Der Bericht zur Sommeranfangtour ist Online.


Geschaft! der Bericht zur Profitour steht!


Die Bergwoche 2019 in de Tuxer und Zillertaler Alpen, ein Eindrucksvolles Erlebnis!


Die Geburtstagtour wahrlich voller Überraschungen


Zum Abschluss der doch kurzen Bergsaison, erwartet uns wohl passables Wetter.


Geburtstagstour 31.8 - 4.9.2018

Klettersteige Dolomiten Rund um die Marmolada

Teilnehmer: Bodo, Falter, Flori, Humprey, Nobbe, Peter, Wooley.

Fahrt mit dem VW Bus der Red Stars  

  

Freitag 31.August. Kurz nach 18 Uhr, trifft Wooley ein, die Temperatur noch angenehm. Gemeinsam verladen wir das gekühlte Edelpils und eine Kiste Limo, im umgebauten VW Bus, es wird eine kleine Stadtrundfahrt, bis Bodo, Nobbe, Peter und die beiden Schleißheimer abgeholt sind, die Isomatten und Schlafsäcke finden hinter der Sitzbank Platz, die Schuhe unter dem Sitz, wie es scheint wird Wooley der seit über 5 Jahren auf keiner Klettersteigtour dabei war, als Beifahrer fungieren. Meine Vorfreude ist über die Wetter Aussichten etwas getrübt, umso schöner ist es das Peter der im letzten Winter Interesse für eine Bergtour zeigte und gerade in Deutschland weilt, zum ersten Mal mit uns in die Berge geht, seine Ausrüstung wie Gurt Helm stellte WPO zur Verfügung, Isomatte und Schlafsack sind aus dem Besitz von Bodo. Etwas nach 19 Uhr, auf der A 7, mein Ziel bis Mitternacht das Grödner Tal zu erreichen, die Wahrscheinlichkeit einen Überdachten Schlafplatz zu finden dort wohl Hoch. Das Verkehrsaufkommen für einen Freitag relativ ruhig. Die Unterhaltung Rege, kennen sich die meisten doch von gemeinsamen Freizeit Aktivitäten. 120 Km/h eine gute Geschwindigkeit. Langsam dämmert es dazu wird es Trüber, ab Memmingen teilt sich der Verkehr, es lässt sich leichter Fahren. Wooley weckt ein altes Ritual, begeistert die Jungs dazu mit der Idee im Lermooser Tunnel, eine Flasche Pils auf den 3,2 Km zu trinken. Regen erschwerte das Fahren, die Strecke ab Nassereith über Telfs und Innsbruck dazu die Alte Brennerstraße, Zeit aufwendig, Flori und Humprey hatten ihre Probleme mit den vielen Kurven, lag es auch an der Zwiebelsuppe? Jedenfalls war die Stimmung nicht allzu hoch, Flori setzte sich nach einer Pinkelpause im Regen am Brenner nach vorne. Humprey setzte sich auf die hintere Sitzbank saß jetzt in Fahrtrichtung. Gleich die erste Autobahnfahrt erlöste wohl alle. Ja der Regen nahm eher zu, kam das Tief bekanntlich von Süden. An der Mautstelle in Sterzing das Obligatorische Ticket, Wooley und Flori hatten ihr Gespräch gefunden, Thema Wein und dessen Herstellung. Nur wenige Fahrzeuge auf der so vielbefahrenen Brennerautobahn. Abfahrt Val Gardena, 4.10 € dieser Betrag wird mittlerer Weile von einem Automat kassiert. Perfekt womit bezahlt werden kann er schluckt Münzen und Scheine. Nebel und Regen im letzten Kurvigen Teilstück auf der schmalen Straße durch das ansteigende Grödnertal, forderte noch einmal. Ziemlich genau 400 Km bis Wolkenstein, wo liegt die Talstation die vor vielen Jahren Ort einer Übernachtung war. Ruhig ist es hier kurz vor Mitternacht, ein fast unscheinbares Tafel mit dem Symbol einer Gondel sehr hilfreich, es geht scharf links, die schmale Straße steigt an, vorbei an Gebäuden, ein Hinweis auf einen Parkplatz der sicherlich mit einer Bergbahn in Verbindung gebracht werden kann, doch wo ist die Bahn?, Nein wir sind zu weit, ein Hell Beleuchtetes Gebäude, könnte ein Kurhaus sein, bleibt keine Wahl, aussteigen in den Regen, ganz schön groß die Tropfen, ein Aufzug und Treppe, wähle die überdachte Variante, ein Bewegungsmelder beleuchtet die Plattform, das schaut doch gut aus, direkt vor den Kassen ist eine ausreichende Fläche im Trockenen, Motiviert zurück, die Freizeit Sportschuhe halten die Feuchtigkeit nicht auf. Teile im Fahrzeug die erfreuliche Nachricht bestens gelaunt mit. Bleibt keine Wahl im Strömenden Regen die Utensilien für diese Nacht aufnehmen, ohne darauf zu achten wem was gehört, geht es relativ zügig vor der Anlage Dentercepies Seilbahn, Wasser plätschert herab von welcher überdachten Fläche bleibt unbeantwortet. Werde das Auto auf einen Parkplatz stellen. Sicherlich 200 m entfernt findet sich eine Beleuchtete Abstellmöglichkeit. Flotten Schrittes zurück, werde von den Jungs mit Glückwünschen für den Geburtstag begrüßtKüssend, Wooley öffnet eine Flasche Sekt, bricht den Vorgang ab, öffne selber, etwas ziehen am Korken mit einem Knall fliegt der Korken durch die Luft, selbst an Becher hatte er Gedacht, als die Becher Leer zaubert Peter eine Flasche Schnaps aus seinem Gepäck dazu sein reichhaltiges Angebot an Essen, Proviant für wohl eine Woche, klar das Bier sollte nicht fehlen, so wurde es zu einer Spontanen Geburtstagsfeier bei ca. 11 °C auf 1700 m über Meereshöhe, nebenbei die Isomatten aufblasen.

  

Humprey überrascht mit der Mitteilung etwas entfernt ist ein noch besseres Schlafplatz, folge ihm im Dunkel, stürze schier nach einer Stufe auf den glitsche Nassen Rasen, tatsächlich ist hinter einer gewölbten Mauer eine 4 stufige Tribüne aus Beton, Super hier sind wir etwas Abseits. Die Stimmung Locker, Flori und Humprey geht es nun deutlich besser. Ja eine Flasche Rotwein wurde auch noch von Peter geköpft. Auch diese Feier nimmt ein Ende so geschehen gegen 2 Uhr. Humprey berichtet am nächsten Morgen das sich der ein oder andere so seine „Schlagseite“ beim Gang zum Schlafplatz hatte. 

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Samstag 1.September: Wohl sehr getäuscht, die Aussage bei diesem Wetter fährt keine Bahn, wurde um 8 Uhr, widerlegt, die Geräusche des Stahlseils und rattern der Gondel rissen aus dem Schlaf, trotz Regen startete der Betrieb der eigentlich um 8.30 Uhr, im Fahrplan ausgewiesen. Die Reaktionen bleiben aus, kein Wunder bei Regen aufzustehen unsinnigBrüllend. Die Blase drückt, mit dem Foto zum Pinkeln, es ist 8.30 Uhr, nach einer Probefahrt startet tatsächlich der Betrieb. Im Warmen Schlafsack doch am schönsten, die geplante Tour,  Begehung der Paolin- Picolin ferrata sicherlich „vom Tisch“. 1 Std., später der Schlaf beendet einschalten des Handys, etliche Benachrichtigungen eingetroffen, während nach und nach die Kameraden erwachen sind die Glückwünsche beantwortet, ja wie abgesprochen kommt ein Anruf nach dem anderen. Ständig steigen Gäste in die Kabinengondel. Das allerbeste der Himmel hellt auf, binnen einer halben Stunde kommt die Sonne zum Vorschein, im Schlafsack ist es nun zu Warm. Wooley muss in der Nacht vom Regen erfasst worden sein, wohl eine Windböe die den Regen herein peitschte. Langsam kommt Bewegung auf, der gute Lager Platz wird geräumt. Guter Blick in die Stevia Wand, leider wurde der Rassige Sandro Pertini Klettersteig 2016 nach langer Politischer Diskussion endgültig abgebaut, welch Glück das wir ihn am 2. September 2007 besteigen konnten. Die Laune hellt mit dem Wetter richtig auf, jetzt noch den Alkohol aus den Gliedern schütteln. Schnell ist alles im Auto verstaut, klar zum Frühstück in den Ort, an der Hauptstraße findet sich kein Parkplatz, Frech wird das Auto auf einen Hotelparklatz gestellt, 100 m entfernt ein gutes Lokal, wie schön ein Tisch im freien, auch andere Gäste genießen die Strahlen der Sonne es lässt sich sogar Ärmellos aushalten.

    

Zur Feier des Tages serviert die Freundliche Bedienung Heiße Schokolade mit einem Schlag Sahne. Die Kuchen oder auch der Toast schmeckt richtig lecker, sehr Touristisch und Lebhaft auch noch im September. zufrieden wird die Fahrt bei einem Mix aus Sonne und Wolken nach Feder angetreten. 70 Km Fahrt über das Sellajoch 2240 m, stehen an. Erinnerungen und Erlebnisse an etlichen Bergtouren hier in der Gegend um die Sellagruppe erwachen für wenige Momente, jetzt am Tag ist die Fahrt nicht ganz so ruckelig und Eckig wie noch in der Nacht. Über Canazei und Vigo di Fassa zweigt es vor Moena Östlich auf die 346 Richtung Falcade ab. Leider ist der letzte Teil der Anfahrt nicht mehr auf der Wanderkarte, ein Verhauer wohl verzeih bar, im zweiten Anlauf findet sich die Abzweigung in Caviola nach Colmaen. Leider zieht es sich so schnell zu wie es am Morgen auflockerte. Eine Asphaltierte Stich Straße führt direkt zum Parkplatz hier endet die Fahrt vor einer Forstraße mit Parkmöglichkeit für mehrere Fahrzeuge, erst einmal direkt vor einer Hütte parken damit sich die Kameraden im Trockenen umziehen können und das Gepäck richten die Klettersteig Ausrüstung kommt erst gar nicht mit. 13.45 Uhr. Wie es scheint bleibt der Regen erhalten, eng geht es um das Auto zu. Ein Bier zu trinken eine gute Idee, Gesellig stehen wir in einer Regenfesten Montur hinter dem Fahrzeug mit dem Bier in der Hand lässt es sich bestens unterhalten, wenn schon Denkt sich Wooley und spendiert eine Flasche Rotwein, die Gelben Becher die uns einst an der Pizzo de Erna Talstation (Gaststätte) vom Wirt geschenkt wurden, kommen wieder zu EhrenLächelnd. Ein schöner Platz im Fichtenwald auf 1321 m. Ja die Wetterlage wird sich erst am Montag etwas ändern, ein Italien Tief sorgt für etlich Niederschlag besonders in den kompletten Alpen. Bis auf Wooley ist der Schirm längst ein Stück der Ausrüstung geworden. 14.30 Uhr, laut Angabe ist es eine Stunde Aufstieg auf dem Wanderweg 689 bis zur Baita di Cacciatori 1751 m. Anfangs ein breiter Schotterweg mit wenig Kurven das Gelände ist leicht ansteigend, die Beschilderung zur Hütte gut, zum Klettersteig gibt es keine Hinweise. Die Sicht auf die Cima dell Auta 2624 m, öffnet sich  die Wolken ziehen plötzlich nach oben, ein Markanter Berg mit Steilen Wandfluchten, in Richtung Süden sind ebenfalls Berge zu sehen. Eine Weg Tafel Rif. Baita die Cacciatori 600 mt.  Eine kleine Brücke leitet über den Wildbach Caiado führt in dessen Schlucht nach Oben, das Rauschen des Wassers macht den Regen fast vergessen der gleichmäßig auf den Schirm Tröpfelt. Es wird etwas steiler der Weg wird zum Pfad etwas schmierig und Rutschig. Eine Nette Grippe ist in einem Baumstumpf am Wegesrand. Etliche Pilze zeugen von einem feuchten Klima, ja die Berge leiden nicht unter Wassermangel, ganz anders als in Deutschland eine kleine Dürre Katastrophe spielt sich zuhause ab. Hinter einem mächtigen Felsbrocken ist ein Kamin zu erkennen, ein Wasserrad betreibt ein Wasserspiel in dem eine Holzfigur eine Säge bedient die Wiederrum sägt auf einem Stamm, sehr Originell ein jeder staunt über dies gelungene Idee. Exakt 1 Stunde Aufstieg bei 428 Hm und flottem Schritt. Wie auf dem Bild eine gelungenes Bauwerk aus Stein und Holz eine echt Urige Hütte schön gelegen am Hang auf einem Vorsprung inmitten des Waldes. Davor ein Umzäunter Garten schade das nur wenig angebaut ist. Binnen wenigen Minuten sind die 7 Schwaben wieder komplett, ein älterer graunzlig wirkender Herr mustert die Gäste, scheint wohl überrascht obwohl ja Reserviert wurde. Hölzerne Blumentröge Massive Bänke und Tische Gestalterisch Perfekt gelungen Ein Tisch im Eck wird zu unserem Domizil für diesen Hüttentag. Durch Die Wettersituation ist es hier eher Kühl als Angenehm. Die Feuchten Klamotten bleiben wohl am Körper. 8 € für einen Liter Wein, sehr Preiswert, erst einmal eine Dose Bier die er wie die anderen Getränke im Spülbecken kühl gestellt hat, wenig später Rede ich mit „Händen und Füßen“ wegen der Reservierung, ihm ist nichts bekannt von einer Anzahlung von 70 €. Als ich darum bitte ein Feuer zu entfachen wirft er seine Brille auf das Fensterbrett es ist ihm wohl nicht Geheuer, es ist doch nicht Kalt! Missmutig verlässt er die Herberge kehrt wenig später mit einem Korb Brennholz zurück.

  

Ein schöner Kachelofen, doch der Brennraum liegt knapp über Bodenhöhe, um ihn zu beschicken sollte man sich am besten auf den Boden legen, mit einem Gasbrenner entfacht er das Feuer, erst beim 2 Versuch gelingt das Vorhaben, es benötigt 3 Stunden bis es warm wird! Perfekt es besteht eine Mobile Daten Verbindung zu Italia Vodafone. Mittels Online Banking zeige ihm die Überweisung vom 13.August, doch mit dem Name des Kontobesitzers Claudio Sattovia gelingt kein DurchbruchÜberrascht. Ja wir dürfen das mitgebrachte Vespern, vielleicht werden wir noch gut Freund. Er unterbreitet sein Angebot über das Abendessen, das ohne Veto angenommen wird, bleibt ja keine Wahl. Verteile je eine „Wurst“ Dose, darin ist ein Williams biete ihm einen Schluck an, so richtig glauben will er das wohl nicht. Kurz vor 18 Uhr, serviert er eine Portion Kraut mit Fleisch, dazu gibt es eine Käse Rauchfleischplatte mit Brot, Morgen gibt es dann frisches Brot! Das Kraut gewöhnungsbedürftig nicht so unser Ding. Doch mit der Hauptspeise Nudeln mit Pilzen und Kräutern weckt er Begeisterung nur Schade die Portion entspricht nicht dem Hunger eines Bergsteigers. Zum Nachtisch schöpft er aus einem Glasbehälter Früchte eingelegt in einem Selbst gebrannten Schnaps. Es scheint ein gewisses Vertrauen ist aufgebaut so passt jetzt das Miteinander ganz gut, klar wir Verkosten uns an seinem Angebot. Der Ofen verbreitet auch etwas Wärme, so langsam kommt Freude an diesem Regnerischen Abend auf. Waren es 8 Liter als der doch gemütliche Abend zu Ende ging? Warm und Heimelig ist es allen geworden, ein kalter Gastraum wohl undenkbar.

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Sonntag 2.September: So richtig Hell wird es nicht, Regen fällt vom Himmel wer möchte da aufstehen, die Begehung des Klettersteig auf den Col Ombert fällt sicherlich den Wetterbedingungen zum Opfer. 9 Uhr, Humprey und Peter sitzen am gedeckten Frühstückstisch, angenehm warm im Raum der Kachelofen strahlt noch immer Fühlbare Wärme ab. Die Bunten Kleider hängen verteilt an den Stühlen, längst ist alles trocken, ruhig ist es hier. Peter ist der Meinung er hätte Holz aufgelegt, ein Blick in den Ofen bestätigt das nicht, längst ist das Feuer erloschen. Nach und nach gesellen sich die Kameraden dazu. Kekse Marmelade und Honig dazu Teewasser, klar Kaffee oder Cappuccino gibt es auch, Spartanisch das Angebot. Welch Sortiment aus dem Rucksack Der Start in den Tag ohne jeglichen Zeitdruck ein richtiger Geselliger Sonntag zum Zurücklegen. Ein schönes Bild ein Gemälde mit dem Wirt hängt an der Wand, direkt daneben führt die offene Treppe nach oben. Begleichen der Rechnung, für die Übernachtung je ein 20 in Summe war es ein guter 50iger für jeden. Nobbe schlägt vor das die 10 € für die Anzahlung Falter erstattet wird. Nach Recherche in der Heimat, konnte das Rätsel gelöst werden, der Betrag wurde an das Rifugio Cacciatore Überwiesen, ein Versehen das nicht aufgefallen ist. Ein Versuch wegen einer Rückerstattung wurde zurückgewiesen, Begründung das Essen wurde vorbereitet, wir bedauern das Missverständnis. Sehr Spendabel der Wirt stellt uns einen Liter Roten abgefüllt in der ein und selben Flasche und 7 Gläser auf den Tisch. Kurz nach 11 Uhr, passieren die ersten Gäste die Hütte. Welch Freude als sich die ersten Wolkenlücken auftunCool. Eine Gruppe Einheimischer Wanderer sucht Platz, ein Grund mehr, sich für den Aufbruch zu entschließen. 12.18 Uhr, knipst uns ein Gast im Sonnenschein, schön die Wolken ziehen in die Höhe, öffnen etwas den Blick auf die umliegenden Berge, ein gutes Gefühl, wäre prima wenn es einige Stunden wenigsten trocken bleibt.

  

Der Abstieg ein wenn auch kurzes Unternehmen, Sehr viele Wald Pilze gedeihen am Wegesrand, laut Wooley sind etliche Sorten davon Ess und Genießbar, seine Suche vor kurzem im Heimischen Wald  gleich bei null. Interessant die Kleidung von T-Shirt bis Regenjacke klar etwas kühl ist es noch, auch im Abstieg kann der Körper leicht auf Touren kommen, Versuchen gleich an der ersten Weggablung die Gerade Linie zu gehen, von der Richtung kann es nur die Ideale Route sein. Trotz des Feuchten Untergrunds lässt es sich gut gehen, kurz vor dem Ziel legt sich Peter ungewollt auf den Boden, passiert ist aber zum Glück nichts. 35 Minuten nach Start zurück am Parkplatz der jetzt gut besucht ist. Ein Mann mit einem Korb läuft zu seinem PKW der direkt neben ansteht. Er gewährt einen Blick in seinen doch gut gefüllten Korb, darunter auch Steinpilze anscheinend die Ernte von 1 Std. Schnell ist alles Verstaut. Die  Fahrt in das Val di San Nicolo 45 Km steht an. Ein Mix aus Sonne und Wolken begleitet die Rückfahrt über Moena, in Pozza di Fassa zweigt es Östlich in das Val de San Nicola ab, das gar nicht verfehlt werden kann, sehr viele Touristen sind heute Unterwegs das zeigt sich spätestens am letzten Parkplatz auf 1748 m, hier endet diese Überfahrt. Rechts über dem Rio San Nicolo findet sich ein großes Parkplatz Gelände, 3 € Gebühr sind an der Zufahrt kurz nach 14 Uhr, fällig. Trotz dass sehr viele Wanderer ihr Vehikel hier abstellen findet sich auf dem Schotter Gelände direkt am Rio San Nicole der eher den Namen Bach tragen sollte ein Parkplatz in der Sonne. Die Berühmte „Schichterei“ beginnt, Wooley frägt Rot oder Weißwein? worauf verschiedene Antworten wahrnehmbar, kein Problem! Klar beide Flaschen werden von ihm entkorkt, die Becher Reihum verteilt, was soll ich mitnehmen frägt Peter, Klettergurt und Helm, ansonsten die Ausrüstung von Gestern mit dem Unterschied von 2 Übernachtungen. Ich werde gemeinsam mit dir den Rucksack packen, Planlos nimmt er sein Utensil komplett mit, wie Sinnlos, das ärgert mich ein wenig, schnell wird klar diese Tour ist eine einmalige Angelegenheit, darum auch einen Lerneffekt unnötig. Die Flasche geht Reihum, nebenbei werden die letzten 3 Flaschen Edelpils getrunken, somit ist auch dieses Kapitel erledigtZwinkernd.Irgendwie schaukelt sich die Sache hoch ein jeder ist mit sich beschäftigt und zufrieden dazu lacht die Sonne vom Himmel, nebenan imponieren Steile Senkrechte Felswände, Wooley erzählt Peter das sich dort der Klettersteig befindet. Ein kommen und gehen wobei sich nach und nach der Besucherstrom Richtung gehen verlagert, die Zeit vergeht, bis auch die letzte der 5 Flaschen von Wooley geköpft ist, eine Illustre Runde ein jeder sicherlich in bester Gesellschaft, Wäre eine Klettersteig Begehung für die 4 benötigten Stunden möglich gewesen, eine berechtigte Frage bei Frühem Aufbruch wohl ja, doch die Prognose verhinderte selbst einen Versuch. 16.40 Uhr, es ist soweit, die Karawane zieht weiter…Öde der Anstieg über die Straße im schönen San Nicolo Tal, 1 ¼ Std. Aufstieg bis zu der San Nicolo Pass Hütte auf 2338 m, so die Angabe im Buch. Bodo macht sich einen Spaß hebt den Finger als Zeichen für die Mitnahme, unglaublich der Bimmel Bahn Express hält Tatsächlich an. Wooley Probiere es mal mit 10 € vielleicht nimmt er uns mit! unglaublich der Fahrer des bunten San Nicolo Express gewährt die Mitfahrt, als einzige Gäste verteilen sich die 7 im Anhänger, das Zugfahrzeug eine Imitation des Musun River von 1894.

  

Die Fahrt wohl nicht allzu weit, das Monotone Gehatsche sicherlich durch diesen Spaß deutlich verkürzt. Aus der Straße wird ein Schotterweg, ein erster Hinweis 1.20 bis Passo San Nicole deren 2.10 bis zum Rifugio Contrin, sichtlich überrascht über diese Zeitangabe runzelt sich die Stirn. Nach einigen Minuten geht ein Pfad Links „Camp“ auf 1959 m, in Richtung Col Ombert und der Via ferrata Weg Nr.608. Über Alm Wiesen und Forst führt die Route in eine Art Schlucht, an dessen Rechten Seite steigt es Anstrengend an, Nobbe legt das Tempo vor Wooley kurz hinter mir, es scheint ein Wettlauf zu werden, größter Gegner der Wein, gebe Wooley denn Vortritt der das Tempo verschärft, Nobbe fällt etwas zurück habe Mühe dieses Tempo zu halten. Wie sollte es anders sein, wie aus dem nichts beginnt es mit einer deutlichen Abkühlung zu regnen, Schneeflocken mischen sich darunterÜberrascht, kurz vor 18 Uhr, die Hochfläche erreicht, 500 Meter Rechts steht das Ziel, verbunden mit einer Erdigen Weg, daneben begrenzt ein elektrischer Weidezaun das Weidegebiet. Der Regenschirm kommt zum Einsatz. Gemeinsam erreichen wir 3 Sprinter die auf einer Hochfläche vom Wetter ungeschützte Schutzhütte, im Hintergrund Thront imposant der Col Ombert. Rein in die Trockene Gaststube. Sind  die einzigen Gäste in dieser einfachen Hütte bestehend im EG aus Küche Lokal und Toilette. Zwei Baumstämme stehen inmitten dienen als Deckenstütze kleine Tische verteilen sich. Ablegen des Rucksack und der feuchten Kleidung wohl eher vom Schweiß, es vergeht einige Zeit bis Flori und Bodo ankommen. Humprey der sich Peter annahm, dessen Aufstieg stark vom Genuss des Weins beeinflusst wurde, sind 30 Minuten später wohlbehalten angekommen. Derweilen ist das mit der Reservierung abgeklärt, 1 Stock darüber sind die Lager für bis zu 24 Personen, der Hüttenwirt ein Sachlicher ruhiger Mensch kümmert sich um die Anmeldung,  erhalten ein schlichtes Zimmer mit 4 Doppelstock Betten, Toilette und Dusche direkt an der Treppe unter dem Dach, ein stehen vor der Toilette unmöglich. So wie der Regen kam ist er wieder gegangen, der Blick öffnet sich, imponierend die Wände der Marmolada dazu die Sicht in die Ombretta, der obere Bereich dieser Berge ist vom Neuschnee gezuckert, wirken dadurch Eiskalt, dazu dieser Nass kalte Wind, der Herbst hat die Berge kurzzeitig erreicht. Die Flasche Wein kostet hier 9 € klar zum Abendessen einen Roten. Wie schon vorab geschrieben möchten wir keine Halbpension, einigen uns auf ein Abendessen zur Vorspeise werden Spagetti Bolognese Serviert, dazu die leckeren Zutaten wie Knobi und Chili. Ein Deutsches Paar gesellt sich dazu. Nach dem Essen sollst du ruhen oder 1000 Schritte tun, nicht ganz so eine kleine Runde um die Hütte. 

      

Rätsel mit Wooley wegen der Tour im September 96, er ist sicher dass wir im Abstieg vom Collac hier auf dem Weg zum Rifugio Contrin vorbei gekommen sein mussten, eine Hütte stand damals noch nicht, auch auf der Karte von ihm war dieses Schutzhaus noch nicht eingetragen. Der starke Wind hatte die Wolken fast gänzlich Weggeblasen. 19.45 Uhr, wird die Hauptspeise auf den 3 zusammengestellten Tischen Bratkartoffeln mit Ei und Rauchfleisch Serviert. Der Wirt und ein Koch leisteten gute Arbeit. Es wird ein geselliger Abend die Hoffnung auf eine Tour zur Cima Ombretta 3011 m, sollte Morgen möglich sein. Kurz nach 23 Uhr, wird die letzte Karaffe Roten bestellt, wie immer finden wir kein Ende, Peter hatte sich da schon längst zurückgezogen.

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Montag 3.September: Es ist schon einige Minuten nach 8 Uhr, als die Geister erwachen. Es wirkt aufgehellt wäre doch prima wenn es wirklich klappen sollte. Gemeinsam Frühstücken mit Teewasser wem das nicht gut genug bestellt sich edleres. Humprey wohl der mutigste setzt sich mit kurzem Beinkleid an den Tisch, etwas lätschig der Ablauf wird Zeit das der Aktive Teil einer Bergtour beginnen kann. Reichlich Lebensmittel befindet sich auf dem Tisch oder in der Box. Die beiden Deutschen brechen ihre Tour aufgrund der Wetterlage ab. Da sind wir sicherlich aus anderem Holz. 374,30 € beträgt die Rechnung eine leichte Steigerung zum Vortag, teilen den Betrag durch die 7 Personen. Ankleiden die Schuhe sind etwas Feucht. 9.20 Uhr, ist Aufbruch in wenigen Minuten ist die Passhöhe über einen guten Weg erreicht. Schöner Blick in den Collac sowie die etwas Entfernte Sella Gruppe, die Wolken sind im Bereich über der 3000 er Marke. Ja wenn es so bleiben würde, Grasig Erdig der Abstieg dadurch schmierig, unten das Contrintal das in Penia auf 1500 m, beginnt. So langsam erwachen die Geister liegt es an der Sonne? Mehrere Spuren sicherlich sind die Kühe die hier Weiden auch beteiligt leiten dem Ziel entgegen, die Spur teils auch eine Rinne, ein ausweichen in den Grasigen Hang unausweichlichVerlegen. Eine Alm wird Sichtbar kommt in wenigen Minuten deutlich näher, der Weg jetzt mit festem Untergrund ist gut zu gehen, die Baum Zone beginnt, jetzt wird das Bunte Contrinhaus 2016 m, besser gesagt Häuser Sichtbar, Perfekt gelegen am Hang gegenüber. Von Links zieht das Tal gleichmäßig wie am Lineal gezogen nach oben. Ein Hinweisschild Contrinalm, Milch Käse Sahne Quark Strudel und mehr lässt den Namen der Alm klar werden. Die schon von weitem Hörbare Cirelle wird über eine Holzbrücke überschritten das Wasser Glasklar, kurzer Aufstieg am Gegenhang um 10.20 Uhr, Ankunft nach 300 Hm im Abstieg. Noch immer stellt sich die Frage waren wir hier bei der Marmolada Runde? Das mit dem Rotary Club unter einer Grappa Verkostung liegt noch in Erinnerung. So richtig Schlüssig sind wir nicht.

  

Kläre das mit der Reservierung an der Theke dieser Modernen Gaststätte ab. Die Junge Hübsche Angestellte spricht relativ gutes Deutsch. Im Nebengebäude erhalten wir unser Lager, der DAV Ausweis wird nicht anerkannt es ist keine Hütte des CAI, das überrascht. Kläre dass gleich wegen der Halbpension, die wir nicht in Anspruch nehmen wollen, ja das ist in Ordnung eine Bestellung ala Carte ist am Abend möglich. Den Schlüssel für das Haus und das Zimmer im Ersten Stock wird gleich übergeben, wenn ich mich recht erinnere war es Raum 20. Sauber geräumig das Haus das 1915 Alpenjäger zerstörten später wieder von entlassenen errichtet. Die Verwaltung übernahm Anfangs der Italienische Alpenjägerverein ANA, der die Hütte noch in den dreißiger Jahren dem Italienischen Alpenverein SAT geschenkt. Im EG eine Bibliothek heute wohl ein Staatliches Zimmer, Oben im 1 Stock mehrere Zimmer. Ein WC von mehreren direkt neben Raum 20. Vier Doppelstock Betten verteilen sich im Hellen wie hohen Raum. Schnell sind die Betten vergeben. Nach und nach finden wir uns in der Gaststätte das im Still eines Hotels gebaut wurde ein. Der Beschluss wird endgültig und Kompromisslos Fix, Ziel die ferrata Vernale, Gehzeit von hier für die Tour 6 Std. Ein kleines Gepäck sollte ausreichen. Bestimmt 50 Biergarnituren stehen relativ weitläufig verteilt um die Hütte, Spreche mit der Bedienung die gerade beim Rauchen im freien verweilt ob hier ein Fest Veranstaltet wurde, Nein! Wieso? Sehr viele Garnituren stehen den Gästen bereit! Das ist normal! Habt ihr so viele Tagesgäste? Ja! Bodo und Wooley bevorzugen den Klettergurt gleich anzulegen, wir werden sicherlich bis zum Passo Ombretta über 2 Stunden ansteigen. Wie es der Teufel so will beginnt es wieder zu Tröpfeln, nichts desto trotz erfolgt der Start um 11.50 Uhr zur Ombretta Runde. Der selbe Zustieg wie zu der Marmoladascharte Weg 606, ein erstes weniger ernstes überschreiten eines Baches. Schön schlängelt sich der Weg über die Alm Wiese die später in Geröll übergeht. Erster Schweiß fließt endlich wird der Körper gefordert.  Der Aufstieg im sich verengenden Gelände ist nicht ersichtlich, prima ein Wasserlauf, Zeit um etwas Flüssigkeit auf zu nehmen, vom Wein erstmal genug. Direkt unter einem Fels quert es Links, Wasser tröpfelt von der Wand. Wegteilung am Val Rosalla auf 2400 m, links geht es zur Marmolade mit seinem  In Verlängerung das Val de Ombretta Berühmten Westgrat Klettersteig. Bis zum Passo Ombretta ist es noch 1 Stunde, kurze Pause, hier ist die Sicht ganz gut, der Himmel jetzt auch im Westen stark Wolkenverhangen, das schaut weniger gut aus. Ein jeder ist gewillt das passt. Nach einem weiteren Anstieg öffnet sich eine Ebene diese geht wohl in den Pass über. Der Weg schlängelt sich Links unter der imposanten Marmolada Westwand entlang leicht ansteigend. Erste noch Schneebedeckte Flächen Rechts etwas unterhalb läuft das Schmelzwasser in einer schmalen Wasserrinne ab, hier ist wohl dieser meist ausgetrocknete See gemeint. Das letzte Teilstück steil interessant die Schwarze Erde hier wird zum ersten Mal Schnee betreten, der Pass Ombretta 2700 m ist um 13.19 Uhr, erreicht. In Verlängerung das Val Ombretta. Rechts auf dem Zustieg in gut 100 Meter zur Ombretta steht  hinter einem Fels das Knallrote Bivacco Marco del Bianco. Die Nachfolgenden sind im Blickbereich, genauso wie ein Wandrer der Gerade von Süden aufsteigt, hier ist es einfach zu kühl und Windig für eine Rast, der wohl beste Treffpunkt das Bivacco. Ein schmaler leicht ausgesetzter Pfad führt um einen Fels auch hier wieder die auffallend Schwarze Erde. 13.24 Uhr, ist das Typische Dolomiten Bivacco erreicht, wie oft haben wir schon in solch einer einfachen Herberge übernachtetet, welch herausragenden Erlebnisse prägten diese Touren.

  

Schwer und Massiv die Riegel, sehr leicht zu öffnen, Top komplett mit Decken ausgestattet, es scheint alle 8 Betten in brauchbaren Zustand, überhaupt scheint die Innenwand vor nicht allzu langer Zeit mit OSB Platten verkleidet worden zu sein. Nach und nach füllt sich die Kiste, es ist richtig eng, das Ganze Funktioniert nur wenn die Schlafplätze auf dem Gitterrost mit Matratze im oberen Bereich eingenommen werden. Humprey stellt eine Dose Bier und Haribo Frucht Gummis auf den schmalen Tisch. Peter teilt seinen Entschluss zur Umkehr mit der Rückweg sei kein Problem, ja wenn du allein gehen möchtest ist das deine EntscheidungÜberrascht. Noch vor 14 Uhr, packen wir es an. Eine doch gute Wegspur teils liegt noch Neuschnee bringt den ersten Versicherten Abschnitt näher, es scheint hier am Fels beginnt der Steig. Flori und Nobbe legen sich aus Vorsicht den Gurt an. Seltsam diese Sicherung, eine Kurze Eisenstange steht Senkrecht ist mit zwei 1 Cm Starken Rund Eisen bestens befestigt.  Die gesicherte Passage ist wohl in jüngster Zeit komplett neu angelegt worden. Nebel zieht durch, die Wolken hängen sehr tief. Der Schuh findet guten Halt leicht schräg sind es höchstens 50 Meter die flott gestiegen sind, Wooley ist oben angelangt ein Raunen kommt von seinen Lippen, was könnte das bedeuten, Ah ja der  Anschein trügt, danach ein ganz anderes Gelände ein nicht steiler Hang oder Rücken, mit guter Wegspur führt leicht nach oben und Westlich. Gut 100 m Südöstlich fällt es steil in Richtung Richtung Valle de Ombretta ab, der Aufstieg zur Ombretta Scharte ist gut zu sehen, das also ist der einfachste Zustieg auch von Süden. Holzteile liegen verstreut, wohl Zeugen eines Krieges um jeden Meter Boden. Der Hang ist absolut Schottrig die Steine scheinen gemahlen zu sein. Zum Glück wird es beim laufen Warm, die Jungs tragen berechtigt Handschuhe, meine Hände finden in der Regenjacke Schutz. Es quert leicht ansteigend die Markierungen sind gut, ja wenn kein Schnee liegt, wir treffen erst im Oberen steileren Abschnitt wieder auf ein wenig Weiß. In Serpentinen führt die Spur nein es sind mehrere zum Grat der Schemenhaft von rechts nach links zieht. Das GPS zeigt 2900 m Höhe an, der Gipfel liegt noch gut 100 Meter höher. Der Untergrund ist recht lose fordert mehr als gewünscht. Schneller als erwartet ist der Grat erreicht der Gipfel ist im Moment in dieser „Suppe“ nicht zu sehen. Ein Teils ausgesetzter aber Gutmütiger Grat zieht sich hin, wir treten deutlich kürzer warten bis auch Flori und Humprey aufgeschlossen haben. Von rechts führt eine gut Sichtbare spur bzw. zwei mündet in einer Scharte, von dort geht es zum jetzt Sichtbaren Höchsten Punkt den Ombretta Gipfel. Unterhalb des Grates ein schmale Weg, sicherlich einfacher als am Gratverlauf. Ein kühler Wind zieht die Flanke nach Oben ein Gefühl wie ein Windkanal. 14.30 Uhr, auch das noch leichter Schneefall setzt ein. In der Scharte ein überlegen Gipfel ja oder Nein, Flori trifft eine klare Aussage, wenn wir schon hier sind! Der Aufstieg relativ einfach, schneller als Gedacht 14.45 Uhr, ist der Gipfel mit seinem unscheinbaren wie einfachen Kreuz 1 Meter Hoch erreicht. Erfolgreiche werden die Hände zur Anerkennung gereicht. Ein Bild mit dem Selbstauslöser dazu ein Gipfelschnaps von WooleyZwinkernd, schade dieser Aufstieg wäre für Peter überhaupt kein Problem gewesen. Ja der Schirm durch den schweren Schnee erheblicher Ballast, Nützlich allemal, ab und an abschütteln. Innerhalb einer ½  Stunde ist der Nordhang schön gezuckert, dadurch hebt sich der ausgetretene Weg sehr gut ab, aus dem Schnee ist leichter Regen geworden. Der Abstieg verläuft in Verlängerung des Aufstiegs von der Ombretta  Scharte, fast gleichmäßig verläuft der Abstieg mit einem kurzen Ebenen Teilstück dieses Endet jäh nach 25 Minuten seit dem Gipfel an einer Senkrecht wirkenden Wand, eine Versicherung lässt schnell klar werden das dies wohl die gesicherte 55 m Stelle sein muss. Nobbe nimmt sich der Herausforderung an, Humprey folgt ihm, Jungs aufpassen hier im Einstieg liegt etlich Geröll ein Helm kann nicht schaden! Schaut sehr Anspruchsvoll aus dazu ist alles Glitsche Nass das Stahlseil sicherlich kalt und Klamm. Flori dann Bodo wenig später Wooley, bleibe noch einigen Minuten Oben, möchte in einem Zug Ab Klettern. Die Show benötigt geschlagene 20 Minuten bis alle 6 durch diese Wandstelle durch sind sicherlich im Aufstieg die bessere Variante der Führer beschreibt die Begehung wie getätigt, Die Gewählte Route wohl der Schwachpunkt im Bereich von 2600 m, was aus der Entfernung etwas später verständlich wird. Der Weg verläuft noch ein Stück Westlich, sobald das Contrintal und die Hütte sichtbar ändert sich die Route hier gabelt sich der Weg mit der Alta Via Dolomiti 607 die Nördlich zum Contrin Haus führt. Ein Bächlein das über die Felsen läuft liefert Trinkwasser nach Stunden wieder etwas Flüssigkeit. So um die 2300 m,  wieder ein Saftiges Grün Pferde erlaben sich am Gras daran. Etwas Oberhalb als am Morgen wird die im Bewaldeten Bereich fließende Cirelle überquert. Die Idee die Contrin Alm zu Besuchen stößt auf offene Ohren. Alt und Modern treffen hier Extrem aufeinander während Landwirtschaftlichen Gebäuden von einst ist das Wohngebäude ein Bauwerk aus der Gegenwart. 16.40 Uhr, die Schirme bleiben vor der Türe, der einfache Gastraum mit Verkaufstheke der selbst Produzierten Produkte ist schlicht gehalten. 3 Ältere Herrschaften die Gäste, ohne in die Karte zu schauen wird bei der Höflichen Bedienung ein ½ Liter Milch bestellt, Wooley tut es gleich, Bodo zieht ein Radler wie Humprey vor Flori schmeckt auch das Produkt einer Kuh. Die Linse des Fotos ist stark beschlagen ein Zeichen das es hier deutlich wärmer sein muss. Wooley und Nobbe bestellen sich ein Schinken Käse Brot, serviert wird diese schmackhafte Speise in einem Brötchen. Bodos Gaumen bevorzugt eine Süßspeise, der zweite ½ Liter Milch verursacht viel zu schnell einen ungewünschten Effekt im Magen Trakt. Nobbe erwirbt sich einen Käse teste einen Frischen Chili Käse  der noch sehr frisch ist, sie solle mir doch ein Stück abschneiden, er ist nicht so Teuer gut dann das ganze Stück für 1.70 € wechselt sich der Besitzer Bodo nimmt die größere Variante mit Nüsse an der ich mich beteilige. Kurz vor ½ 6 Uhr, es scheint Petrus hat ein einsehen. Nur ein paar Hundert Meter trennen bis zum Contrin Haus.

  

Peter hält sich fast allein  im angebauten Vorraum der Hütte auf schmökert in einem Heft, der Abstieg sei gut verlaufen, der Klettersteig wäre für dich eine ernste Herausforderung geworden. Frage wegen des Schlüssels für das Nebengebäude, nur der Zimmer Schlüssel wird übergeben die Eingangstüre sei offen, dem war nicht so, bitte Warten teilt ein angestellter mit, geschlagene 10 Minuten warte ich auf die Zuständige junge Dame die auch am Morgen das Quartier vergeben hatte, ein Griff in den Schieber wo war das Problem. Noch einmal reden wir wegen des Abendessens, Bestellt werden kann nach 18 Uhr. Einige Gäste haben sich eingefunden sind wohl am Nachmittag aufgestiegen. Ein paar Schritte der Schlüssel dreht sich einmal die Türe öffnet sich. Erstmal in aller Ruhe das Textil wechseln. Normalerweise stehen Notizen für den Bericht an, doch bei diesem Umtrieb gibt es nicht die benötigte Ruhe. Die Milch macht sich bemerkbar, war ein Glas zu viel, ein kurzes ruhen. Am Nebentisch einer größeren Gruppe Deutscher ist ein Tisch Frei. Während das Personal die Tische verschiebt und zum Essen deckt, ist noch nicht klar wer welchen Platz einnehmen wird. Die Getränke gibt’s an der Theke werden gleich Abkassiert. Ein Russ oder Weissbier für 5 €, auch die Italiener drehen an der Preisspirale fest mit. Auf Nachfrage wird ein Tisch zugewiesen der für uns gedeckt wurde. Die Gruppe mit den Kindern sitzt gleich gegenüber, Peter erwähnte das diese Zeitgleich über die Marmoladascharte wohl vom Gletscher kommend Abgestiegen waren. Die Speisekarte nicht ohne, Selbst Reh Braten im Angebot Wooley und Nobbe nehmen davon Gebrauch, Flori ein Gulasch mit Knödel, Spagetti mit Fleischsoße für die restlichen in der Runde. Erst später nach einem guten Mal entscheiden sich Humprey Flori und Bodo für nen Liter Roten, ansonsten wird Weissbier oder Russ als leicht Variante getrunken, wie es scheint geht die Party der letzten Tag zu Ende. Ruhig ist es geworden als den Kinder am Nebentisch Spagetti  Bolognese serviert wird, als Hauptspeise Schnitzel mit Pommes wohl ein Festmahl. So um die 50 Gäste mögen es wohl sein, dem gegenüber besteht das Personal aus ca. 8 Personen.  Fast Zeitgleich um 19.30 Uhr, wird das Abendessen aufgetischt, Nobbe hat zum Reh Braten einen gemischten Salat bestellt. Scheint allen zu Munden liegt es am Hunger? Jedenfalls beginnt mein Magen heftig zu rebellieren. 19.45 Uhr, der Abend Himmel lädt zu einer Foto Show ein, kühl ist es geworden, Fantastisch wie sich die  Berge um die Hütte präsentieren, guter Blick in den Kessel des letzten Teilstück des Abstieges, sowie der Senkrechten Wand mit dem  Vernale Klettersteig. Kitschig der Monitor in der schmucken schön beleuchteten Kapelle, eine Messe wird gerade übertragen, es scheint das Rund um die Uhr für Unterhaltung gesorgt ist. Mittlerer Weile stehen schon 5 Zelte neben der Kapelle, eine Umzäunung hält die Rinder vom betreten ab. Versehentlich wird ein Weissbier zu viel eingeschenkt, Barmherzig übernimmt sich Wooley diesem ÜbelZunge raus Etwas nach 22 Uhr, ist es Zeit für den Schlaf, aufs notwendigste ausgeleuchtet sind die 25 Meter bis zum Nebengebäude kein Hindernis. Nach und nach treffen die Zimmer Genossen in einer Fast Sternenklaren Nacht ein. 

Bilder zu diesem Tag findet ihr hier in der Sige Gallery:

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Dienstag 4. September: Wie spät mag es wohl sein? sonderlich ist es noch nicht, ein einschlafen gelingt. Als Wooley es ist 8 Uhr, vermeldet, geht ein Ruck durch den Körper, wir wollten doch um 7 Uhr, denn Rückreise Tag beginnen. Sehr schnell ist Bewegung im Zimmer. In wenigen Minuten ist das Hab und Gut verstaut. Humprey hat Heute Geburtstag, ob der Quirligkeit denke ich in aller Herrgotts frühe nicht daran, doch wenig später wird er Herzlichst beglückwünscht. Wie es scheint ist der Großteil der Gäste schon aufgebrochen. Die Kinder erhalten gerade vor dem Contrin Haus ihren Tagesproviant Die Anfrage nach einem ½ Liter Teewasser wird wohl nicht verstanden, sofort wird klar, hier will verkauft werden, Nein mit mir nicht, Wooley Humprey und Peter unterwerfen sich ihren Gelüsten. Der Nachtisch im Zimmer wird zum Tisch umfunktioniert, ein kleines Frühstück schadet nicht. Aus mehreren Boxen um die Hütte ist Antenne Bayern zu hören, ja das ist wie gewohnt. Bereits um 9 Uhr, sind alle Startklar, das Wetter zeigt durchaus Freundlich, die Temperatur  ob dieser Höhe passabel. Südlich sind es nur ein paar Meter bis zum Baumbestand, es geht bis zur Cirelle auf feuchtem Terrain Abwärts, der Wasserstand ähnlich des Vortages. Vieh weidet auf der Lichtung zwischen den Bäumen im Saftigen Grün. Der Schritt relativ Flott die verlorene Zeit kann wohl nicht zurück gewonnen werden. Konstant wird Höhe gewonnen. Die Gruppe mit den Kindern ist zu sehen. Rätseln ob ihrer Tour, zum Klettersteig werden diese sicherlich nicht gehen. 3 Ältere Herrschaften lassen uns passieren, wenig später werden auch die Kids im Sonnenschein erreicht. Endlich mal wieder Murmeltiere nett wie sich die Drolligen Tiere auf die Passanten konzentrieren. Ganz gut läuft es im Grasigen Hang, ist doch dieser relativ abgetrocknet. Kurz vor dem Erreichen des Nicolo Pass, ein perfekter Blick in die Ombretta, scheint sehr steil im oberen Bereich zu sein, noch immer liegt der Schnee von gestern, die komplette Tour ab dem Erreichen des Grates ist Vage erkennbar.

    

1 Std. bis erreichen der Passhöhe 2340 m, der höchste Punkt des Tages. Links der Col Ombert, Rätseln ob einer Markierung Oberhalb beim Erreichen der Flanke  mit dem Steilen Fels der Einstieg in den Klettersteig ist. Jungrind sorgt für Aktion, wie von der Tarantel gestochen springen etliche Tiere Nördlich Bergab. Seltsam gechecktes Vieh weidet Links des Weges, weiter Oberhalb sogar einige Pferde. 10.10 Uhr, ein Stopp am Rifugio San Nicolo bleibt nicht aus, Humprey lädt auf einen Liter Rot Wein einLachend. Freundlich begrüßt uns der Wirt. 3 Deutsche etwas über 40 darunter ein Mann legen gerade den Klettergurt an, sie gehen auf den Kaiserjägersteig. Tolle Sicht Westlich, in der Ferne Schneebedeckte Gipfel, leicht Rechts der Rosengarten mit dem 3000er  Kesselkogel, eine deutliche Wetterbesserung zeichnet sich aber ab. Unten ist ein Teilstück der Straße zu sehen. Stark die Kinder begeben sich doch glatt in den Klettersteig, eine so große Gruppe mit nur 3 Betreuer wohl etwas Waghalsig. Je ein Glas pro Person, leer ist das Form schöne Gefäß, ein kleines Ständchen auf das Geburtstagskind. Weiter geht es. Wenig von der Hütte steigen wir die andere Route ab die nicht in der Karte eingezeichnet ist, auch im Aufstieg gibt es keinen Hinweis. Die erste Etappe gut befestigt nicht allzu Steil, das zweite Teilstück Erdig Grasig teils läuft Wasser auf dem Pfad ein schmierige Angelegenheit, Nobbe kann ein Lied davon singen, sauber hat es ihn hingelegt. Schnellen Schrittes bei zunehmendem Geräuschpegel nähert sich die Baustelle, ein Minibagger präpariert den Weg der wohl durch die Starken Regenfälle in Mitleidenschaft gezogen worden ist. Vorbei am Material Lift der Nicolo Pass Hütte, wird die befestigte Straße erreicht, eine Alm lädt zum Verweilen ein, kein Thema für mich, der Peter Kofler Steig und die Rückfahrt stehen noch an. Nobbe ist sich nicht schlüssig harrt auf die da noch kommen. Etliche Wanderer sind Unterwegs nützen diesen schönen Tag zu einem Ausflug mit Einkehr. Langatmig im leichten Bergab auf der Straße, die Temperatur jetzt auf unter 2000 m angenehm, leider fährt heute das Bähnle nicht. Kurz vor 12 Uhr, am gut besetzten Parkplatz, so gut wie kein Ausländischer Tourist parkt hier. An der Windschutzscheibe hängt ein Stück Papier „ bitte an der Kasse melden“ Wohl wegen des abstellen des Fahrzeuge über die 2 Tage. Es dauert über eine ¼ Stunde bis die Kameraden eintreffen. Schön in der Sonne sich für die Abfahrt vorzubereiten, nebenbei das Auto auskehren. Zufriedene Gesichter bei bester Laune, ein jeder trägt zu dieser Lockerheit an einem Geburtstag bei. Die geplagten der Hinfahrt finden einen angenehmeren Platz im Wagen. Bei der Ausfahrt steht gerade niemand am Kassenhäuschen, auch recht nachlaufen kein Thema. Die 124 Km bis St. Jodok im Walsertal zieht sich hin, Zeitraubend die Fahrt über das Sellajoch dem Grödnertal in das Eisacktal mit der Brenner Autobahn. Der Verkehr nach Norden fließend, 3.10 € Maut in Sterzing, 1 € Gebühr für ein kurzes Stück auf Österreichischer Seite. Nur wenige Kilometer sind es bis Gries am Brenner, doch die Österreichischen Wegelagerer verzögern die Ankunft, mittels Laserpistole wird eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 13 Km/h in der 50 Km/h Begrenzung gemessen, eine uniformierte Polizisten winkt per Kelle zum Anhalten, sofort ist der Gurt angelegt. Wohl innerlich voller Schadenfreude ein Freundliches Hallo. Verkneife mir einen Seitenhieb, der Polizist weißt mich auf die Geschwindigkeitsüberschreitung hin, die Jungs schnallen sich derweil an, sie Können den Betrag gleich oder erst später bezahlen dann wird es Teurer, zu den Kollegen komme ich dann gleich! da bleibt wohl keine Wahl 35 € sind fällig, werden per Beleg Schriftlich bestätigt, welch FreundlichkeitBrüllend. Die Kollegin beschäftigt sich mit der Laser Pistole, dauert nicht allzu lange bis der nächste ertappt wird. Wenn dann gleich richtig, die Schiebetüre wird geöffnet, nicht angeschnallt kostet 35 €, werde mal ein Auge zudrücken! Sind sie damit einverstanden, 5 Personen waren nicht angeschnallt, wenn ich nur 2 gesehen habe? denn Jungs bleibt wohl keine Wahl, 70 € stehen zu Buche. Frage ihn wo es nach St Jodok geht? in Stafflach Fahren sie Rechts! Schon nach wenigen Minuten geht es im Ort Rechts ab in das Beschauliche Valsertal.

  

Ein Parkplatz steht zur Verfügung das war bekannt, doch wo ist der Klettersteig, die Vermutung in Dorfmitte erweist sich als Falsch, hier ist ein Hinweisschild zum Klettersteig, Kehrt, ja ein Parkplatz ist ausgeschrieben, jetzt wird klar wo sich der Steig befindet, Nördlich zieht sich eine doch anspruchsvolle Felswand parallel. Über eine Brücke ein Stück Bergauf besteht Parkmöglichkeit, ein paar Meter weiter die Elektrifizierte Brenner Bahnlinie. 15.10 Uhr, spät ist es geworden. Eine geschlossene Wolkendecke, nach Regen schaut es aber noch nicht aus. Der Tenor einhellig, der Klettersteig wird begangen. Gleich am Auto wird der Gurt angelegt, die Beschilderung sehr gut. Es ist sehr Angenehm so um die 20 °C. Durch einen Tunnel wird die Bahnlinie gequert. Die Wand Schaut recht Interessant aus steigt mit dem Gelände Östlich an. Unter und Oberhalb Waldgebiet. Vorbei am Bahnhof stehen entlang des Weges 6 Info Tafeln über die Handhabe der Ausrüstung, und derer Anwendung. Bestimmt 1 Km lockerer Fußmarsch teils direkt an der Zweispurigen Bahnlinie bis zum Einstieg der am Beginn der Stafflacher Wand im Wald liegt. Peter erfährt Grundsätzliche Infos mit dem Umgang des Klettersteigsets beim Steigen, dazu den Hinweis die Beine müssen die Arbeit übernehmen, nicht mit den Armen den Körper nach oben zu ziehen. So leicht gesagt. Der Peter Kofler Steig mit Schwierigkeit bis C sei absolut Kinderfreundlich auch für Anfänger bestens geeignet. Es ist 15.48 Uhr, als Bodo an der Einstiegsstelle die fast Senkrechte Wand mit dem Kopf weit nach hinten gelegt betrachtet. Mehrere Tafeln informieren auch über die Route. Der Einstieg etwas Kniffelig, Nobbe folgt Bodo, eine gelbe 50 cm große Metall Tafel, Bergsteiger mit Rucksack hängt in der Wand, Peter Kofler Klettersteig in schwarzen Lettern. Peter folgt schaut ganz gut aus, doch er solle sich nicht hochziehen, auch kleine Schritte bringen dem Ziel näher! Flori macht das ganz, beantwortet die Frage ob es passt mit einem Ja. Wooley und Humprey geben mir den Vorzug Wooley möchte als letzter Einsteigen. Der Einstieg eine Frage der Technik, die ersten Meter zwar nicht schwierig aber sicherlich eine Herausforderung. Künstliche Tritte sind gut gesetzt, das Stahlseil Bombenfest. Ruhig ist es in der Wand, keine Spielerei. Die Routenführung interessant, einer Querung folgt ein Anstieg, die Höhe über dem Boden relativ gleich weil bekanntlich das Gelände auch ansteigt. Die Bedingungen wirklich gut, was wäre wenn hier die Sonne in die Wand Scheint, der Fels bietet sehr viele Natürliche Tritte und Griffe, aufwendig wurden sehr viele kleinere Tritte aus dem Fels gehauen. Nett, an einem Baum im Steig hängt ein Art Briefkasten, es scheint als wäre eine Kamera darin. Der Hinweis „nicht ohne vollständige Sicherheitsausrüstung“. Ein guter Standplatz am Fuße dieser Fichte. Der Bahnverkehr lässt sich hier besonders gut beobachten, in einer einzigartigen Schleife im Tal gewinnt die Strecke hier an Höhe, bis zu 3 Lokomotiven ziehen speziell die Züge für die LKW Verladung zum Brenner. Etlich Grün in der Rauen Rissigen Wand, doch dieser Steig beschäftigt mehr als in den Beschreibungen beschrieben wurde. Für Peter sicherlich eine heftige Mutprobe, meist ist er in meinem Blick. Sicher ist, Abwechslungsreich auch kurze Geh Passagen sind dabei, dazu Super versichert, ja Schweißtreibend auch an diesem Dunklen Spätnachmittag. Kurz vor 16.30 Uhr, eine Bank in der Wand Peter und Flori legen eine Pause ein, das Gesicht von Peter weißt Spuren der Anstrengung auf, ja das war es dann wohl kurz vor dem ersten Ausstieg. Auch Wooley bestätigt das in dieser Steig nach 5 Jahren Enthaltung doch sehr fordertZwinkernd.

  

Bodo und Nobbe sind erst gar nicht mehr sichtbar. Ein kurzes Geh Stück oberhalb der Wand, welch edle Einrichtung aus einem Kunststoff Schlauch fließt frisches kühles Wasser welch Wonne. Eine 3 Seilbrücke eröffnet, wenig ausgesetzt sind es ca. 8 Meter bis zum Ende. Jeder hat da so seine Art, schaut nicht unbedingt Elegant aus wie da an das andere Ende Balanciert wird, die Seile leiten ein Stück an der Wand weiter. Mitten drin in der Waagrechten erneut eine Bank. Weil`s so leicht ist eine Steigerung, Steil ausgesetzt die Verschneidung vor der 2 Seilbrücke. Nobbe wartet vor der nun ausgesetzten 3 Seilbrücke wobei die Führungsseile nicht übereinander angeordnet, sondern Links und Rechts auf Brusthöhe. Nobbe teilt sein Leid über die Leiter mit, die Seile endet an dieser, das besondere sie hängt Quasi in der Luft. Sei doch nicht so schlimm als er Fels unter den Füßen. Folge Flori, Humprey und Wooley arbeiten in der Verschneidung direkt daneben ist der Hang begrünt, die Nahe Autobahn mit dem Schwerverkehr ist nicht zu überhören. Wie Flott es doch geht, während des Fotografierens sind die vorausgehenden ein schönes Stück weiter, interessant welch Route die Erbauer da ausserkoren. Was auf dem Topo wie eine leichte Querung ausschaut bietet absolutes Klettersteig Feeling, ein auf und ab auch auf schmalen Bändern, mal ist das Stahlseil auch Relativ Hoch angebracht, jedenfalls eine Gefährliche Aufgabe mit einer Hand am Seil die Kamera für ein Bild auszulösen das ganze wieder zurück in die Fototasche. Nach dem 14 Schild mit der Notruf Nummer erreiche ich Flori, dazwischen ein Anstrengender Sprint am Peter Kofler Steig. 650 Klettermeter enden vor dem Holzkreuz in einem leichten Ausstieg. Ein Zaun trennt die Wand zum Wald. 17.15 Uhr, Bodo und Nobbe warten mit einem Gösser Radler, Peter erlabt sich an einer Wasser Flasche in der Hand. Wie kommst du an dieser Ort? der Abstieg verläuft doch in Entgegengesetzter Richtung?  Süffisant die Antwort, ja habe wohl die Falsche Richtung eingeschlagen. Ganz Stolz wird die Frage nach der Herkunft des Edlen Getränkes gestellt, die Holztruhe weist ein Flaschensymbol auf, wenige Schritte von den  selbst-gefertigten Sitzgelegenheiten. Wie aus dem nichts erscheint eine Attraktive Frau aus der Wand, verschwitzt mit einem Lächeln setzt sie sich etwas tiefer nieder. Kurz danach die 7 wieder vereint.  Es dauert ein wenig bis die Reaktion über die Durstlöschenden Dosen eintritt. Humprey zweifelt an der Glaubwürdigkeit, öffnet den Witterungsfesten Deckel, ein deutliche Oh! die Reaktion. Die Sportliche Dame knipst uns in Festlicher Laune, sie begeht 2 x die Woche den Steig, ist locker an Wooley und Humprey vorbei „geturnt“. Wooley wirft 15 € in die Kasse die in der Box installiert ist.

  

Schön wie einfach der Abstieg durch den Wald auf weichem wie angenehmen Untergrund. Ja Einigkeit ob des gelungenen Abschlusses der Geburtstagstour einer Klettersteig Anlage die versöhnt. In Kürze ist das Utensil abgelegt, Zivil gekleidet öffnet Humprey um 18.35 Uhr, die Flasche Sekt die ihm Wooley zu seinem Geburtstag spendierte, die Trinkbecher wurden mit Wasser aus dem 5 Liter Wasserkanister von Wooley gereinigt. Happy BirthdayKüssend! Der Trend lag klar, wir werden gleich nach Hause fahren, doch unser Pensionierter plädierte für ein Essen auf dem Nachhause Weg. Es war nicht so leicht eine passende Lokalität zu finden. Kurz vor dem Berg Isel mit seiner berühmten Flug Schanze, fand sich die passende Lokalität, zwar war die Auswahl an Gerichten eingeschränkt, dafür viel die Wahl sehr leicht. Nett und Gemütlich ist die wohl Ehrwürdige Eingerichte Gastronomie sehr Modern und Komfortabel gestaltet. Schnitzel Spagetti oder Gulaschsuppe. Die Portion Spagetti die ein Gast verspeist sah üppig aus. Nobbe eine Gulaschsuppe, die Mehrheit bestellte ein Schnitzel. Die Toilette sehr gehoben,  aus der Box ein Ohrwürmchen, Franz Beckenbauer mit seinem Hit, gute Freunde kann niemand trennen gute Freunde sind nie allein♪ ♫ leider sind diese Zeiten der so tollen Kameradschaft schnelllebig geworden.  Es gibt doch vernünftige, die etwas Alkoholfreies Trinken, wobei ich Zwangsweise das Fahrzeug noch 300 Km bedienen muss. Prima das Essen die Pommes werden in einem Miniatur Form eines Fritteusen Sieb serviert,  ein jeder ist zufrieden, Nobbe ist überrascht will es nicht wahrhaben, als er nach der Gulaschsuppe noch ein Schnitzel von der Chefin Serviert bekommt, ja Nobbe du hast das bestellt, da waren sich einige sicher. Die nächste Fahrt über den Brenner geht über die Autobahn 7.90 € sollten dies doch Wert sein als die Fahrt durch Innsbruck und weiteren Ortschaften. Kurz vor Mitternacht wird Wooley in Nadda verabschiedet so geht es Reihum. In wenigen Stunden beginnt die kurze Arbeitswoche, sicherlich wird die Geburtstags Tour den Arbeitstag positiv prägen.

Bilder zu diesem Tag findet ihr hier in der Sige Gallery: 

  • Bilder Geburtstagstour 31.8-4.9 (185) (Kopie)
 

 

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