Der Bericht zur Sommeranfangtour ist Online.


Geschaft! der Bericht zur Profitour steht!


Die Bergwoche 2019 in de Tuxer und Zillertaler Alpen, ein Eindrucksvolles Erlebnis!


Die Geburtstagtour wahrlich voller Überraschungen


Zum Abschluss der doch kurzen Bergsaison, erwartet uns wohl passables Wetter.


6.Bergwoche 10.bis 18.August 2019 Zillertaler Alpen

Teilnehmer: Alina, Bodo, Falter

Samstag 10.August: Anfahrt nach Mayrhofen 340 Km.

Ausrüstung: U.a. Gletscherausrüstung

Sonntag 11.August: 7.50 Uhr, Fahrt mit dem Bergsteiger Bus Linie 8328 vom Bahnhof in das Zillergründl zum Stausee 1900 m.

Anmarsch zur Plauener Hütte 2373 m, 1 ½ Std. Aufstieg 480 Hm.

Von der Plauener Hütte aus folgen wir an der Materialseilbahn vorbei in nordöstlicher Richtung dem Weg Nr. 512. Der Steig ist bis zu einem weit in den Sommer reichenden Schneefeld im Grunde leicht begehbar. Er führt meist durch einfaches Blockwerk, bei einer Wegeverzweigung halten wir uns rechts in Richtung Gamsscharte. Nach dem Schneefeld (falls vorhanden) erblicken wir rechter Hand auf den Felswänden die Markierungen (Pfeile) des kleinen Klettersteigs. Über mehrere Leitern und Tritthilfen, zum Schluss kurz über eine fast senkrechte Wand, erreichen wir im Schwierigkeitsgrad B die Gamsscharte. Auf der Gamsscharte beginnt links (in nördlicher Richtung) bei einer alten Strickleiter der leichte Weg zum Gipfel der Richterspitze, meist in leichter Kraxelei im 1. Schwierigkeitsgrad. Vom Gipfel aus steigen wir wieder hinab zur Gamsscharte und wenden uns hier nach links. Mit Hilfe einiger Seilsicherungen gelangen wir auf ein steiles Schneefeld und folgen anschließend den Markierungen über ein riesiges Blockfeld. Da die Markierungen auf den Steinen hier eher selten sind, ist bei schlechter Sicht Orientierungssinn von Vorteil. Bei guter Sicht kann man man sich nicht verlaufen, denn die Richterhütte steht zwar noch weit entfernt, aber gut sichtbar unter uns am Talschluss des Rainbachtals. Nach dem Blockfeld gelangen wir in einem weiten Linksbogen unterhalb des Rainbachkees zur Richterhütte 2374 m. Der Weg ist von weitem schon gut erkennbar. Aufstieg 700 Hm, Abstieg 690 Hm, 4¼ Std.

Montag 12 Aug.: Übergang zur Zittauer Hütte 2229 m. Aufstieg 700 Hm. Abstieg 750 Hm. 4 ½ Std. 

Von der Richterhütte bis auf 2155m aufsteigen, dort dann nach links Weg 540 Richtung Roßkopf / Zittauer Hütte abzweigen. Ein unschwieriger Weg führt bis in die Roßkarscharte, 2689m, von wo aus man einen herrlichen Blick über den unteren Gerlos-See auf das nächste Domizil (Zittauer Htt.) werfen kann. Nun weiter rechts haltend kommt man schließlich auf den Roßkopf, 2845m. Am oberen Gerlos-See vorbei steigt man bis zur Zittauer Hütte, 2323m ab, auf der man unbedingt nächtigen sollte! Die Hütte wurde 2001-02 restauriert und ist eine wahre Augenweide, auch der direkt an der Hütte gelegene See lädt zum Baden ein. 

Dienstag 13.Aug.: Übergang zum Kimmler Tauernhaus 1631 m, 4 Std. Aufstieg 454 Hm, Abstieg 1154 Hm, Vom Krimmler Tauernhaus in östlicher Richtung entlang der Krimmler Ache. Vorbei an der äußeren Anlaßalm. Bei der Abzweigung zum Windbachtal links über die Brücke die Bachseite wechseln. Kurz nach der inneren Anlaßalm führt rechts ein Steig in ca. 45 min Gehzeit zur Warnsdorferhütte 2336 m, 3¼ Std.  Aufstieg 1257 Hm, Abstieg 20 Hm. 

Mittwoch 14.Aug.: Übergang zur Birnlückenhütte 2441 m, 3  Std. Aufstieg 700 Hm, Abstieg 600 Hm, 

Donnerstag 15.Aug.: Übergang zur Schwarzenstein Hütte. Abstieg nach Kasern 1595 m 2 ½ Std. Busfahrt nach St.Johann in Ahrn 1018 m. Aufstieg zur Schwarzenstein Hütte 2922 m. In St Johann geht man links ab in Richtung Jausenstation Stalila 1.472 m. Von hier aus folgt man dem Forstweg bis hinauf zur Daimerhütte 1.862 m. Fortan geht es in steilen Kehren bis zum Rotbachkees weiter (keine Gletscherausrüstung nötig, meist nur Firn). Man folgt den Weg bis zum Talende und hält sich anschließend rechts. Weiter geht es über Gletscherschliffplatten, gesichert mit neuen Tritten und Drahtseilen. Über diesen gut markierten Weg erreicht man die Schwarzensteinhütte 3026 m. Aufstieg 1900 Hm, 4 Std.

Freitag 16.Aug.: Übergang zur Greizer Hütte 2227 m, Aufstieg über den Tribbachsattel Gletschertour 3 ½ Std. Beschreibung in Umgekehrter Richtung. Von der Greizerhütte den Wegweiser Schwarzenstein folgen. Keine Markierungen aber Steinmännchen weisen den Weg. Auf den geschliffenen Felsen vom Gletscher sollte man einen guten Routenspürsinn haben. Hoch genug aufsteigen dann den Gletscher queren. Suchen Sie den Weg durch den Floitenkees. Achtung auf Steinschlag und Gletscherspalten. Am Trippbachsattel angelangt, ist die Schwarzensteinhütte schon sichtbar.

Samstag 17.Aug.: Übergang zur Berliner Hütte 2040 m. Aufstieg 1050 Hm, Abstieg 1300 Hm. 6 Std. Manch einem flößt der Blick auf die Flanke zur Mörchenscharte gehörigen Respekt ein, so steil erscheint sie in der Draufsicht. Dass zudem von der Greizer Hütte erst einmal 400 Höhenmeter in den Grund der Floite eingebüßt werden, fördert die Motivation auch nicht gerade. Doch alles halb so schlimm! Der Steig ist gut angelegt und der Übergang taugt bestens für einen ausgefüllten Tag im Reich der Zillertaler Bergriesen. Belohnung gibt’s jenseits der Mörchenscharte gleich doppelt: am idyllischen Schwarzsee und später im Prunksaal der Berliner Hütte, wo man gleichsam stilvoll »dinieren« kann.

Sonntag.: 18.Aug.: Abstieg zum Gasthof Breitlahner 1157 m, 2 ½ Std., Busfahrt mit der Linie 4102 nach Mayrhofen mit Rückfahrt.

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