Der Bericht zur Sommeranfangtour ist Online.


Geschaft! der Bericht zur Profitour steht!


Die Bergwoche 2019 in de Tuxer und Zillertaler Alpen, ein Eindrucksvolles Erlebnis!


Die Geburtstagtour wahrlich voller Überraschungen


Zum Abschluss der doch kurzen Bergsaison, erwartet uns wohl passables Wetter.


Herbsttour 22.-26.September 2018 Steiner Alpen

Teilnehmer: Bodo, Falter,Olaf, Wurle

Freitagabend 21.September: Abfahrt gegen 18 Uhr. Ziel ist das Ravenska Kocna. Fahrtkilometer bis Jazersko (Slowenien) 578

 

Freitag 21.September: Bodo erwähnt bei meinem Besuch am Nachmittag, dass Olaf ihn schon um 17.30 Uhr abholt, rechne daher mit einer Ankunft schon vor 18 Uhr. Welch Vorteil dass ich schon am Nachmittag zuhause sein kann, bleibt doch genügend Zeit für das Vorbereiten der Ausrüstung. Der Wetterbericht deutet eher eine negative Tendenz an, Samstag wohl Regen Sonntag brauchbar Montag dann passabel. Laden der Akkus, Nütze die Gunst eine Gewisse Zeit an der Vollendung des Berichtes zur Geburtstagstour zu tätigen. Kurz nach 18 Uhr, fährt der Mercedes Transporter vor, die Temperatur 18 °C, der Starke Regen kühlte diesen doch warmen und schönen Tag von 27 °C in der Spitze kräftig ab. Die Kameraden sind gut gelaunt trotz der Regentropfen die vom Himmel fallen, kein Wunder stehen doch 5 Tage Abenteuer bevor. Schnell ist das sicherlich zu große Gepäck im geräumigen Auto verladen, Bodo hatte sich der Getränke angenommen, prima. Bodo klagt trotz der Spritze noch immer über Schmerzen im Ischias Bereich, oh weh! Olaf ist sich wegen seines Knorpelschadens im Knie nicht ganz sicher, mein Schleimbeutel im Armgelenk gleicht einem Wassersack, „Versehrte on Tour“. Graue schwere Wolken hängen am Himmel ein Tief sorgt für mächtig Wirbel in den nächsten Tagen, als Wurle in Big Cake City abgeholt wird beginnt die doch weite Fahrt nach Slowenien. Ein Tankstopp in der hiesigen Aral Tankstelle ist noch notwendig damit die Fahrt mit dem Geschäftsauto abgerechnet werden kann. Es ist 18.50 Uhr, die A7 ist erreicht starke Windböen absolut lästig, dafür geht es auf der Autobahn doch ruhig zu. Deutlich belebter die A 8, die Fahrbahn jetzt bei Einbruch der Dunkelheit trocken. Im Radio läuft Bayern 3, Flott die Musik, Bodo lädt uns zu einem Bier ein, Öttinger Billig Bier, 4 Flaschen hatte ich schon am Tag mitgenommen, im Kühlschrank der Wärme entzogen. Wurle der mit Bodo hinten sitzt, wohl der quirligste kümmerte sich um die Versorgung. Klar das Hauptthema die Wetter und Verkehrslage. Tolle Anekdoten vieler Touren drehten die Runde.

  

Flott verläuft die Fahrt bis Rosenheim auf der 3 spurigen Autobahn, bei immer wieder aufkommenden Niederschlägen. Hier teilt sich der Verkehr, mit zunehmender Stunde wird es an einem Herbstlichen Abend sowieso ruhiger. Nach Salzburg in Richtung Tauern nur wenige Fahrzeuge unterwegs, der Himmel klart mehr und mehr auf, der fast volle Mond erstrahlt Hell und angenehm, hängt im Süden gut sichtbar am Himmelszelt, die Temperatur steigt bis an die 20 °C in später Stunde an tongue-out, wie es scheint ist der Tiefausläufer noch nicht so weit vorgedrungen. Im Bereich des Felberntauerntunnels sind es auf 1600 m, deren 11,5 °C. Olaf darf 11.50 € an der Mautstelle nach dem Tunnel an die Betreiber das Land Österreich und Tirol begleichen. Über Villach vorbei am Wörthersee der das Licht des Mondes wunderschön spiegelt wird Klagenfurt noch vor Mitternacht erreicht. Olaf kreiselt etwas durch das fast verwaiste Centrum der 100.000 Einwohner zählenden Landeshauptstadt Kärntens. Ein Überdachter Schlafplatz ruhig gelegen auf Anhieb anzusteuern gleicht einem Wunder. Im modernen Technik Centrum der Industrie und Handelskammer findet sich geeignetes, eine Öffentliche Einrichtung ein sicherlich ruhiger Ort. Ein Parkplatz direkt um die Verwaltenden Gebäude, eine kurze Besichtigung des Terrains, Super Tische und Stühle auf der Rückseite zwischen den Gebäuden, wohl von einem Art Bistro. Die Isomatte und Schlafsäcke unter den Arm in der anderen eine Flasche Bier, 0.20 Uhr, es ist sehr mild und Windstill stoßen an einem Tisch auf den Souveränen Fahrer Olaf an, der uns 570 Km, sicher chauffierte. Nebenbei aufblasen der Isomatten, wenig später ist das Schnarchen von Olaf das lauteste Geräusch, in der Nacht stören die Züge die ganz in der Nähe regelrecht durchfliegen.

 

Samstag 22.Sept: Sehr früh ist die Beleuchtung um die Gebäude eingeschaltet. 7 Uhr, ein Herr macht sich durch Reden Bemerkbar, Fotografiert das Nachtlager, frägt warum wir hier schlafen? wie kommt ihr auf diese Idee? meine spontane Antwort, sollten wir im Stehen Schlafen! dem Herr klebt jetzt kurz die Zunge fest, wir sollten jetzt aufstehen bevor die Kursteilnehmer eintreffen, welch sau blödes Gerede geistert durch den noch schlafenden Kopf. Welch nette Geste beim Packen bietet eine Mollige wie nette Frau eine Toilette und Kaffee im Gebäude an. So geht es dann doch auch. Es ist 7.30 Uhr, so langsam kommt der Körper in Schwung, gegenüber ein sehr großer Parkplatz dort findet sich ein ungestörter Platz zum Pinkeln derweilen erreichen Fahrzeuge und Personen aus allen Richtungen das Technik Centrum Kärntens. Ja über Nacht strömten Wolken ein verhängen den Himmel, dazu leichter Wind die Temperatur noch Mild bei 15 °C. Olaf gibt das Fahrziel Jazersko ein. Souverän die Anweisung der Weiblichen  Stimme, so gut wie kein Auto auf den Straßen. Zufällig erspähen eines kleinen wie Unauffälliges Café. Olaf fährt im Rückwärtsgang ein Stück zurück. Bodo kommt kaum aus dem Sitz, schmerzen lähmen. Klein und Fein der Verkaufsraum mit drei Tischen für die Gäste, ein Verführerischer Geruch erfreut die Sinne, dazu angenehm warm wohl schon allein durch die Backstube. All die leckeren Sachen hinter der Vitrine. Die Entscheidung für ein Süsses Stück schwer. Cappuccino und Kaffee eine Heiße Schokolade muss es sein. Perfekt wie die Chefin auf den Schaum mit Schoko Pulver ein Gesicht formt. Auffällig die Nette Angestellte die durch ihre Freundliche Art für Wohlbehagen sorgt, vermutlich ist sie aus Slowenien. Die ersten Frühaufsteher kaufen für ihre liebsten ihr Frühstück. Ob Schneckennudel,  Apfelstrudel. Gefüllter Berliner oder Bärentatze ein jeder startet zufrieden. 5,70 das Frühstück ein kleines Brot 500 Gramm  gibt es für 2.10 €. Der Sportlich wirkender Gast vom Nebentisch setzt sich zu uns, Interessiert sich über unsere Herkunft ihm gefällt Deutschland, erwähnt dass er früher als Profifußballer tätig war. 8.15 Uhr, geht die Reise weiter Ziel ist der Seebergsattel der bestens angeschrieben ist. Jezersko ist 57 Km entfernt ganz so weit geht die Fahrt nicht. Dünnbesiedelt das Grenzgebiet, Dunkle Wolken ziehen Östlich bringen sicherlich Regen. Die Natur ausgetrocknet, auf dem Weg nach Bad Eisenkappel ein erster Hinweis auf die Berge, wenn es auch nur Erhebungen sind. Am Türkenkopf Klettersteig werden sofort Erinnerungen an die gelungene Herbsttour vor 5 Jahren 2013 wach. Ruhig fast Romantisch liegt dieser Luftkurort in einem schmalen Tal. Wolken schweben über den Waldgesäumten Bergen. Auf der Strecke der B 82 von Vellach zum Seebergsattel fallen die ersten Tropfen. Verlassene Häuser prägen das Bild, wer hier noch beheimatet ist hat sich jetzt schon den Holzvorrat gesichert. Kurvig geht es Bewaldet bis zur Passhöhe von 1215 m. Völlig verwaist der Grenzübergang in die Oberkrain. Nur wenige Kehren sind es bis die Ebene erreicht wird. Links müssten die Steiner Alpen liegen. Interessante Felsformationen, genau diese Kalkfelsen sind es die uns immer wieder in die Julischen führen. Unscheinbar an einer Kirche mit 2 Wohngebäuden zweigt es Links ab. Links oder rechts? eine Panorama Tafel kann wohl weiterhelfen, so ist es! der erste Gedanke Richtung Campingplatz war falsch, Rechts geht es in das Ravenska Kocna. Vorbei an einem Perfekt gelegenen See, führt die befestigte Straße immer tiefer in das Tal. Vereinzelnd steht ein Gehöft, Kühe weiden auf den Saftig grünen Wiesen.

  

Ein Regengebiet zieht gerade durch, unser Ziel etwas in Wolken gehüllt. Das letzte Teilstück ist die Straße unbefestigt, der Talschluss mit Mischwald befindet sich in einem Bunten Herbstlichen Gewand. Etliche Bäume mussten den doch großen Parkplatz weichen. 1 einziger PKW parkt, für einen Samstag doch heftig, wahrscheinlich hielt der Wetterbericht die Wanderer ab. 10,5 °C auf 1090 m. 630 Km war die Anfahrt.  Heute wird nicht mehr viel geschehen eine Tour kein Thema mehr der Wetterumschwung ist deutlich später eingetreten. So richtig willig ne der Regen „zieht keinen Hund vor die Türe“ Trödeln im Auto Regentropfen klopfen an das Auto die Laune ist dagegen richtig gelöst. Eine Runde Bier, halte mich zurück. Unterbreite den Vorschlag über die Ceska Koca zur Kranjska Koca wechseln, wäre eine Verlängerung des Aufstiegs. Die Tour zur Baba mit dem Klettersteig ist kein Thema mehr. Unter der Heckklappe findet sich Schutz  einer nach dem anderen richtet sein Gepäck. Sehr viel Essbares ist mit dabei. Olaf ist der Meinung „eine Runde Bier sollte noch drin sein. Tausche mich sehr gut mit Noi aus, eine gute Mobile Datenverbindung ermöglicht das, wir kommen uns sehr schnell näher, Teile ihr mit sie soll schreiben was Sie gerade denkt. Zeit für ein Vesper, Brot und die Pikante Schwarzwurst von Bernd Schleicher, munden. Noch ein Bier beschließen um 13.20 Uhr, aufzubrechen, gut drauf alle sind zufrieden, zwei Wanderer sind zu sehen wo auch immer sie herkamen. Sehr schnell geht es bis zum Abmarsch, der Schirm will auch nicht mehr so recht, Bodo erzählt er habe 30 Stück zu Hause, prima! Nach kurzem leichten Anstieg über die geschotterte Straße, links zum Ziel rechts zur Ceska Koca. Beide Materiallifte liegen nur 50 Meter auseinander, dürften erst in jüngster Zeit neu gebaut worden sein. Tief hängen die Wolken ca. 1500 m die Hütten sind nicht zu sehen. Erneut Wegteilung 1.45 Stunden jeweils für die beiden  Hütten Zustiege, wählen die rechte Variante. Wurle geht ungebremst ab, Bodo läuft etwas Runder die ersten Schritte sind es die schmerzen. Sehr viel Geröll ist wohl in den letzten Jahrtausenden ins Tal gestürzt, Gräser Pflanzen und kleine Bäume sind inmitten Heimisch geworden. Ein ausgetretener Pfad führt ständig ansteigend nach Oben, der Schirm wohl ein Schutz, das tragen hingegen lästig. Der Aufstieg verläuft überwiegend rechts nahe des Materialliftes, die Schuhe bleiben nicht ganz trocken, die Lockerheit hingegen bleibt, es lässt sich prima gehen, nur schade das die Berggestalten etlichen Gipfel nicht einmal erahnt werden können. Bodo müht sich Wurle hält ab und an inne. Ein Hinweisschild am Wegesrand deutet eine Weg Sperrung in Verlängerung an, so richtig verständlich ist das nicht zu interpretieren. Jedenfalls ist Links am Fels eine Typische Markierung ein Roter Kreis inmitten ein weißer Punkt. Trotz des Nebels ist der Aufstieg entlang der Anmutenden Wand einsehbar, leicht Kletterei von Nöten, da bleibt keine Wahl der Schirm wäre störend. Abwarten bis Bodo hier ankommt, alsbald entsteigt er dem Dunst. Wurle quert durch eine Schuttrinne, steigt in den Hang, es ist leichter als gedacht, eine gut begehbare Weg Spur steigt an, Anfangs einfache Bänder erfordern kaum eine zu Hilfe nahmen der Hände. Guter Halt für die Schuhe der Untergrund bietet Top Halt für die Schuhe. Eine Rinne wird gequert, zum Abschluss eine enge Schlucht, Rechts gut gesichert mittels Doppelbolzen, auch verrostete Stahlseile dienen der Sicherheit. Ein letzter Steiler Aufschwung Wurle steht schon oben, ruft mir zu, gleich geschafft der Normalweg ist erreicht, Super das sind die Julischen, auch ein Hüttenanstieg bietet mehr als nur eine Wanderung. Der weitere Aufstieg führt durch Latschen, ein Gefühl plötzlich inmitten des Waldes. Echt cool als der Schirm abgelegt wurde endete der Regen, jetzt nach dieser Passage setzt dieser wieder ein. Verflucht dieser Schirm lässt sich nur noch schwer öffnen.  Olaf und Bodo erscheinen etwas später,  Blöd die Regenjacke ist im Auto zurückgeblieben, hier ist es nun spürbar kühler liegt es daran das wir pausierten. Sende Jens ein Bild mit dem Hinweis auf seine neue Touren Hose, wenig später ein Wow. Von rechts zieht eine doch tiefe Schlucht nach oben, interessant Eisenstifte sind in die Wand montiert, ein gesicherter Aufstieg, doch woher? Trotz des Niederschlags ist der Erdige Untergrund gut zu begehen. Das Seil der Materialseilbahn ist sichtbar kurz später eine Stütze dieser. Kaum ein Lüftchen weht um die Sicht freizugeben. Gespenstisch und Triest Reizvoll allemal. Wie aus dem nichts steht vor uns ein Gebäude, das Erdgeschoss aus Stein darüber 2 Stockwerke, Verschalt mit Braunen Holzlatten die Senkrecht an der Fassade montiert. Ein Fenster steht offen, vor der Eingangstüre hängen Regenumhänge, aus dem Haus bzw. der offen stehenden Türe dringt Musik, wir sind angekommen, die Zufriedenheit überwiegt absolut. Der Thermometer zeigt 8°C auf 1680 m an. Holztische stehen auf der Terrasse und dem Eingangsbereich, Morgen ist der letzte Tage, danach schließt die Schutzhütte, bei der Planung dieser Tour spielte das eine Entscheidende Rolle.15.20 Uhr, zwischen Lärchen Bäume eingebettet liegt diese Hütte fast Mythisch. Ablegen des Schirmes zwischen den Bänken direkt am Eingang. Links nach der Türe ist wohl der Winterraum, Rechts nach einem kurzen Gang sind die Toiletten untergebracht, der Boden ist Dunkel gefliest wirkt dadurch kalt. Es riecht nach Desinfektionsmittel, deutet wohl auf das Saisonende hin. Eine Treppe führt ein Stock nach oben, ein Fenster gibt etwas Licht, hinter ein Türe mit Sichtfenster wohl die Gaststube angenehme Salsa Musik dringt an das Gehör. Rechts in der Ecke nahe des Holzofens sitzen drei Personen an einem Tisch, Wild  hängen die wohl vom Regen durchnässten Textilien Rund um den Ofen auf Leinen zum Trocknen. Es ist aufgestuhlt, neben der einfachen Theke einer Durchreiche spielt die Musik aus 2 kleinen Boxen, wie es scheint mittels Bluetooth. Vom Chef keine Spur.

  

Stuhle einen von 6 Tischen den an der Außenwand ab, Massiv das Mobiliar. Keine Spur vom Service, auf einem kleineren Tisch steht noch ein Essen schaut nach  einem Stück gegrillten Fleisch aus. Lau die Temperatur. Der Erste Gedanke gilt dem Bericht. GPS Daten festhalten, 700 Hm Aufstieg, Reine Gehzeit 1.31 Minuten bei 7,1 Km, danach wird der Aktuelle Track gespeichert. Bodo hat es auch gemeistert. Die Bundesliga läuft Top Empfang. Verlagern das Geschehen Richtung des beheizten Ofens. Wurle öffnet ein Packung Chips. Bodo sucht und findet den Wirt, er schläft in seiner Stube, Rechts des Treppenaufgangs. Es bedarf nicht viel bis er seine Aufgaben erfüllte, 4 Flaschen Bier er zählt die Biersorten auf, kein Problem gibt es nur zwei, die Wahl fiel auf Lasko Abgefüllt in grünen Flaschen. Der Wirt Bärtig ungefähr 40 Jahre Alt begrüßt die Gäste in lautem Englisch, redet viel zu schnell und viel. Jedenfalls schließt er Morgen er ist in der Endreinigung die Auswahl an Essen und Trinken dadurch klein. Sollen ihm nicht böse sein wenn er nicht ständig hinter der Theke steht. Zum Essen gibt es nur noch Suppe mit Wurst oder Fleisch, bitte erst um 18 Uhr, bestellen. So locker wie es hier zugeht, dürfte es egal sein ob wir uns Selbstversorgen. Ein bisschen fehlt ein Hüttenflair, liegt wohl auch an der Größe des Lokals und der geringen Gäste Zahl. Wie es scheint sind die drei Jüngeren Gäste aus der Tschechei, unter dem Tisch ein kleiner Hund, der wohl der Frau gehört. Hoffe gegen den BVB endet 1-1. Der Wetterbericht entspricht nicht der Meldung der Gestern noch aktuell war, es scheint die Lage ist um 5 Std. verzögert. Morgen soll es gerade so für eine Tour gut sein, Montag und Dienstag gut. Es gelingt dem Wirt mit Hilfe eines der Tschechen das Dieselaggregat das neben dem Gebäude steht zu starten. Benzin Dampf breitet sich aus, sehr unangenehm dieser Penetrante Geruch. Die Wärme des knisternden Ofens wird im Laufe des Abends spürbar, es ist sehr ruhig wohl dem Wetter angepasst. 18.40 Uhr, eine Gemüse Suppe mit Kräutern und Rauchfleisch Stücken in einer etwas Hellen Soße schmeckt gut, stopft sicherlich, dazu ein Selbstgebackenes Brot mit Anis, in Summe ein passables Essen für 6.20 €. Die Tschechen wohl arme Kirchenmäuse kochen im freien ihr Süppchen auf einem Gaskocher. Der Wirt duldet das sie in der Gaststube Essen. Selbstständig beziehen wir ein Stock höher das Zimmer Rechts. 5 einfache Doppelstockbetten verteilen sich im unmöblierten Raum. Der Boden mit Filzteppich Nut und Federbretter an der Wand. Wurle nimmt gleich das erste Bett am Eingang, Olaf liegt zum Fenster wenn er sich aufrichtet kann er aus diesem schauen, ja wenn es dich Sicht zulässt. Es klart etwas auf, die Sicht liegt nun bei 100 m. Halbzeit in Schalke Spielstand 0-1. Wurle bestellt 3 Lasko Bier holt die Flaschen an der Theke. Filzhüte und eine Aufblasbare Figur die wir auf den Namen Willi tauften, liegen im Stillosen Gastraum werden wohl auch verräumt. Etwas Motivationslos verrinnt die Zeit. Es ist 20.20 Uhr, der Regen setzt aus ein erster Lichtblick, das Spiel in Schalke nimmt einen verdienten Sieger 0-2. Die Musik wird besser, sein Repertoire an Lieder wohl sehr Variabel. Telefoniert der Wirt ständig? mal Still und Heimlich in die Küche schauen… Nein es sind Selbstgespräche die er führt, steht er etwa unter Drogen? des Öfteren ist ein „Fucking Austria 90 %“ zu vernehmen Minuten lang Textet er vor sich hin, irgendetwas stört ihn an den Österreichern. 21.30 Uhr, überkommt die Müdigkeit, kein Wunder die Betriebsamkeit fehlt. Auch die Tschechen hatten sich zurückgezogen.

Bilder zu diesem Tag findet ihr hier in der Sige Gallery: 

  • Bilder Herbsttour 21.-25.September 2018 (10) (Kopie)

Sonntag 23.September: Die Nacht Ruhig, zwar drückte die Blase. Das Grau schreckt etwas ab dazu ist es unter der Decke doch angenehm. Es ist kurz vor 8 Uhr, der Geist willig die Laune Freundlich, die Decke zusammenlegen das Lager so verlassen wie angetroffen ein gutes Motto, auch die drei nehmen von diesem Tag Besitz, eine Toilette befindet sich auf dieser Ebene, das Fenster ist leicht gekippt wie es scheint ist es außerhalb milder geworden. Das wenig Hab und Gut wird sogleich mit in die verwaiste Gaststube genommen. Keine Menschenseele vom Wirt keine Spur, noch immer steht sein Essen an einem Tisch. Schnurstracks eine Ebene tiefer, die Freiheit ruft, ein Czeche benützt meinen Schirm als Windschutz für den Gaskocher der wohl die Regenfront in die Flucht schlägt Good Morning! Freundlich erwidert er den Gruß. Die Sicht jetzt in das Ravenska Kocna ganz gut, die Helle Schotterstraße hebt sich im Grün der Wiesen und Bäume deutlich ab. Ja der Nebel wird vom Wind gejagt. Der Thermometer steht bei 11 °C, Super! Das mit einer Tour sollte klappen, vermutlich werden die Bedingungen noch besser. Eine Gewisse Zufriedenheit belebt die Sinne, wollen wir doch noch für einen noch besseren Ausklang eines positiven Bergjahres sorgen. Ja wenn das Wetter. Schaue nach dem Hüttenwirt indem ich durch die geöffnete Türe in sein Gemach schaue, Völlig losgelöst liegt er auf seinem Lager schläft Seelenruhig, cool der Mann, sein Hab und Gut ist schon in Koffern und Taschen verpackt. Derselbe Tisch wie am Abend wird in Beschlag genommen, in der Nacht hat es sich spürbar abgekühlt. Irgendetwas muss in aus dem Schlaf geholt haben, er turnt durch die Etage, setzt einen 20 Liter Topf auf den Großen Gaskocher. Bestelle 1 Liter „Hot Water“, er stellt zwei 0,5 Liter Wasserflaschen auf die Theke, Wurle erhält derweil einen Kaffee. Zwei Personen betreten den Gastraum, eine Lebhafte Unterhaltung mit dem Chef folgt. Olaf bekommt einen Plastik Becher mit Hot Water, für mich füllt er das Wasser in ein 0,5 l Glas, es ist so heiß es lässt sich kaum anfassen. Anstandslos händigt er Zucker aus. Wurle hat seine Selbstgemachte Marmelade im Auto zurück gelassen schade wollten sie doch Testen, Selbstgemachten Honig bietet Olaf an. Die Musik läuft, ganz nebenbei hatte er eine Playliste erstellt. Wir werden die Velik Baba angehen der Grenzberg zu Kärnten laut Tafel die an der Terrasse steht, beträgt die Gehzeit 1.30 Std. Begleichen der Rechnung des Vortages von 110 €. Die Nacht für 10 € ein Bier ist mit 3.20 € deklariert. Die Zwei Gäste entpuppen sich als Helfer, eifrig bemühen sie sich um den Abtransport der Güter die mittels Material Lift zu Tale gefahren werden. Top die Ceska Koca ist beim Blick  aus dem Fenster Süd Westlich in einem Nebelloch zu sehen liegt etwas tiefer, auf einer kleinen Ebene. Davor eine Steile Wand, hier ist sicherlich der anspruchsvolle Klettersteig installiert. In aller Seelenruhe bereiten wir die Tour vor, das Gepäck dürfen wir im Gastraum zurücklassen. Einige Wanderer sind schon an der Hütte vorbei gezogen. 9.40 Uhr, ein leichter milder Wind bläst in das Gesicht, einer Tour steht nichts mehr im Weg, werden wohl über den Normalweg aufsteigen. Ein Wegteiler gleich nach der Hütte, Tal-abstieg Links, ein Weg schlängelt sich durch die niedrigen Bäume Büsche und Latschen gut 100 m weiter, Links zur Baba, ein zweites Schild weist auf Baba Verticale hin, einige Personen sind gerade im Aufstieg am Berg zu erkennen, schaut spannend aus diese grauen Wände, das hier ein einfacher durchstieg möglich ist. Gehen ca. 150 Meter weiter erneut Weggabelung, die Ziele unbekannt, zweifele ob der Richtigkeit, ist es möglich das der Normalweg und der Klettersteig zur Baba ein und denselben Zustieg haben. Kehrt wir probieren es. Fragen zwei Slowenen über den Zustieg zur Baba, ja das ist der richtige Weg. Es quert durch Latschen die sich im Winde wiegen in einem Bogen unter den steilen Flanken. Die Vorausgehenden sind etliche Minuten entfernt, die Wand des Ladinsk vrh kommt rechts näher. Es scheint ein lockerer Steig zu sein so lässt es sich jedenfalls vermuten wenn die Bewegungsabläufe der Aufsteigenden verfolgt wird. Teils Stahlseilversichert quert es Oberhalb des Wandfußes in der Flanke des Ladinsk vrh. Bodo ist etwas zurück, im Prinzip dürfte die Scharte zwischen Baba und dem Ladinsk vrh die Aufstiegsroute verlaufen. Die Hütte wird nach 20 Gehminuten wieder sichtbar, liegt Optisch direkt am Hang umsäumt von Bäumen. Es ist wenn dann kurz ausgesetzt in einem Geröllkar, die Zweifel sind berechtigt das ist nicht der Normalweg. Nebel zieht wieder einmal durch verhüllt das umliegende, dazwischen auch Wolkenlücken, das Oberteil ablegen sicher kein Fehler der Körper transportiert leichter die Feuchtigkeit. Wurle und Olaf findet auch in kurzer Hose Gefallen an diesem Steig. Schotter liegt auf dem Weg, Vorsichtigstes gehen wegen Steinschlag. Der Schuhbändel öffnet sich es ist hier fast unmöglich in dieser gesicherten Passage die Schlaufe zu legen. Ein strammes wenn auch dünnes Stahlseil sichert die schöne Route, ein Gutmütiger Fels die Schuhe finden guten Halt. Ein Natürliches Band bestimmt 100 m ohne Sicherung leitet in die Schlucht. Es scheint eine Regenfront zieht auf, in weiter Ferne Regnet es schon. Übergebe Wurle meine Plastiktüte mit der Technischen Ausrüstung die er in seinem Rucksack unterbringt. Links in der Schlucht beginnt die so beschilderte „Vertikale“ Eine breite versicherte Wand gefühlt 50 ° Steil mit vom Regen ausgewaschenen Rinnen.

  

Der Wind verstärkt sich mein Fluchen unüberhörbar „möchte nicht Nass werden“ 2 Klettersteig Geher sind oberhalb zu sehen. Gut versichert Tolle Tritte und Griffe im zerschundenen Fels. Legen ein gutes Tempo vor, ja auch ohne Klettergurt fühlt sich Wurle Pudelwohl. Wollte Bodo mitteilen das wir hier im Klettersteig sind doch der Wind hat da etwas dagegen. Beschleunige deutlich der Regen zieht näher, bin ohne jegliche Ausrüstung geschweige Regenschutz alles ist auf der Hütte zurückgeblieben. Olaf steigt ein da sind wir schon etlich entfernt. Die Neigung wird gleichmäßig, das Seil in Händen den Hintern raus, die Fußsohle komplett aufsetzen reine Reibungskletterei auf den Platten da geht was. Nach 15 Minuten ist der Normalweg erreicht. Ein Hinweis Baba 30 Minuten, rechts ist der Rückweg vorbei an der Ladinsk vrh. Raus aus dem Sturm, einige wenige Schritte ist der Windkanal schützend auf der Ostseite verlassen. Gewaltig wie die Nebelschwaden durch die Nahe Scharte Jagen. Von Norden ein doch breites Tal Mündet im Seebergsattel. Top im Süden ein imposantes Sonne loch wird das heute noch? Fantastisch die Graue Felswand mit etlichen Altschneefelder die sich Hartnäckig dem Sommer erwehren. Erwische Olaf gerade noch als er die letzten Meter im Steig arbeitet. Die Gelbe Windjacke sicher kein Fehler. Glück gehabt der Regen blieb hier aus. Die Steine sind doch relativ Warm, der Hintern Freud sich. Etwas über 15 Minuten später hat es Bodo mit seinem Leiden auch bewältigt Super! Einigen uns nicht auf die Baba aufzusteigen, der unangenehme Wind hält davon ab. Abstieg bis unter die Scharte danach quert es Östlich bis und unter der Ladinsk vrh. Ein breiter Weg endet nach 10 Minuten unter dem Sattel, etwas Steil und Anstrengend der Aufstieg in dieser Anfangs breiten Rinne 100 Hm. Toller Blick in die Scharte als sich der Dunst langsam auflöst, mit bloßen Augen ist ein Blick in die Sonne möglich. Der Seeländersattel ein Klassischer Übergang auf 2034 m. Spätestens jetzt ist klar das der Normalweg zur Baba hier verläuft. Etwas schockierend was sich da an grauen Wolken am Himmel Östlich bewegt. Die Skuta (2532m) und des Dolgi Hrbet (2473m), interessante Berggestalten, mal  sehen ob das Wetter gut gesinnt, dann schauen wir Morgen von dort die Bergwelt an. Olaf versucht sich am Handy der Empfang sichtlich gut. Ein gut Begangener Weg windet sich in Westlicher Richtung, ein Wanderer steigt gerade Richtung Skuta auf. Weitere Wegspuren im Geröll zeichnen sich deutlich ab.

  

In einer grünen Oase Süd-Westlich steht die Kranjska Koca hebt sich durch das Dunkle Dach ein wenig ab. Wurle entdeckt mehrere Gemsen im Schotter unter der Dolghi Hrbet. WhatsApp Meldung die Sonntagsfußballer suchen für den Abend gleichgesinnte. § Wanderer steigen auf, Zeit das auch wir zu neuen Zielen aufbrechen, egal was kommt, werde zum Auto absteigen um eine Regenjacke zu holen. Flott der Abstieg durch die Abwechslungsreiche Flanke auf einfachem Weg durch Schotter und Latschen eine gesicherte Querung vorbei an Wegteilern und der soliden Bergwacht Hütte. Nach nicht annähernd 3 Std. zurück an der Hütte, der Chef unterhält sich wohl auf Hummervolle Art mit zwei lächelnden Gästen. Die Temperatur liegt bei 15 °C. Sektionsmitglieder arbeiten gerade recht fleißig auf dem Pulk Dach, um auch dies Winterfest zu machen. Gönnen uns noch ein Vesper, Wurle bestellt bei sanfter Musik 4 Lasko Bier. Bodo zieht wenig später einen Joker bestellt sich ein zweites Bier, jetzt ein Union, anscheinend hat er etwas nachzuholen, wurde gestern Abend für seine Passivität attackiert .  Während die dreien bepackt vor der Hütte stehen suche ich verzweifelt den Wirt, hinter der Hütte finde ich ihn, an einem kleinen Materialdepot, unterhält sich mit den Arbeitskräften, i like to pay? Yes! Gemeinsam gehen wir in den Gastraum, er erzählt das er in den letzten Tagen nicht mehr als 3 Stunden geschlafen hat, die Abschlussarbeiten seien sehr intensiv gewesen. Frage ihn ob er Drogen nimmt? Nein! Er entschuldigt sich für sein Verhalten. 5 Bier a 3,20 € gleich 16 € die Zeche ist beglichen. Wenn nicht alles perfekt war, stellt das kein Problem dar, einfache Menschen erfreuen sich nicht an Komfort und Luxus, allein das Gefühl fair behandelt zu werden unermesslich. Gleich an der Hütte beginnt der Abstieg der sicherlich spannend wird, führt er doch durch Steiles Gelände. Raffiniert schlängelt sich der Pfad zwischen kleinen Bäumen und Latschengelände dadurch ist die Tiefe kaum wahrzunehmen. Es Quert Richtung Baba nicht ohne die Wände des Ladinsk vrh und der Baba, interessant die Flächen die sich durch Latschen Grün abheben. Holzstufen und Leitern auch Seilversichert ein Typischer Abstieg, auch von Wanderern wird bei einem Hütten Zustieg einiges abverlangt. Der Untergrund etwas Feucht aber gut Begehbar, sehr schnell wird an Höhe abgegeben. Prima Sicht in Westlicher Richtung Südlich das Ziel zum Ende des Tages die Ceska Koca zwischen den Bäumen gut zu erkennen. Bodo ist richtig flott, der Abstieg bereitet wohl weniger Sorgen. Tolle Wegführung durch die Wand die in aufwendiger Arbeit etliches Engagement abverlangt hat. Es bedarf keiner 30 Minuten bis die Flanke durchstiegen ist. Schotterrinne oder Planie beide Begriffe dürften für dieses Gelände Pate stehen. Zufrieden ja, doch die Wettersituation lässt Zweifeln. Die Materiallifte sind Schemenhaft Sichtbar es will nicht so richtig aufmachen. Sehr schnell verläuft der Abstieg der etwas später in den Beginn der Aufstiegsroute mündet. Mehrere PKW `s stehen an der Liftanlage, sicherlich Sektion`s Mitglieder. Einige Wanderer sind Unterwegs treffen aus verschiedenen Richtungen auf der Schotter Straße ein. Hier am Ende des Tales ist es Milder der Wind tobt sich in höheren Lagen aus. Auf dem Parkplatz stehen doch etliche Fahrzeuge ein Beweis für das doch bessere Wetter als am Vortag. Wurle öffnet um 14.48 Uhr, mit dem Zweitschlüssel das Auto, gut 1 Std. für den Abstieg. Abstellen des Rucksacks, gut gekühlt die Getränke eine Limo als Durstlöscher. Vesperdose Salzbrezeln und Regenjacke diese drei Dinge blieben aus Dummheit zurück, sogleich bereitlegen. Die drei setzen sich mit den letzten zwei Bügelverschluss Flaschen an die Fest-installierten Bänke und den Tisch nur wenige Schritte entfernt, Beantworte die Nachricht aus Thailand, daraus wird ein Frage und Antwort Spiel ein schmunzeln ist nicht zu leugnen. Nebenan ist eine Regie Slowenischer Frauen zurückgekehrt von einer Wanderung, recht Lebendig geht es von statten, ein schöner 9 Sitzer wird sie Nachhause bringen. Heftig Olafs HSV geht mit 0-5 zuhause gegen Regensburg unter. So richtig Sorglos… kein Wunder es obliegt kein Zeitdruck, eine Mehrtagestour ideal zum Abschalten, vor allem wenn die Beteiligten nur ab und an Begegnen, die Gespräche weniger Intensiv und Persönlich. Wie es scheint geht direkt vom Parkplatz ein Aufstieg zur Hütte, Bodo setzt den Überlegungen ein Ende, frägt eine Frau die gerade mit ihrem Husky von der Wanderung zurückkehrt, ob dieser Route, ja es ist ein Landschaftlich schöner Aufstieg! Etwas nach 15.30 Uhr, die Fehler vom Vortag kaschiert, die Ausrüstung und das Essen vervollständigt. Zum Gehen sicherlich ideale Bedingungen, es ist ruhig geworden die Sonntagsausflügler auf dem Heimweg. Die Forststraße kann wenig später abgekürzt werden, leckere Fliegenpilze gedeihen recht Zahlreich. Steil geht es durch den Feuchten Bunten Mischwald, die Forstwirtschaft hinterlässt doch tiefe Spuren. Flott der Schritt leicht Sportlich die Note, zwischendurch ein Halt Bodo darf nicht verloren gehen. Eine Hütte liegt am Wegesrand inmitten einer Gr0ßen Lichtung, scheint dem Verfall Preisgegeben. Der Wanderweg durch Nadelwald zur Ceska Koca beginnt  hier. Wolken ziehen von Ost nach West verwirbeln in der Höhe. Baba und Co. im oberen Bereich in Wolken. Wenig später endet der Wald inmitten steileren Geländes, ein breites Band führt auch durch die Felsen, es scheint Künstlich geschaffen, dem ist nicht, so kurze Passagen sind sogar Seilversichert, die Frau sollte nicht ganz unrecht haben, ein schöner Aufstieg. Steinig Erdig und Fels prägen den Hüttenzustieg. Der Nebel verdichtet sich oberhalb der 1900 m Marke. Kommt da was? Hölzerne Tritte ähnlich einer liegenden Leiter entschärfen die schwierigsten Stellen. 2 Personen steigen gerade ab, ein Freundliches Dobre Dan, aus dem Nieseln werden Regentropfen, es ist kühl dazu dieser frische Wind.

  

Ein Fun Faktor begleitet. Via Messenger melden sich Jens und Noi. Die Sonntagsfußballer  melden sich übe WhatsApp. Ja und da steht sie von einem Moment auf den anderen, die Typische Slowenische Bauweise. Vorn und hinten am Dachfirst eine Holzern Kuppel die deutlich über die Fassade hinausreicht. Da steht sie auf einer Fläche etliche Meter sind es bis zur steilen Wand die nach Norden in das Ravenska Koca fällt. Schön hier Massive Bänke um die Hütte laden zum Verweilen ein, klar bei gutem Wetter, selbst eine Schaukel für die Kids, Olaf ist gerade am Holz Trog mit Fließend Wasser, wenn auch nur kleinen Ausstoß erlabt sich daran. Es ist 17 Uhr, geworden 1 ½ Std. prima. Wurle ist ganz angetan von diesem Schutzhaus auf 1542 Meter ü.d.m. Der Regen zieht uns in die Hütte, die Außentreppe führt vorbei am Eingang auf eine schöne Holz Terrasse mit Blick Nord-östlich (Kranjska Koca). Der Enge Eingangsbereich gleich Treppenhaus führt auch in den Keller, im Abgang zu diesem eine Art Schuhregale an der Außenwand, wie Platzsparend! Die Türrahmen und Türen einfachste Bauweise die Türschlösser wohl aus den 50 iger Jahren echt Nostalgisch, die Eingangstür schliefst ein Holzriegel, Phänomenal! Beim Betreten des Gastraumes schlägt das Herz sofort höher, absolut Urig ein Kleinod vom feinsten, es ist wohl diese Ungenauigkeit nichts scheint geradlinig ein Ambiente aus Holz zum Wohlfühlen, direkt neben der Theke mit Durchreiche in die Küche ein Kachelofen mit Grünen Kacheln, schief und Buckelig fällt eigentlich erst viel später auf, der Angenehme Wärme abstrahlt, direkt daneben ein Tisch dies wird unsere Heimat, verteilen uns an den zwei kleinen Tischen. Rucksack abstellen die Schlappen auspacken. Brille GPS und ein Notizblock, Lebensmittel auf die Bank. Olaf erzählt als er von der Toilette zurückkehrt, diese sei Neu saniert Top Zustand. Die Nette Chefin stellt sich vor, Ihr Name Carmen sie spricht verständlich Deutsch, ihre Eltern Arbeiteten eine Gewisse Zeit in Reutlingen. DAV Ausweis und Personal Ausweis werden für die Touristenkarte benötigt. Wir können ein letztes Mal das Handy laden der Generator wird für die nächsten Tage ab geschallten. Das Zimmer ein Stock höher ist für uns allein, Großzügig fast verschwenderisch wird hier mit dem Platz umgegangen, 4 Doppelstock und ein Einzelbett verteilen sich an den Wänden inmitten ein Hölzerner Tisch mit Stühlen, Romantik pur, es ist Kühl beim Schließen des primitiven Fensters fällt es schier aus den Angeln, oh weh! Bericht vervollständigen, für die Nacht 17 € das ist relativ viel Geld zu den anderen Preisen, Dienstag kommt eine Größere Gruppe dürfen dann unter das Dach für 11 €. Später werfe ich ein Blick unter das Dach 11 Lagerplätze am Boden in Reihe, rechts stehen Notlager zur Verfügung, der Gang gerade so 2 m hoch alles ist aus Holz an der Stirnseite ein Fenster. Eine Fotosession in und um die Hütte, Wolkenverhangen der Himmel dürfen sehr zufrieden über den gelungenen Verlauf dieses Tages sein. Frage Carmen wegen des Abendessen, bietet Suppe in allen Variationen an oder Krainer Würste, 4 x Rindsuppe mit Grießklößchen. Gar nicht ohne die Naturradler, der Geschmack ähnelt dem Gösser. Jedes Getränk für 3,20 €. Als das Essen Serviert wird ist der Knobi und Pfefferoni fein geschnitten, ein Ritual vom feinsten. Na ja die Brühe sicherlich aus der Packung 2 Grießklößchen und ein Stück Gelbe Rübe schwache Einlage, das Brot selbstgebacken schmeckt doch gut, 3 € für das Essen ist Ok. Olaf möchte später einen Wein, Ordere noch ein Radler später ein Union Bier dies mundet wenig. Einigen uns für eine Tour zur Skuta, Frage später Carmen über die Tour, das Wetter spielt eine Rolle es geht ausgesetzt über die Dolgi hrget bei gutem Wetter ja, ansonsten rät Sie von einer Begehung ab, über die Südseite unterhalb des Berges. Laut ihrer Prognose tobt sich der Sturm in der Nacht aus, es sollte am Tag schöner werden. Der DAV Alpenwetterbericht für die Julischen meldet gute Bedingungen. Accu Wetter spricht von Top Bedingungen.

  

Cabernet Savignon so steht es auf der 1 l Flasche Rotwein, teste ein Schlückchen passabel. Um die 20 Uhr, ist es noch Mild, trete bis an den Zaun, ja es geht beachtlich in die Tiefe, demnächst wird es Dunkel sein, schön ein Tolles Heim für die Nacht zu besitzen. Olaf und Bodo lesen, Olaf würde gerne Karten spielen doch kein Interesse besteht. Teile Salzbrezeln aus, ansonsten wäre die Packung in kürze verspeist. Bodo ist über eine Schürfung am Knie überrascht, wo auch immer diese Verletzung herkommt, ihm ist dies nicht Bewusst. Ein Interessante Gesprächsthema, „Bodos Gartenpflege“ und die damit verbundenen Aufgaben, mit den Resultierenden Kontakten und dies auf 450 € Basis. 20.45 Uhr, Carmen möchte das Licht ausschaltet, kein Problem wenn wir Kerzen erhalten. Eine letzte Bestellung ist noch möglich, Bodo ordert einen 1 Liter Roten, Wurle und ich je 2 kleine Lasko Bier. Die Rechnung wird verlangt 126 € geteilt durch 4 Personen je 31.50 €. Die Kerzen werden am Tisch angezündet, das Licht geht aus die Show beginnt! Mit der Taschenlampe von Wurle gehe ich mit Olaf ein Stock tiefer zum Pinkeln. 5 Kerzen Lichter leuchten Spärlich, dem Flair tut es keinen Abbruch. Um 22 Uhr, steht die Chefin im Gastraum, jetzt ist aber Schluss! Unfreundliche Worte. Typisch Frau unser einhelliger Tenor.

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Montag 24.September: Windig der Regen peitscht, die Fenster sind Trotz der Einfachheit ein wichtiger Schutz, in der Nacht finde ich doch glatt den Türgriff, mittels Wurles Taschenlampe die am Bett Rahmen deponiert war. 7.30 Uhr, Wurle teilt uns die Uhrzeit mit. Windböen pfeifen die schweren grauen Wolken durch, am liebsten die Decke über den Kopf ziehen. Bleiben noch bis 8 Uhr liegen, eine Tour ist sicherlich machbar, vertrauen der Wetterprognose. Olaf und Bodo waren scheinbar 2 x in der Nacht beim Pinkeln. Bodo erwähnt die Regenfälle in der Nacht. Es ist Kühl, unterbreite den Vorschlag ein Stock höher das Lager zu verlagern. Die Decke fein säuberlich zusammenlegen, erste Gegenstände über die schmale Treppe nach oben bringen. Hier ist es noch kühler, das Haus wenig oder Schlecht Isoliert. Im etwas Angenehmer Temperierten Gastraum steht das Teewasser auf dem angestammten Tisch, sichtbar steigt Dampf auf, wie schön, ausreichend Licht dringt durch die Fenster, obwohl die Sonne noch nicht über die Berge im Osten geklettert ist. Die Kälte dringt durch die Fenster Ritzen, locker die Stimmung. Die Wolken ziehen deutlich über 2000 m, ein gutes Zeichen. Die Außentemperatur liegt bei 7 °C. Der Anstieg zur Kranjska Koca ist sehr gut zu erkennen, der gesicherte Steig durch die Flanke ist zu erahnen. Gut Getarnt liegt sie zwischen den Bäumen. Frage Carmen ob wir das Lager wechseln dürfen? Ja gerne. Wie wird das Wetter heute? Es ist Windig lockert aber auf, Temperatur bis 11 °C! Der Ofen ist noch immer leicht Temperiert. Während eines einfachen Frühstücks einigen wir uns die Südflanke zur Skuta zugehen, Bodo versucht sein Bestes zu geben auch unter Schmerzen, die angegeben Zeit liegt bei 3 ¼ Std. es ist zu Stürmisch. 9.30 Uhr, wird die Kleine Ausrüstung gepackt. Carmen verabschiedet uns um 9.50 Uhr. Die Kleidung Winterlich Mütze und Handschuhe. Der Zustieg wie bei allen Touren Südlich,  Anfangs Latschen und Strauchwerk leicht Ansteigend bestens Markiert. Vorbei am Heli Landeplatz teilt es sich alsbald, Skuta und Grintovec (der Morsche) „geradeaus“ direkt zum Grauen Kalkfels mit seinen Typischen Formen, leichter frischer Wind ärgert ein wenig, der Körper ist schnell auf Touren, Bodo fällt zurück. Der Aufstieg führt nun in guter Wegführung durch die Wüste aus Schotter. In kleinen Kehren geht es stetig nach Oben, je näher diese Imposante Wand kommt, mehrt sich die Frage nach dem Durchstieg. Erneute Wegteilung im Ravni Kar, Kocna rechts, Minarsko sedlo (Skuta Grintovec) gerade aufwärts. Es wird steiler, unter dem Textil  auch Wärmer.

  

Bodos Schritte deutlich kürzer Schöner Mix aus Sonne und Wolken interessant wie diese über den Berg Jagen, die Hütte bleibt fast ständig Sichtbar. Altschneereste unter der Steilen Wand,  ein Ort den die Sonne nicht erreicht. Wurle läuft rechts in die Schotterflanke die von der Wand abfällt, hält sich zu weit rechts, mache ihn darauf aufmerksam das dies nicht sein kann. Ein Großer Roter Punkt am Fels weißt die Richtung. Beißend der Anstieg der Untergrund leicht in Bewegung, wo kommen all die Steine her. Nach einem Intensiven Aufstieg eine Pause vor dem Einstieg selbstverständlich. Ja der Schein trügt, die Wand legt sich gestuft etwas zurück. Der Rot Weise Punkt befindet sich 20 Meter über dem Einstieg. Bodo teilt seine Umkehr mit, der Schmerz nimmt kein Ende, weiter zu gehen unverantwortlich. Helm? Nein. Der Einstieg in den Frischauf Weg nicht ganz locker, mit ein paar geübten Griffen wird es wieder einfacher, bestens Markiert wenn nötig auch Sicherungen Schwierigkeit I bis II, eine Art Rücken zieht sich geradlinig Empor, Bodo ist auf dem Abstieg beobachtet uns ständig, wie gerne wäre er wohl dabei gewesen. Ein kleines Bächlein läuft über den Fels Glasklares Wasser. Interessant was sich unter Zustieg doch so verbergen kann, im Prinzip erfolgt der Aufstieg in einer Querung Östlich durch die Abwechslungsreiche Nordwand, gesicherte Stellen und Bänder wechseln sich ab. Raffiniert die Führe nicht ganz so ausgesetzt wie es sich vermuten lässt, Olaf findet die Roten Markierungen mit dem Weißen Mittelpunkt problemlos, Bilder halten die abwechslungsreichen Abschnitte Fest. Bodo entfernt sich nur langsam hält ab und an inne, er wirkt jetzt wie ein Strich in der Schotter Wüste. Olaf zieht sich die Handschuhe an, ja der Herbst hält Einzug, Wurle ist mit seinen Fingerlosen zufrieden. 3 Passagen weisen längere gesicherte Abschnitte auf ansonsten nur vereinzelt, jetzt im Herbst beste Bedingungen im Frühsommer wenn noch Schnee liegt, sicherlich eine deutlich höher Anforderung. Im letzten Abschnitt der Grintovec Nordwand ist der Tiefen blick durch vorgelagerte Bänder nicht mehr so hoch. Gehen wechselt mit Klettern ab, das letzte Teilstück quert in einem Bogen Westlich, jetzt tief unten die Hütte in schöner Lage, Gute Sicht in das Benachbarte Österreich, Baum bewachsen die Hänge, hier im unbewohnten Grenzgebiet wohl weniger Forstwirtschaft. Die Sicht gut und gerne 40 Km. Die letzten Meter zum Minarsko Sedlo, fast eine Wanderung gleichkommend, eine kleine Scharte, welch Überraschung, dahinter eine ganz andere Landschaft, diese Ur weltliche Karstlandschaft (Podi) gleicht eher dem Planet Mond, heftig und unangenehm bläst der Wind. Schnell Schutz im Windschatten suchen, nur einige Meter unterhalb findet sich dieser, mit der Sonne gleich ganz angenehm. 2340 Meter zeigt das GPS um 11.45 Uhr, 2 Std. Aufstieg bis hier deutlich weniger als die Vorgabe. Rechts Westlich liegt der imposante Grintovec die Skuta liegt verdeckt im Osten, dazwischen der Dolgi Hrget, mit seinem Scharfen Grat der gesichert überschritten werden kann. So sitzen wir da und genießen diesen Ort, es scheint die Wolken ziehen sich in Slowenien zusammen. Wir werden uns Definitiv nicht dem Sturm auf dem Rassigen Grat des Dolgi hrget 2473 m aussetzen, das Thema ist längst passe. Zwei Personen steigen am Grat des Grintovec in Südlicher Richtung ab. Der Markierte Weg quert unterhalb des Dolgi Hrget Steinschlagsicher. Relativ Windgeschützt ohne Großes auf und ab durch die Schuttflanke. Mit dem näher kommen zur Skuta wird es steiler. Das letzte Teilstück ist ein Aufstieg, auch die Hände kommen mehrmals zum Einsatz, die Wegführung in der Flanke abwechslungsreich, wohl kein Weg eher ein Durchstieg durch eine Rinne. Ist das Oberhalb schon die Skuta? Oben in der Scharte noch nicht die Frage beantwortet. Deutlich vor der Scharte teilt es sich, am Stein in Roter Schrift, links Dolgi hrget rechts zur Skuta. Schotter und nochmals Schotter, Wurle ist oben in der Scharte steigt nach rechts. Wumm der Wind drückt auf den Körper, heftig und auch Kühl. Nach wenigen Meter löst sich das Rätsel, die Schutt bedeckte Skuta liegt noch gerne 300 m entfernt, ein kurzer Abstieg in den Karkessel mit Querung danach eine Flanke zum Gipfel. Ne da fehlt der Reiz. Der Wind befehligt zum Rückzug. In der Scharte ist rechts unten eine Hütte zu sehen, das ist doch nicht die Kranjska Koca, Olaf ist da anderer Meinung. Ja Olaf hat Recht wir sind sehr weit Östlich. Jezersko ist von hier Oben gut zu sehen der Seebergsattel liegt deutlich tiefer, auch die Zufahrt gut zu erkennen. Der Grat auf dem Dolgi hrget schaut interessant aus. Imponierend die Kühne Nordwand. Ohne auch nur einen Stein zu lösen sind die gut 100 Hm Abstieg mit Westlicher Querung Flott bewältigt, sobald eine Wolke die Sonne verdeckt deutlich kühler. Ärgerlich bin der Spur gefolgt, doch wir sind viel zu tief, da war eine Weggabelung die nicht wahrgenommen wurde. Entweder folgen sicherlich stößt dieser auf eine Route zum Minarsko Sedlo, entscheide mich Rechts durch das Steinerne Meer aufzusteigen. Wild und zerklüftet kreuz und quer über auch große Quader. Das  GPS Aufzeichnung liegt parallel nähern uns langsam. Wanderer sind plötzlich zusehen kommen von links Süden. Gut und gerne 15 Minuten dann ist der Weg wieder gefunden.

  

Nach wenigen Minuten ist die Scharte des Minarsko Sedlo wieder erreicht, die Handschuhe dienen als Sitzkissen, Wurle hängt fahrlässig die Dünne Jacke an den Fels. Ein Österreicher frägt uns nach dem Grintovec, Sorry wir waren an der Skuta, diese sein kein Problem. Setze mich zu ihm, frage wegen seiner Tour. Heute in der Nacht hatte er im Biwak mit den 4 Chechen übernachtet die gleich kommen, zeigt auf das Sichtbare Biwak, sei ganz geräumig und modern, eine Nacht vorher war auch auf einem Biwak im Zustieg, 6 Liter Trinkwasser im Rucksack. Respekt! Er möchte zum Grintovec aber nicht allein, hofft dass die Tschechen ihn begleiten werden. Zwei Jungs wenig später zwei Mädels erreichen wohl gut gelaunt die Scharte interessant alle 4 tragen einen Helm warum auch immer. Sie wollen zur Ceska Koca absteigen, mit oder ohne Grintovec wird sich wohl demnächst klären. Wie geht der Abstieg weiter, ein jeder wagt einen Blick in die Nordwand, doch von der Scharte aus fehlt der Tiefenblick, der Wind jedoch schreckt jeden zurück. Es ist 14 Uhr, ohne einen Gipfel im Gepäck geht es zurück, Morgen ist die Tour zur Jezerska und Kokrska Kocna geplant eine der interessantesten Klettersteig Touren in den Steinernen. Der Übergang über den Grintovec möglich. Übel der Wind der Abstieg zuerst eine Querung denn ein gesicherter Kamin fällt leichter als gedacht aus, ein Spaß Faktor ist nicht zu leugnen. Cool werden Meter gemacht. Olaf setzt sich als Vor Geher absolut berechtigt seinen Lila Laune Helm auf. Querungen auf schmalen oder breiteren Bänder dazwischen leichte Kamine oder Rinnen. Mitten in der Wand sind Stimmen wahrzunehmen, ja die 4 haben sich gegen den Grintovec entschieden. Die Hütte kommt näher ein Sicheres Gefühl begleitet uns, der Schotter auf dem Weg mahnt zwar zur Vorsicht, doch so richtig Steil wird es nur im Fels, der prima Tritte und Griffe bietet. Dazu ist es hier relativ Windgeschützt. Der Blau Weiße Himmel und diese Landschaft, ein absolut Postkarten Niveau. Man möge es nicht glauben doch fast eine ganze Stunde erfreut diese Wand im Abstieg. Schön wie die Tschechen sich durch die Wand bewegen schaut Kühner aus als es ist!  Ein Schluck des fließenden Wassers, der erste seit dem Frühstück tut gut, wenn auch sehr Kühl dieses Elixier. Die letzte Hürde der Einstieg ist erreicht. Jetzt das passende Schotterfeld für den Abstieg finden. Fast geradlinig werden die beiden überholt, ein Genuss wenn die Beine das tun was du möchtest und dabei keine Probleme hast. Die Ceska Koca wird Sichtbar die Möglichkeiten im Schotter ab zufahren werden geringer, kommt schnell näher, liegt umgeben von Fichtenbäumen wohl im Schatten aber im sanften Grün. Zufrieden um 15.35 Uhr, am Ziel. Die Kalkfarben Baba und auch der Ladinsk vrh erstrahlen im Licht der Sonne. Der Thermometer vor der Hütte zeigen 7°C an. Wie Wertvoll doch so eine Warme Gaststube sein kann, Bodo sitzt am angestammten Tisch bei einem ¼ Liter Roten, frage ihn nach „Due Litre Vino Rosso“ schmunzelnd Erinnert er sich sofort an die Tour in der Cristallo. Der Kachelofen gibt etwas Wärme von sich! Bestellen bei Carmen die in der Küche verweilt ein Radler, zwei Schluck zum ersten Flüssigkeitsausgleich, hoch in den kühlen Schlafsaal. Trainingshose und ein Fleece. Hauptaugenmerk gilt dem Bericht, doch es ist relativ Dunkel die Herbstlich tiefstehende Sonne ist schon hinter den Bergen verschwunden. Ja die Elektrizität hat noch nicht Einzug gehalten, doch die Biotoilette ein guter Schritt. Carmen frägt wegen des Essens, Spagetti wird es geben, doch 17.30 Uhr, ist uns zu früh, um diese Uhrzeit ist es sicherlich weit über eine Stunde noch Tag. Wurle legt Holz nach müht sich redlich, seine Lungenflügel pressen mächtig Luft in den Brennraum des Ofens, Bodo stiftet ein Papiertaschentuch, klar er erweckt ihn wieder zu neuem Leben. Die 4 Tschechen betreten die Gaststube, unterhalten sich mit Carmen. Nachdem sie wieder gehen, frage ich Carmen nach dessen Wünsche, sie wollten einfach nur schauen, hofften wohl auf den Winterraum, doch dieser steht erst nach der Saison zur Verfügung. Lege de De Beukelaer Kekse auf den Tisch, Bodo erlabt sich an einem Rauchfleisch. Die Zeit vergeht, der Wind ebbt ab, es kühlt von 7 °C bei der Rückkehr bis jetzt um 18 Uhr, auf 5 °C ab. Da ich schon vor der Türe bin, Wasche ich die Hände am Brunnen, hier fließt etwas mehr Wasser als im Haus die Temperatur nicht weniger Kalt. Pfefferoni und Knobi aus dem Gepäck im Nachtlager holen. Am Tisch das üblich Prozedere. Krautsalat wird noch vor 18 Uhr in einem Teller Serviert. Käse und ein Metall Hobel zum Reiben gleich danach die Spagetti eine Staatliche Portion, Geschmacklich ähnelt es einem Schaschlik, Fleisch und Gemüse Stücke, schmeckt ganz gut, das Besteck klappert am Porzellan ruhig ist es geworden, ehe wir uns versehen hatte Olaf das Essen einverleibt.

  

18.40 Uhr, erstrahlt die langsam untergehende Sonne die Baba in einem Warmen Licht, vor der Hütte ist das Schauspiel am schönsten, es kühlt weiter ab, sehen wir Frost? oh wie schrecklich! Carmen berichtet wie lange und hart doch 4 Monate auf der Hütte sein können, erzählt vom Hüttenwirt der Kranjska Koca der mit der Idee aufwartete Techno Musik könnte der Renner werden, er ist jetzt ein Jahr als Hüttenwirt tätig. Viele Gäste liegen die Ceska Koca ob ihrer Sphäre, ein Gefühl wie ein Besuch „ bei Oma“ so der Allgemeine Tenor. Seit 4 Jahren betreibt sie diese Hütte „läuft“ immer besser, auch die Steyrer entdecken mehr und mehr die Steiner Alpen. Das Wasser kommt vom Berg wird in einer Schüttung gefasst, die Toilette wurde vor wenigen Jahren auf Bio umgestellt. Das Aussehen darf nicht verändert werden, eine Photovoltaik Anlage auf dem Holzdach ein No Go! In ihrer Zufriedenheit schenkt sie 4 Birnen Schnäpse ein. Bodo und Olaf bestellen einen Rotwein. Wenig später verwöhnt sie uns im Kerzenlicht mit einem Warmen Apfelstrudel. Nur schade das Holzfeuer ist erlischt. Die Dunkelheit überkommt diese Einsamkeit. Auch in der Küche ist es ruhig, die junge Angestellte wohl eher zurückgezogen. Ein Heller Stern der im Norden genau über einem markanten Berg aufgeht zieht die Sinne in den Bann. Eine Zufriedenheit prägt die Stimmung, 20.10 Uhr, eine Bestellung wird aufgegeben, noch einen Wein und zwei Laszko gehen über die Theke. Gemütlich endet dieser Stürmische Herbst Tag um kurz vor 22 Uhr, schön verteilt im kühlen Nachtlager sind die Nutzung von 2 Decken ratsam.

Bilder zu diesem Tag findet ihr hier in der Sige Gallery:

  • Bilder Herbsttour 21.-25.September 2018 (121) (Kopie)


Dienstag 25. September: mitten in der Nacht löse ich eine „Lawine aus“ zurück vom Pinkeln folgt Bodo, kurz später wagt sich Wurle die steile Treppe 3 Etagen tiefer. Erhebliche Windböen stören mehrmals die Nachtruhe. Kurz vor 8 Uhr wird nach der Zeit gefragt, ja es ist kalt, die Anzeichen für eine Tour stehen bei wenigen Prozent. Bodo kommt vom Pinkeln zurück, versteckt sich unter der Wärmenden Decke, ein kurzes fluchen jetzt drückt der Darm, Gelächter allenthalben. Die Temperatur laut Thermometer 2 °C dazu stark bewölkt, traurig aber wahr. Die berechtigte Frage… macht eine Tour unter diesen Bedingungen in einem Klettersteig überhaupt Sinn. Olaf hegt da so seine Zweifel. Alternativen gibt es leider nicht. 8.15 Uhr, als letzter geht nach unten zum Frühstück. Eine Runde um die Ceska Koca, Windig dazu ein Mix mehrheitlich aus Wolken. Eine Kanne mit heißem Wasser dampft am Tisch, bunt die Palette an Proviant. Der Duft von Waldfrüchte Tee sorgt für ein Sommerfeeling. Es ist nicht unbedingt Warm, doch im Vergleich Außerhalb des Hauses ein Heimeliger Ort. Der DAV Wetterbericht meldet, aktuell sollte es gut sein, na ja Zweifel bestehen! Zuhause liegt die Temperatur bei kühlen 4 bis 11 °C, die Woche wir ähnlich Herbstlich frisch bleiben. Ja wir werden den Steiner Good Bye sagen, sicherlich spielt der Rücken von Boden auch eine Rolle, wie Schade ein Super Massiv mit etlichen Reizvollen Touren. Bezahlen der Rechnung, die Spagetti für 6.50 € der Salat für 2 €, welch Preiswertes Mahl, die Nacht kostet 11.50 €. Das Teewasser gibt’s gratis.surprised 9.35 Uhr, wird die Entscheidung zum gehen Carmen übermittelt, sie hat Verständnis macht sich Sorgen über Bodos Rücken. Ja im Lager ist es kalt, deutlich angenehmer im Zimmer darunter. Es lockert auf deutlich mehr Blau am Himmel doch der Wind bleibt erhalten. Die offene Chefin beantwortet bereitwillig die Frage wegen des Abstiegs, Definitiv die Empfehlung den Normalweg zu benutzen dieser sei einfacher dazu wenig Erdig. Eine Frau erreicht als erster Tagesgast die Hütte. Carmen freut sich das die Saison zu Ende geht, die Alte Hütte ist schlecht isoliert dazu sind die Fenster und Türen Winddurchlässig. In aller Seelenruhe wird das Gepäck verstaut, Wurle wie üblich flott, mittels Handschlag verabschieden wir uns leider einen Tag zu früh, es sollte leider nicht sein. Die Sicht ganz gut sind, die Wolken deutlich höher als die umliegenden Gipfel, etwas traurig der letzte Rundum Blick, Olaf füllt die Wasserflasche am Brunnen. Los geht es in fast Winterlicher Kleidung, Östliche die Richtung fast eben, links die Steile Wand in der sich der Hüttenklettersteig befindet, Wurle und Bodo gehen wohl tief im Gespräch falsch, weichen vom doch gut Markierten Weg ab. Dann beginnt ein doch interessanter Abstieg im gemäßigten Gelände, niedrige Bäume im wenig Erdigen Gelände, ein guter Weg schlängelt sich durch die Nordflanke ab und an leicht ausgesetzt, das Highlight ein schmales Rötliches Band das um eine Steile Passage leitet, ein Ehepaar kommt genau jetzt um die „Ecke“ wird Seilversichert gequert, warte kurz bis die Fotogene Stelle von den Jungs erreicht ist.

  

Ein Seilversicherter Abstieg durch eine Rinne, der Wind hier besonders heftig, eine klare Bestätigung dass eine weitere Tour keinen Sinn ergeben hätte. Deutlich sichtbar die Route des Aufstiegs vom Samstag zur Ravenska Koca, eine doch gute Führe durch die Wand. Kurz danach eine Wegsperrung zum Zustieg zur Ravenska Koca, scheint ein interessanter Übergang zu sein. 5 Minuten später ist die Wegteilung zu den beiden Hütten. 4 Ältere Deutsche Wanderer fragen uns wegen der Wegsperrung, leider können wir ihnen nicht weiterhelfen. Sie erwähnen dass der Klettersteig anspruchsvoll sein soll, bis Schwierigkeit E. Der restliche Abstieg durch den Schotterhang und Latschen ist gut einsehbar. Ärgerlich der Akku des Foto ist leer, kein Zufall in dieser kühlen Witterung, ein zweiter der in der Jacke war ist ebenfalls Finish, der Ersatz muss aus dem Rucksack geholt werden. Ja es ist absolut Herbstlich geworden das Bunte Laub fällt von den Bäumen, verzaubert ein wenig die Natur. Olaf erfreut sich an den noch bunten Pflanzen am Wegesrand. Am Materialift der Ravenska Koca steht noch immer das Leergut, ja hier ist es etwas Milder und vor allem Windstiller, ein Junges Wanderpaar kommt von Links. Kurz vor erreichen brettert ein ungeladener LKW über den Parkplatz wohl ein irrer am Steuer. Wurle hat bereits mit dem Zweitschlüssel das Auto geöffnet, die Getränke haben sich der Frische angepasst. Ersst einmal die GPS Daten sichern. Die Temperatur liegt um 11.45 Uhr, 6,5 °C, 1 Std. 20 Minuten für den netten Abstieg. Flott wird das Gepäck in diesem Top Fahrzeug verstaut. Wenig später rollen die Räder, ein schönes wie gemaltes Tal, eines Nationalparks absolut würdig. 2 Fotos aus dem Auto, nur wenige Km sind es bis zur Hauptstraße auch der Seebergsattel ist alsbald mit wenigen Kehren erreicht, die Grenze ohne Kontrolle, auch selten begegnet ein Fahrzeug. Eisenkappel  mit seinem Türkenkopf Klettersteig eröffnet noch einmal ein Leidenschaftliches Gespräch. Mehr und mehr lockert es auf, es scheint die Berge ziehen die Wolken Magisch an. Ein Spar Markt mit seiner guten Auswahl der geeignete Ort zum Einkauf. Bodo kommt nur schwerfällig und unter starker schmerzen aus dem Fahrzeug. Frische Backwaren dazu Warmer Leberkäse,  Bodo gönnt sich eine Portion gegrillten Bauch, Wurle eher Vegetarisch Bananen, aber auf ein Stück Käse möchte er dann doch nicht verzichten, Bodo Nehmen wir ein Bier mit? Die Antwort deutlich, denk daran es wird eine lange Rückfahrt. Ein Tragerl mit 5 Flaschen Stiegl Bier. 10,32 € die Rechnung.

  

Herrlich in der Sonne am Auto zu sitzen, ja es ist hier kurz vor Klagenfurt deutlich Angenehmer. Kunden kommen und gehen, die Warme Theke mundet köstlich. Von den Kalkalpen ist nichts mehr zusehen, Grüne Hügel erstrecken sich in Ost West Richtung. Fantastisch das  Blau des Villacher Sees der sich über etliche Kilometer erstreckt. Laut Navy sind wir gegen 19 Uhr zuhause. Überraschend sind die Berge deutlich hinter Villach in einer Höhe über 2000 m Schneebedeckt, da sind wir dann doch in einer glücklichen Lage gewesen. Ruhiger Verkehr auf der Tauernautobahn die Temperatur ist bis auf 17 °C gestiegen. Während Olaf Konzentriert und sicher Fährt döst der Rest der Mannschaft bei Blau Weißem Oktoberfest Himmel und guter Musik vor sich hin, das ja bekanntlich zurzeit stattfindet. 11.50 € Mautkosten sind vor dem Fellbertauerntunnel zu berappen. Fantastisch der Pyramiden Kegel des Salzburger Hochthrons, ohne Kontrolle an der Deutsch Österreichischen Grenze kommt die Heimat näher. Olaf Tankt in Siegsdorf, nützen den Halt für eine nötige Pinkelpause. Der Verkehr nimmt in Richtung München zu, auch 2 Spurig läuft es ganz gut. Vorbei an der Allianz Arena wo später das Bundesligaspiel gegen Augsburg ohne mich steigen wird, nicht lässt darauf schließen das später 75.000 Zuschauer diesem Event beiwohnen. Mit dem Sonnenuntergang kurz nach 19 Uhr wird Wurle`s Heimat Großkuchenbei 9 °C erreicht. Wir teilen uns die Unkosten von 153 € für Getränke und die Fahrt, wobei Olaf für das Auto und den Aufwand weniger bezahlen wird. Exakt 615 km liegen hinter uns als Olaf zuhause ankommt.


Bilder zum Abschluss dieser Tour findet ihr hier in der Sige Gallery:

  • Bilder Herbsttour 21.-25.September 2018 (190) (Kopie)
   

 

 

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