur. Von jetzt an ist es nur noch eine Kür. Die Wolken ziehen nach oben. Unten Links das langgezogene Tal des Floitengrund. Etliche 3000 er begrenzen dies. Jetzt bei Sicht ist alles so einfach so gut wie keine Spalte die Wegführung leitet in die Mitte eine größere Eisfläche ohne Schnee diese wird links passiert 2 Männer steigen auf kurzer Austausch bei der Begegnung, Informationen über die Route helfen weiter. Die beiden Unternehmen eine Tour auf die Floitenspitze, sind am Abend wieder auf der gut besuchten Greizer Hütte. Auch hier kein Blankeis die Sonne gewinnt die Oberhand ein ganz anderes Bild wirklich sehr schön die Landschaft wild und Beeindruckend die Vergletscherten Gipfel. Öffnen der Jacke die Handschuhe sind seit einiger Zeit schon in der Jackentasche. Wie haben wir doch Glück das Wetter so Wechselhaft, auch die langen Tage doch eher beständig. Ein auf und ab fast immer im Schnee wenig Kontakt mit Fels und Stein. Das Ziel ist ständig vor Augen, die Route wird in der Saison wohl täglich begangen. Prinzipiell ist die Wegführung Flexibel es gibt so viele Möglichkeiten. Zum Abschluss eine ausgeprägte Spalten Zone auch tiefere dabei, kreuz und quer durch diese für Alina wieder etwas ganz neues.

  

Finden im Schotter einen geeigneten Platz zum Ablegen der Steigeisen auf 2570 m. Interessant die Felsgestalt des Schwarzenstein umgeben von 2 Gletschern wobei der Schwarzensteinkees deutlich größer ist. Leicht erwärmt die Felsblöcke in einem Meer aus Steinen. Rot Weiß bemalte Holzpflöcke quer über die Felsen in Östlicher Richtung. Auf und ab auch Hüpfen ist angesagt, kleinere Schneefelder und Bachläufe unter der Floiten und Tribbachspitze. Was da so nah erschien zieht sich doch länger hin. Endlich nach 30 Minuten weisen die Markierungen in Nördliche Richtung in dieser ½ Std. nur wenige Höhenmeter abgegeben. Auch weiterhin Blockgewirr, nütze Mehrmals das Schmelzwasser zum Trinken. Toller Blick zurück auf die Tour. Einer Moräne folgend wird etwas Höhe abgegeben, einst war hier noch der Gletscher. Erdig erste Pflanzen und Gräser gedeihen, das so angenehme Grün kommt zurück. Links geht es sehr steil nach unten, die Zeit holt sich diesen Hang auch noch. Nicht unbedingt Gelenkschonend dieser Weg, unten die Ausläufer des einstige Gletscher der sich zu einem kleinen Abfluss verengt. Der Floitenbach unüberhörbar. Das letzte Teilstück quert am Hang Warm ist es in der Sonne wieder geworden ein leichter kühler Wind. Sind wir zu Tief gefüllt ja, längere Zeit ist die Hütte aus den Augen  entschwunden. Vorsorglich das GPS aus dem Rucksack nehmen, die Höhe 2280 m, Nein passt! Kurz später werden 2 Stützen der Materialseilbahn unten im Tal sichtbar. Nass der Untergrund. Eine Freude die Tour aus der Perspektive, warum es aus dem Kessel nach dem Gletscher quert wird nun verdeutlicht, nur Teilversichert der Ausstieg weiter unten gar nicht möglich. Die Hütte nun fast erreicht, Gäste sitzen auf der Terrasse und das bei ca. 20 % Sonnenschein. 14.40 Uhr, Rucksack zum Trocknen des Rückenbereichs in die Sonne stellen, die Schuhe folgen, die mitgebrachten Schlappen anlegen. Sehr zufrieden ohne Frage eine Spannende und Beeindruckende Tour. Greizer Hütte des OAEV 2227 m Seehöhe, erbaut im Jahr 1893. Erstellt an einem Hang oberhalb eines Abbruchs nicht ganz im Talschluss. Mehre Biertisch stehen auf der Terrasse nehmen an einem freien Platz.

  

Der Service sehr Flink bestellen 3 Russn, die Sonne gewinnt mehr und mehr an Oberhand, gegen 14 Uhr, sind es nur noch Restwölkchen am Himmel wobei die Sicht von den Nahen Bergen stark eingeschränkt wird. Einquartieren in der Alten wie Urigen Hütte hier ist die Zeit stehen geblieben. Kühl im inneren, erhalten ein Lager im 1. Stock Zimmer Nr.9. Rechts 2 Doppelstockbetten links 6 Lager. Rucksack entleeren, zum Markieren denn Hüttenschlafsack auf eines der 3 Lager linker Hand legen. 12 € pro Person hatte Bodo beim Einchecken bezahlt. Treffen uns am Tisch wieder unglaublich wie viele Menschen sich im Laufe des Nachmittags einfinden. Lebendig das treiben von Ruhe und Einsamkeit keine Spur irgendwie zuwider. Ab und zu das Seil das auf einem Beton Deckel liegt drehen. Vespern die Reste von Bodo, Rauchfleisch, Salami, Gurke, Knobi, Zwiebel, bestellen 1 Portion Brot wenig später eine 2. Bericht verfassen ein lockerer Tag fast nur Abstieg, trotzdem gibt es genug Gesprächsstoff. Das Abendessen sollte zeitig bestellt werden Bodo und Alina möchten das AV Essen Spagetti für 8.50 €, Gulasch mit Nudeln und Salat für 11 €. Stellen um auf Paulaner Hefe Weissbier und Radler, Alina Kaffee später ein Tee. Beide schmökern in Bergsteiger Zeitschriften es gibt ja so viele Touren und Steige Alina wird hin und hergerissen. Alsbald wird die Sonne am Berg genau über der Mörchenscharte untergehen, der Aufstieg für Morgen ist bestens einzusehen eine ähnlich harte Nuss wie der Anstieg zur Birnlücke vor 2 Tagen. Serpentinen auf der rechten Seite über der langen Geröll Rinne die im unteren Teil noch eine dicke Schneeauflage aufweist. Doch zuerst 400 Hm Abstieg um dann fast auf 3000 m aufzusteigen. International die Gäste hier wie schon die 2 Männer am Nachmittag im Aufstieg erwähnten. Es ist an der Zeit das geschehen nach innen zu verlagern die besten Plätze werden wohl sehr schnell belegt sein, noch gibt es kleinere Tische, Seil aufnehmen die Schuhe in den Trockenraum stellen 17.25 Uhr, Toilette sowie die Hände waschen. Toller Blick aus dem Toilettenfenster auf den Aufstieg am nächsten Morgen, schaut kühn aus 3 ½ Std. Zeitaufwand. Wie wundervoll ist es geworden am Morgen noch Schneefall. Nette Photovoltaik und Solaranlage an und auf der Hütte. Der Bericht ist nun Up to Date. Bestellen 3 Radler die Russn müssen selber eingeschenkt werden Glas mit Limo und eine Flasche Paulaner. Kaum am Tisch wird schon das Essen serviert, obwohl wir vorher den Kellner informiert hatten dass wir später Essen möchten. 1 Ehepaar wird an diesen Tisch verwiesen. Proppenvoll die Gaststube und das Nebenzimmer. Bodo schneidet Kräuter seine Spagetti kühlen etwas aus. Gut das Essen auch der Salat schmeckt prima.

  

Unsere Tischnachbarn sind aus Kirchheim heute aufgestiegen, möchten morgen eine gesicherte Route im 5.Schwierigkeitsgrat klettern, Respekt! Kaum gegessen werden wir aufgefordert denn Tisch freizugeben, Gäste benötigen diesen Platz zum Essen. Nehmen auf der Terrasse Platz bei gemäßigten 10 °C. Eine Gewisse Geduld ist vonnöten, wer wird sich schon so früh zurückziehen, ja es ist besser in der 2 Welle zu Essen, doch damit hatten wir nicht gerechnet, Unterhalten uns gut mit dem Netten Ehepaar. Dadurch wird bekannt dass Morgen der Steinbock Lauf in Ginzling startet und über die Mörchenscharte führt. Alina erzählt das sie in der Birnlücken Hütte mit 5 Decken geschlafen hatte, alle Achtung J.Hole aus dem Lager die Zahnbürste und Pasta, oh weh eine Verstopfung im WC OG. Die Chefin versucht sich, erwähne dass ich in diesem Gewerbe auch manchmal Hand anlegen darf. Sie bittet mich um Hilfe sehe ihre Verzweiflung, nebenan in der Toilette ist der Zulauf vom Spülkasten zum WC undicht. Werkzeug findet sich, baue das Kunststoff Teil ab, doch leider ist die Überwurf Mutter gerissen, auch der Stutzen ist zu kurz, klar Murks bei der Montage. Bleibt keine Wahl der Raum muss geschlossen werden. Sie wird nächste Woche einen Installateur bestellen. Sie bietet mir ein Getränk an, darf mich an der Theke melden. Alina und Bodo hatten einen Platz im Nebenzimmer gefunden eine Frau hatte mit ihrem Kind Platz geschaffen, hier steppt mittlerer Weile der Bär am Nachbartisch spielt die Musik auf, eine Quetsche und Rassel die Instrumente, ein Fideler übt sich im Schuhplattern, der Kellner spielt wenig später mit der Quetsche. Warm ist es geworden in der kalten Gaststube, ja die Menschen geben Bekanntlich unglaublich viel Wärme ab. Die illustre Gruppe aus Bayern ist leicht aufgedreht, wohl auch Alkohol im Spiel. Durch das Wirken ist es laut und Gesellig geworden. Ziehe den Joker lasse mir ein Paulaner als Belohnung einschenken. 22.25 Uhr, das Nebenzimmer wird zum Notlager Ende der Vorstellung, setzen uns in die Gaststube, der Großteil benötigt schon länger Schlaf. 22.40 Uhr, das letzte Bier wird ausgeschenkt, gegenüber sitzen 2 Personen vom Personal die Chefin und 3 Gäste. 5 vor 11 die deutliche Aufforderung. Die Treppe knarrt unter den Füßen dieses Bauwerk ist noch nie Saniert worden könnte fast unter Denkmalschutz stehen. Wobei das Nebenzimmer irgendwann des Platz Bedarfes wegen angebaut wurde. Bodo hatte die Rechnung beglichen die 5 Portionen Brot wurden nicht verrechnet. 65 € die meinige Rechnung, zusammen 180 €.

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Samstag 17.Aug.: Bei geöffnetem Fenster lässt es sich gut schlafen, die eindringende Luft sehr angenehm. Kaum ein Geräusch war in der Nacht zu hören obwohl hier 11 Personen schlafen. In der Früh ein Toilettengang der Himmel jetzt vor Anbruch der Dämmerung Wolkenlos. Kaum Dämmert es beginnt der Hütten Alltag. Eine komplette Wolkenschicht hängt an den Gipfeln fest. Bleiben noch ein wenig liegen bis sich der erste Trubel in der Gaststube gelegt hat. 8.15 Uhr, fast zeitgleich sind 8 Personen im Raum dabei ihre 7 Sachen zupacken. Frage ob es in der Gaststube ruhiger geworden ist? ja nur noch wenige Gäste sitzen beim Frühstück! Blick auf den Thermometer 10 °C, es lockert auf eh nur eine dünne Wolkenschicht. Ein kleiner Tisch ist frei, ablegen der Utensilien, als ich von der Toilette zurückkehre stehen 2 Kannen mit warmen Wasser Tassen und 6 Scheiben Brot auf dem Tisch. Butter Marmelade und Honig von Bodo. Mögen es noch 10 Personen sein die noch verweilen. Ruhig in voller Lockerheit übt sich das Personal. Großputz in der Küche die ersten großen Töpfe stehen schon auf dem Herd. Entspannt das packen, klare Entscheidung in kurz zu gehen. Platzsparend packen der Deckel geht locker zu. Kompakt gutes Pack maß dieser Rucksack. Ein letzter Gang quer durch das Rustikale Haus. Rucksack vor der Türe abstellen nur noch die Schuhe aus dem Schuhraum anziehen. Anziehen der Schuhe mit dem Blick in die Rinne zur Nördlichen Mörchenscharte bzw. sind es 2 Scharten. Links die Niedriger ihr Name: südliche Mörchnerscharte. Vereinzelt sind Läufer zu sehen,  das Gross ist wohl schon durch. Ein Freundlicher Gast Fotografiert uns vor der Hütte. 9.35 Uhr Abmarsch. Netter Abstieg gute Führe wirkt durch das Grün wie eine Botanische Wanderung auf einer Alm. Kleinere Wasserläufe Erdig und Steinig aber gut zu gehen, was von oben wie ein steiler Abbruch aussah entpuppt sich als guter und sicherer Aufstieg. Längere Serpentinen, zum Schluss quert es am Hang. Wegteilung auf 1834 m, im Floitengrund, ein Posten überwacht die Läufer. 3 Std bis zur Scharte. Wasserläufe sind zu überqueren, eine Läuferin überholt uns kurze Unterhaltung, sie ist zu spät gekommen läuft außer Konkurrenz.

  

Die Einstiegsleiter ist am Felssporn zu erkennen. Eine Moräne und Steinblöcke benötigen Zeit. Weiter unten endet die Straße vor dem Materiallift. Ein Kombi und Versorgungsstand der Läufer ist zu sehen. Ein Läufer steigt in Begleitung ab, frage ihn ob der Lauf für ihn zu Ende ist? ja bin disqualifiziert worden wohl wegen eines Abscheiders! Breite Dicke Aluleiter Bodo geht voraus sie endet an einem Band  mit Seilgeländer. Nach der Leiter postieren 2 Laufposten von hier lässt sich das geschehen im Floitengrund bestens einsehen. Entlang des langen ausgesetzten Hanges sichern Seile und wenige Trittbügel diese Passage. Tiefer unten die Schnee gefüllte Rinne der Mörchenklamm. Das 2-2 des FCB gegen Berlin beunruhigt. Alina legt gut Tempo vor interessant die Route wechselt in den Grünen Hang. Noch immer liegt die schön gelegene Greizer Hütte deutlich höher. Bodos Schritte werden etwas kürzer dafür konstant.  Nicht immer ist der Übergang auf 2957 m, sichtbar. Jetzt auf einer Anhöhe ist der langgezogene Floitengrund einsehbar, teste die Mobile Daten, gute Verbindung, langanhaltend die eintreffenden Nachrichten. Ja dieser Zentralweg mit der Nr.502 sehr Interessant. 2 Aufsteigende kommen näher sie sind die „Aufräumer“  des Steinbock Marsches. Alle Läufer sind somit durch. Ein erster Stopp prima laut GPS nun 50 Meter höher als die Greizer Hütte. Ein Mix aus Sonne und Wolken, die Route wirklich gut gewählt gilt für Wanderer als schwierig. Die Beschreibung der Literatur beim Blick von der Greizer Hütte zur Mörchenscharte kann von hier nicht bestätigt werden wobei es ein hartes Stück Arbeit darstellt. Ein würdiger Abschluss zum Ausklang dieser Bergwoche. Ja der Körper ist nun gut gestärkt wohltuend Trainiert. Ja heute ist der beste Tag dieser Tour, genießen immer wieder bei besten Bedingungen die Landschaft der Zillertaler Alpen. Am Hang sitzend erwarten wir Bodo, Alina bietet Wasser an. Meine Trinkflasche wie fast immer nicht befüllt. Zum ersten Mal lässt es sich mit freiem Oberkörper pausieren. Schnell trocknet das Textil. Nur wenige Fliegen ärgern. Weit oben bewegen sich Menschen im Zick Zack wie an der Schnur gezogen ja wenn wir schon so weit wären. Die ersten Absteigenden wohl vom der Berliner kommend. Es dauert einige Minuten bis der Körper wieder im Rhythmus ist, der Hang flacht kurz ab, geht dann in einen breiten Rücken über. Fast geradlinig die Führe, längst fließt der Schweiß. Erdig und Steinig aber trocken, die Scharte Einsehbar die Mörchenklamm hat auch ihr Ende gefunden. Konstant bei guter Laune oben in der Scharte sind ständig Menschen ein Schneefeld auf der linken Seite weniger ein Hindernis als vermutet. Ein kurzer Halt auf einer Anhöhe. Hier beginnt der letzte Abschnitt im Stein und Fels. Etliche Gäste der Hütte hatten diese Route gewählt bekannte Gesichter werden überholt. Anfangs links wechselt es weiter oben in der Rinne rechts zu den bröseligen Hang. Auf der Karte ist dieser Aufstieg ohne Namen schade eine Interessante wie lohnende Route gut gekennzeichnet und präpariert, ein Spiel zwischen Steinen und Platten. Ca. 200 Hm bis zur Scharte, Alina ist etwas zurück warte nach einer Querung ein Schneefeld sehr Fotogen diese Szenerie die Beeindruckt wohl Null ausgesetzt. Dafür wird der Untergrund mehr und mehr bröselig und Erdig. Kurze Pause bis Alina eintrifft, warten ab bis wir unten Bodo an der Anhöhe ankommt nach kurzem Stopp geht er weiter.  Spreche mit einem Absteigenden über den Aufstieg, und ob es in der Scharte Windig sei?  Nein gute Bedingungen. Kurz vor uns 3 Frauen die deutlich früher die Greizer verlassen hatten. Setzen zum Endspurt an. Die Beine sind etwas schwer geworden schon nach wenigen Schritten ist alles wieder warm und gefügig. Es geht rechts in die gestufte Felswand die mit Stahlseilen Massentauglich gesichert wurde, die Arme unterstützen die Beinarbeit, das letzte Stück ist zweigeteilt während Alina die gesicherten Felsen wählt, bevorzuge ich die Geradlinige bröselige Rinne zwar anstrengender aber auch mit Fotostopp die schnellere Variante. Ein gutes Gefühl die letzten leicht ansteigenden Meter in die Mörchenscharte 2875 m. Es ist 13.15 Uhr, sind knapp über der Zeit. Oh weh die Hütte ist gar nicht zusehen, ein langgezogenes Tal der Abstieg eher weitläufig.  Bei genauen Hinsehen wird sie dann doch erkannt steht auf einer Kuppe dahinter ein ausgetrocknetes Flussbett. Die 1 Std für den Abstieg wohl ein Wunsch. Mehrere Personen weilen auf den Steinen, unbekannte 3000er teils auch Gletscher zur Linken. Eine weitere Variante der Zillertaler Alpen ein Big Playground für 3000er Ambitionierte. Alina frägt wegen des Schwarzsee der wohlwollend in einer Mulde liegt. Bodo wird uns Bald erreichen, genießen die Pause bei gefühlten 20 °C. Die Abstiegsrute lässt sich durch Absteigende erkennen kurzer Abstieg danach eine Rechts Querung weiter dann in Westlicher Richtung. Kleiner Plausch mit den Anwesenden die sich auch diesen Augenblick erfreuen. Alina feuert ihren Papa an der sich schritt für Schritt nach Oben müht. Die Weglänge länger als der bisherig absolvierte. Eine Art Deckel liegt über den Alpen eine dünne Wolkenschicht Diffus genug um die Sonnenstrahlen nicht abzuhalten. Durst Hunger Geborgenheit was auch immer gibt denn Anstoß um 13.50 Uhr, zum Aufbruch. Das erste Stück holprig, danach Abwechslungsreich eine wirklich gute führe im Rosskar mit vielen Facetten. Melde mich bei Noi sind alle wohlbehalten. Wichtig ein kleines Rinnsal erhalte von Alina die Trinkflasche kühl das Elixier Multivitamin Tabletten lässt das ganze munden. Landschaftlich öffnet sich der Blick nun auch nach Osten weitere Berge und Gletscher. Vielbegangen dieser Weg zum Schwarzsee. Steil der Abstieg zu diesem Stahlblauen See auf 2472 m.

  

2 Schneefelder reichen bis zum See gerade jetzt sind die 5 Fidelen von der Hütte am See einer entkleidet sich unüberlegt mit Sauseschritt springt er in den Alpen Pool ein Aufschrei sofort rudert er zurück, ohne Abkühlung völlig Creazy!  Ein Stück weiter wetteifern jüngere um Anerkennung begeben sich in das Wasser. Frage den Wagemutigen wie Kalt das Wasser symbolisch mit den Fingern eine Zentimeter Angabe, gemeint wieviel von der Männlichkeit noch geblieben ist J. Ein längerer Abstieg südlich Steine und auch Erdig alles andere als Balsam für die Knie. Schöner Blich nun zum Schwarzenstein der von hier sehr interessant ausschaut, auch hier ein imposanter Gletscher. Eine Weg Tafel am Wegesrand Berliner Hütte 1 ½ Std. Zwei Frauen die Zeitgleich die Scharte verlassen hatten kommen von Links auf diesen Abstieg. Am liebsten die Schuhe ablegen wohl etwas zu klein die Zehen werden permanent gestaucht. Wenig später sind es 1 ¾ Std. bis zur HütteJ. Aufsteigende Jugendliche Fragen nach dem See. Der schönste Abschnitt im Bereich der Moorböden. Ein befestigter Weg führt durch das Hochmoor die Schuhe bleiben dabei trocken. Die Hütte ist fast schon zum Greifen, schaffen wir es in 10 Minuten frägt Alina, Denke ja. Ein Geruch aus der Küche liegt in der Luft „möchtest du mich Motivieren“ ihre Frage, Nein Ehrlich könnte Schweinebraten sein der da wohlriechend brutzelt. Ganz nebenbei Bilder von diesem Überdimensionierten aus Natursteinen gebauten 4 Stöckigen Haus auf 2042 m, die Greizer Hütte würde X Mal Platz darin finden. Das Ganze erscheint mehr als ein Weiler, mehr als nur 1 Gebäude, welch Blüte dieser Epoche wo es von hier bis Berlin eine halbe Ewigkeit war.

  

Ein letzter Abstieg durch niedrig Baum Bestand. Etliche Personen halten sich an einem Stand auf der noch vom Steinbock Marsch aufgebaut ist, zwei Männer geben noch immer Obst und Flüssigkeit scheint ein Mix aus Fruchtsaft und Wasser zu sein aus. Frage am Stand, seid ihr noch vom Lauf übrig? Ein Lächeln. Wir erfahren die Siegeszeit knapp unter 3 Std. Wenige Stufen aufsteigen die Berliner Hütte ist nach 6 Std. erreicht genau wie die Zeitangabe. Strahlende Augen  ein Wahnsinn aus Dunklem Holz. Eine Reise in die Vergangenheit. Der Eingang mündet im Foyer, Handgearbeitete Vertäfelung. Erst einmal die Stiefel ablegen, weitere Personen treten ein, auch sie sind für einen Moment geblendet. Das Treppenhaus führt wohl in den Schlafbereich. Eine Frau klopft an ein Fenster darüber ein Schild mit der Aufschrift „Schlafgelder sind am Abend zu bezahlen“ hielt dies für ein Relikt aus längst vergangener Zeit. Tatsächlich öffnet eine Frau dieses Fenster, hier ist tatsächlich die Anmeldung. Geduldiges warten bis auch wir an der Reihe sind. Gebe unser Eintreffen bekannt die Reservierung war wie alle anderen bestätigt, sie benötigt die DAV Ausweise, Bodo hatte kurzfristig in der Geschäftsstelle im Ort Alina als Mitglied gemeldet. Erhalten 3 Lager im Winterraum a 12 €. Sie erklärt den Weg, über den Speisesaal Unterhalb des Gebäudes der Winterraum, dort durch die Küche zum Lager Nr.70. Bodo legt die Ausweise vor, nun war alles bestens. Mit großen Augen durch den wenig besetzten Prunkvollen Speisesaal. Auf der dahinterliegenden Terrasse schon mehr Betrieb etliche Wanderer belagern die Tische. Unterhalb das Quartier es ist kein Raum es dreht sich um ein Gebäude das fast schon Hütten Niveau aufweist. Duft von frisch gemähten Gras liegt in der Luft. Gleich am Eingang Platz für die Schuhe, finden zwar die Küche doch das Lager liegt schwerauffindbar, erst als Alina das Licht des Handys einschaltet wird eine Türe gefunden. Ein Emailliertes Schild darüber mit der Nr.70. Welch nettes Lager sich doch dahinter verbirgt. § Doppelstockbetten, ein Tisch und Stühle Blau weiße Decken des DAV mit dem Edelweiss Symbol. Erstmal die Fenster öffnen hier ist es kühler als im Freien. Auch die Socken erhalten eine Reinigung, danach wird der Rucksack entpackt noch können wir denn Schlafplatz wählen. Nicht ohne der Wasserfall hinter dem Haus, unüberhörbar stürzt er in die Tiefe. Heir im Haus finden sich Informationen um dieses Haus das einst die Berliner Hütte war. Der Durst zieht uns auf die Terrasse, Alina bevorzugt eine Dusche für 3€. Nehmen Platz an einem Tisch nicht ohne das Ehepaar höflichst um Erlaubnis zu fragen. Selbstbedienung aha gut! Bodo übernimmt den Service. Er kommt mit 1 Radler sowie 2 Gläser und Weissbier Flaschen zurück, etwas Zitronenlimonade ist im Glas eingeschenkt, 5 € pro Gedeck. Lebendig und Fröhlich ja das Wetter und die Begeisternde Lage mit Blick auf etliche Gletscher sorgt für Laune, ein guter Abschluss ziert diese Bergwoche. Zeit für den Bericht alsbald wird die Sonne hinter den Riesen der Zillertaler eintauchen. Alina übernimmt die 2 Runde. Wohl ein großes Personal vonnöten trotz der Selbstbedienung sind ständig Angestellte Präsent, klar dazu ist es Wochenende. Meist Jüngeres Puplikum wird im Gebäude untergebracht ungewollt gehen sie hier vorbei. Alina ist Hungrig bestellt sich einen Preiselbeere Kaiserschmarrn. Etliche tun ihr gleich können es bis zum Abendessen in ca. 2 Std. nicht erwarten, die Komplette Auswahl der Speisen aus der Karte wird verzehrt. Für die 3 Lage bin ich verantwortlich, inmitten des Speisesaals steht die Kasse, stehe zu einem wartenden, die Frau gibt ihm eine Anweisung, er stehe im Durchgang schauen uns erstaunt an. Gehe auf die andere Seite, schnell wird klar hier wird das Essen bestellt. Einige Meter entfernt vor der Tür zur Küche ist der Ausschank hier arbeiten 3 Personen wirklich Flink. Der Muskulöse am Ausschank zuckt mit dem Mund wohl ein Nervenproblem. 2 Russn und ein Radler auf das Tablett.

  

Etwas kühler ist es geworden. 19 Uhr, es ist doch kühl, 11 Tische teils die Größe einer Tafel. Nehmen Platz an einem kleineren. Zum Bestellen ist die Tisch Nummer wichtig, das Essen kommt an den Tisch. Bodo bestellt eine Gemüse Lasagne, Alina ein Schnitzel mit Kartoffeln, Portion Leberkäse, Salat gibt’s vom Buffet wird separat verrechnet. Nach 10 Minuten wird das Essen Serviert auf dem Leberkäse liegt ein Spiegelei dazu 2 Scheiben Brot, Bodo hatte Kräuter geschnitten. Sein Salatteller ist aufgehäuft zu einer Pyramide, erlaube mir einen kleinen Salatteller zusammenstellen obendrauf ein Essig Dressing. Mit dieser Portion ist der Hunger gestillt. Alina tauscht die Hälfte ihres Essens mit der Gemüse Lasagne teste davon. Jedenfalls sind wir zufrieden und Satt. Die zwei machen sich auf die Hütte von innen zu bestaunen ja es ist das Non plus Ultra einer Feudalen Berg Unterkunft. Die Wilde Truppe von gestern versucht Stimmung zu verbreiten, doch in diesem Prunk Saal benötigst du Instrumente und die Akustik Anlage.  Alina und Bodo empfehlen über den Tosenden Bach zugehen dahinter Leben 2 schwarze Schweine das musst du gesehen haben! Alina zeigt mir Bilder neben dem Winterhaus führt der Weg über eine Brücke danach Links dort sind sie gerade. Tatsächlich stehen die  auf dem Wanderweg zum Schönbichler Horn ein Tier beschnüffelt mich ziehe es vor ihr Heim unter die Lupe zu nehmen. Essens Reste jeglicher Art wird an die Masttiere verfüttert, eine Große Hundehütte ist deren Behausung, haben wohl einen großen Auslauf. Langsam lichten sich die Reihen, da sind wir dann doch etwas Sesshafter. Alina verabschiedet sich, wir werden Morgen früher als die Tage starten. Zufällig erfahren wir das in der Stube die Nebenan liegt noch ein Bier getrunken werden kann. Zum Abschluss dieser Tour werden wir uns noch ein Franziskaner gönnen. Lege 10 € auf die Theke, ja diese waren gut Investiert sonst hätten wir diese zwei Prunkvollen Räume nicht gesehen, die eines Kaisers würdig. Kleiner niedrig Heimeliger hier ist Wohlsein. Ein jüngerer Gast frägt um Info wegen seiner Tour am nächsten Morgen, er möchte wissen wo er den Gletscher verlassen muss um die Route zum Gipfel zu finden. Keiner des Personals konnte ihm weiterhelfen. Auch wir sind ohne jegliche Infos, nur so viel allein einen Gletscher zu begehen ist Töricht aber kein weiterer wird gefährdet. Er ist sich dessen Bewusst an Erfahrung fehlt es ihm nicht. Toilettengang zum Abschluss, die Hintertür ist verschlossen eine halbe Runde um das Gebäude auch der Außenbereich ist gut Beleuchtet der Strom dazu kommt von einem eigenen Wasserkraft Werk. Fast Geräuschlos sinken wir in das Lager. Durch die Bierchen sollte eine Bettschwere für einen guten Schlaf Sorgen, doch der Nebenmann meines Nachbarn sägt des Öfteren Heftig, erhält wohl immer wieder einen Stupser. Beruhigend der leicht wahrzunehmende Wasserfall.

Die Berliner Hütte ist eine denkmalgeschützte Alpenvereinshütte, die mit über 180 Übernachtungsplätzen die größte ihrer Art in den Zillertaler Alpen im österreichischen Bundesland Tirol ist. Sie gehört der Kategorie I an und bietet Zimmer und Matratzenlager an. Die ursprüngliche Hütte wurde 1879 von der Sektion Berlin des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins OeAV erbaut und wandelte sich nach verschiedenen Erweiterungen in ein mehrstöckiges Haus mit Nebengebäuden. Das „Stück Berlin in den Alpen war das erste und bis 2013 einzige Schutzhaus in Österreich, das den Status eines Baudenkmals erhielt, denn die Hütte ist einzigartig unter den Alpenvereinshütten – ein eindrucksvolles Zeugnis aus jener Zeit, als das deutsche Kaiserreich und dessen Hauptstadt sich mit Glanz und Gloria auch im Hochgebirge darstellen musste.Die Berliner Hütte ist die älteste und bekannteste Schutzhütte der Zillertaler Alpen. Ihre Eröffnung stand am Beginn einer breit angelegten wissenschaftlichen Erforschung der Alpen und der touristischen Erschließung, nachdem in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts Landvermessung und militärische Kartografie größtenteils abgeschlossen waren. Durch die Anlage von Wegen und weiteren Hütten schuf der Deutsche und Österreichische Alpenverein schließlich bis zum Ende des 19. Jahrhunderts eine noch heute bestehende Infrastruktur für Bergwanderer.

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  • Bilder Bergwoche 10.-18.August 2019 (444) (Kopie)

 

Sonntag 18.Aug.: Verrückter Traum in der Nacht, durch die Zuneigung zum Knoblauch gab es auf der Hütte Streit mit einem Gast. Erwache jemand ist beim Aufstehen drehe mich Bodo und Alina sind schon aktiv hatte gar nicht vom Signal des Handys gehört. Bodo legt gerade die Decke zusammen. Von 0 auf 100, nehme die ganze Ausrüstung mit in die Küche eine Person ist gerade beim Aufbruch. Ja nichts vergessen. Der Tag ist bereits angebrochen langsam wird es Hell. Dringend auf das WC Bodo kommt gerade zurück die Türe lässt sich nicht verschließen! Ja der komplette Rahmen ist verzogen. Die Socken sind noch im freien auf der Leine, klar sind noch feucht. Binde sie außen an den Rucksack. 6.22 Uhr, ist Start zur letzten Etappe, im Speisesaal brennt Licht erste Gäste sind beim Frühstück, das bei uns Ersatzlos gestrichen wurde. Deutlich ist der ¾ Mond Südwestlich über den Gipfel zusehen. Keine Wolken am Himmel, Stahlblau hebt sich dieser von den Bergen ab. Ein Gatter öffnen danach beginnt der Abstieg von 2 Std. Ein Breiter Weg überwiegend mit flachen Steine ausgelegt. Die  Temperatur ist zu früher Morgenstunde relativ angenehm. Holzmasten entlang des Weges für die Stromversorgung. Der Materiallift ist nur kurz Sichtbar. Der erste Abstieg endet am Gasthof Alpenrose, ein Schild in der Mörchnerscharte wies auf Übernachtungsmöglichkeit hin, auch diese Gastronomie fällt in Relation viel zu groß aus, wohl aber auch ein Lichtblick. Hier beginnt der Fahrweg zum Gasthaus Breitlahner. Die Stromversorgung stammt wohl von einem Stauwerk mit Turbine.

  

Mehrere Gletscher speisen denn Zemmbach. Längere Gehstrecken eh das der Zemmgrund abfällt auf eine niedrigere Ebene. Allesamt bestens geeignet für Alm und Viehwirtschaft. Langsam steigt die Sonne auf. Wirft ihren Schatten an die Bergkette. Eine an den Fels Betonierte Straße hier endet der Zivile Verkehr, auch für Biker. Ja der Zemmgrund zieht sich in die Länge. Monoton die Schotterstraße leider gibt es keinen Wanderweg. Erste Aufsteigende begegnen wohl früh gestartet. Anfangs viele Serpentinen die Natur Prachtvoll das entschädigt den Aufwand allemal. Links in gewisser Entfernung ist wohl das Tal das am Speicher Schlageis endet. Bis dort fährt der Linienbus, auf dem Rückweg hält er am Gasthaus Breitlahner um 9.10 Uhr. Ja das sollte uns auch ohne Stärkung des Frühstücks gelingen. So langsam wird bewusst dass diese  7 Tägige Tour viel zu schnell ein Ende gefunden hat. Ja Morgen beginnt schon wieder die Arbeit. Noch ist es im Schatten kühl, davon lässt sich der Zemmbach nicht abhalten fließt unüberhörbar durch enge auch tiefe Schluchten.  Der Baumbestand nimmt zu überwiegend schnell nachwachsendes Fichtenholz. Einige Radfahrer quälen sich die steilen Stücke nach oben kaum ein E-Biker darunter. Frage einen Landwirt der gerade ein Kalb auf die Saftige Weide führt, nach der Gehzeit bis zum Gasthaus Breitlahner 1257 m, noch 10 Minuten, aha das überrascht dann doch. Ein leichter Abstieg nach 800 Höhenmeter. der Gasthof wird sichtbar. Mehrere Gebäude hauchen etwas Leben ein. Kurzer Gegenanstieg der Zemmbach wird überquert, gleich danach das Ziel des Steinbockmarsches, ein Foto mit dem Selbstauslöser unter dem –Banner des Zieleinlaufs. Vorsorglich bis zur Bushaltestelle 200 m, gehen um den Fahrplan vergleichen. Ein großer Parkplatz verdeutlicht die Attraktivität dieses Tales. Abfahrt nach Mayrhofen 9 Uhr, passt doch. Es ist 8.20 Uhr, Leider haben wir weder zu Essen noch zu Trinken, doch im Gasthaus gibt es wohl reichlich. Rucksack im Vorraum des Gebäudes abstellen, Gäste sitzen gerade verteilt an mehreren Tischen beim Frühstück. Ein Kleinkind krabbelt am Boden zwei etwas ältere Kinder spielen mit ihm. Warten bis die Bedienung erscheint, dürfen Wahlweise Platz nehmen. Bodo erschreckt uns bestellt wirklich ein Dunkles Franziskaner, Alina einen schwarzen Kaffee, wie zuhause eine große Heiße Schokolade. GPS Daten ein letztes Mal sichern. Notizen für den Bericht die Zeit vergeht so schnell, es ist 9 Uhr, der Bus wartet nicht auf uns. Während Bodo vorgeht warte ich auf Alina bis sie von der Toilette zurückkommt, ihr Handy liegt zu einladend auf einem Tisch. Rückstau vor der Mautstelle zum Speicher Schlageis. Jetzt beginnt der Typische Verkehr, nach dem Frühstück starten die Ausflügler und Tageswanderer. Mit 10 Minuten Verspätung hält der Grüne Bus der Linie 4102 an der Hauptstraße. Mögen es 10 Fahrgäste sein die in Schlafeis zugestiegen waren. Teils Eng die Straße an einer Stelle müssen mehrere PKW zurück stoßen. Mal breiter um sich wenig später zu verengen dieses schöne Dornauberger Tal. Wo bleibt der Fluss ab? wenig später löst sich das Rätsel, der Zamsbach wurde aufgestaut über eine Pipeline zur Stromgewinnung zum Kraftwerk geführt. Ein Halt in Ginzling hier war gestern der Start zum Zillertaler Steinbocklauf. Die Siegerzeit lag bei 3.41 Std. und 30 Km Distanz dazu die Höhendifferenz von 1871 m, wir benötigten für den Hüttenübergang allein 6 Std. Reichlich Verkehr in und um das Expandierende Mayrhofen. 9.45 Uhr, ist es geworden der Ausgangspunkt dieser schönen Tour ist bei besten Bedingungen erreicht, lebendig Touristisch mehr Verkehr als einem lieb sein kann. Frage einen Fahrer der Gelben Bus Company wegen eines Fundbüros, er verweist mich auf das Ticket Office hier werden die Fundsachen aufbewahrt. Nur wenige Schritte im Bus Terminal. Informiere die Dame am Schalter über mein Missgeschick, ja es wurden Stöcke abgegeben, Sie kommt wohl mit Lekki Stöcke zurück, doch sind es nicht ausziehbare. Sicherlich hatte sich der nächst Beste der sie im Bus gesehen unter den „Nagel gerissen“

  

10 Minuten Fußweg bis zum Auto, Klettersteig Geher bewegen sich im Zimmereben Klettersteig der ja gleich neben gleichnamigen Gasthaus beginnt. Alina hat sich kundig gemacht, ein Spar Markt bei Zell am Ziller ist geöffnet. Das Auto steht in der Sonne, nachdem Bodo die Türen öffnet geht alles recht flott. Verflucht das Auto springt nicht an warum auch immer. Versuchen das Auto Rückwärts auf die Straße zuschieben doch es ist ganz leicht schräg, es fehlt uns an Power, selbst das abstemmen an einem Holz der Begrenzung zum Fluss reicht nicht aus. Eine Frau wird um Hilfe gebeten, erst als ein Englisch sprechender Mann mit anpackt, bewegen sich die Räder. Bodo öffnet die Motorhaube ein Kontrollierender Blick, doch optisch kein Mangel. Noch einmal versucht er sich, dreht denn Zündschlüssel welch Wunder der Motor läuft Zentnerlasten fallen von den Schultern. Rückstau an der Schnellstraße die ja hier im Zillertal endet also kein Durchgangsverkehr. Alina lenkt geschickt Mithilfe des Navis über die „Dörfer“. Auf Anhieb wird der Spar Markt gefunden Heute am Sonntag reichlich Kundschaft bei guter Auswahl auch an frischen Produkten, Wecken, Käse, Wurst und Tomaten für ein Vesper zwischendurch die beiden scheinen reichlich Durst zu haben wobei sich im Auto reichlich Getränke befinden. Über den Achensee vorbei an Bad Tölz und Quer durch München warum auch immer auf die A8 das Verkehrsaufkommen nicht allzu hoch. Konzentriere mich ausschließlich auf den Bericht. Bodo Tankt in der Heimat für 66 €, diese Summe wird durch 3 Geteilt. Exakt um 15 Uhr, zuhause, entladen des Gepäcks, bedanke mich Herzlich für die Fahrt. In 2 Woche sind wir ja schon wieder On Tour, die Geburtstagstour ruft. Das meiste Equipment wird sofort verräumt, Duschen und Rasieren eine Wohltat, Wäsche waschen und auf der Bühne über die Leine legen. Bilder und GPS Daten sichern, Notizen für den Bericht vervollständigen.

Bilder zu diesem Tag findet ihr hier in der Sige Gallery: 

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